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Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

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  1. Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: logged_in 17.07.17 - 16:09

    Wenn so was vorkommt, dass Gemeinden selbst ihre Glasfaser ausbauen wollen, und dann so von der Telekom einen hieb verpasst bekommen, dann sollte man der Telekom verbieten dort mit dein Ausbau zu beginnen. Das kann doch nicht im Sinne der Bürger sein, wenn die Telekom jeden Glasfaserausbau so hintergeht.

    Die Telekom sollte zudem ein Jahr im voraus melden, welche Gemeinden sie ausbauen wird, und sich dann strikt daran halten müssen, eventuell Strafe zahlen, wenn sie eine Gemeinde dann doch nicht wie geplant ausbaut. Man sollte nicht vergessen, dass die nur dank Steuergelder zur Nummer 1 geworden sind.

  2. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: brainDotExe 17.07.17 - 16:26

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann doch nicht im Sinne der Bürger sein, wenn die Telekom
    > jeden Glasfaserausbau so hintergeht.
    Das ist sehr wohl im Sinne des Bürgers/Kunden, der hat dann die Auswahl zwischen verschiedenen Techniken.
    Konkurrenz halt.

  3. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: crack_monkey 17.07.17 - 16:29

    brainDotExe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > logged_in schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das kann doch nicht im Sinne der Bürger sein, wenn die Telekom
    > > jeden Glasfaserausbau so hintergeht.
    > Das ist sehr wohl im Sinne des Bürgers/Kunden, der hat dann die Auswahl
    > zwischen verschiedenen Techniken.
    > Konkurrenz halt.

    War das ernst gemeint?

  4. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: DAUVersteher 17.07.17 - 16:34

    Ich denke ja, und ich bin da sogar bei ihm. Wenn die Telekom nichtmehr ausbauen dürfte sobald da wer anders ausbaut, wäre das ein Freifahrtschein für den Anbieter, der dann 1000¤ verlangen könnte und das Netz nichtmehr pflegen müsste.
    Dann hätten die dortigen Bewohner auch nichts gewonnen. Dann lieber zwei Anbieter die sich "battlen"!

  5. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: logged_in 17.07.17 - 16:40

    Du meinst also, dass wenn eine Stadt von der Telekom dermaßen vernachlässigt wird, dass sie sich dazu entscheidet ihre eigene Lösung für die Bürger zu implementieren, und dann die Telekom dann plötzlich meint "Och, da hatten wir ja auch schon vor auszubauen, machen wir jetzt sofort", damit dann der Stadt, die ja schon Fördergelder zugesagt bekommen hat, dann nicht mehr ganz so wirtschaftlich arbeiten kann, sei im wohle der Bürger?

    Die Telekom hätte doch gar kein großes Interesse an diesen Gemeinden gehabt, wenn es nicht darum ginge, der Gemeinde einen Strich durch die Rechnung geht. Konkurrenz ist das nicht. Das ist ein Missbrauch der Monopolstellung, die die Telekom auf das Kupferkabelnetz hat. Und diese Monopolstellung hat sie sich nicht selbst erarbeitet, sondern die wurde ihr in die Wiege gelegt.

    Dann soll sie doch ihren Ursprung treu bleiben, und sich um die Gemeinden kümmern, die es nicht aus eigener Initiative leisten können, den Zugang zum Internet auszubauen.

    Ganz was anderes ist es wenn z.B. Unitymedia und Telekom gegeneinander einen Konkurrenzkampf betreiben. Das ist im Sinne der Bürger.

  6. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: brainDotExe 17.07.17 - 16:44

    Wenn die Gemeinde wirklich selbst ausbaut, was ich bezweifle die beauftragen auch nur einen anderen Provider, dann sind sie Marktteilnehmer und müssen mit Konkurrenz rechnen.
    Klar ist das von der Telekom nicht die feine englische Art, aber vollkommen legitim und nachvollziehbar.

    Was "traurig" ist, ist dass der 0815 Bürger dann einen Anschluss bei der Telekom nimmt, da ihm die Technik egal ist und die wahrscheinlich günstiger sind.
    Einfach mal zu sagen, ok die Gemeinde hat sich für die bessere Technik eingesetzt, dann buche ich auch so einen Anschluss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.17 16:45 durch brainDotExe.

