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Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

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  1. Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: DerDy 13.07.18 - 21:19

    Auch hier bei uns wurde Vectoring ausgebaut. Seitdem können alle DSL Anschlüsse statt 4-6Mbit 16Mbit/s erhalten und bei den VDSL50 Anschlüssen kommen den ganzen Tag über ziemlich konstand die gebuchte Bandbreite auch an.

    Vielleicht wird nicht immer Vectoting direkt gebucht, aber indirekt profitieren von Vectoring doch alle DSL-Anschlüsse. Vor dem Vectoring-Ausbau war hier kein VDSL möglich. Zwar kann ich nun 100Mbit/s buchen, aber ich bin mit 50 auch vorerst sehr zufrieden.
    Müsste daher ein Nicht-100Mbit/s Anschluss nicht auch zu der Take-up-Rate gezählt werden?

  2. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 14.07.18 - 11:31

    Naja, zumindstens in der Vergangenheit haben 16Mbps Anschluesse auch einmal eingebuesst, weil die S(1) Tarife den Upload noch weiter gedrosselt haben.

    Des weiteren werden bisher die Nutzer von ADSL gar nicht auf VDSL migriert, ausser sie beantragen das. Nicht zuletzt deshalb profitieren die VDSL-Anschluesse von der geringeren Auslastung.

    Bei der Umruestung sind teils Querleitungen gelegt worden, welche die Leitungslaenge erhoeht haben und damit die bestehenden, geschalteten ADSL-Anschluesse teilweise noch staerker gedrosselt als vorher.

    Wenn dann noch Sparausbau mit vollbelegten Ports stattgefunden hatte, dann konnten Betroffene nicht einmal migrieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 11:33 durch bombinho.

  3. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: LinuxMcBook 14.07.18 - 14:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, zumindstens in der Vergangenheit haben 16Mbps Anschluesse auch einmal
    > eingebuesst, weil die S(1) Tarife den Upload noch weiter gedrosselt haben.
    Die meisten Kunden sind bei der Umstellung von Annex B auf Annex J jedenfalls in den Genuss von mehr Upload gekommen. Auch hat der S Tarif schon lange regulär 2,4 MBit Upload im Maximum. Der Teil der Kunden die dort langsamer geworden sind, ist also äußert gering (und das ließe sich sicher auch mit einem Anruf beheben).

    > Des weiteren werden bisher die Nutzer von ADSL gar nicht auf VDSL migriert,
    > ausser sie beantragen das. Nicht zuletzt deshalb profitieren die
    > VDSL-Anschluesse von der geringeren Auslastung.
    Inwiefern sollte VDSL von geringer Auslastung profitieren? Die MSANs sind für viel mehr ausgelegt, als es deiner Meinung nach überhaupt potentieller Kunden gibt. Und natürlich gibt es VDSL nur für ADSL Kunden, wenn die einen schnelleren Tarif buchen. Oder bekommst du nach 2 Jahren ein neues Auto in die Garage gestellt ohne dass du dir ein neues kaufst?

    > Bei der Umruestung sind teils Querleitungen gelegt worden, welche die
    > Leitungslaenge erhoeht haben und damit die bestehenden, geschalteten
    > ADSL-Anschluesse teilweise noch staerker gedrosselt als vorher.
    Zum einen sind Querkabel die absolute Ausnahme, zum anderen sind die Leitungslängen dann natürlich nicht länger als früher, als das Signal noch aus dem HvT kam. Und selbst wenn es immer noch daher kommt, 100 Meter mehr machen bei ADSL auch keinen wirklichen Unterschied. Und wenn es dem Kunden dann zu langsam ist, kann er wenigstens noch VDSL buchen.

