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Schade viel zu mild

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  1. Schade viel zu mild

    Autor: AntiMac 21.03.12 - 16:18

    kann ich nur sagen.

  2. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Himmerlarschundzwirn 21.03.12 - 16:19

    Gut, dass du das nicht zu entscheiden hast.

  3. Re: Schade viel zu mild

    Autor: eishern 21.03.12 - 16:22

    Schade, dass er das nicht zu entscheiden hat.

  4. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Himmerlarschundzwirn 21.03.12 - 16:27

    Das erste Wort "schade" impliziert ja schon, dass er seine Entscheidung unter Einfluss von Emotionen treffen würde. Also bleibt's für mich dabei: Gut, dass er das nicht zu entscheiden hat.

    Sicherlich haben diese Menschen bei den Betroffenen einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet und nicht berücksichtigt, was das bei denen wiederum nach sich zieht. Aber diese Tat auf eine Stufe mit schwerer Körperverletzung oder (keine Ahnung, was ihr lieber für ein Urteil sehen würdet) sogar Tötung zu stellen, ist nicht sehr objektiv.

  5. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Zaphod 21.03.12 - 16:44

    65.000 Leute um ihren ... ich sag mal Tageslohn ... bringen?
    Scheisse, wer da entschieden hat. Als Strafe: Jeder darf ihm eine Schelle geben. Wenn er dann nach 65.000 Backpfeifen seine Birne abschrauben kann ... dann hat er halt Pech gehabt, genauso wie die sich das mit ihren Opfern gedacht haben.

    Nachtrag: versucht mal jemandem 84 Euro aus seiner Geldbörse zu stibitzen .. da gibts bestimmt nicht nur "ne Schelle"



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.12 16:48 durch Zaphod.

  6. Re: Schade viel zu mild

    Autor: luschi 21.03.12 - 16:57

    Ja da muss ich Himmerlarschundzwirn zustimmen. Welche Strafe hätte man sonst ansetzten sollen? Mit was kann man die Tat gleichsetzten?

    Man kann ja schlecht alle Verbrecher gleich bestrafen. Egal ob es Vergewaltiger, Serienmörder oder Internetabzocker sind. Das macht keinen Sinn. Wenn man die dan alle lebenslang hinter Gitter steckt sagen die sich noch "Ach wenn ich da hin muss such ich mir noch ein Kind und tu das vergewaltigen und verstümmeln. Ist doch jetzt auch egal."

    Was in dem Artikel nicht genannt wurde ist das die Richterin auf die Mitschuld der Abgezocken hingewiesen hat. Man hätte erkönnen das es vielleicht nicht ganz clever ist für so einen Download seine Daten einzugeben. Wer das alles ausfüllt sollte auch mal überlegen ob das so gut ist.

    Diese Abzocker haben also gezielt Leute einfach zu dumm waren ein paar Euro abgezockt. Der Schaden bei dem einzelnen war gerin. Im Grunde ein Lehrgeld das man im Internet vorsichtiger sein sollte. Von daher ist Prozess und das Urteil 1. für die Abzocker eine Warung das sie dafür im Knast landen können und 2. für die Internetnutzer ein Medienwirksamer Hinweis vorsichtiger zu sein.

  7. Re: Schade viel zu mild

    Autor: .02 Cents 21.03.12 - 17:06

    Das wird nun mal in Deutschland nicht als 65000 Einzelfälle mit kumulativer Einzelstrafe gehandhabt.

    Das ist eine ganz normale Betrugsmasche. Ich will das absolut nicht relativieren - das gehört für mich strafrechtlich verfolgt. Bei dem Fall Kino.to "Programmierer" ist man sich bei der Foren Allgemeinheit aber sofort sicher, das der keine Strafe verdient hat. Bei der Zahl der Leute wird mit Sicherheit auch der eine oder andere dabei sein, der da nur Admin / Entwickler o.ä. war.

    Allen Betroffenen steht es ja nun offen hier zivilrechtliche Schritte (Schadensersatz) einzuleiten. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, dürfte es auch schwer werden, sich dann hinter einer GmbH o.ä. zu verstecken. Nun kommt aber doch noch eine Relativierung: Im Einzelfall mag es spezielle Umstände geben, aber grundsätzlich muss man auch sagen, das es jemandem, der auf einer "Kostenlos" Webseite (und nicht nur da ...) seine Kontakt-, Rechnungs-, Kontodaten u.ä. verkündet, bei dem muss man sich auch ein Stück weit fragen, ob es so jemand wirklich geschäftstüchtig, mündig, wahlberechtigt, ... sein kann ...

  8. Re: Schade viel zu mild

    Autor: AntiMac 21.03.12 - 17:21

    luschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja da muss ich Himmerlarschundzwirn zustimmen. Welche Strafe hätte man
    > sonst ansetzten sollen? Mit was kann man die Tat gleichsetzten?
    >
    > Man kann ja schlecht alle Verbrecher gleich bestrafen. Egal ob es
    > Vergewaltiger, Serienmörder oder Internetabzocker sind. Das macht keinen
    > Sinn. Wenn man die dan alle lebenslang hinter Gitter steckt sagen die sich
    > noch "Ach wenn ich da hin muss such ich mir noch ein Kind und tu das
    > vergewaltigen und verstümmeln. Ist doch jetzt auch egal."
    Und daher lohn sich das Verbrechen. Sieht man immer wieder. Die Opfer werden Beschuldigt (was du auch im unteren Absatz tust) und sehr oft im stich gelassen. Die Täter bekommen alle Milde. zusätlich wird viel Geld und Arbeit für resozialisierung für sie ausgegeben ausgegeben.
    Da fühlt man sich als Opfer doch schon verarscht.
    >
    > Was in dem Artikel nicht genannt wurde ist das die Richterin auf die
    > Mitschuld der Abgezocken hingewiesen hat. Man hätte erkönnen das es
    > vielleicht nicht ganz clever ist für so einen Download seine Daten
    > einzugeben. Wer das alles ausfüllt sollte auch mal überlegen ob das so gut
    > ist.
    Klasse. Also wenn demnächst eine Frau im Sommer vergewaltigt wird, sagt du Ihr dass sie selber schuld ist weil sie sich vielleicht zu freizügig angezogen hat.

    >
    > Diese Abzocker haben also gezielt Leute einfach zu dumm waren ein paar Euro
    > abgezockt. Der Schaden bei dem einzelnen war gerin. Im Grunde ein Lehrgeld
    > das man im Internet vorsichtiger sein sollte. Von daher ist Prozess und das
    > Urteil 1. für die Abzocker eine Warung das sie dafür im Knast landen können
    > und 2. für die Internetnutzer ein Medienwirksamer Hinweis vorsichtiger zu
    > sein.
    Hey klasse, die einen sind zu Dumm und die anderen zu Schwach. Wenn dir mal jemand auf Maul haut, kann die Richterin auch sagen, Sie haben sich nur die schwachen Würstchen ausgesucht. Selber Schuld.


    Viele Menschen sind mit umgang der neuen Medien sehr unerfahren. Diese als blöd abzustempeln und ihnen eine Teilschuld zu geben ist extrem unfair, unsozial, ungerecht.

    Und was die Strafe angeht, ich hätte denen allen eine sehr lange Internetsperre aufgebrummt. Einen Menschen der mit Waffen sorglos oder gefährdent umgeht entzieht man den Waffenschein, Jemanden der mit seinem Auto absichtlich einen anderen anfährt/umfährt entzieht man auch den Führerschein.
    Diese Strafe halte ich für sehr sinnvoll, da dies schon im normalen Leben eine starke Einschränkungen zu folge hat.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.12 17:31 durch AntiMac.

  9. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Freepascal 22.03.12 - 11:13

    > Klasse. Also wenn demnächst eine Frau im Sommer vergewaltigt wird, sagt du
    > Ihr dass sie selber schuld ist weil sie sich vielleicht zu freizügig
    > angezogen hat.

    Lasst doch bitte, bitte bitte, und nochmals bitte das Thema Vergewaltigung außen vor. Denn erstens ist das Thema emotionalisiert, zweitens ist in entsprechenden Prozessen die Beweisführung oft extrem schwierig.

  10. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Bankai 22.03.12 - 16:42

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > es spezielle Umstände geben, aber grundsätzlich muss man auch sagen, das es
    > jemandem, der auf einer "Kostenlos" Webseite (und nicht nur da ...) seine
    > Kontakt-, Rechnungs-, Kontodaten u.ä. verkündet, bei dem muss man sich auch
    > ein Stück weit fragen, ob es so jemand wirklich geschäftstüchtig, mündig,
    > wahlberechtigt, ... sein kann ...

    Komisch, dass diese dumme Aussage immer wieder kommt. Das Netz ist schon lange kein Raum mehr, in dem sich nur Spezialisten tummeln. Viele Netzunerfahrene sind her vertreten und es gibt zu wenig Aufklärung. Die hat zwar in den letzten Jahren zugenommen und trotzdem fallen Leute darauf herein, oder eben auf die nächste neue Masche...

  11. Re: Schade viel zu mild

    Autor: Martin Van de Kloten 22.03.12 - 18:21

    Da es scheinbar mittlerweile zum Standard gehört, im Internet nach Usern ohne Ahnung zu suchen um sie abzuzocken sollte mittlerweile jeder erfahrene User wissen.
    Aber Opa Müller der mit 65 Anschluß ans Sozialleben Seiner Enkel und Kinder haben möchte bleibt nichts anderes Übrig als sich mit der Materie vertraut Zu machen.
    Und Opa Müller tappt auf seinen ersten Schritten in eine Abofalle.

    Oder meine Frau bekommt nen Anruf "Sie haben ne Reise in die Türkei gewonnen!"
    Und ruck zuck hatte meine Frau das Tipp 300 und Marisa Magazin an der Backe.
    Von der Reise habe ich bis heute noch nichts gesehen.
    Trotz fristgerechter Kündigung gmäß Fernabsatzrecht will son Anwaltsknilch
    von meiner Frau 253 Euro eintreiben. Meine Fresse die versuchen das seit einem Jahr!
    Meine Frau hätte das fast bezahlt, wäre ich nicht eingeschritten....

    Fakt ist sobald irgend ein Anwalt seine Dienstleistungen der AboMafia zur Verfügung stellt, sollten 10 Jahre Knast für den Anwalt bereitstehen. Und anschließendes Europaweites Berufsverbot! Denn der Anwalt weiß genau mit was für Kunden er da eine Geschäftsbeziehung pflegt.

    Und die Initiatoren solcher Geschäftsmodelle sollten 10 Jahre in die Steinbrüche nach Sibirien zum Steine kloppen verbannt werden.

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