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  5. › US-Gesetz: Google löscht Pornos…

Meine 60TB porn Sammlung

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  1. Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: Pornstar 26.03.18 - 13:55

    Ich habe eine über 60TB große Sammlung an Pornos. Die waren auf Amazon gespeichert bis die ihr unlimited Angebot eingestellt haben.
    Nun liegen sie auf der unlimited Google cloud. Muss ich mir als deutscher nun ebenso Sorgen machen das bald gelöscht wird?

  2. Re: Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: Kirmes 26.03.18 - 14:02

    Nachdem die Google Mitarbeiter ein "Backup" von deiner Sammlung gemacht haben wird es von der Cloud gelöscht.

  3. Re: Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: nicoledos 26.03.18 - 14:10

    Es wird gesperrt und du wirst gebeten für jeden einzelnen Clip den Nachweis des legalen Erwerbs zu bringen.

    Nach weiterer Analyse der Inhalte bekommst du besondere Angebote von Psychologen in ein Postfach und deine Versicherungsbeiträge werde nangepasst.

  4. Re: Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: Niaxa 26.03.18 - 14:43

    Den Erwerbsnachweis möchte ich dann aber auch sehen xD. Selten Leute gesehen, die ihr Hab und Gut für Pornos ausgeben.

  5. Re: Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: /mecki78 26.03.18 - 15:36

    Kirmes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem die Google Mitarbeiter ein "Backup" von deiner Sammlung gemacht
    > haben wird es von der Cloud gelöscht.

    Wieso Backup? Bekommen die nicht jeden Upload dort schon lange als Live Feed?

    /Mecki

  6. Re: Meine 60TB porn Sammlung

    Autor: elgooG 26.03.18 - 18:50

    Einfach verschlüsseln. Würde ich schon wegen der Content-Mafia machen. Oder ein NAS verwenden, das kann dann auch gleich auf alle Clients streamen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  7. Zuhause speichern!

    Autor: IT-Nerd-86 27.03.18 - 00:29

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe eine über 60TB große Sammlung an Pornos. Die waren auf Amazon
    > gespeichert bis die ihr unlimited Angebot eingestellt haben.
    > Nun liegen sie auf der unlimited Google cloud. Muss ich mir als deutscher
    > nun ebenso Sorgen machen das bald gelöscht wird?

    Wenn du so viel Material hast, dann sollte es dir ja auch einen gewissen Wert haben. Wieso speicherst du das dann nicht einfach Offline? Hol dir halt ein NAS mit ein paar Festplatten und pack alles da drauf.

    Für 430¤~ bekommst du eine 12.000GB WD Gold mit 5 Jahren Garantie und Spitzenwerten von um die 230MB/s, mit einer sehr hohen Spezifikation auf 550TB pro Jahr Schreibmenge die für 24/7 Dauerbetrieb geeignet ist. Habe mir gerade Tests dazu durchgelesen :)

    Was bei dir liegt, ist privat und in deiner Kontrolle! :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.18 00:30 durch IT-Nerd-86.

  8. Re: Zuhause speichern!

    Autor: Kleba 27.03.18 - 11:55

    IT-Nerd-86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für 430¤~ bekommst du eine 12.000GB WD Gold mit 5 Jahren Garantie und
    > Spitzenwerten von um die 230MB/s, mit einer sehr hohen Spezifikation auf
    > 550TB pro Jahr Schreibmenge die für 24/7 Dauerbetrieb geeignet ist. Habe
    > mir gerade Tests dazu durchgelesen :)

    Naja, um aber auf 60TB Kapazität zu kommen, braucht er mindestens ein 5-Bay NAS und entsprechend 5x 12TB HDDs.
    Ein entsprechendes NAS kostet zwischen ~ 800 und 1.300 EUR (z.B. Synology DiskStation DS1517+ (5-bay) oder DS3018xs (6-bay)), dazu dann noch die 2.150 - 2.580 EUR für die HDDs liegst du bei einer Spanne von 2.950 - 3.880 EUR. Dann noch eine kleine USV dazu und die 3.000 bzw. 4.000 EUR-Grenze ist auf jeden Fall überschritten. Für wichtige Daten sollte das natürlich drin sein, das hat aber nicht jeder für sein Equipment übrig.