  7. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: LinuxMcBook 17.07.17 - 16:56

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke ja, und ich bin da sogar bei ihm. Wenn die Telekom nichtmehr
    > ausbauen dürfte sobald da wer anders ausbaut, wäre das ein Freifahrtschein
    > für den Anbieter, der dann 1000¤ verlangen könnte und das Netz nichtmehr
    > pflegen müsste.
    > Dann hätten die dortigen Bewohner auch nichts gewonnen. Dann lieber zwei
    > Anbieter die sich "battlen"!

    Problematisch wird es aber, wenn die Telekom so ein Verhalten regelmäßig zeigt.
    Dann würden die Unternehmen seltener Glasfaser ausbauen und die Bewohner hätten nichts gewonnen, weil die Telekom dann natürlich auch nicht ausbaut.

    2 Jahre Investitionsschutz für den Glasfaserausbauer halte ich schon für angemessen. Dann kann er den Ausbau refinanzieren und die Kunden hätten trotzdem in absehbarer Zeit einen vernünftigen Wettbewerb. Und jeder Kunde hat genügend Zeit um von Glasfaseranschlüssen überzeugt zu werden. Exorbitante Preise kann sich eh kein Anbieter erlauben, dann kommen gar nicht die nötigen Vorverträge zusammen.

  8. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: logged_in 17.07.17 - 17:03

    Zumal man die Förderprogramme mit einer Preisbremse koppeln könnte, so dass die Gemeinde als Betreiber nicht mehr als die Durchschnittgebühren verlangen könnte. Klar sollte für die Gemeinde sein, dass der schnelle Zugang zum Internet ("Gigabit-Gesellschaft") das Ziel ist, und nicht die Gewinnmaximierung.

    Das unsere Datenautobahn für die Entwicklung unserer Gesellschaft mindestens genau so wichtig ist wie unsere KFZ-Autobahn, sollte wohl jedem klar sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.17 17:04 durch logged_in.

  9. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: DAUVersteher 17.07.17 - 17:07

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problematisch wird es aber, wenn die Telekom so ein Verhalten regelmäßig
    > zeigt.
    > Dann würden die Unternehmen seltener Glasfaser ausbauen und die Bewohner
    > hätten nichts gewonnen, weil die Telekom dann natürlich auch nicht
    > ausbaut.
    Das ist zwar richtig, aber der Ausbaufreeze ist da auch keine Lösung gegen!
    > 2 Jahre Investitionsschutz für den Glasfaserausbauer halte ich schon für
    > angemessen. Dann kann er den Ausbau refinanzieren und die Kunden hätten
    > trotzdem in absehbarer Zeit einen vernünftigen Wettbewerb.
    2 Jahre reichen mit Sicherheit nicht aus, die Investitionen wieder reinzuholen.

    Beispiel 1und1: Die bieten dir Glasfaser an und verlangen 2332,40¤ für die Einrichtung. Das ist übrigens der Mindestbetrag, bei aufwendigeren Anschlüssen erhebt 1und1 "einen fairen Kostenbeitrag". Das wären bei 2 Jahren schon mindestens 97¤ im Monat die der Anbieter wieder reinholen muss.

  10. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: logged_in 17.07.17 - 17:27

    Wenn die Förderung stimmt, dann wäre das sicher machbar. Ich wäre da eher für einen Investitionsschutz von 5 Jahren, der auch ausschließlich für die Telekom gilt, da sie das Kupfernetz besitzt.

    Ich lebe nun fast 10 Jahre im gleichen Haus, mitten in der Stadt. Von der Telekom her hat es in diesem Haus (2001 gebaut) nie VDSL gegeben, obwohl manche Teile im Ort VDSL 50 bekommen (ja, Leitungslänge). Jedes mal wenn ich nachfrage, wird mir gesagt, dass es keine Pläne gibt, hier auszubauen. Meiner Meinung nach wird die Telekom in den nächsten 10-15 Jahren auch nichts an meinem VDSL-Angebot ändern, insofern sind 2 Jahre keine Zeitspanne. Und mir wäre es auch lieber, in 5 Jahren dann per Glasfaser angeschlossen zu sein. Würde die Telekom hier in 2 Jahren was besseres anbieten wollen, dann nur, um der Gemeinde mit ihrem Gigabit-Projekt zu schaden; wenn es das Projekt auch nur gäbe.

