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Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

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  1. Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: rocketfoxx 05.05.16 - 13:26

    Im Gegensatz zur Musikindustrie wollen die Filmemacher und Vertreiber offensichtlich nicht verstehen, dass ihr Geschäftsmodell nichts im 21. Jahrhundert zu suchen hat.

    Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, in denen quasi *jeder* Napster nutzte und sämtliche Musik illegal geladen wurde?
    Heute ist Napster kein Thema mehr - und das nicht, weil die Musikindustrie die Daumenschrauben angezogen hätte, sondern weil es heute gute, günstige und vor allem legale Alternativen gibt.
    Ohne DRM-Quatsch.

    So löst man Probleme - nicht mit noch mehr Einschränkungen und Zwängen.

  2. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Sharra 05.05.16 - 14:37

    Erst kamen Napster, Edonkey und Co. Dann kamen die Repressalien der Musikindustrie, und die Einnahmen sind noch weiter eingebrochen. Erst dann kamen langsam akzeptable legale Angebote.

    Die Filmindustrie hängt beim Esel, bzw bei der Gängelung fest. Bis auch die soweit sind, ists noch ein weiter Weg.
    Aber sie sind ja in guter Gesellschaft. Die Zeitungs- und Buchverlage hängen auch noch im frühen 20. Jahrhundert fest.

  3. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Der auf die Null zeigt 05.05.16 - 14:46

    Ich hoffe ja immer noch darauf, dass irgendwann auch jemandem in der Filmindustrie auffallen wird, dass illegale Angebote nicht nur deshalb genutzt werden,
    weil man sich um's bezahlen drücken will.
    Viel mehr auch, weil sie mangels DRM und der damit einhergehenden Beschränkungen (sei es Hardware, Betriebssystem, oder ein Browser mit bestimmtem DRM-Modul) einfacher zu benutzen und außerdem weil sie, lizenzrechtlich bedingt, über ein größeres Angebot verfügen können.

    Aber auf absehbare Zeit wird wohl der "logische" Schluss der Filmindustrie bleiben,
    alle Konsumenten für potenziell kriminell zu halten und die DRM-Maßnahmen zu verschärfen. Darauf hin werden dann wieder mehr Leute Ausweichangebote wahrnehmen und man sieht sich bestätigt, die Maßnahmen erneut zu verschärfen zu müssen.

    Schade eigentlich, die Musikindustrie war da schneller einsichtig.

  4. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Moe479 05.05.16 - 17:06

    korrekt, die haben einfach nicht verstanden, dass ihre angebote gebündelt anstatt diverzifiziert werden müssen um anklang zu finden, ich will keine x services, ich will _EINEN für ALLES_, und es ist mir wurst wei weit das ihren multiplen gewinnabsichten wiedersprechen mag! wer mich als kunden haben möchte hat mir gefälligst den arsch zu lecken!

  5. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: neocron 05.05.16 - 17:08

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zur Musikindustrie wollen die Filmemacher und Vertreiber
    > offensichtlich nicht verstehen, dass ihr Geschäftsmodell nichts im 21.
    > Jahrhundert zu suchen hat.
    Nur weil du das so siehst, ist diese Behauptung noch lange nicht wahr. eher plausibel waere wohl: Man haelt an den Geschaeftsmodellen fest, weil sie anscheinend doch noch weitestgehen funktionieren ...
    Wuerden sie es nicht, wuerde sich die Filmindustrie entsprechend bewegen ... auch sie streben nach Profit!

    > Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, in denen quasi *jeder* Napster
    > nutzte und sämtliche Musik illegal geladen wurde?
    > Heute ist Napster kein Thema mehr - und das nicht, weil die Musikindustrie
    > die Daumenschrauben angezogen hätte, sondern weil es heute gute, günstige
    > und vor allem legale Alternativen gibt.
    Napster ist auch mit einem legalen angebot eingegangen ... die legalitaet konnte napsters erfolg nicht retten ...