    > Was bei dir liegt, ist privat und in deiner Kontrolle! :D

    Das ist der große Vorteil. Ich habe selbst ein NAS mit 4x 5 TB zu Hause (ist schon ein paar Jahre alt, "damals" gab es noch keine erschwinglichen größeren HDDs) aus genau diesem Grund.

  9. Re: Zuhause speichern!

    Autor: IT-Nerd-86 27.03.18 - 23:01

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IT-Nerd-86 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für 430¤~ bekommst du eine 12.000GB WD Gold mit 5 Jahren Garantie und
    > > Spitzenwerten von um die 230MB/s, mit einer sehr hohen Spezifikation auf
    > > 550TB pro Jahr Schreibmenge die für 24/7 Dauerbetrieb geeignet ist. Habe
    > > mir gerade Tests dazu durchgelesen :)
    >
    > Naja, um aber auf 60TB Kapazität zu kommen, braucht er mindestens ein 5-Bay
    > NAS und entsprechend 5x 12TB HDDs.
    > Ein entsprechendes NAS kostet zwischen ~ 800 und 1.300 EUR (z.B. Synology
    > DiskStation DS1517+ (5-bay) oder DS3018xs (6-bay)), dazu dann noch die
    > 2.150 - 2.580 EUR für die HDDs liegst du bei einer Spanne von 2.950 - 3.880
    > EUR. Dann noch eine kleine USV dazu und die 3.000 bzw. 4.000 EUR-Grenze ist
    > auf jeden Fall überschritten. Für wichtige Daten sollte das natürlich drin
    > sein, das hat aber nicht jeder für sein Equipment übrig.
    >
    > > Was bei dir liegt, ist privat und in deiner Kontrolle! :D
    >
    > Das ist der große Vorteil. Ich habe selbst ein NAS mit 4x 5 TB zu Hause
    > (ist schon ein paar Jahre alt, "damals" gab es noch keine erschwinglichen
    > größeren HDDs) aus genau diesem Grund.

    Du kannst auch einfach externe Gehäuse mit Gummirand nutzen für die Festplatten und sie schwingungsdämpfend so irgendwo hinlegen. Dann per USB 3.0 Hub alle zusammen über eine Schnittstelle mit deinem Gerät verbinden :)

    Dann hast du eben 5 Einzelplatten. Aber auch vollste Kontrolle über sie. Und du kannst jederzeit weitere dazu packen! :D Deine Disk Station hat nämlich nur eine fixe Größe mit einer fixen Zahl an Slots. Ohne sowas hast du eben Einzelgehäuse. Aber die kannst du auch schön kompakt unterbringen. Und dann kannst du jederzeit in der Zukunft noch mehr dazupacken. Und wenn du Datensicherheit willst, kannst du per Software RAID auch spiegeln. Das bedeutet, dir kann kein RAID Controller durchtitschen, womit alle Infos über die Spiegelungen weg wären und mit Pech auch deine Daten. Sondern per Software kannst du jederzeit umziehen auf ein anderes System. Software RAID ist eben portabler. Hardwarecontroller sind da anfälliger als Software (sofern die Software gut programmiert ist) finde ich.

    Davon abgesehen braucht man auch nun wirklich keine 60TB Porn Sammlung...