    Hier wird die Telekom nur was an meinem Speed ändern, wenn sie beginnt, Glasfaser auszubauen, es sei denn, sie schafft es dann in 10 Jahren mir eine VDSL50-Anschluss anzubieten. Dann werde ich erst in 20-30 Jahren Glasfaser haben.

    Dazu muss gesagt werden, dass die Telekom hier ein riesiges Bürogebäude hat.

    Der Telekom sagen: Entweder ihr baut diese Gemeinde aus, dann muss die Gemeinde sich nicht drum kümmern, und damit beginnt ihr dann binnen 6 Monaten und habt es nach x Monate/Jahren abgeschlossen, oder die Gemeinde kümmert sich selbst drum und ihr dürft 5 Jahre lang dort keinen Ausbau betreiben.

  11. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: spezi 17.07.17 - 19:25

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes mal wenn
    > ich nachfrage, wird mir gesagt, dass es keine Pläne gibt, hier auszubauen.

    Was in der Regel auch nur bedeutet, dass die Telekom nicht plant, in den nächsten 12 Monaten fertig zu sein. Alles mit einem längeren Zeithorizont wird die Telekom nicht öffentlich verkünden, denn erst 12 Monate im Voraus kann sie sich die KVz in der Vectoringliste sichern. Ausnahmen sind geförderte Projekte, die auch eine längere vertraglich vereinbarte Vorlaufzeit haben können.

    > Meiner Meinung nach wird die Telekom in den nächsten 10-15 Jahren auch
    > nichts an meinem VDSL-Angebot ändern, insofern sind 2 Jahre keine
    > Zeitspanne.

    2019 dürfte sowieso das letzte Jahr werden, in dem die Telekom signifikant in FTTC investiert. Bis dahin dürfte der geplante Eigenausbau von ca. 80% der Haushalte durch sein, und auch viele Förderprojekte dürften bis Ende des Jahres 2019 fertig sein. Bei letzteren könnten aber auch manche bis ins Jahr 2020 dauern...


    > Der Telekom sagen: Entweder ihr baut diese Gemeinde aus, dann muss die
    > Gemeinde sich nicht drum kümmern, und damit beginnt ihr dann binnen 6
    > Monaten und habt es nach x Monate/Jahren abgeschlossen, oder die Gemeinde
    > kümmert sich selbst drum und ihr dürft 5 Jahre lang dort keinen Ausbau
    > betreiben.

    Das ist letztendlich das Prinzip einer Markterkundung: Anbieter können verbindlich anmelden, welche Gebiete sie in den nächsten drei Jahren selbst ausbauen werden. Wo dies nicht der Fall ist, gibt es Förderverfahren. Die Telekom ändert da gelegentlich durchaus noch nachträglich ihre Meinung - allerdings ist ihr in solchen Fällen der Ausbau auch schon verboten worden...

  12. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: Faksimile 17.07.17 - 20:14

    Nicht ganz richtig. Wenn ein Telekom Wettbewerber ausbaut und danch die Telekom für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 5 Jahre) nicht mehr ausbauen darf, können die Kunden trotzdem noch wählen. Den ggf. Glasfaseranschluss mit hoher Bandbreite evtl. sogar symetrisch oder die preiswertere Variante der Telekom mit geringer Bandbreite. Dann hat der Wettbewerber aber Zeit, sich mit seiner Leistung in dem Bereich zu etablieren und wird ein wirklicher Wettbewerber zur Telekom. Und wenn die Telekom nach Ablauf der Sperrzeit dann auf VDSL /Vectoring ausbauen will, dann soll sie das tun. Ob die Kunden dann dieses Angebot haben wollen, entscheidet sich dann.