    > Wenn dann noch Sparausbau mit vollbelegten Ports stattgefunden hatte, dann
    > konnten Betroffene nicht einmal migrieren.
    Kennst du da ein paar Fallbeispiele? Die MSANs können ja nun min. 48 Ports, bis mehrere Hundert. Also mehr als das durchschnittliche Kabel an einem Kvz überhaupt Doppeladern hat (und davon gehen ja oft auch noch 2 Ersatzdoppeladern in jedes Haus zusätzlich)

  4. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: Pornstar 14.07.18 - 15:00

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja, zumindstens in der Vergangenheit haben 16Mbps Anschluesse auch
    > einmal
    > > eingebuesst, weil die S(1) Tarife den Upload noch weiter gedrosselt
    > haben.
    > Die meisten Kunden sind bei der Umstellung von Annex B auf Annex J
    > jedenfalls in den Genuss von mehr Upload gekommen. Auch hat der S Tarif
    > schon lange regulär 2,4 MBit Upload im Maximum. Der Teil der Kunden die
    > dort langsamer geworden sind, ist also äußert gering (und das ließe sich
    > sicher auch mit einem Anruf beheben).
    >
    > > Des weiteren werden bisher die Nutzer von ADSL gar nicht auf VDSL
    > migriert,
    > > ausser sie beantragen das. Nicht zuletzt deshalb profitieren die
    > > VDSL-Anschluesse von der geringeren Auslastung.
    > Inwiefern sollte VDSL von geringer Auslastung profitieren? Die MSANs sind
    > für viel mehr ausgelegt, als es deiner Meinung nach überhaupt potentieller
    > Kunden gibt. Und natürlich gibt es VDSL nur für ADSL Kunden, wenn die einen
    > schnelleren Tarif buchen. Oder bekommst du nach 2 Jahren ein neues Auto in
    > die Garage gestellt ohne dass du dir ein neues kaufst?
    >
    > > Bei der Umruestung sind teils Querleitungen gelegt worden, welche die
    > > Leitungslaenge erhoeht haben und damit die bestehenden, geschalteten
    > > ADSL-Anschluesse teilweise noch staerker gedrosselt als vorher.
    > Zum einen sind Querkabel die absolute Ausnahme, zum anderen sind die
    > Leitungslängen dann natürlich nicht länger als früher, als das Signal noch
    > aus dem HvT kam. Und selbst wenn es immer noch daher kommt, 100 Meter mehr
    > machen bei ADSL auch keinen wirklichen Unterschied. Und wenn es dem Kunden
    > dann zu langsam ist, kann er wenigstens noch VDSL buchen.
    >
    > > Wenn dann noch Sparausbau mit vollbelegten Ports stattgefunden hatte,
    > dann
    > > konnten Betroffene nicht einmal migrieren.
    > Kennst du da ein paar Fallbeispiele? Die MSANs können ja nun min. 48 Ports,
    > bis mehrere Hundert. Also mehr als das durchschnittliche Kabel an einem Kvz
    > überhaupt Doppeladern hat (und davon gehen ja oft auch noch 2
    > Ersatzdoppeladern in jedes Haus zusätzlich)


    VDSL 16mbit ist auf 1mbit Upload beschränkt, gibt es da überhaupt ein anderes Profil? Ich glaube nicht. Also lasst es auch nicht lösen, obwohl in der Leistungsbeschreibung 2,4mbit beim VDSL 16 stehen.

    Es gibt zu wenig Techniker, deswegen gibt es zig tausend Aufträge zum nachrüsten von Linecards, deswegen passiert da so lange nichts.

  5. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 14.07.18 - 16:56

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Du kennst den Unterschied zwischen ADSL und VDSL? Und erzaehlst trotzdem von AnnexJ?
    Kann man machen, muss man nicht.

    > Inwiefern sollte VDSL von geringer Auslastung profitieren? Die MSANs sind
    > für viel mehr ausgelegt, als es deiner Meinung nach überhaupt potentieller
    > Kunden gibt.
    Der MSAN schon, nur ist er dafuer nicht ausgestattet, weder von der Verbindung (typisch 1Gbps), noch sind massiv freie Ports vorhanden, die Richtlinie liegt bei mindestens 80% Auslastung. Und zusaetzliche Karten belasten die Leitung mehr, eine zusatzliche ADSL-Karte mit 48 Anschluessen, die belegt sind, kann die 1Gbps-Leitung schon alleine fast auslasten.
    Und du willst mir nicht erzaehlen, dass ein 16Mbps-Anschluss nicht problemlos auszulasten geht, oder?

