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Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

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  1. Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: KnutRider 24.04.18 - 13:04

    Einerseits will PETA dem Tier ein Recht an seinem Bild und dessen Urheberrecht zusichern, aber verklagen in dessen Namen andere, ohne das Tier vorher um Zustimmung zu fragen. Das Tier hätte vielleicht auch auf den ganzen Affenzirkus verzichtet, und hätte gar nicht klagen wollen.

    Also soweit geht dann die Selbstbestimmung des Tieres nicht.

  2. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: Seizedcheese 24.04.18 - 13:40

    Dieses.

  3. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: igor37 24.04.18 - 13:58

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also soweit geht dann die Selbstbestimmung des Tieres nicht.

    Selbstbestimmung (vor allem über Leben und Tod) hat die PETA schon immer nur ungern den Tieren überlassen, da macht es ihnen wohl zu viel Spaß Tiere umzubringen.

  4. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: Anonymer Nutzer 24.04.18 - 14:10

    Ersetze "Tier" durch "geistig Schwerstbehinderter". Hat ein solcher allein deshalb keine Interessen, weil er sich dazu nicht klar artikulieren, also weder zustimmen noch ablehnen kann?

  5. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: Tantalus 24.04.18 - 14:16

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersetze "Tier" durch "geistig Schwerstbehinderter". Hat ein solcher allein
    > deshalb keine Interessen, weil er sich dazu nicht klar artikulieren, also
    > weder zustimmen noch ablehnen kann?

    So jemand bekommt einen Vormund, der die Interessen des Behinderten zu vertreten hat. Da kann aber auch nicht irgendjemand dahergelaufern kommen, das muss entweder vorher (also bevor die Behinderung eintritt) notariell festgelegt werden, oder das Gericht bestimmt einen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: KnutRider 24.04.18 - 14:17

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersetze "Tier" durch "geistig Schwerstbehinderter". Hat ein solcher allein
    > deshalb keine Interessen, weil er sich dazu nicht klar artikulieren, also
    > weder zustimmen noch ablehnen kann?
    Klar kann man. Dann gibt es von einem Gericht(!) bestellten gesetzlichen Betreuer (!) der dann entscheidet, ob sein Klient wen wann verklagt.

    Wann genau hat PETA von einem Gericht die gesetzliche Betreuung dieses Tieres bekommen?

  7. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: Yash 24.04.18 - 14:44

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einerseits will PETA dem Tier ein Recht an seinem Bild und dessen
    > Urheberrecht zusichern, aber verklagen in dessen Namen andere, ohne das
    > Tier vorher um Zustimmung zu fragen. Das Tier hätte vielleicht auch auf den
    > ganzen Affenzirkus verzichtet, und hätte gar nicht klagen wollen.
    >
    > Also soweit geht dann die Selbstbestimmung des Tieres nicht.
    Die Argumentation ist zwar lustig, aber ziemlich löchrig :D

  8. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: KnutRider 24.04.18 - 14:58

    Yash schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumentation ist zwar lustig, aber ziemlich löchrig :D

    Weshalb? Wer hat denn PETA zum gesetzlichen Vormund/Stellvertreter ernannt und ihnen überhaupt im Namen des Tieres eine Klage zu führen?

    Also das Tier soll laut PETA Logik Urheberrechte an einem Bild haben, aber dann soll ihm das Recht verwehrt werden selbst zu bestimmen wer es vertritt?
    Das müsste ja dann erstmal von einem Gericht geklärt werden ob PETA überhaupt klageberechtigt ist

  9. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: PaBa 24.04.18 - 15:36

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersetze "Tier" durch "geistig Schwerstbehinderter". Hat ein solcher allein
    > deshalb keine Interessen, weil er sich dazu nicht klar artikulieren, also
    > weder zustimmen noch ablehnen kann?

    Wer kann denn für dieses Tier, oder in deinem Beispiel für die behinderte Person eigentlich dessen Willen äußern?
    Auch bei einem gerichtlich bestellten Vormund stellt sich doch die Frage, ob es der Wille der betroffenen Person ist, oder des Vormunds? Es werden haufenweise Patientenverfügungen wegen vermeintlicher Formfehler ignoriert, weil sie nicht im Sinne des Betreuers sind. Wer kann den sagen, dass PETA hier im Sinne des Affen handelt?
    Warum waren die Forderungen aus dem Vergleich nicht konkret auf den Affen bezogen? Vielleicht würde der sich über eine tolle Hängematte und jeden Tag 2 Bananen extra freuen?

  10. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: violator 24.04.18 - 19:51

    Eher ist die Argumentation seitens PETA löchrig.

    Warum kämpfen die für Rechte von Affen und vertreten gleichzeitig unter ihrem Namen den Affen, weil der seine Rechte nicht in Anspruch nehmen kann? So gibt man ja förmlich zu, dass dieser keine Rechte dieser Art haben kann.

  11. Re: Hab mich eh gefragt wie PETA ohne Zustimmung des Tieres ihn vertreten kann

    Autor: Anonymer Nutzer 25.04.18 - 10:14

    Also fast so, wie Peta das mit dem Affen machen wollte: man sah ein Interesse, welches das Tier selbst nicht durchsetzen konnte, bestimmte sich selbst durch die "Enger-Freund-Regel" zum Vertreter dieser Interessen. Und weil das Tier sich nicht artikulieren konnte, musste der Wille, die Selbstbestimmung ausgelegt, interpretiert werden.

    Ich wollte ja auch nur auf den Fehler hinweisen, dass man Rechte nicht allein dadurch verwirkt, dass man sie nicht ausüben kann. Auch Tieren, selbst wenn sie vor dem Gesetz Sachen sind, hat der Mensch Rechte eingeräumt, welche diese selbst nicht durchsetzen können. Ob sie das überhaupt wollten, ist ja noch weniger gewiss. Da muss immer geraten werden.

    Warum soll man dann nicht auch einem Affen ein Interesse an der Erhaltung seines Lebensraums mittels Urheberrechts-Einnahmen / Tantiemen andichten? Das Gegenteil wird er ja kaum anstreben. Oder?

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