    > So löst man Probleme - nicht mit noch mehr Einschränkungen und Zwängen.
    genau das ist wieder der Bullshit. Es gibt keine Zwaenge ... jeder kann problemlos auf Angebote verzichten ... boykott. Dmit kann man die Industrien bewegen ... der undiziplinierte und unorganisierte, evtl. auch dumme Kunde ist dazu nur nicht in der Lage. Einfach mal glaubhaft boykottieren anstatt dreist und Heuchlerisch hintenherum zu Schmarotzen bzw. Zu Nassauern ...

  6. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: plutoniumsulfat 05.05.16 - 17:25

    Eben, das zeigt ja, wie heuchlerisch die Anbieter selbst alle sind: Schwarzkopien sind kein Problem. Der entgangene Umsatz sind Peanuts, sonst würde man etwas dagegen unternehmen.

  7. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: violator 05.05.16 - 17:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil du das so siehst, ist diese Behauptung noch lange nicht wahr. eher
    > plausibel waere wohl: Man haelt an den Geschaeftsmodellen fest, weil sie
    > anscheinend doch noch weitestgehen funktionieren ...
    > Wuerden sie es nicht, wuerde sich die Filmindustrie entsprechend bewegen
    > ... auch sie streben nach Profit!

    Man hält daran fest, weil man die Kontrolle darüber hat und das Modell kennt. Alles Neue wäre ja ein Risiko und das will man nicht eingehen.

    Genau wie mit den ganzen Exklusivangeboten bei Filmen und Serien bei Streaminganbietern. Damit schreckt man viele eben eher ab, statt sie anzulocken, weil keiner Bock hat, bei 5 Anbietern ein Abo abzuschließen, bloß damit man alles gucken kann was man will.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.16 17:37 durch violator.

  8. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: FreiGeistler 05.05.16 - 17:36

    > Nur weil du das so siehst, ist diese Behauptung noch lange nicht wahr.
    Oh mann, jetzt kommt wieder so einer.
    Ach so, ist ja Sonntag.
    Geh an die Sonne wenn du nicht gepflegt diskutieren willst.

  9. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: crazypsycho 05.05.16 - 21:31

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > So löst man Probleme - nicht mit noch mehr Einschränkungen und Zwängen.
    > genau das ist wieder der Bullshit. Es gibt keine Zwaenge ... jeder kann
    > problemlos auf Angebote verzichten ... boykott. Dmit kann man die
    > Industrien bewegen ... der undiziplinierte und unorganisierte, evtl. auch
    > dumme Kunde ist dazu nur nicht in der Lage. Einfach mal glaubhaft
    > boykottieren anstatt dreist und Heuchlerisch hintenherum zu Schmarotzen
    > bzw. Zu Nassauern ...

    Indem man Schwarzkopien nutzt, boykottiert man ja auch.
    Das Angebot ist ja da, warum also nicht nutzen?

  10. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: muhzilla 05.05.16 - 22:15

    Wenn die Modelle "weitestgehend funktionieren", verstehe ich nicht, warum man wegen ein paar Schwarzkopien ständig so ein riesiges Fass aufmacht. Du drehst dir das in deinen Beiträgen zu diesen Themen jedes mal gerade so hin, wie es für deine Argumentation richtig ist. Es ist doch aber so:

    Entweder die Modelle funktionieren, dann gibt es keinen Grund wegen Schwarzkopien rumzujammern. Oder sie funktionieren nicht, dann könnte man durchaus die Schwarzkopien beklagen, müsste sich aber auch mal ans 21. Jahrhundert angepasste Modelle überlegen.

  11. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Trockenobst 05.05.16 - 22:25

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So löst man Probleme - nicht mit noch mehr Einschränkungen und Zwängen.

    Jepp, 100 Millionen Filme 20 Stück im Jahr finanziert durch Banner und Werbung (die durch Adblocker auch noch unterdrückt wird). Lassen uns mal rechnen:

    2 Milliarden finanziert mit $5 für 1000 Banner.

    D.h. 2 Mrd / 5$ sind somit ca. 400 Milliarden Banneraufrufe oder 33 Milliarden im Monat damit sich das finanziert. Es gibt etwa 2 Miliarden Menschen die regelmäßigen Internetzugriff haben.

    D.h. 2 Milliarden Menschen müssen pro Monat 33 Banner ohne Adblock ansehen. Runden wir das auf auf 40. Für **2 Filme** pro Monat.