    > Und natürlich gibt es VDSL nur für ADSL Kunden, wenn die einen
    > schnelleren Tarif buchen. Oder bekommst du nach 2 Jahren ein neues Auto in
    > die Garage gestellt ohne dass du dir ein neues kaufst?
    Das waere ein valides Argument, wenn das neue Auto nicht schon in der Garage stuende, aber abgeschlossen ist. Aber beim VDSL-Ausbau werden ja immer gerne wahnsinnig hohe Zahlen angegeben und ploetzlich willst du davon nichts mehr wissen? Dabei hast du gerade eben noch vom Potential des MSAN erzaehlt? Was denn nun, sind die Ports da oder nicht? Die Kabel jedenfalls sind da, das ist der einzige Fakt.

    > Zum einen sind Querkabel die absolute Ausnahme
    http://internet-lippinghausen.de/ Ausnahme?

    >, zum anderen sind die
    > Leitungslängen dann natürlich nicht länger als früher, als das Signal noch
    > aus dem HvT kam.
    Oder eben doch, im Nahbereich zum Beispiel zwingendermaszen Alle, die noch ADSL benutzen, wenn nicht ADSL zusaetzlich gesteckt wurde.

    > Und selbst wenn es immer noch daher kommt, 100 Meter mehr
    > machen bei ADSL auch keinen wirklichen Unterschied. Und wenn es dem Kunden
    > dann zu langsam ist, kann er wenigstens noch VDSL buchen.
    Na dann, es kommen zwar zu den hundert Metern noch die zusaaetzlichen Klemmstellen usw.
    aber was sind schon ein paar Mbps, wenn man schon einstellige Geschwindigkeiten hat.

    > Kennst du da ein paar Fallbeispiele?
    En paar? Google mal "ports verfuegbar"

    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Wie-lange-dauert-es-bis-neue-Ports-verfuegbar-sind/td-p/2591124

    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Kein-Port-frei-Wir-haben-2018/td-p/3108185

    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Verfuegbarkeit-von-VDSL-registriren-keine-Ports-frei/td-p/3071649

    Da gibt es von ganz alt bis ganz neu soviel dein Herz begehrt.

    > Die MSANs können ja nun min. 48 Ports,
    Nope, gerade bei SVDL-Ausbau habe ich Karten mit nur einem Anschluss gesehen, also 24.

    > bis mehrere Hundert. Also mehr als das durchschnittliche Kabel an einem Kvz
    > überhaupt Doppeladern hat (und davon gehen ja oft auch noch 2
    > Ersatzdoppeladern in jedes Haus zusätzlich)
    Nur was nutzt haette, koennte, wuerde, wenn es leider nicht hat, kann und wird heisst?
    Dass die Doppelader der Post da liegt hat niemand bezweifelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 17:09 durch bombinho.

  6. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: LinuxMcBook 14.07.18 - 17:57

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Du kennst den Unterschied zwischen ADSL und VDSL? Und erzaehlst trotzdem
    > von AnnexJ?
    > Kann man machen, muss man nicht.
    Stimmt, den VDSL 16 Tarif hatte mich mal wieder verdrängt. Dass langsame Internetanschlüsse immer noch eine Zielgruppe haben, merkwürdig...
    Hast du zufällig mal ein Screenshot von den Leitungswerten eines Routers zur Hand? Ich hab gerade mal ein bisschen gegoogelt und nicht wirklich gefunden, ob das Profil VDSL 16 tatsächlich nur 1 MBit im Upload zulässt.


    > Der MSAN schon, nur ist er dafuer nicht ausgestattet, weder von der
    > Verbindung (typisch 1Gbps), noch sind massiv freie Ports vorhanden, die
    > Richtlinie liegt bei mindestens 80% Auslastung. Und zusaetzliche Karten
    > belasten die Leitung mehr, eine zusatzliche ADSL-Karte mit 48 Anschluessen,
    > die belegt sind, kann die 1Gbps-Leitung schon alleine fast auslasten.
    > Und du willst mir nicht erzaehlen, dass ein 16Mbps-Anschluss nicht
    > problemlos auszulasten geht, oder?
    Du weißt aber, dass die MSAN relativ problemlos bei Bedarf eine schnellere Anbindung erhalten können, da Glasfaserreserven ohnehin am KVZ liegen und die Hardware natürlich mehr als 1 Gb schafft (bis zu 506 GBit..).
    Klar kann man 16 MBit Anschlüsse auslasten. Damit die 48 Anschlüsse aber die Gigabit Anbindung zu 3/4 dicht machen, müssten immerhin ALLE Anschlüsse am Limit laufen. Wie wahrscheinlich ist das? Wenn du so ein Szenario bei den Kabelanbietern anwendest, dann könnten die statt 7 Mio Kunden eigentlich nur 70.000 bedienen.