    Als ob das alles Lieblingsfilme wären und man so viele davon hätte. Das glaubt doch niemand :) Da fallen dir ja die Augen raus, bevor du das alles geguckt hast! xD

    Externe HDD Gehäuse bekommst du für 15¤ das Stück. Wären 75¤ für 5 Stück. Dazu die Platten für 430¤ das Stück also 2150¤ zusammen. Nun noch den Hub für 65¤ (13 Port USB3 Hub). Und schon kannst du sogar zukünftig noch ausbauen und hast schon mal fünf große HDD's, auf die du direkt zugreifen kannst :D

    Endpreis für das alles wären: 2290¤

    Und dann hast du deine Daten wirklich auch bei dir. Übrigens habe ich extra WD Gold gewählt, die teurer sind als andere. Aber mit 5 anstatt nur 3 Jahren Garantie und deutlich höherer Spezifizierung (Datendurchsatz hoch im Test, moderater Stromverbrauch und Dauerbetrieb geeignet).

    Wenn du das Stecksystem was ich nun nannte unbedingt im Netzwerk nutzen willst, kannst du das auch ganz simpel. Du holst dir einen Raspberry Pi 3 und der hat USB3. Daran steckst den Hub an. Auf den spielst du eine NAS Software und fertig :) Kosten 40¤. Also bei Defekt auch günstig zu tauschen.

    800-1300¤ für so ein NAS Klotz würde ich nie ausgeben als Privatperson! xD

    Mein selbstbau NAS kostet mit 140¤ nur einen Bruchteil und da hast du dann schon 5 Slots (5 Gehäuse), 13 USB Ports insgesamt (also 7 weitere für später frei!). Also eine Menge, was du damit machen kannst und viel weniger Geld investiert :)

    Wenn was an meiner Rechnung nicht stimmt, bitte sagen! Bin mir ziemlich sicher, daß das so passt :D

    Das schönste dabei ist aber, die Daten sind alle bei dir Zuhause und DU hast vollen Zugriff darauf! Und sonst niemand (unverhinderbare Staatsspionage und Schwerkriminelle mal ausgeschlossen)! :D

    Dein NAS läuft dann aber auch definitiv auf OpenSource Software, die du präzise konfigurieren kannst ohne großartige Einschränkungen. Außerdem hast du Vollzugriff auf sie. Ebenso kann keine Backdoor drin sein, wie zB. bei Fertigprodukten möglich in deren proprietärer Software. Gerade bei bekannten großen Firmenprodukten, die häufig genutzt werden (wie deine Lösung), ist das Interesse für den Staat wohl auch nicht gerade klein, da rein zu können bei Bedarf.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.18 23:07 durch IT-Nerd-86.

  10. Re: Zuhause speichern!

    Autor: Kleba 28.03.18 - 09:12

    IT-Nerd-86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst auch einfach externe Gehäuse mit Gummirand nutzen für die
    > Festplatten und sie schwingungsdämpfend so irgendwo hinlegen. Dann per USB
    > 3.0 Hub alle zusammen über eine Schnittstelle mit deinem Gerät verbinden
    > :)

    Das diese Einzelplatten nicht die gleiche Funktionalität haben, wie ein richtiges NAS ist aber schon klar, oder?

    > Davon abgesehen braucht man auch nun wirklich keine 60TB Porn Sammlung...

    Was jemand an Daten "braucht" mag ich nicht beurteilen. Jeder "braucht" genau die Daten, die er/sie aufbewahrt wissen will.

    > Externe HDD Gehäuse bekommst du für 15¤ das Stück. Wären 75¤ für 5 Stück.
    > Dazu die Platten für 430¤ das Stück also 2150¤ zusammen. Nun noch den Hub
    > für 65¤ (13 Port USB3 Hub). Und schon kannst du sogar zukünftig noch
    > ausbauen und hast schon mal fünf große HDD's, auf die du direkt zugreifen
    > kannst :D
    >
    > Endpreis für das alles wären: 2290¤

    Das sind halt immer noch 2.290 EUR die erst mal aufgebracht werden müssen.

    > Wenn du das Stecksystem was ich nun nannte unbedingt im Netzwerk nutzen
    > willst, kannst du das auch ganz simpel. Du holst dir einen Raspberry Pi 3
    > und der hat USB3. Daran steckst den Hub an. Auf den spielst du eine NAS
    > Software und fertig :) Kosten 40¤. Also bei Defekt auch günstig zu
    > tauschen.