    Die Filmindustrie checkt es sichtlich nicht. Bei 20 Filmen im Monat wären das ja dann "nur" 800 Banner. Das kann doch jeder nebenbei runter klicken, oder?

    Bis dahin bleiben wir bei der Querfinanzierung von den "intelligenten Menschen" die sich das Zeug einfach zieht während der Rest der zweite Klasse Menschen ("Was für dumme dumme Idioten") weiter zahlt. Hat bisher ja gut funktioniert, warum also ändern?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.16 22:26 durch Trockenobst.

  12. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Elchinator 05.05.16 - 22:55

    Dein Name ist nicht zufällig "Milchmädchen"? Deine Rechenkünste lassen es jedenfalls vermuten.
    Was haben "Banner" damit zu tun? Ein gescheitertes Geschäftsmodell durch ein anderes gescheitertes Geschäftsmodell ersetzen? Ok, Du heißt also Milchmädchen und arbeitest bei McKinsey...
    Aber vielleicht gibt es bei der Film-Lobby auch noch Nicht-BWLer, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, anstatt herumzutrollen. Denn selten ist einer Industrie so nachdrücklich vom Konsumenten in den A*sch getreten worden, damit sie sich in die richtige Richtung bewegt. Das kann man auch mal würdigen!

  13. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: tingelchen 05.05.16 - 23:03

    Der Verzicht ist in diesem Sinne schon der richtige Weg :) Eigentlich. Es ist allerdings nicht nur der Konsument der nicht verzichten will, sondern auch die Produzenten die mit Trailern einen heiß auf den Streifen machen. Die Ratte beißt sich hier in den eigenen Schwanz.

  14. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: tingelchen 05.05.16 - 23:06

    Ist ja eine interessante Rechnung... und warum willst du nun alle Filme mit Werbebanner finanzieren? Irgendwie erschließt sich mir die Schlussfolgerung nicht.

  15. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: Dwalinn 06.05.16 - 08:37

    Der auf die Null zeigt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe ja immer noch darauf, dass irgendwann auch jemandem in der
    > Filmindustrie auffallen wird, dass illegale Angebote nicht nur deshalb
    > genutzt werden,
    > weil man sich um's bezahlen drücken will.
    > Viel mehr auch, weil sie mangels DRM und der damit einhergehenden
    > Beschränkungen (sei es Hardware, Betriebssystem, oder ein Browser mit
    > bestimmtem DRM-Modul) einfacher zu benutzen und außerdem weil sie,
    > lizenzrechtlich bedingt, über ein größeres Angebot verfügen können.
    Das ist nur eine Ausrede unterm Strich geht es immer ums Geld. (viele wollen für einen Film kein Geld ausgeben... ohne OCHs usw. würden sie ihn halt gar nicht erst angucken)
    Wenns nur um die Bequemlichkeit gehen würde könnte man sich die Bluray/DVD kaufen und dann immer noch den Film ziehen.

    > Aber auf absehbare Zeit wird wohl der "logische" Schluss der Filmindustrie
    > bleiben,
    > alle Konsumenten für potenziell kriminell zu halten und die DRM-Maßnahmen
    > zu verschärfen. Darauf hin werden dann wieder mehr Leute Ausweichangebote
    > wahrnehmen und man sieht sich bestätigt, die Maßnahmen erneut zu
    > verschärfen zu müssen.
    >
    > Schade eigentlich, die Musikindustrie war da schneller einsichtig.

    Tja bei Games hat das aber super geklappt, vll ja auch irgendwann mal bei Filmen (so denken sich das die leute in Hollywood wahrscheinlich)

  16. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: der_wahre_hannes 06.05.16 - 09:17

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zur Musikindustrie wollen die Filmemacher und Vertreiber
    > offensichtlich nicht verstehen

    Der Unterschied zwischen "Musik" und "Film" ist dir aber schon bekannt?

    In der Filmbranche gibt es nunmal einfach ganz andere Lizenzmodelle als in der Musikbranche... da kann man eben nicht mal eben einfach "eine Plattform für alle Filme" aufziehen.