    > > Zum einen sind Querkabel die absolute Ausnahme
    > internet-lippinghausen.de Ausnahme?
    Insofern Ausnahme, als dass mir dieser Fall beim Thema Querkabel noch in Erinnerung war.
    Querkabel sind sicher nicht schön, wenn sie zum Einsatz kommen. Aber guck dir mal z.B. den Fall 3 und 5 an. Da wurden KVZ angebunden, die nur nach GMaps geurteilt, vielleicht 5-10 Haushalte anbinden. Und nur damit die 100 MBit statt vielleicht 75 MBit bekommen nochmal einen MSAN zusätzlich für mehrere 10.000¤ hinstellen? Das lässt sich doch wirtschaftlich nicht rechtfertigen.
    Edit: Guck dir doch mal das Beispiel in deinem Link an. Der Herr hat trotz Querkabel und 400 Meter Leitungslänge volle 100 MBit mit seiner Leitung und traumhafte Leitungswerte.

    Aber ich denke auch, dass die Telekom vor dem Hintergrund von (Super)vectoring in den letzten Jahren dazu noch mal die Praxis angepasst hat. Und tatsächlich kann man von einer Gemeinde nicht auf die Allgemeinheit schließen.

    > > Und selbst wenn es immer noch daher kommt, 100 Meter mehr
    > > machen bei ADSL auch keinen wirklichen Unterschied. Und wenn es dem
    > Kunden
    > > dann zu langsam ist, kann er wenigstens noch VDSL buchen.
    > Na dann, es kommen zwar zu den hundert Metern noch die zusaaetzlichen
    > Klemmstellen usw.
    > aber was sind schon ein paar Mbps, wenn man schon einstellige
    > Geschwindigkeiten hat.
    Also man nutzt zwar einstellige Geschwindigkeiten eines ADSL Anschlusses und ärgert sich, wenn noch mal 1-2 MBit wegfallen, aber man bucht nicht VDSL, weil das ja nun verfügbar ist? Na dann kann der langsame Anschluss auch nicht so schlimm sein.

    Außerdem, es kommt zwar etwas Kabel dazu und noch eine zusätzliche Klemmstelle, dafür wird aber auch ein altes Kabel ersetzt, das unter Umständen schon Wassereinbruch und mehrere Flickstellen hat.

    > > Kennst du da ein paar Fallbeispiele?
    > En paar? Google mal "ports verfuegbar"
    Ist mir bekannt, kenne ich selbst aus Erfahrung. Aber bezog sich bis jetzt immer auf Indoor Anschlüsse. Interessant ist nur, wie oft sowas bei bereits vorhandenem Outdoor-Ausbau vorkommt.

    > > Die MSANs können ja nun min. 48 Ports,
    > Nope, gerade bei SVDL-Ausbau habe ich Karten mit nur einem Anschluss
    > gesehen, also 24.
    Und nur eine davon? Und das obwohl es mehr (potentielle) Kunden gibt? Wieso sollte man denn extra einen KVZ überbauen, wenn man nur 24 Kunden anbieten will/kann?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 18:13 durch LinuxMcBook.

  7. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 14.07.18 - 20:23

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > >, zum anderen sind die
    > > Leitungslängen dann natürlich nicht länger als früher, als das Signal
    > noch
    > > aus dem HvT kam.
    > Oder eben doch, im Nahbereich zum Beispiel zwingendermaszen Alle, die noch
    > ADSL benutzen, wenn nicht ADSL zusaetzlich gesteckt wurde.
    Es verändert sich für niemanden die Leitung. Ein Querkabel führt nur vom KVz zum neuen DSLAM. Wer noch ADSL(2+) aus dem HVt bekommt, läuft nicht über das Querkabel sondern bleibt auf dem alten Hauptkabel. Das wird nicht verändert. Nur wer auf dem neuen DSLAM angeschlossen wird, läuft über das Querkabel, was aber natürlich insgesamt kürzer als der alte Weg zum HVt ist. Logisch - sonst würde sich niemand die Mühe machen, ein neues Kabel zu verlegen.