  13. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: Faksimile 17.07.17 - 20:21

    Beispiel:
    Guckst Du hier https://www.deinnetz.de/nachrichten/kreis-uelzen-schnelles-internet-kommt

  14. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: DerDy 17.07.17 - 20:53

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2 Jahre Investitionsschutz für den Glasfaserausbauer halte ich schon für
    > angemessen. Dann kann er den Ausbau refinanzieren
    In 2 Jahren kann Glasfaser refinanziert werden? Wer sowas glaubt der hat sich mit dem Thema Breitbandausbau leider nicht auseinander gesetzt.

    Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass im Durchschnitt (also wenn alle Häuserbesitzer in der Stadt und Ort mitmachen) ein Glasfaseranschluss mal locker 2.500Euro kosten kann. Wenn weniger Leute mitmachen, entsprechend mehr.
    D.h. ein Glasfaseranschluss kostet in den ersten 2 Jahren allein 105 Euro plus MwSt also 124 Euro. Dazu kommt dann Service, Gerätesubvention, Hotline, Werbung, Personal, Strom, etc plus MwSt. Da bist mal schnell bei 150-160 Euro pro Anschluss. Wenn ein alternativer Anschluss 30 Euro pro Monat kostet, wird sich kaum jemand für Glasfaser entscheiden wollen.

    Die Telekom hat über 500.000FTTH Anschlüsse gelegt und für 5 Euro mehr kann man da 200MBit/s nutzen. Doch kaum jemand bucht es. Selsbt die Deutsche Glasfaser verliert regelmäßig und schafft kaum 40% Anschlussquote, womit das ganze Projekt im Ort stirbt.

  15. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: DerDy 17.07.17 - 21:14

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lebe nun fast 10 Jahre im gleichen Haus, mitten in der Stadt. Von der
    > Telekom her hat es in diesem Haus (2001 gebaut) nie VDSL gegeben, obwohl
    > manche Teile im Ort VDSL 50 bekommen (ja, Leitungslänge). Jedes mal wenn
    > ich nachfrage, wird mir gesagt, dass es keine Pläne gibt, hier auszubauen.
    Wunderbar, dann kann ja ein anderer Anbieter bei dir ausbauen. Hast du mal die alternativen Provider angefragt? Zum Beispiel 1&1 macht doch Werbung für ihren Glasfaserausbau. Warum fragst du nur bei der Telekom nach?


    > Meiner Meinung nach wird die Telekom in den nächsten 10-15 Jahren auch
    > nichts an meinem VDSL-Angebot ändern, insofern sind 2 Jahre keine
    > Zeitspanne. Und mir wäre es auch lieber, in 5 Jahren dann per Glasfaser
    > angeschlossen zu sein. Würde die Telekom hier in 2 Jahren was besseres
    > anbieten wollen, dann nur, um der Gemeinde mit ihrem Gigabit-Projekt zu
    > schaden; wenn es das Projekt auch nur gäbe.
    Du glaubst, dass deine Gemeinde dir ein Gigabit-Projekt geben wird? Rate mal von wessen Geld die Gemeidne den Ausbau finanziert. Und rate mal, wo das Geld fehlen wird.

    > Dazu muss gesagt werden, dass die Telekom hier ein riesiges Bürogebäude
    > hat.
    Und in München hat Mircosoft auch ein rieses Gebäude, trotzdem läuft Windows in München nicht besser.

    > Der Telekom sagen: Entweder ihr baut diese Gemeinde aus, dann muss die
    > Gemeinde sich nicht drum kümmern, und damit beginnt ihr dann binnen 6
    > Monaten und habt es nach x Monate/Jahren abgeschlossen, oder die Gemeinde
    > kümmert sich selbst drum und ihr dürft 5 Jahre lang dort keinen Ausbau
    > betreiben.
    Woher nimmst du die Annahme, dass die Gemeinde bei dir ausbauen wird? Und selbst wenn die Gemeinde heute mit der Planung anfängt. So schnell wie der öffentliche Auftraggeber ausbauen (lässt), dann sind die in 5 Jahren nicht fertig und die Telekom darf bereits wieder ausbauen.

  16. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: logged_in 18.07.17 - 07:34

    > Du glaubst, dass deine Gemeinde dir ein Gigabit-Projekt geben wird? Rate mal von wessen Geld die Gemeidne den Ausbau finanziert. Und rate mal, wo das Geld fehlen wird.

    Mir??? Natürlich nicht! Ich rede von den privilegierten Bürgern, dessen Gemeinde sich dazu entschlossen hat, dies zu tun. Das das Geld von den Steuern kommt ist ja wohl klar, aber dazu sind Steuern ja auch da. Sie bauen Infrastruktur, erhalten Infrastruktur, verbessern das Leben der Gemeinde. Zumindest in unserer Gemeinde, die im Gegensatz zu vielen anderen gut Wirtschaften kann.


    > Und in München hat Mircosoft auch ein rieses Gebäude, trotzdem läuft Windows in München nicht besser.

    Windows läuft überall genau gleich gut/schlecht, da es ein und das selbe Produkt ist.
    Ein paar hundert KM von hier hat eine Gemeinde aber Glasfaser von der Telekom, ganz ein anderes Produkt als 16 Mbit DSL!

    > Woher nimmst du die Annahme, dass die Gemeinde bei dir ausbauen wird? Und selbst wenn die Gemeinde heute mit der Planung anfängt. So schnell wie der öffentliche Auftraggeber ausbauen (lässt), dann sind die in 5 Jahren nicht fertig und die Telekom darf bereits wieder ausbauen.

    Ich nehme das ja nicht an. Es geht um die Gemeinden, die sich dazu entschlossen haben, nicht um die, in der ich wohne. Vielleicht mag deine Gemeinde unfähig sein, Projekte umzusetzen, das ist aber nicht überall so.

  17. Re: Der Telekom ein Ausbaufreeze verpassen

    Autor: SmilingStar 18.07.17 - 08:58

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meinst also, dass wenn eine Stadt von der Telekom dermaßen
    > vernachlässigt wird, dass sie sich dazu entscheidet ihre eigene Lösung für
    > die Bürger zu implementieren, und dann die Telekom dann plötzlich meint
    > "Och, da hatten wir ja auch schon vor auszubauen, machen wir jetzt sofort",
    > damit dann der Stadt, die ja schon Fördergelder zugesagt bekommen hat, dann
    > nicht mehr ganz so wirtschaftlich arbeiten kann, sei im wohle der Bürger?

    Immer wieder interessant, wie selbstverständlich es für viele Menschen zu sein scheint, dass mit DSL-Ausbau nur die Telekom gemeint sein kann. Es gibt, überregional und im klassischen Festznetz, auch noch die Wettbewerber Vodafone und United Internet/1&1 mit vollen Konten. Nur deren Weigerung, kostenintensive Grundinvestitionen zu betreiben, wird gern als ganz normal hingenommen.
    Anstatt zu versuchen, bereits erschlossene und vertraglich gebundene Kunden durch den Kauf von UnityMedia zu gewinnen, könnte Vodafone ebenso ein Drittel der Kaufsumme in den Netzausbau investieren und würde damit nicht unerhebliche Fakten schaffen...

    Aber du scheinst dich etwas im Artikel verlesen zu haben. Kommunale Förderprogramme, meinetwegen auch jene auf der Ebene der Bundesländer, bedeuten nicht, dass die Kommunen selbst ausbauen. Sie lassen lediglich jene Unternehmen ins Steuersäckel greifen, die entgegen der - in diesem Moment - unwirtschaftlichen Ausgangslage doch ausbauen. Und natürlich sollte das für alle Anbieter von Breitbandanschlüssen dann ein Zeichen sein, dass im jeweiligen Ort doch etwas zu verdienen ist.
    Wie kommst du dann aber darauf, dass die Telekom da plötzlich auftauchen und ausbauen kann? Wer ist in einer Kommune doch gleich noch einmal dafür verantwortlich, entsprechende Bauanträge und Tiefbaumaßnahmen zu genehmigen?
    Genau, die Kommune selbst.

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