  17. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: rocketfoxx 06.05.16 - 09:18

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nur eine Ausrede unterm Strich geht es immer ums Geld. (viele
    > wollen für einen Film kein Geld ausgeben... ohne OCHs usw. würden sie ihn
    > halt gar nicht erst angucken)
    > Wenns nur um die Bequemlichkeit gehen würde könnte man sich die Bluray/DVD
    > kaufen und dann immer noch den Film ziehen.

    Der Punkt ist, dass die Leute sehr wohl Geld für einen Film bezahlen wollen. Aber es muss einfach sein - einfacher, als Captchas auf der Seite des OCH einzugeben oder sich durch irgendwelche Tauschbörsen zu wühlen.

    Mit iTunes ist man da zum Beispiel auf einem guten Weg - es scheitert da dann aber immer wieder am DRM.
    Warum soll ich für einen Film zahlen, den ich nur auf dem iPad, nicht aber auf meinem Android-Smartphone schauen kann?
    Ich kaufe nicht den gleichen Film auf fünf verschiedenen Plattformen.

    Ich möchte mir den Film kaufen und ihn beliebig zu Hause verwenden können - wie eine MP3.

  18. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: jidmah 06.05.16 - 09:21

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der auf die Null zeigt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe ja immer noch darauf, dass irgendwann auch jemandem in der
    > > Filmindustrie auffallen wird, dass illegale Angebote nicht nur deshalb
    > > genutzt werden,
    > > weil man sich um's bezahlen drücken will.
    > > Viel mehr auch, weil sie mangels DRM und der damit einhergehenden
    > > Beschränkungen (sei es Hardware, Betriebssystem, oder ein Browser mit
    > > bestimmtem DRM-Modul) einfacher zu benutzen und außerdem weil sie,
    > > lizenzrechtlich bedingt, über ein größeres Angebot verfügen können.
    > Das ist nur eine Ausrede unterm Strich geht es immer ums Geld. (viele
    > wollen für einen Film kein Geld ausgeben... ohne OCHs usw. würden sie ihn
    > halt gar nicht erst angucken)
    > Wenns nur um die Bequemlichkeit gehen würde könnte man sich die Bluray/DVD
    > kaufen und dann immer noch den Film ziehen.
    Das Kaufen des Filmes ist meistens das Problem. Wenn man Sonntags nachmittag feststellt, dass man vor dem Abendessen gerne irgend einen Actionfilm sehen will, kann man das in Deutschland kaum legal machen - außer man hat ein Abo bei Netflix, Amazon Prime oder ähnlich. Da muss man aber dann direkt ein ganzes Abo für einen Film abschließen. Wenn ich wie bei vielen Musik-Angeboten einfach unverbindlich für ein paar Euro einen Film meiner Wahl laden kann würde ich das durchaus öfter tun.

    In den USA kann man zwar Sonntags einkaufen, aber oft ist der nächste Laden eine Stunde fahrt entfernt, wenn einem also die Lust nach einem Film steht werden natürlich die fest einprogrammierten Angebote des Kabelanbieters genutzt um einen Film zu kaufen oder zu leihen.
    Wirklich Angst haben die Anbieter nicht vor illegalen Filmangeboten, sondern von legalen Konkurrenten, die sie momentan einfach aussperren oder nur zu ihren Konditionen auf ihre Boxen lassen und an ihnen mitverdienen (z.B. Netflix). Wenn HBO z.B. eine eigene App anbieten würde um seine PayPerView Angebote zu vermitteln würde das ganze Geld für die Hochqualitätsserien wie Game of Thrones an Verizon&co vorbei laufen.