  8. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 10:36

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logisch - sonst würde sich niemand die Mühe machen, ein neues Kabel zu
    > verlegen.

    Moment, hier beugst du gerade die Logik. Wenn kein Querkabel gelegt wuerde, waere der Teilbereich nicht erschlossen und muesste dann, teilweise ganz ohne Foerderung einzeln erschlossen werden. So kann fuer den Preis eines Kabel auch potentiell Kunden VDSL angeboten werden, umd die geschaffene Hardware effizienter zu nutzen.

    Den Kostenaspekt hat LinuxMcBook doch ausreichend logisch dargelegt, auch wenn er dabei vergessen hat, dass es ja noch die Option MiniDSLAM gibt, welcher in der Wandmontageform nur geringfuegig mehr kostet als eine Linecard.

  9. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 15.07.18 - 13:05

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sneaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Logisch - sonst würde sich niemand die Mühe machen, ein neues Kabel zu
    > > verlegen.
    > Moment, hier beugst du gerade die Logik.
    Nein. Ich sagte, das Querkabel wird gelegt, um die Leitungslänge zu verkürzen.

    > Wenn kein Querkabel gelegt wuerde,
    > waere der Teilbereich nicht erschlossen
    Nein. Ich sagte, ein Querkabel wird gelegt, um die Leitungslänge zu verkürzen und daß wenn das Hauptkabel kürzer als das potentiell noch zu legende Querkabel wäre, würde es keinen Sinn machen ein Querkabel zu legen. Dann kann ich nämlich auch einfach am Ende des Hauptkabel (also vorm HVt) einen DSLAM setzen und spare mir das verlegen eines neuen Kabels. Niemand legt ein Querkabel, um die Leitungslänge zu verlängern.

  10. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: DerDy 15.07.18 - 13:31

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, zumindstens in der Vergangenheit haben 16Mbps Anschluesse auch einmal
    > eingebuesst, weil die S(1) Tarife den Upload noch weiter gedrosselt haben.
    Die Reduzierung des Uploads hat was mit Annex-B zu tun. Aber das gibt es kaum noch und wird doch in den nächsten Monaten vollständig auf Annex-J umgestellt.
    Das hat weniger mit einer Laune der Telekom zu tun, sondern ist der Richtlinie für Annex-B geschuldet.

    > Des weiteren werden bisher die Nutzer von ADSL gar nicht auf VDSL migriert,
    > ausser sie beantragen das. Nicht zuletzt deshalb profitieren die
    > VDSL-Anschluesse von der geringeren Auslastung.
    Klar, wenn ein ADSL Anschluss besitzt, warum sollte dann der Anschluss auf VDSL automatisch gewechselt werden? Ein Kunde muss selber aktiv werden, aber das sollte keine Herausforderung darstellen.

    > Wenn dann noch Sparausbau mit vollbelegten Ports stattgefunden hatte, dann
    > konnten Betroffene nicht einmal migrieren.
    Hast du verlässige Zahlen für deinen erwähnten "Sparausbau"? Bestimmt nicht, sonder hättest du mal Zahlen genannt.

    Aber um zur Ausgangsfrage zurück zukommen, ich sehe sie bestätigt. Ja, die Picl-up-Rate ist höher. Viellcith buchen die Leute keinen 100MBit/s Vectoringtarif, aber die Tarife unterhalb von 100MBit/s können ihre maximale mögliche Bandbreite erreichen.

  11. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: DerDy 15.07.18 - 13:36

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VDSL 16mbit ist auf 1mbit Upload beschränkt, gibt es da überhaupt ein
    > anderes Profil? Ich glaube nicht. Also lasst es auch nicht lösen, obwohl in
    > der Leistungsbeschreibung 2,4mbit beim VDSL 16 stehen.
    Die Ursache für den einen MBit-Upload ist Annex-B, bei dem du dann noch ISDN benutzen kannst. Durch die Umstellung auf einen IP-Anschluss wird Annex-J geschaltet und damit stehen dann die 2,4MBit/s zur Verfügung.