    Die USB-Performance eines Raspberry Pi 3 ist aber nun wirklich nicht empfehlenswert. Ich habe zwar keinen hier, aber nach kurzem suchen habe ich Schreibwerte von 12 - 22MB/s und Lesewerte von 35 - 40 MB/s gefunden. Wer bei solchen Geschwindigkeiten größere Datenmengen handhaben will braucht echt viel Geduld.

    > 800-1300¤ für so ein NAS Klotz würde ich nie ausgeben als Privatperson! xD

    Andere schon (ich z.B.) - das hängt eben an den Anforderungen. Klar, hätte ich mir auch einen kleinen Mini-PC irgendwo hinstellen können, in dem die Platten sind. Aber wenn eine der Anforderung ist "Platten einstecken, das für den NAS-Betrieb vorgesehene System ein klein wenig konfigurieren und fertig", dann kommt so ein Selbstbau-NAS auch nicht in Frage. Eine weitere Anforderung war, dass es platzsparend ist und relativ wenig Strom verbraucht (spricht auch gegen Selbstbau-PC) und das eine USV einfach integriert werden kann (mit automatischem sauberen Runterfahren im Falle eines Stromausfalls).

    > Mein selbstbau NAS kostet mit 140¤ nur einen Bruchteil und da hast du dann
    > schon 5 Slots (5 Gehäuse), 13 USB Ports insgesamt (also 7 weitere für
    > später frei!). Also eine Menge, was du damit machen kannst und viel weniger
    > Geld investiert :)
    >
    > Wenn was an meiner Rechnung nicht stimmt, bitte sagen! Bin mir ziemlich
    > sicher, daß das so passt :D

    Es stimmt unter der Annahme, dass dieses Setup zu den eigenen Anforderungen passt. Zu meinen hätte es nicht gepasst.

  11. Re: Zuhause speichern!

    Autor: IT-Nerd-86 28.03.18 - 15:57

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das diese Einzelplatten nicht die gleiche Funktionalität haben, wie ein
    > richtiges NAS ist aber schon klar, oder?

    Dazu komme ich später...
    Es ist eben ein offenes System, was man genau nach Wunsch anpassen kann :)

    > Das sind halt immer noch 2.290 EUR die erst mal aufgebracht werden müssen.

    Deutlich weniger, als du vorgerechnet hattest :)
    800-1200¤ nur für das Privileg ein paar Platten in eine Kiste stecken zu können, ist mir definitiv zuviel.

    > Die USB-Performance eines Raspberry Pi 3 ist aber nun wirklich nicht
    > empfehlenswert. Ich habe zwar keinen hier, aber nach kurzem suchen habe ich
    > Schreibwerte von 12 - 22MB/s und Lesewerte von 35 - 40 MB/s gefunden. Wer
    > bei solchen Geschwindigkeiten größere Datenmengen handhaben will braucht
    > echt viel Geduld.

    Das war ja auch die günstigste Lösung. Für normale Medien reicht es aber durchaus. Also Dokumente, Musik und Video. Damit kannst du sogar 4k übertragen.

    720p oder 1080i brauchen 6mbit/s. Sky hat bei Testübertragungen in 4k mit 30-35mbit/s gearbeitet. Bei hohen Ansprüchen. Und bitte bedenken, mbit ist viel weniger, wenn in mbyte angezeigt :)

    https://www.ultra-hdtv.net/ultra-hd-4k-sender-wie-viel-datenrate-wird-benoetigt/

    Der Raspberry Pi 3 reicht also dafür aus. Wer mehr Highspeed will, nimmt eben ein anderen Singleboard Computer mit USB3 Port. Gibt es auch, für 129¤. Der dann auch nochmal deutlich mehr Rechenleistung hat und sogar Windows fähig ist.

    https://www.amazon.de/LattePanda-2GB-32GB-Powerful-Unactivated/dp/B01JJC7NBS

    Der hat:

