Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vectoring: Telekom baut 528…

Verschoben

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Verschoben

    Autor: beaglow 13.07.18 - 17:51

    Bei meinen Eltern sollte es auch schon seit April Vectoring geben.
    Im April hieß es dann, dass es im Mai käme. Im Mai hieß es, dass es erst Mitte Juni käme. Im Juni hieß es, dass sich der Ausbau weiter verzögert, sie nichts tun bräuchten, weil die Telekom sich dann von selbst bei ihnen melden würde, wenn ein Datum feststünde (sehr freundlich, dass die Eltern nicht selbst aktiv werden müssen, wirklich sehr großzügig). Dann hat sich auch Vodafone gemeldet, dass bei ihnen Vectoring mit 150MBit verfügbar wäre.
    Nach Herumtelefonieren hat sich herausgestellt, dass der Ort auch bei der Telekom schon als ausgebaut gilt, aber noch nicht freigeschaltet wurde (und auch die 150MBit über Vodafone noch nicht verfügbar sind). Informationen dazu wie lange das noch dauern könnte gab es nicht.
    Man könnte meinen, die Kunden würden absichtlich schon früh hingehalten werden, damit diese nicht selbst im Ort Glasfaser legen lassen, oder so ähnlich. Aber ich kenne mich da nicht so aus, vielleicht herrscht bei der Telekom zur Zeit auch einfach Chaos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 17:53 durch beaglow.

  2. Re: Verschoben

    Autor: McWiesel 13.07.18 - 18:37

    beaglow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte meinen, die Kunden würden absichtlich schon früh hingehalten
    > werden, damit diese nicht selbst im Ort Glasfaser legen lassen, oder so
    > ähnlich. Aber ich kenne mich da nicht so aus, vielleicht herrscht bei der
    > Telekom zur Zeit auch einfach Chaos.

    Nein, sowas ist aus unzähligen Gründen einfach extrem schwer zu planen.

    Ärger mit anderen Providern, nicht rechtzeitig gelieferte Komponenten, verspäteter Abschluss Tiefbauarbeiten, Sonderkunden mit ISDN/S2M (die nicht ohne Weiteres gekündigt werden können), sonstige technische Probleme wie z.B. falsch dokumentierte Kabel, merkwürdige Hausinstallationen oder unerkannt gebliebene Leitungsschäden.

    Das ist einfach so extrem komplex, da kann man letztlich der Telekom kein Vorwurf machen. Nur, ob sich das am Ende überhaupt genau wegen diesen Widrigkeiten noch lohnt, so großflächig in diese Infrastruktur zu investieren und nicht lieber gleich FTTB einsetzt, wo da nicht ein einziger Anschluss die Vectoring-Umstellung eines ganzen Stadtviertels verzögern kann.

    Aber wenn die Telekom ein eigenes Netz neu bauen würde, müssten Sie dank BNetzA ja sicherlich weiterhin wieder andere Provider in ihrem Netz zulassen, die mit Dumpingpreisen Kunden und Gewinne abschöpfen und so jede Investition unrentabel machen. Das ist ja heute schon eine der Wurzeln allen Übels.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 18:39 durch McWiesel.

  3. Re: Verschoben

    Autor: LinuxMcBook 13.07.18 - 21:35

    beaglow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte meinen, die Kunden würden absichtlich schon früh hingehalten
    > werden, damit diese nicht selbst im Ort Glasfaser legen lassen, oder so
    > ähnlich. Aber ich kenne mich da nicht so aus, vielleicht herrscht bei der
    > Telekom zur Zeit auch einfach Chaos.

    Also entweder braucht ihr Glasfaser, weil DSL nicht schnell genug ist, dann ist es doch egal, wann die Telekom fertig ist oder ihr braucht kein Glasfaser, weil DSL reicht.
    Dann wiederum lohnt sich das Warten finanzieller eher als unnützes Glas zu verlegen.

  4. Re: Verschoben

    Autor: Sharra 13.07.18 - 22:32

    Das ist völlig normal. Erst wenn die letzte Leitung gelegt und aufgeschaltet ist, wird das System intern auch freigeschaltet. Davor passiert, Telekom-Intern, überhaupt nichts.
    Sprich 99,999999% der Leistung ist bereits erbracht, aber irgendwo hängt noch ein dürres Glasfaserchen frei im Rohr = Stillstand.

    Dass, in der Zwischenzeit, alle anderen Kunden bereits versorgt werden könnten, interessiert bei der Telekom nicht. Grund ist, dass man das entweder dann richtig vermarktet, oder gar nicht. Im Endeffekt läuft es also meistens auf ewige Zeiten gar nicht hinaus, weil es immer irgendwo hapert.
    Grade dann, wenn sie nicht, per Ausschreibung und Förderauflagen, an Termine gebunden sind.

    Und, sorry, wenn ich das so ausdrücke, aber dass die "Vodafone-Drückerkolonne" bereits Zeug vermarktet, was noch gar nicht gebaut, oder vielleicht noch gar nicht erfunden (Giganetz...) ist, ist ja nun auch nichts neues. Vodafone kann man erst dann etwas glauben, wenn man persönlich überprüft hat, dass es auch wirklich wie bestellt funktioniert. Verkaufen würden die einem auch den 12. Planeten unseres Sonnensystems.

  5. Re: Verschoben

    Autor: bombinho 14.07.18 - 13:35

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn die Telekom ein eigenes Netz neu bauen würde, müssten Sie dank
    > BNetzA ja sicherlich weiterhin wieder andere Provider in ihrem Netz
    > zulassen, die mit Dumpingpreisen Kunden und Gewinne abschöpfen und so jede
    > Investition unrentabel machen. Das ist ja heute schon eine der Wurzeln
    > allen Übels.

    In erster Linie uebernehmen diese aber auch Arbeit und haben eigene Infrastruktur liegen abseits der TAL. Zudem hat die Anzahl der Kunden der Telekom linear mit der Anzahl der vermieteten Leitungen abgenommen. Das wird auf lange Sicht nicht mehr besser werden fuer die Telekom, je mehr parallele Netze geschaffen werden. Schon deshalb nicht, weil viele Mitbewerber eine leistungsfaehigere Infrastruktur bauen. Die Telekom kann allenthalben durch den Zukauf von Netzen oder die Anmietung versuchen, dort wettzumachen (oder eben doch den Ausbau der eigenen Netze). Da aber die Telekom mittlerweile (genau deswegen) ebenfalls zum Reseller geworden ist, kommst du mit dieser Argumentation ein wenig zu spaet.

  6. Re: Verschoben

    Autor: bombinho 14.07.18 - 13:38

    Logikfehler. Die Kunden vermieten keine Anschluesse. Die Telekom schon. Deswegen braucht die Telekom Glasfaser, der Kunde nicht unbedingt. Nicht der Kunde bekommt kein Geld, wenn er zur Konkurrenz gehen muss, um den Anschluss seiner Wahl zu bekommen.

  7. Re: Verschoben

    Autor: crustenscharbap 14.07.18 - 21:21

    Es wird Zeit. Aber bis die Dortmund ausbauen, dauert es wohl noch. Ich habe hier am Abend und am Wochenende extrem langsames bis gar kein Internet. Ich habe mich schon oft beschwert. Mir wurde angeboten zu kündigen. Super. Aber ich brauche das Internet.

    In Berlin war ich mit der Telekom sehr zufrieden.

  8. Re: Verschoben

    Autor: sneaker 14.07.18 - 22:22

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit. Aber bis die Dortmund ausbauen, dauert es wohl noch. Ich habe
    > hier am Abend und am Wochenende extrem langsames bis gar kein Internet. Ich
    > habe mich schon oft beschwert. Mir wurde angeboten zu kündigen. Super. Aber
    > ich brauche das Internet.
    >
    > In Berlin war ich mit der Telekom sehr zufrieden.
    Bist Du bei der Telekom oder bei Vodafone?

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Wacker Chemie AG, München
  2. MTU Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen
  3. Lidl Digital, Heilbronn
  4. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 4 Spiele gratis erhalten
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

  1. Raumfahrt: @astrolalex musiziert mit Kraftwerk
    Raumfahrt
    @astrolalex musiziert mit Kraftwerk

    Die Besucher des Kraftwerk-Konzerts auf dem Stuttgarter Schlossplatz haben nicht schlecht gestaunt über einen Gastmusiker, den die Band eingeladen hatte: den Astronauten Alexander Gerst, live zugeschaltet von der ISS.

  2. Privatsphäre: Uber-Fahrer streamt aus seinem Auto über Twitch
    Privatsphäre
    Uber-Fahrer streamt aus seinem Auto über Twitch

    Wer einsteigt, gibt sein Einverständnis, dass er gefilmt wird - warnte ein Aufkleber am Auto eines Fahrers, der für Uber und Lyft im Einsatz ist. Was der Aufkleber verschwieg: Das Video war im Internet abrufbar. Uber hat den Fahrer suspendiert.

  3. Star Trek Discovery 2: Erster Trailer zeigt Raumschiff in Schwierigkeiten
    Star Trek Discovery 2
    Erster Trailer zeigt Raumschiff in Schwierigkeiten

    Oje, das schöne Schiff: Der erste Trailer der zweiten Staffel von Star Trek Discovery setzt auf Action und neue Bedrohungen. Auch das Raumschiff selbst kommt wohl nicht ganz unbeschadet aus dem neuen galaktischen Konflikt.


  1. 13:26

  2. 11:28

  3. 13:24

  4. 12:44

  5. 11:42

  6. 09:48

  7. 18:05

  8. 17:46