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Dänisches Modell übernehmen

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  1. Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Schrödinger's Katze 18.07.18 - 13:06

    Hier bezahlt der Staat den ÖR und nicht umständlich jede(r) einzelne Haushalt/Firma. Dann kann sich der Finanzminister mit den "wir brauchen mehr Geld" gequake herumschlagen. Da die ÖR ohnehin von der Regierung kontrolliert werden, zieht auch das Argument der regierungsnähe nicht.

    + Weniger Bürokratie
    + Keine Einzugszentrale mehr nötig
    + Geringere Kosten
    + Geringere Wahrscheinlichkeit steigender Kosten für den ÖR

  2. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: buuii 18.07.18 - 13:58

    Und was soll dann mit den Leuten passieren die zur Zeit den Eingang der Gelder/die Mahnungen verwalten?`:/ die wären ja auf einmal arbeitslos....

  3. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Subsessor 18.07.18 - 14:39

    > Da die ÖR ohnehin von der Regierung
    > kontrolliert werden, zieht auch das Argument der regierungsnähe nicht.

    Bitte?!
    Also ich hab lieber 33% Regierungsnähe als 100% Regierungsnähe!! m(

  4. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: trolling3r 18.07.18 - 14:45

    buuii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was soll dann mit den Leuten passieren die zur Zeit den Eingang der
    > Gelder/die Mahnungen verwalten?`:/ die wären ja auf einmal arbeitslos....
    Und denkt denn keiner an die Kinder!!!!!!!

  5. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: PerilOS 18.07.18 - 15:10

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier bezahlt der Staat den ÖR und nicht umständlich jede(r) einzelne
    > Haushalt/Firma. Dann kann sich der Finanzminister mit den "wir brauchen
    > mehr Geld" gequake herumschlagen. Da die ÖR ohnehin von der Regierung
    > kontrolliert werden, zieht auch das Argument der regierungsnähe nicht.
    >
    > + Weniger Bürokratie
    > + Keine Einzugszentrale mehr nötig
    > + Geringere Kosten
    > + Geringere Wahrscheinlichkeit steigender Kosten für den ÖR

    Der ÖR wird NICHT von der Regierung kontrolliert.
    Wir haben KEIN Staatsfernsehn in Deutschland.

    Dinge wie der ÖR, Bildung und sonstige sind nicht in Regierungs Hand, gerade aufgrund unserer Geschichte. Ansonsten mal nen Geschichtsbuch auspacken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.18 15:11 durch PerilOS.

  6. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: narfomat 18.07.18 - 15:26

    ähh das ändert aber nix an den pro argumenten die er gebracht hat... auch ohne geschichtsbuch lesen.

  7. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: digestif 18.07.18 - 15:39

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir haben KEIN Staatsfernsehn in Deutschland.

    https://de.wikipedia.org/wiki/ZDF-Fernsehrat#Mitglieder_des_Fernsehrates_der_XV._Amtsperiode_(2016%E2%80%932020)

    Na, dafür sind da aber ziemlich viele Leute mit Parteibüchern.

  8. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: teenriot* 18.07.18 - 16:11

    Mein Gott, nur weil jemand ein Parteibuch hat, bedeutet das nicht automatisch politische Abhängigkeit.

    Dein Arzt hat ein Parteibuch? Ja da muss die Verschreibung von Medikament XY ja politisch motiviert sein genau so wie die Öffnungszeiten, die Auswahl der Zeitschriften für den Warteraum und die Farbe der Tür.

  9. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: PerilOS 18.07.18 - 16:31

    digestif schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wir haben KEIN Staatsfernsehn in Deutschland.
    >
    > de.wikipedia.org#Mitglieder_des_Fernsehrates_der_XV._Amtsperiode_(2016%E2%8
    > 0%932020)
    >
    > Na, dafür sind da aber ziemlich viele Leute mit Parteibüchern.


    Eine Parteizugehörigkeit hat nichts mit der Profession zutun.

  10. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: plutoniumsulfat 18.07.18 - 17:44

    Und im Bundestag stimmt jeder Abgeordnete für das, was er am besten hält.

    Genau.

  11. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: ML82 18.07.18 - 17:47

    bei der ärtzteschaft gab es schon personen die sehr motiviert in unserer jüngsten vergangenheit den ihnen aus der politik angetragenen aufgaben nachgingen, z.b. über das erhalten oder vernichten von menschenleben mit - und + in listen entschieden haben ... soll heißen, ich halte keine berufsgruppe für erhaben im hinblick auf bestechlichkeit, insbesondere politiker nicht.

  12. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Schnarchnase 19.07.18 - 08:11

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich hab lieber 33% Regierungsnähe als 100% Regierungsnähe!!

    Richtig, aber bei uns liegt der Prozentsatz leider auch eher bei 50% und teilweise sogar darüber. Das ist bei uns das Hauptproblem was ich mit dem ÖR habe, eigentlich sollte der Anteil nahe Null liegen.

  13. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: ibsi 19.07.18 - 09:34

    Genau, außer es ist Fraktionszwang, ... oh .. wait... es kam in den letzten Jahren 1x* vor das man nicht "gezwungen" war (sind sie nie, aber was soll man da machen).

    * Könnt mich gerne korrigieren, aber ich kann mich nur an die eine Wahl zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe erinnern wo es "dank Merkel" keinen Fraktionszwang gab.

  14. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Subsessor 19.07.18 - 12:08

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, aber bei uns liegt der Prozentsatz leider auch eher bei 50% und
    > teilweise sogar darüber. Das ist bei uns das Hauptproblem was ich mit dem
    > ÖR habe, eigentlich sollte der Anteil nahe Null liegen.

    Ach ist -teilweise- so? Ist das nur ein Gefühl oder hast du dafür auch ne Quelle?

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg14-026

  15. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Clown 19.07.18 - 14:32

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier bezahlt der Staat den ÖR und nicht umständlich jede(r) einzelne
    > Haushalt/Firma. Dann kann sich der Finanzminister mit den "wir brauchen
    > mehr Geld" gequake herumschlagen. Da die ÖR ohnehin von der Regierung
    > kontrolliert werden, zieht auch das Argument der regierungsnähe nicht.

    Wie die taz berichtet, ist die Veränderung des dänischen Modells aber den Rechtspopulisten zu verdanken: [www.taz.de]
    Ich weiß nicht, inwiefern das erstrebenswert sein sollte.

    > + Weniger Bürokratie
    > + Keine Einzugszentrale mehr nötig

    Joar das stimmt, allerdings sind die dafür entstehenden Kosten mit 3,68 ¤ pro Jahr und Haushalt durchaus vernachlässigbar. Laut Jahresbericht des Beitragsservice

    > + Geringere Kosten

    Naja, die Dänen zahlen monatlich über 27 Euro. Klingt für mich jetzt nach mehr als 17,50 Euro :P

    > + Geringere Wahrscheinlichkeit steigender Kosten für den ÖR

    Nun, da die Rundfunkanstalten in Dänemark eher linksliberal sind, und nun auf die Rechtspopulisten im Parlament treffen, stimmt das wohl, was Du schreibst. Nur macht es das nicht unbedingt besser :P

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  16. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: FedoraUser 19.07.18 - 15:57

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schrödinger's Katze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier bezahlt der Staat den ÖR und nicht umständlich jede(r) einzelne
    > > Haushalt/Firma. Dann kann sich der Finanzminister mit den "wir brauchen
    > > mehr Geld" gequake herumschlagen. Da die ÖR ohnehin von der Regierung
    > > kontrolliert werden, zieht auch das Argument der regierungsnähe nicht.
    >
    > Wie die taz berichtet, ist die Veränderung des dänischen Modells aber den
    > Rechtspopulisten zu verdanken: www.taz.de
    > Ich weiß nicht, inwiefern das erstrebenswert sein sollte.
    >

    Es geht also nur darum wer etwas macht und nicht was gemacht wird? Interessantes Weltbild.

    > > + Weniger Bürokratie
    > > + Keine Einzugszentrale mehr nötig
    >
    > Joar das stimmt, allerdings sind die dafür entstehenden Kosten mit 3,68 ¤
    > pro Jahr und Haushalt durchaus vernachlässigbar. Laut Jahresbericht des
    > Beitragsservice
    >
    > > + Geringere Kosten
    >
    > Naja, die Dänen zahlen monatlich über 27 Euro. Klingt für mich jetzt nach
    > mehr als 17,50 Euro :P
    >
    Die geringeren Kosten spielten offensichtlich auf die eingesparten Verwaltungskosten an.

    > > + Geringere Wahrscheinlichkeit steigender Kosten für den ÖR
    >
    > Nun, da die Rundfunkanstalten in Dänemark eher linksliberal sind, und nun
    > auf die Rechtspopulisten im Parlament treffen, stimmt das wohl, was Du
    > schreibst. Nur macht es das nicht unbedingt besser :P

  17. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Clown 20.07.18 - 11:43

    FedoraUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht also nur darum wer etwas macht und nicht was gemacht wird?

    Es ist durchaus nicht unerheblich, wer etwas macht. Stichwort Intention.

    > Interessantes Weltbild.

    Aus 2 Sätzen hast Du mein gesamtes Weltbild extrapoliert. Merkste selbst, oder? ;)

    > Die geringeren Kosten spielten offensichtlich auf die eingesparten
    > Verwaltungskosten an.

    Die hatte ich weiter oben aufgelistet. 3,68 Euro pro Jahr. Von jeden 17,50 Euro im Monat gehen also ca. 30,7 Cent für Verwaltungskosten drauf.

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  18. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Schnarchnase 20.07.18 - 15:12

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das nur ein Gefühl oder hast du dafür auch ne Quelle?

    Na für die Vergangenheit hast du mir ja schon einen höchstgerichtlichen Beleg geliefert, danke dafür.

    Ein weiteres Beispiel ist der aktuelle ZDF-Fernsehrat. Von 60 Mitgliedern sind 18 offiziell aus der Politik, plus einen Vertreter des Deutschen Landkreistages, plus 14 weiterer Vertreter die von Ländern benannt werden. Ganz zu schweigen von weiteren Politikern die in anderer Funktion im Rat sitzen. 33 (und das ist wohlwollend gezählt) stammen also aus der Politik oder werden von ihr benannt, das sind bei mir deutlich über 50%.

  19. Re: Dänisches Modell übernehmen

    Autor: Clown 20.07.18 - 15:18

    Was machst Du denn dafür, dass sich das ändert?

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

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