    Intel Cherry Trail Z8350 Quad Core Processor
    Base Frequency: 1.44GHz (1.92GHz Burst Frequency)
    Operating System: Windows 10 Home Edition (Unactivated)
    RAM: 2GB DDR3L
    Storage Capacity: 32GB
    GPU: Intel HD Graphics, 12 EUs @200-500Mhz, single-channel memory
    USB 3.0 x 1, USB 2.0 x 2
    Wi-Fi 802.11n 2.4G
    Bluetooth 4.0

    Und da USB3.0 Port, hast du hier dann 300Mbyte/s anliegen :)

    > Andere schon (ich z.B.) - das hängt eben an den Anforderungen. Klar, hätte
    > ich mir auch einen kleinen Mini-PC irgendwo hinstellen können, in dem die
    > Platten sind. Aber wenn eine der Anforderung ist "Platten einstecken, das
    > für den NAS-Betrieb vorgesehene System ein klein wenig konfigurieren und
    > fertig", dann kommt so ein Selbstbau-NAS auch nicht in Frage. Eine weitere
    > Anforderung war, dass es platzsparend ist und relativ wenig Strom
    > verbraucht (spricht auch gegen Selbstbau-PC) und das eine USV einfach
    > integriert werden kann (mit automatischem sauberen Runterfahren im Falle
    > eines Stromausfalls).

    Das der Verbrauch niedriger sein soll, das bezweifle ich irgendwie. Weil Platten haben ja auch ihre Stromspar Funktionen und laufen tun die ja, wenn du zugreifst. Außerdem brauchen die genauso Strom im NAS. Und das NAS hat auch ein System mit Prozessor und Ram, das ständig läuft. Aber im Leerlauf runtertaktet. Was ja beim Singleboard Computer auch passiert :) Der übrigens komplett passiv läuft und nur sehr wenig Strom braucht (CherryTrail) :D

    Und beim Gehäuse kannst dir beim Selbstbau sogar noch deine Wünsche erfüllen. Du kannst dir ein kleines Rack bauen aus Holz oder was auch immer du magst und welcher Farbe und Material auch immer. Und da kannst du dann alles unterbringen. Clever gebaut auch sehr platzsparend. Das lässt sich dann sogar als Möbelstück kaschieren je nachdem! :D

    UND kost dich deutlich weniger! xD
    Und gibt dir viel mehr Freiheiten! :)

    Du kannst ja auf den Singleboard Computer praktisch alles aufspielen ^^

    > Es stimmt unter der Annahme, dass dieses Setup zu den eigenen Anforderungen
    > passt. Zu meinen hätte es nicht gepasst.

    Darum habe ich jetzt ja nochmal nachgelegt <3

    Achso, der Stromverbrauch ist immer nach Bedarf. Hat dein NAS mehr Last und mehr Platten laufen, dann zieht das ebenso Strom. Das lässt sich auch mit so einem NAS Kästchen nicht ändern. Und ob ich nun ein USB Kabel abstecke und das USB Gehäuse habe worin die Platte ist oder so ein Hotswap Kläppchen öffne, kommt zirka aufs gleiche raus. Nur daß ich bei meiner Lösung auch gleich diese Platte per USB woanders anschließen kann, ohne nötige Adapter. Weil ja alles schon dran ist :)

    Gehe ich also in Urlaub und habe eine Platte mit Daten die ich gerne dabei haben möchte, steck ich sie einfach kurz ab und nehme sie mit ^^ Und damit alles sicher ist, kann man ja auch per Software RAID eine Platte auf zwei andere spiegeln lassen :D Dann nimmst du eine mit und die anderen sind dein Backup. Das du natürlich ausschaltest und aussteckst bei Abwesenheit. Und auch an mein System kannst du noch eine USV dahinter stecken, diese per USB mit dem Singleboard Computer verbinden und dem somit dann sagen "fahre runter" :)

    Aber du bleibst halt voll modular! Ist der Singleboard Computer kaputt, einfach tauschen. Ist die USV kaputt einfach andere hin. Willst du ne größere, kein Problem! Willst du mehr Platten, auch kein Problem! :)

