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Begründung ist nicht stichhaltig

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  1. Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: book 12.09.11 - 14:21

    "Wenn auf dem Server auch legale Inhalte angeboten werden könnten, sei der Internetprovider nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, die betreffenden Seiten zu sperren."

    Das ist Unsinn.

    Kommt diese Begründung wirklich vom LG Köln oder hat Golem das so formuliert?

  2. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: Abseus 12.09.11 - 14:43

    zum Glück hast du ja in Jura promoviert und kannst das beurteilen...

    Suche erst einmal die zugrundeliegenden Gesetze raus und subsumiere, schau dir das Ergebnis an und überlege dann ob es stichaltig genug ist....

  3. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: book 12.09.11 - 15:01

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Glück hast du ja in Jura promoviert und kannst das beurteilen...

    Ja. Zum Glück kann ich das.

  4. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: Abseus 12.09.11 - 15:08

    Natürlich...

  5. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: Danse Macabre 12.09.11 - 15:48

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wenn auf dem Server auch legale Inhalte angeboten werden könnten, sei der
    > Internetprovider nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, die betreffenden
    > Seiten zu sperren."
    >
    > Das ist Unsinn.

    Die eigentliche Begründung findet sich in den beiden folgenden Absätzen und ist absolut nachvollziehbar.

  6. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: Captain 12.09.11 - 16:11

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wenn auf dem Server auch legale Inhalte angeboten werden könnten, sei der
    > Internetprovider nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, die betreffenden
    > Seiten zu sperren."
    >
    > Das ist Unsinn.
    >

    Auf welcher Grundlage hätte der ISP, der nur den Zugang zum Internet stellt, das Recht der Kontrolle. Seit wann kommt dem ISP die Aufgabe eines Hilfspolizisten zu?
    Ich halte den Überwachungswahn der MI für das grössere Übel.
    Wenn der ISP meinen Datenverkehr überwachen sollte, wäre er für mich gestorben.

    Ach ja, ich vergass, wir haben ja 80 Mio potentielle Verbrecher, minus der MA der MI, der CDU/CSU und der Regierung, die müssen ja überwacht werden, die könnten ja frei denken...

  7. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: jarod1701 12.09.11 - 16:28

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Glück hast du ja in Jura promoviert und kannst das beurteilen...

    Wäre es so abwegig, anzunehmen, dass er eventuell tatsächlich Jurist ist??

  8. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: Abseus 12.09.11 - 16:31

    ja

  9. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: book 12.09.11 - 17:02

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > book schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Wenn auf dem Server auch legale Inhalte angeboten werden könnten, sei
    > der
    > > Internetprovider nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, die betreffenden
    > > Seiten zu sperren."
    > >
    > > Das ist Unsinn.
    >
    > Die eigentliche Begründung findet sich in den beiden folgenden Absätzen

    Es gibt nach dem zitierten Satz keine "zwei folgende Absätze" mehr.

  10. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: wurs 12.09.11 - 17:57

    Du meinst dann müssen wir die Autobahnen in die Niederlande dicht machen weil dort Rauschgift geschmuggelt wird?

  11. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: __destruct() 12.09.11 - 19:04

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Wenn auf dem Server auch legale Inhalte angeboten werden könnten, sei der
    > Internetprovider nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, die betreffenden
    > Seiten zu sperren."
    >
    > Das ist Unsinn.
    >
    > Kommt diese Begründung wirklich vom LG Köln oder hat Golem das so
    > formuliert?


    Ich glaube, dass du das "auch" nicht verstehst, was du tun würdest, hättest du den ganzen Artikel gelesen, bevor du ihn kommentiertest. Das "auch" ist nicht als "mitunter" zu verstehen.

    Jeder ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist und wenn du nicht genau weißt, ob sie schuldig sind, sondern nur eine Vermutung hast (in dem Artikel steht überall etwas von Vermutungen), dann musst du "Es könnte sein, dass sie schuldig sind, es könnte aber auch sein, dass sie unschuldig sind." sagen. So kam dieser Satz zu Stande.

    Jetzt verstanden?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.11 19:05 durch __destruct().

  12. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: crazy_crank 13.09.11 - 14:38

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist und wenn du nicht genau
    > weißt, ob sie schuldig sind, sondern nur eine Vermutung hast (in dem
    > Artikel steht überall etwas von Vermutungen), dann musst du "Es könnte
    > sein, dass sie schuldig sind, es könnte aber auch sein, dass sie unschuldig
    > sind." sagen. So kam dieser Satz zu Stande.

    Geht ja gar nicht darum, auf dem Server sind, da geh ich jetzt mal schwer von aus, auch illegale inhalte, Schuld würde ja somit feststehen, zumindest nach aktueller Gesetzeslage... Aber prinzipiell hast du recht
    Da fand ich den Vergleich mit den Autobahnen noch gut... Die werden auch nicht geschlossen, weil darauf alles möglich illegale geschmuggelt wird^^

  13. Re: Begründung ist nicht stichhaltig

    Autor: /mecki78 14.10.11 - 20:08

    Ich weiß, dieser Thread ist uralt, aber ich wollte nur mal anmerken:

    book schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt nach dem zitierten Satz keine "zwei folgende Absätze" mehr.

    Nein, aber zwei Sätze:

    "Das käme einer Kontrollverpflichtung der konkreten inhaltlichen Nutzung der Kunden gleich. Das wiederum sei ein Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis, so das Urteil."

    /Mecki

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