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Immer noch nicht genug

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  1. Immer noch nicht genug

    Autor: IrgendeinNutzer 18.05.11 - 18:05

    Share- oder Filehoster müssen in der Lage sein durch Zauberei ihren Datenbestand von allen illegalen Dateien zu reinigen. Erst dann ist die Maßnahme ausreichend genug.

    Mal im Ernst: Was man von den Anbietern fordert ist schon etwas hoch. Wenn Angestellte täglich mehrere 100 oder 1000 Links manuell prüfen müssen dann geht das ganz klar ins Geld des Unternehmens. Filterlisten sollten doch eigentlich schon eine einigermaßen ausreichende Maßnahme sein, da es viele Leute gibt die Dateien mit ihrem echten Namen hochladen.

  2. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: book 18.05.11 - 20:44

    IrgendeinNutzer schrieb:

    > Wenn Angestellte täglich mehrere 100 oder 1000 Links manuell prüfen müssen dann
    > geht das ganz klar ins Geld des Unternehmens.

    Gottchen. Gerade Rapidshare verdient sich eine goldene Nase mit den illegalen Angeboten, die bei ihnen hochgeladen werden.

  3. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: IrgendeinNutzer 18.05.11 - 21:36

    Aber was können die dafür das die Nutzer dort unerlaubte Sachen hochladen? Das wirkt ja gerade so als würde Rapidshare die illegalen Aktivitäten tollerieren, ist aber nicht so, habe das bei kleineren "Proben" raus gefunden.

  4. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: IrgendeinNutzer 18.05.11 - 21:38

    Naja, ich will aber auch keine ewig lange Diskussion anfangen :)

  5. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: book 18.05.11 - 21:39

    IrgendeinNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber was können die dafür das die Nutzer dort unerlaubte Sachen hochladen?

    Nichts. Aber sie tragen trotzdem eine Verantwortung.

  6. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: Trockenobst 18.05.11 - 22:57

    IrgendeinNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angestellte täglich mehrere 100 oder 1000 Links manuell prüfen müssen dann
    > geht das ganz klar ins Geld des Unternehmens. Filterlisten sollten doch
    > eigentlich schon eine einigermaßen ausreichende Maßnahme sein, da es viele
    > Leute gibt die Dateien mit ihrem echten Namen hochladen.

    Nach einem Filmfest habe ich mal nach einer DVD eines bestimmten Films
    gesucht. Die DVD war aber noch gar nicht erschienen, es gab jedoch schon
    Rips im Netz. Aber: alle Links im Netz waren innerhalb von Minuten tot. Nach
    der 0-Day Hype ist das Ding auch bei Torrents nicht mehr geseedet.

    Der Erfolg dieses Indepedent-Filmes war also, dass anscheinend eine
    Firma in England mit sehr wirksamen automatischen Systemen immer wieder
    die Links blockiert hat.

    Sicherlich kann man alles auf den Sharehoster schieben. Aber jeder größere
    Contentbereitsteller kann die Fachleute bezahlen, die dann dafür sorgen das
    die Links nicht Lange leben. Viele Sharehoster bieten dir als Contenthersteller
    Sonderzugriffe an, dass Du sogar automatisch erst mal den Zugang zu
    Dateien erschweren kann ("Diese Datei ist temporär nicht verfügbar")

    Wenn der Hoster dann Zeit hat kann er ja schauen ob sie "schmutzig" ist - und
    die Uploader werden sich kaum dagegen wehren.

    Das Problem ist hier ganz simpel und einfach, dass sehr viele der großen
    Hoster Pyramidensysteme am Start haben, wo sich Leute mit Warezuploads
    was dazuverdienen wollen - und deswegen werden solche Premiumkunden
    selten gesperrt, weil sie neue Premiumkunden werben. So kommt es eben,
    dass die selben Pappnasen zwar 100x verwarnt aber eben nie wirklich
    gesperrt werden und ihren Premiumaccount verlieren.

  7. Re: Immer noch nicht genug

    Autor: Golum 18.05.11 - 23:39

    Das mag ja angehen, dass das bei einem Independent Film mal der Fall war, ich habe das jedoch noch nie erlebt. Da würde ich sogar eher darauf tippen, dass das Ganze eine PR-Aktion war. Wenn man die Filme selbst hochlädt, kann man sie auch schnell wieder löschen lassen. Wäre nicht dass erste Mal, dass etwas derartiges geschieht. Die MuFi-Industrie hat die Szene schon des öfteren für PR-Zwecke missbraucht.

    Einem Hoster kann man definitiv nicht aufzwingen die Pakete beim oder nach dem Upload zu überprüfen. Meist sind sie eh verpackt, verschlüsselt und mit kryptischen Dateinamen versehen. Hinzu kommt auch noch, dass die Links über einen weiteren Anbieter, nämlich zum Verschlüsseln von Links, oder gleich nur als verschlüsselter Container für einen DL-Manager, an den "Raubmordkopierer" gelangen.
    Da kann man nicht mal eben "ÄrzteAlbum112 + hoster.xy" bei Google eingeben um die zu finden.
    Mehr als auf Hinweise reagieren und Filtermaßnahmen einsetzen kann er nicht, ohne unverhältnismäßig hohe Kosten tragen zu müssen.

    Und dieses Pyramidensystem erachte ich zwar als simpel und einfach, aber nicht als DAS Problem. Das Problem ist vielmehr, dass hinter den Hostern, den Warezseitenbetreibern und Uploadern, den Link-Verschlüsselern und teilweise auch den Werbeschaltenden nicht selten die selben Leute stecken. Da ist klar das der Hoster nicht sputet. Aber ihn dazu zu bringen alles zu durchsuchen, ist der falsche Weg.
    Sinnvoller wäre es, gegen die identifizierten Uploader von urheberrechtlich geschütztem Material vorzugehen, aber da gibt es dann wieder andere Hürden, die aber nicht Sache des Hosters sind.

    Gruß,
    Golum

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