    Aber bei so einem fertigen NAS hast du eine fixe Anzahl an Slots und danach ist ende. Du bist da also sehr unflexibel und sie ist somit praktisch kaum modular. Und wenn du dir ein 10 Slot NAS kaufen willst, viel Spaß bei den Kosten! :D

    Dafür zahlst dann schon 1299¤ und wirklich hübsch ist so eine NAS nun auch nicht finde ich (Synology Disk Station DS2415+). Und wenn da mal irgendwas hakt, kannste halt nur die ganze Kiste einschicken. Da du bei meinem Modell sogar zwei Singleboard Computer holen kannst und immernoch viel viel günstiger bist, hast du sogar Redundanz. Du kannst also direkt tauschen in Minuten und weitermachen :)

    Um das zu machen mit so einer NAS bräuchte man eine zweite, die nochmal 1299¤ kosten würde! Einer von diesen SBC kostet nur 129¤ dagegen xD

  12. Re: Zuhause speichern!

    Autor: Kleba 28.03.18 - 18:00

    Ich glaube, dass wir ein wenig an einander vorbei reden. Natürlich kann ich mit verhältnismäßig geringem monetären Einsatz ein relativ flexibles System haben. Aber dann muss man auch so ehrlich sein und seine eigene Zeit, die man da rein investiert, mit 0 EUR/h bewerten - und das geht m.M.n. nur, wenn man das ganze als Hobby sieht.
    Für mich ist so ein NAS in erster Linie ein Arbeitsmittel. Ich setze mich zwar gerne mit Hardware, Software & Co. auseinander - sofern ich die Zeit dafür habe - aber beim NAS will ich in erster Linie ein funktionierendes Gerät.

    Mein NAS hat auch 3 USB-Anschlüsse (davon glaube ich 2 USB3-Ports), an denen über einen Hub noch externe Platten hängen. Die habe ich für Daten, bei denen die Lese-/Schreibgeschwindigkeit nicht so relevant ist und ich es recht problemlos verschmerzen kann, sollte mal eine ausfallen (in erster Linie Multimedia-Daten die im Netzwerk bereitstehen). Insofern ist es mit der "fixen Anzahl an Slots und danach Ende" natürlich erst mal Quatsch.

    Wenn ich das was du vorschlägst gemacht hätte, müsste ich zumindest das folgende selbst machen:
    - Gehäuse besorgen oder bauen (wie sieht es mit Lüftern aus? Selbst wenn es halbwegs ein passives Board ist, würde ich ungerne die gesamte Abwärme im Gehäuse stauen lassen)
    - Komponenten einbauen
    - System installieren und konfigurieren (je nach System noch eine Lizenz besorgen [da du Windows angesprochen hast]; das Konfigurieren betrifft fairerweise natürlich auch das fertige NAS)
    - tiefergehende Auseinandersetzung mit Software-RAID
    - ...

    Allein der o.g. Aufwand reicht für mich schon, dass sich ein vergleichbares NAS (z.B. ein DS918+) rechnet. Wie gesagt: sofern es ein Hobby ist, ist der Aufwand natürlich zu vertreten. Sollte das Ziel jedoch einfach nur sein, einen im Netzwerk verfügbaren Speicher unter so wenig Zeitaufwand wie möglich bereitzustellen, dann würde ich immer zu einem Fertig-NAS raten. Sollte das Ziel sein, so kostengünstig wie möglich ein NAS bereitzustellen (und Komfort- bzw. Leistungsdaten keine Rolle spielen), würde ich deinen Vorschlag bevorzugen.

  13. Re: Zuhause speichern!

    Autor: IT-Nerd-86 28.03.18 - 20:34

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, dass wir ein wenig an einander vorbei reden. Natürlich kann ich
    > mit verhältnismäßig geringem monetären Einsatz ein relativ flexibles System
    > haben. Aber dann muss man auch so ehrlich sein und seine eigene Zeit, die
    > man da rein investiert, mit 0 EUR/h bewerten - und das geht m.M.n. nur,
    > wenn man das ganze als Hobby sieht.