  12. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 15.07.18 - 13:40

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja, zumindstens in der Vergangenheit haben 16Mbps Anschluesse auch
    > einmal
    > > eingebuesst, weil die S(1) Tarife den Upload noch weiter gedrosselt
    > haben.
    > Die Reduzierung des Uploads hat was mit Annex-B zu tun. Aber das gibt es
    > kaum noch und wird doch in den nächsten Monaten vollständig auf Annex-J
    > umgestellt.
    Bei VDSL2 gibt es keinen Annex J, trotzdem sind da wesentlich höhere Upstream-Raten möglich. Sieht man ja an den Tarifen, die bis 40 Mbit/s Upstream ermöglichen.
    Die VDSL-Profile mit nur 1 Mbit/s Up wurden eingeführt, als auch die ADSL2+-Profile noch AnnexB mit 1 MBit/s Upstream waren. Irgendwie hat man "vergessen", die VDSL-Profile auch entsprechend anzupassen. Ärgerlich für die Betroffenen, weil man sich dann teilweise zwischen vollem Downstream (VDSL2) und vollem Upstream (ADSL2+ AnnexJ) entscheiden muß. Outdoor erreicht man mit ADSL2+ häufig nicht die vollen 16 Mbit/s down, weil das DPBO die Leistung stark reduziert. Bei VDSL2 gibt es das DPBO auch, aber das wird durch das insgesamt größere Spektrum mehr als wettgemacht.

  13. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: DerDy 15.07.18 - 14:06

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Inwiefern sollte VDSL von geringer Auslastung profitieren? Die MSANs sind für
    > > viel mehr ausgelegt, als es deiner Meinung nach überhaupt potentieller Kunden gibt.
    > Der MSAN schon, nur ist er dafuer nicht ausgestattet, weder von der
    > Verbindung (typisch 1Gbps), noch sind massiv freie Ports vorhanden, die
    > Richtlinie liegt bei mindestens 80% Auslastung. Und zusaetzliche Karten
    > belasten die Leitung mehr, eine zusatzliche ADSL-Karte mit 48 Anschluessen,
    > die belegt sind, kann die 1Gbps-Leitung schon alleine fast auslasten.
    Woher hast du solche Informationen zu Richlinien? Ich finde deine Aussagen sehr schwammig, mal ist die Auslastung sehr hoch, in anderen Postings bucht kaum jemand einen solchen Anschluss. Bei dir ist keine Beständigkeit in den Aussagen.

    Ein MSAN, ich denke du meinst den grauen Kasten am Straßenrand, hat heute häufig 192 oder 384 Ports für Vectoring. In manchen dünn besiedelten Gebieten kann es sicher mal weniger sein, aber Ports sind eigentlich immer genug da. Bestimmt gibt es Einzelfälle, aber da kann ich mir vorstellen, dass neuer Wohnraum geschaffen wurde, z.B. Dachboden oder ein Keller zur Wohnung ausgebaut. Wie viele Haushalte sind davon betroffen, hast du da verlässliche Zahlen mit Quellangaben?



    > Und du willst mir nicht erzaehlen, dass ein 16Mbps-Anschluss nicht
    > problemlos auszulasten geht, oder?
    Bei Koaxkabel sollen schon 3-25 Anschlüsse einen Glasfaser-Node komplett auslasten.

    > Dabei hast du gerade eben noch vom Potential des MSAN erzaehlt? Was denn nun,
    > sind die Ports da oder nicht? Die Kabel jedenfalls sind da, das ist der einzige Fakt.
    Es stehen immer mehr Kabel zur Verfügung als Ports. Keine Angaben habe ich im Netz nicht gefunden, doch hier im Telekohilft-Forum sagt jemand, dass ein 6-Partienhaus 10 Kabelpaare bekommt:
    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Kein-Telefonanschluss-in-neugebauter-Mietwohnung-obwohl-Technik/td-p/276282

    Das für alle 10 Kabelpaare bei allen 6-Parteienhäusern in der Straße auch die entsprechenden Ports freigehalten werde, das halte ich für unrealistisch. Zudem gibt es zu xDSL auch noch Konkurrenz, die auch gebucht werden kann.