    > > Aber auf absehbare Zeit wird wohl der "logische" Schluss der
    > Filmindustrie
    > > bleiben,
    > > alle Konsumenten für potenziell kriminell zu halten und die
    > DRM-Maßnahmen
    > > zu verschärfen. Darauf hin werden dann wieder mehr Leute
    > Ausweichangebote
    > > wahrnehmen und man sieht sich bestätigt, die Maßnahmen erneut zu
    > > verschärfen zu müssen.
    > >
    > > Schade eigentlich, die Musikindustrie war da schneller einsichtig.
    >
    > Tja bei Games hat das aber super geklappt, vll ja auch irgendwann mal bei
    > Filmen (so denken sich das die leute in Hollywood wahrscheinlich)

    Ich wage zu behaupten, dass Steam, Humble Bundle und GoG mehr gegen Raubkopien getan haben als alle DRM-Auswüchse zusammen. Toller Service und gute Preise lassen die Mühe eine Raubkopie zu finden, zum laufen zu bekommen und dann potentiell noch in Probleme durch schlechte Cracks oder Viren zu haben einfach unattraktiv werden.
    Früher hat man dankend zugegriffen, wenn der notorische Raubkopierer im Bekanntenkreis seine Festplatte rumgereicht hat, heute ist die Antwort meistens, dass man noch massig Spiele rumliegen hat und einfach abwartet bis der aktuelle AAA-Titel im Steam Sale zu haben ist.

  19. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: S-Talker 06.05.16 - 09:53

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zur Musikindustrie wollen die Filmemacher und Vertreiber
    > offensichtlich nicht verstehen, dass ihr Geschäftsmodell nichts im 21.
    > Jahrhundert zu suchen hat.
    >
    > Erinnert sich noch jemand an die Zeiten, in denen quasi *jeder* Napster
    > nutzte und sämtliche Musik illegal geladen wurde?
    > Heute ist Napster kein Thema mehr - und das nicht, weil die Musikindustrie
    > die Daumenschrauben angezogen hätte, sondern weil es heute gute, günstige
    > und vor allem legale Alternativen gibt.
    > Ohne DRM-Quatsch.
    >
    > So löst man Probleme - nicht mit noch mehr Einschränkungen und Zwängen.

    Ähm... im Moment geht aber alles in Richtung Streaming-Flatrate - DRM inklusive.

    Das Problem ist nicht das DRM an sich, sondern dass es meist falsch eingesetzt wird.

  20. Re: Die Filmindustrie will es nicht verstehen.

    Autor: sky_net 06.05.16 - 10:18

    jidmah schrieb:

    > Das Kaufen des Filmes ist meistens das Problem. Wenn man Sonntags
    > nachmittag feststellt, dass man vor dem Abendessen gerne irgend einen
    > Actionfilm sehen will, kann man das in Deutschland kaum legal machen -
    > außer man hat ein Abo bei Netflix, Amazon Prime oder ähnlich. Da muss man
    > aber dann direkt ein ganzes Abo für einen Film abschließen. Wenn ich wie
    > bei vielen Musik-Angeboten einfach unverbindlich für ein paar Euro einen
    > Film meiner Wahl laden kann würde ich das durchaus öfter tun.

    Naja zum Filme ausleihen muss niemand irgendwelche Abos abschließen.
    Auf Amazon oder Google Play kann man zB völlig problemlos nen Film leihen und den dann auf dem Smartphone oder TV anschauen. Für das "Sonntags Szenario" völlig ausreichend.
    Allerdings sind die Preise hier schon, meiner Meinung nach, zu hoch.

    Problematisch wird es eigentlich nur bei einem Kauf. Was passiert, wenn der Laden, bei dem ich den Film gekauft habe nicht mehr existiert? Auch hier sind die Preise völlig überzogen. DVDs und BRs im Ladne teils deutlich billig und dazu noch mit besserer Ausstattung. Mehrsprachigkeit, diverse Untertitel etc. fehlen idR bei den Online Angeboten.

    Es ist auf jeden Fall schade, dass die Industrie nicht verstehen will, was der Kunde will.
    Wollte mir für die aktuelle GoT Staffel nen Sky Online Abo holen. Leider bietet Sky zwar die Serie in OT, aber ohne deutsche Untertitel. Was soll so etwas? Wieso schaffen die nciht legalen Angebote so etwas problemlos und der Exclusivpartner von HBO nicht?
    Solche Beispiele gibt es ja zur Genüge und es bleibt zu hoffen, dass die Filmindustrie da mal endlich ein Einsehen hat, dass es keinen Sinn macht ihre Kunden immer weiter zu gängeln und zu nerven.

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