    Wenn du es selber machst, musst du dafür keine Euros abdrücken. Nur Muskelkraft nutzen. Das ist also ohne Kosten für dich. Davon abgesehen, wird es vollkommen nach Wunsch. Ich habe nur nachgelegt, weil du meintest der Raspberry Pi 3 sei nicht so schnell im Datendurchsatz. Um dir zu zeigen daß es auch für hohe Ansprüche eine kostengünstige Lösung gibt :) Und ein paar Sachen zusammenzustecken, das geht nun wirklich ratzfatz. Und ein OS zu installieren, auch. Auch wenn man das nicht als Hobby sieht. Selber machen gibt dir mehr Möglichkeiten, mehr Freiheit und spart dir auch noch Geld.

    > Für mich ist so ein NAS in erster Linie ein Arbeitsmittel. Ich setze mich
    > zwar gerne mit Hardware, Software & Co. auseinander - sofern ich die Zeit
    > dafür habe - aber beim NAS will ich in erster Linie ein funktionierendes
    > Gerät.

    Und wieso sollte man mit dem was ich vorlege nicht arbeiten können? :)
    Damit hat man später doch genauso etwas funktionierendes. Ich sehe irgendwie nicht, wo da das Problem sein soll. Faktisch bringt es dir sogar mehr, eben weil du modularer bleibst und somit später sogar aufstocken kannst. Und das auch noch kostengünstig.

    > Mein NAS hat auch 3 USB-Anschlüsse (davon glaube ich 2 USB3-Ports), an
    > denen über einen Hub noch externe Platten hängen. Die habe ich für Daten,
    > bei denen die Lese-/Schreibgeschwindigkeit nicht so relevant ist und ich es
    > recht problemlos verschmerzen kann, sollte mal eine ausfallen (in erster
    > Linie Multimedia-Daten die im Netzwerk bereitstehen). Insofern ist es mit
    > der "fixen Anzahl an Slots und danach Ende" natürlich erst mal Quatsch.

    Dann hast du aber keine fertige Lösung mehr, sondern fängst an zu basteln hinter diesen USB Ports :) Wieso nicht direkt konsequent einheitlich alles so? ^^

    > Wenn ich das was du vorschlägst gemacht hätte, müsste ich zumindest das
    > folgende selbst machen:
    > - Gehäuse besorgen oder bauen (wie sieht es mit Lüftern aus? Selbst wenn es
    > halbwegs ein passives Board ist, würde ich ungerne die gesamte Abwärme im
    > Gehäuse stauen lassen)

    Abwärme kannst du über Mesh Optionen auch passiv ausleiten. Ansonsten langsam drehende, große Lüfter einbauen und per USB mit Strom speisen :D

    > - Komponenten einbauen

    Musst du bei deinem NAS genauso... Die Platten hexen sich nicht rein :)

    > - System installieren und konfigurieren (je nach System noch eine Lizenz
    > besorgen ; das Konfigurieren betrifft fairerweise natürlich auch das
    > fertige NAS)

    Eben ^^ Und das geht recht fix. Und auch das fertige NAS muss man einstellen.

    > - tiefergehende Auseinandersetzung mit Software-RAID
    > - ...

    Wissen schadet nicht! :D

    > Allein der o.g. Aufwand reicht für mich schon, dass sich ein vergleichbares
    > NAS (z.B. ein DS918+) rechnet. Wie gesagt: sofern es ein Hobby ist, ist der
    > Aufwand natürlich zu vertreten. Sollte das Ziel jedoch einfach nur sein,
    > einen im Netzwerk verfügbaren Speicher unter so wenig Zeitaufwand wie
    > möglich bereitzustellen, dann würde ich immer zu einem Fertig-NAS raten.
    > Sollte das Ziel sein, so kostengünstig wie möglich ein NAS bereitzustellen
    > (und Komfort- bzw. Leistungsdaten keine Rolle spielen), würde ich deinen
    > Vorschlag bevorzugen.

