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Viel Auftrieb für nichts relevantes

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  1. Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: mark.wolf 03.12.19 - 07:21

    Hier greift die Staatsmacht durch, obwohl praktisch keine Schaden für die Volkswirtschaft entstanden ist. Bei Millionenfachem kriminellen betrug mit Abgaswerten aber nicht. Da könnten doch mal rasch vier oder fünf Automobilkonzerne beschlagnahmt werden.

  2. Re: Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: Megusta 03.12.19 - 09:15

    mark.wolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier greift die Staatsmacht durch, obwohl praktisch keine Schaden für die
    > Volkswirtschaft entstanden ist. Bei Millionenfachem kriminellen betrug mit
    > Abgaswerten aber nicht. Da könnten doch mal rasch vier oder fünf
    > Automobilkonzerne beschlagnahmt werden.


    Bei illegalen Geschäften springt keine Münze dem Staat ab, deswegen wird auch hart durchgegriffen.

  3. Re: Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: ZeldaFreak 03.12.19 - 09:27

    mark.wolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier greift die Staatsmacht durch, obwohl praktisch keine Schaden für die
    > Volkswirtschaft entstanden ist. Bei Millionenfachem kriminellen betrug mit
    > Abgaswerten aber nicht. Da könnten doch mal rasch vier oder fünf
    > Automobilkonzerne beschlagnahmt werden.

    Es ist ein Schaden entstanden oder bist du so einer von der Sorte der meint, dass der Bus ja eh fährt, egal ob man drin sitzt oder nicht?
    Klar bei Filmen entsteht dem Konsumenten kein schaden, aber wenn gefälschte Markenartikel verkauft werden und diese entweder als original verkauft werden oder so billig sind, dass die gar nicht als Kleidung getragen werden dürfen, da die giftig sind.

    Man kann auch nicht verlangen dass sich jetzt alle auf die Autokonzerne konzentrieren müssen und die weniger schlimmen Jungs einfach nicht beachtet werden.

  4. Re: Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: Dullahan 03.12.19 - 09:58

    Man kann aber verlangen, dass zuerst mal die Autokonzerne auf den Deckel kriegen bevor die weniger schlimmen Jungs hochgenommen werden.

    Wenn du den erwiesenen Mörder laufen lässt während der Typ, der mal was geklaut hat (oder von mir aus auch den Schlägertypen) einbuchtest, kannst du nicht behaupten, dass du gerecht handelst.

  5. Re: Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: Trockenobst 03.12.19 - 11:17

    Dullahan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann aber verlangen, dass zuerst mal die Autokonzerne auf den Deckel
    > kriegen bevor die weniger schlimmen Jungs hochgenommen werden.

    Das Problem war ja, das man die Strukturen so gebaut hat das der TÜV gesagt: das ist alles korrekt. Die Abschaltvorrichtungen hat man bereits im "Untergrund" vermutet, konnte/wollte sie aber nicht nachweisen.

    Der Preis den die Firmen bezahlt haben war hoch. Milliarden an Strafen, viele ganz oben haben ihren Job verloren, gegen einige Manager laufen Strafverfahren die sie jahrelang beschäftigen werden und teuer sind. In den USA sind einige Manager im Gefängnis.

    Man kann kleine Trittbrettfahrer, die am Park ein bisschen selbstgezüchtetes an hoffentlich keine Kinder Verkaufen nicht mit systemischer, staatlicher Korruption vergleichen. Die nähe der Politik zu jeder großen, systemischen Branche war schon immer ein Problem.

    Deswegen können die Polizisten, die nichts mit komplexen Abschaltbetrug zu tun haben, trotzdem ihren Job machen und den abgestürzten Familienvater der meint, ein Banküberfall löst all seine Probleme, trotzdem festnehmen. Oder spackige Untergrundseiten mit Fake Medikamenten hoch nehmen. Das ist das Brot und Buttergeschäft, das Nachahmern klar machen muss was auf sie zukommt, wenn sie unbedingt diesen Weg gehen müssen.

  6. Re: Viel Auftrieb für nichts relevantes

    Autor: crazypsycho 03.12.19 - 18:03

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mark.wolf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier greift die Staatsmacht durch, obwohl praktisch keine Schaden für
    > die
    > > Volkswirtschaft entstanden ist. Bei Millionenfachem kriminellen betrug
    > mit
    > > Abgaswerten aber nicht. Da könnten doch mal rasch vier oder fünf
    > > Automobilkonzerne beschlagnahmt werden.
    >
    > Es ist ein Schaden entstanden oder bist du so einer von der Sorte der
    > meint, dass der Bus ja eh fährt, egal ob man drin sitzt oder nicht?

    Wenn ich gelaufen wäre, wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte schwarz zu fahren, so ist dem Busunternehmen kein reeller Schaden entstanden.
    Natürlich wäre nicht jeder Schwarzfahrer gelaufen, genauso wie nicht jeder Schwarzkopierer das Produkt gekauft hätte.
    Schwarzkopien können sogar für mehr Gewinn sorgen.

  7. Nicht nur können, tun sie.

    Autor: Shismar 03.12.19 - 22:24

    Alter Hut, illegale Kopien von Musik fördern den Verkauf legaler Angebote in einem Maße, dass kein Verlust entsteht. Ich such jetzt nicht die Studien raus, das Thema ist bei uns VWLern seit 10 Jahren durch. Bei Filmen ist es sehr ähnlich.

    Im Artikel sehe ich allerdings nur was von gefälschten Luxusprodukten. Der Schaden ist zwar auch minimal, wer das Original will kauft bei einem offiziellen Händler zum offiziellen Preis, aber immerhin lässt sich da etwas Dingliches beschlagnahmen. Den Schnaps zähle ich jetzt mal nicht dazu, der läuft unter Geistiges.

    P.S. gefälschte Medikamente sind tödlich. Kein Mitleid mit allen, die so etwas herstellen oder vertreiben. Leider werden diese Verbrechen mit uninteressanten Urheberrechts- und Markenrechtsverletzungen in einen Topf geworfen. Mit der Folge, dass viel zu wenig dagegen getan wird weil die Ressourcen begrenzt sind. Aber die Strafverfolgungsbehörden finden sich immer ganz toll, wenn sie mal wieder einen Container gefälschte Turnschuhe gefunden haben ..

  8. Re: Nicht nur können, tun sie.

    Autor: crazypsycho 03.12.19 - 22:32

    Shismar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P.S. gefälschte Medikamente sind tödlich. Kein Mitleid mit allen, die so
    > etwas herstellen oder vertreiben.

    Naja, nicht unbedingt. Die Fälscher können an sich exakt dieselben Wirkstoffe wie im Original verwenden und es trotzdem günstiger anbieten, da sie keine Forschungskosten hatten.
    Wobei ich persönlich das Risiko nicht eingehen würde sowas zu kaufen.

    > Leider werden diese Verbrechen mit
    > uninteressanten Urheberrechts- und Markenrechtsverletzungen in einen Topf
    > geworfen.

    Nur solange niemand körperlich geschädigt wird. Dann kommt noch Körperverletzung dazu, zuzüglich Schmerzensgeld.

    > Mit der Folge, dass viel zu wenig dagegen getan wird weil die
    > Ressourcen begrenzt sind. Aber die Strafverfolgungsbehörden finden sich
    > immer ganz toll, wenn sie mal wieder einen Container gefälschte Turnschuhe
    > gefunden haben ..

    Das mit den Turnschuhen ist besonders lächerlich. Die werden sinnlos vernichten, anstatt diese in Länder zu bringen in denen Menschen dankbar für Schuhe wären.

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