    > > Und selbst wenn es immer noch daher kommt, 100 Meter mehr machen bei ADSL
    > > auch keinen wirklichen Unterschied. Und wenn es dem Kunden> dann zu langsam ist,
    > > kann er wenigstens noch VDSL buchen.
    > Na dann, es kommen zwar zu den hundert Metern noch die zusaaetzlichen Klemmstellen
    Hast du dafür Belege? Was sollen denn auf den 100Meter groß Klemmstellen geben? Und in wie fern beeinträchtigen sie eine ADSL oder VDSL Leitung?

    > > Die MSANs können ja nun min. 48 Ports,
    > Nope, gerade bei SVDL-Ausbau habe ich Karten mit nur einem Anschluss
    > gesehen, also 24.
    Was ist SVDL? Meinst du vielleicht S-DSL? Da vielleicht, ist aber alte Technik.
    Bei Vectoring und Super-Vectoring haben die LineCards 192 bis 384 Ports. Golem hat bereits über Huawei Baugruppen geschrieben.

    Du schreibst viel, aber was ist jetzt deine eigentliche Aussage?

  14. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: DerDy 15.07.18 - 14:09

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei VDSL2 gibt es keinen Annex J, trotzdem sind da wesentlich höhere
    > Upstream-Raten möglich. Sieht man ja an den Tarifen, die bis 40 Mbit/s
    > Upstream ermöglichen.
    Danke für den Hinweis. Aber ich denke VDSL2 ist VDSL mit Vectoring? Ich schreibe aber nur zu VDSL (ohne Vectoring), also das was die Telekom seit 2007 in vielen Städten ausgerollt hat.

    > Die VDSL-Profile mit nur 1 Mbit/s Up wurden eingeführt, als auch die
    > ADSL2+-Profile noch AnnexB mit 1 MBit/s Upstream waren.
    Doch schon recht bald sollten auch diese Anschlüsse auf Annex-J umgestellt werden, dann haben die Leute auch bei VDSL16 ihre 2,4Mbit/s Upload.

  15. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 15.07.18 - 14:29

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sneaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei VDSL2 gibt es keinen Annex J, trotzdem sind da wesentlich höhere
    > > Upstream-Raten möglich. Sieht man ja an den Tarifen, die bis 40 Mbit/s
    > > Upstream ermöglichen.
    > Danke für den Hinweis. Aber ich denke VDSL2 ist VDSL mit Vectoring? Ich
    > schreibe aber nur zu VDSL (ohne Vectoring), also das was die Telekom seit
    > 2007 in vielen Städten ausgerollt hat.
    Nein, "VDSL" war bei der Telekom auch schon 2006 VDSL2. Das ist einfach nur der Name des Standards. Ich habe das als Oberbegriff verwendet, egal ob mit oder ohne Vectoring. Ist alles VDSL2. VDSL (1) setzt in Deutschland quasi niemand ein.

  16. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 17:09

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ursache für den einen MBit-Upload ist Annex-B, bei dem du dann noch
    > ISDN benutzen kannst. Durch die Umstellung auf einen IP-Anschluss wird
    > Annex-J geschaltet und damit stehen dann die 2,4MBit/s zur Verfügung.

    AnnexB und AnnexJ bei VDSL? Ich glaube, du meinst Annex F. Und da ist nirgendwo die Rede von irgendwelchen Begrenzungen.

  17. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 17:19

    Also halten wir fest, zusaetzliches Kabel wird gelegt, um die Leitungslaenge zu verkuerzen.

    Und du sagst auch, dass die Adern des neuen Querkabels im alten KVZ nicht angeschlossen werden, wenn das Bestandskabel kuerzer ist und das Querkabel den Weg des alten Hauptsrtangs zuruecklaeuft, parallel zur Glasfaser?

    Und damit dann eine Mischbelegung aus altem und neuem Kabel in den KVZs existiert?

  18. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 17:58

    Den MSAN hast Du angeschleppt, spielt aber bei der Betrachtung keine groessere Rolle.
    Genaugenommen hat der DSLAM gar keinen Port, es sei denn er wurde vorkonfiguriert.

    Da kannst Du deine Karten nach Belieben stecken, solange es den Spezifikationen entspricht.

    Im MFG stecken dann die Klemmenleisten aus dem KVZ mit z.B. 240 Klemmenpaaren, von denen z.B. 200 angeschlossen sind an TALs. Es ist anzunehmen, dass eine POTS-Karte heutzutage ausreicht. Es koennte sich um ein mit Kabel angeschlossenes Gebiet handeln, in welchem die meisten Breitbandkunden bei Vodafone gluecklich sind, den sie bekommen mehr fuer weniger Geld. Aber es gibt ein Dutzend treue Telekomkunden, die gerne VDSL haetten und Vectoring sowieso. Und dann gibt es noch zwei, drei Dutzend, die muessen auf das Kleingeld achten und geben sich mit 16Mbps zufrieden.

    Damit wird in diesem Gebiet nur eine 24er VDSL-Karte verbaut werden, eine ADSL-Karte reicht ebenfalls und eine POTS Karte. Nun kann die Telekom vermelden, dass 200 Anschluesse mit VDSL erschlossen wurden. Dazu wird noch schnell ein Vectoringrechner geschoben und fertig ist die Erschliessung mit Supervectoring bei Einsatz von Hardware, die tatsaechlich nur 24 Anschluesse versorgen kann. Ein 1GBps-Uplink sollte problemlos reichen.

    Also haben wir jetzt in diesem Gebiet einen telekomschen Vollausbau mit Supervectoring fuer 200 Haushalte, eigentlich aber nur 12 Haushalte erschlossen und maximal 24 im realen Ausbaustadium anschliessbar ohne Ausbau. Aber dem gegenueber stehen gemeldete 200 haushalte und eigentlich sind ja 240 Klemmenpaare da, da koennte man auch 240 Haushalte anschliessen. Man muesste nur noch ausbauen.

    Wohingegen z.B. bei der DG ist es einfacher. Wenn da 200 Haushalte als erschlossen gemeldet werden, dann haben 200 Haushalte eine Leitung, die jede heutzutage vorstellbare Geschwindigkeit liefern kann in das Haus und Hardware, die das 1GBps auch ueber jeden einzelnen Anschluss liefern kann, dahinter.

    Also wenn Du dich in Zukunft auf Diskussionen zum Thema DG verlegen wuerdest, waere es weniger kompliziert.

    Daher kommt vermutlich deine Verwirrung mit mal hohen und mal niedrigen Zahlen.

  19. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 15.07.18 - 18:00

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und damit dann eine Mischbelegung aus altem und neuem Kabel in den KVZs
    > existiert?
    Durch Deine Erklärung bin ich nicht ganz durchgestiegen. Beim Querkabel-Einsatz sind am KVz drei Kabel:
    A: das Querkabel zum Outdoor-DSLAM
    B: das alte Hauptkabel zum HVt
    C: das Verzweigerkabel zu den Haushalten

    A ist kürzer als B. Haushalt X bucht nach Ausbau VDSL. Dann wird der Techniker seine Doppelader im KVz Richtung Outdoor-DSLAM schalten. Weil A kürzer als B ist, kann er eine höhere Geschwindigkeit erreichen, als wenn der VDSL aus dem HVT hätte. Haushalt Y hat noch ADSL2+ von seinem Regionalanbieter. Sein Anschluß läuft weiterhin ganz normal über C und B zum HVt, wo der Regionalanbieter seinen DSLAM hat. Haushalt Z hat nur das analoge Telefon der Telekom, auch seine Verbindung läuft wie eh und je über C und B zum HVt, wo die Telekom ihre Telefontechnik (noch altmodisch oder schon MSAN) stehen hat.

  20. Re: Ist die Take-up-Rate von Vectoring nicht höher?

    Autor: sneaker 15.07.18 - 18:06

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also haben wir jetzt in diesem Gebiet einen telekomschen Vollausbau mit
    > Supervectoring fuer 200 Haushalte, eigentlich aber nur 12 Haushalte
    > erschlossen und maximal 24 im realen Ausbaustadium anschliessbar ohne
    > Ausbau.
    Wie krass aufwendig dieser "Ausbau" ist, sieht man hier:
    [youtu.be]

    Man kann die Kirche auch mal im Dorf lassen ...

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