    Ja. Ein bisschen einlesen was nicht einmal ein zwei Stunden dauert, oder 1080¤ mehr zahlen, das ist natürlich total im Verhältnis zueinander :)

    Zumal du dich bei einem NAS genauso einlesen musst und die Bedienungsanleitung hast...

  14. Re: Zuhause speichern!

    Autor: Pornstar 30.03.18 - 02:18

    Danke für euren tollen Input.
    Ich werde die Daten erst ein mal komplett in der Google Cloud verschlüsse. Allerdings will ich die Daten wenn möglich einzeln Verschlüsseln und nicht als riesen Container. Dazu muss ich mich dann noch Mal einlesen.
    8 Euro im Monat für Momenten noch unbegrenzt Speicher sind halt günstiger als wenn ich mir selbst Festplatten besorgen müsste.
    Auch wenn es 8tb Platten oft schon für 180 Euro gibt. Das waren dann 20 Euro pro TB. Ich müsste allerdings auch 120TB Speicher haben zwecks RAID. Zumindest bilde ich mir ein, Google würde meine Daten vernünftig sichern ohne Datenverluste.

    Zumal ist es einfach mega komfortabel online und über fast alle Geräte auf die Daten on demand zugreifen zu können.
    Ich müsste dann noch Strom und Verschleiß mit einberechnen.
    Das lohnt sich im ganzen erst wenn 20TB Platten für 350 Euro auf dem Markt sind.

  15. Re: Zuhause speichern!

    Autor: IT-Nerd-86 30.03.18 - 02:33

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für euren tollen Input.
    > Ich werde die Daten erst ein mal komplett in der Google Cloud verschlüsse.
    > Allerdings will ich die Daten wenn möglich einzeln Verschlüsseln und nicht
    > als riesen Container. Dazu muss ich mich dann noch Mal einlesen.
    > 8 Euro im Monat für Momenten noch unbegrenzt Speicher sind halt günstiger
    > als wenn ich mir selbst Festplatten besorgen müsste.
    > Auch wenn es 8tb Platten oft schon für 180 Euro gibt. Das waren dann 20
    > Euro pro TB. Ich müsste allerdings auch 120TB Speicher haben zwecks RAID.
    > Zumindest bilde ich mir ein, Google würde meine Daten vernünftig sichern
    > ohne Datenverluste.
    >
    > Zumal ist es einfach mega komfortabel online und über fast alle Geräte auf
    > die Daten on demand zugreifen zu können.
    > Ich müsste dann noch Strom und Verschleiß mit einberechnen.
    > Das lohnt sich im ganzen erst wenn 20TB Platten für 350 Euro auf dem Markt
    > sind.

    Naja, wenn du alles verschlüsselst, dann war es das mit On Demand Zugriff ^^ Aber bei so viel Content wie du da hast, ist das definitiv eine teure Sache. Mit VeraCrypt kannst du verschlüsselte Container machen, die absolut unscheinbar aussehen. Mit frei wählbarer Dateiendung. Aber dann kannst du eben nicht mehr auf allen Geräten einfach mal so darauf zugreifen. Das geht nur, wenn die Dateien in einem direkt abspielbaren Format vorliegen. Sofern dein Internet genug Speed hat, im Upload als auch Download, könntest du jedoch auch eine NAS Umgebung bauen und eine Heim Cloud darauf installieren. Wo du dann via Dyn-DNS Dienst praktisch immer auch von auswärts via Internet auf deine Daten zugreifen kannst. Und sie auch abspielen kannst, weil du sie ja nicht verschlüsseln musst und somit sofort öffnen kannst :) Anders wüsste ich jetzt leider auch nichts diesbezüglich :/

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Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Testlabor-Leiter 5G bringt durch "mehr Antennen weniger Strahlung"
  2. Sindelfingen Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
  3. iPhone-Modem Apple will Intels deutsches 5G-Team übernehmen

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben