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Um welche Kommunen geht es eigentlich?

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  1. Um welche Kommunen geht es eigentlich?

    Autor: postb1 18.07.17 - 05:09

    Scheint mir eher ein vorsorgliches Standardgejammer zu sein?
    Daß die Telekom mal ganz schnell nebenbei, quasi über Nacht, ein geplantes Glasfasergebiet mit VDSL überbaut ist doch völlig unrealistisch. Die Planungsfristen für solche Projekte liegen oft bei mehreren Jahren und die beteiligten Baufirmen sind seit geraumer Zeit aufgrund zahlloser Förderprojekte komplett ausgebucht.
    Die Telekom baut grundsätzlich nach und nach überall dort eigenwirtschaftlich VDSL aus, wo ein oder mehrere Vst im Ort betrieben werden. Ausgebaut werden dort die Gebiete, die bislang knapp kein VDSL erhalten haben, also die Gebiete, die an den Nahbereich angrenzen. Natürlich nur innerhalb der eigentlichen Ortsgrenzen, die Dörfer kilometerweit ausserhalb bleiben außen vor und sind meist auf Förderprogramme angewiesen.
    Wenn also in einem Ort, der auch Vst-Standort ist, ein GF-Projekt geplant wird dann muss der GF Betreiber eben damit rechnen, künftig durch VDSL Vectoring Konkurrenz zu bekommen. Wobei Konkurrenz in der Marktwirtschaft noch nie geschadet hat.

  2. Re: Um welche Kommunen geht es eigentlich?

    Autor: RipClaw 18.07.17 - 12:36

    Das interessante an der Sache ist das vor so einem Eigenausbau durch die Kommune oder einem geförderten Ausbau in der Regel ein Markterkundungsverfahren angestoßen wird. Dabei werden Anfragen an diverse Provider geschickt ob sie denn vor haben in einem bestimmten Gebiet innerhalb der nächsten 3 Jahre einen Ausbau zu planen. Die Telekom wird dabei unter Garantie angeschrieben.

    Wenn jetzt die Telekom sagen würde "Klar ein Ausbau ist geplant" würde die Kommune garantiert nicht selber Hand anlegen. Daher scheint die Auskunft der Telekom immer zu sein "Nö da haben wir nichts dergleichen geplant".

    Das heißt entweder hat Telekom beim Markterkundungsverfahren eine falsche Auskunft gegeben oder aber sie haben es sich im Nachhinein doch anders überlegt. Bei letzterem ist die Theorie vom lange geplanten Ausbau aber auch von Tisch.

  3. Re: Um welche Kommunen geht es eigentlich?

    Autor: Faksimile 18.07.17 - 20:36

    Meine eigenen Erkenntnisse aus dem Wohnumfeld von Bekannten sagt aber leider etwas anderes:

    Karte (telekom.de/schneller) zeigt 16MBit max. Kein Ausbau geplant.
    Landkreis startet Projekt "Glasfaser für alle" => Kreiseigenes Netz an Provider verpachtet.
    Ca. 2 Monate nach Veröffentlichung der Planung über das GF Netz wird der Status der Gemeinde auf der Telekom-Karte in "geplant 100MBit" geändert und die Telekom-Drücker hausieren im Ort zum 1 Monat später angefangenem Telekom-Ausbau um die Anshlüsse unter das Volk zu bringen. Wer da keine Zusammenhänge erkennt, tut mir leid. Dummerweise nur, das die Vorvermarktung in benachbarten Gemeinden schon den notwendigen Baustaus erreicht hat und dort Glasfaser verlegt wird. Schade Telekom. Die Vorvertragskunden seit ihr erst einmal los und wenn während der Bauphase noch weitere aufspringen (Kosten für den Tiefbau werden für den Vorvertragskunden =0, danach etwa 2000,00 EUR), dann habt ihr einen Superjob gemacht. Ich persönlich wünsche mir, dass das im ganzen LK erfolgreich wird und die Telekom ... nun ja.

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