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Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

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  1. Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Mr Miyagi 13.10.16 - 17:47

    die Hälfte im ausgebauten Gebiet *mit* Vectoring. Auf der Webseite wird groß mit 50 und 100 MBit geworben, man bekommt tatsächlich 16 MBit. Nicht dass man mit 50 MBit bei der Telekom irgendwas anfangen könnte, da das Peering so unterirdisch ist das auch ne 2 MBit Leitung locker reicht.

    Insofern kann man das rumgeheule gern auf den Zeitpunkt verschieben an dem die 50Mbit tatsächlich überall anliegen und man die Datenrate auch nutzen kann. Bis dahin hat die Telekom genug zu tun diese 50 Mbit erstmal bereitzustellen.

  2. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Sharra 13.10.16 - 18:52

    Belege?
    Davon abgesehen ist das Peering gar nicht mal so übel, und es wird auch ständig besser. Deine Infos sind gute 5 Jahre alt.

  3. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Mr Miyagi 13.10.16 - 20:19

    Ich habs live erlebt und die Info ist in etwa ein Jahr alt, das Peering ist ein Witz bei der Telekom.

  4. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Andre_af 13.10.16 - 23:45

    Also hier mit der Telekom 110/42 Mbit/s. Und da fallen auch bisher überall die passende Menge Daten raus. Auch YT ohne Probleme bisher (meist 1080p60.. weiss nicht ob da ein mal was mit 4k zwischen war). bin vor ner Weile weg von der DTAG und jetzt wieder zurück. Das Telefonica Netz vorher war auch nicht besser (aber auch nicht schlechter gefühlt). Und bevor einer schreit: VDSL ist eine Brückentechnologie, keine Endstufe. Ob die 100Mbit per Kupfer oder Glas hier und Haus fallen ist mir erst mal schnurz, dann kann das Glas dann auch gerne in ein paar Jahren gebuddelt werden.

  5. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: RipClaw 14.10.16 - 08:37

    Andre_af schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob die 100Mbit
    > per Kupfer oder Glas hier und Haus fallen ist mir erst mal schnurz, dann
    > kann das Glas dann auch gerne in ein paar Jahren gebuddelt werden.

    Du vergisst dabei eines. Die 100 Mbit/s fallen bei dir nur raus weil du nah genug am Kabelverzweiger wohnst. Jemand der eine Leitungslänge von z.B. 500m hat wird die 100 Mbit/s mit Sicherheit nicht mehr bekommen und jemand der eine Leitungslänge von 1000m hat, der bekommt vielleicht noch 16 Mbit/s.

    Bei Glasfaser ist es unwichtig ob man 10m oder 10000m vom Verteiler entfernt wohnt. Hinten fällt immer noch die volle Geschwindigkeit raus.

  6. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Andre_af 14.10.16 - 11:59

    Das ist natürlich richtig. Übrigens auch LWL geht nicht unbegrenz, das Standard-LWL das verlegt wird bekommt durch Brechung bei normaler "Verlegung" ab 20km so im Regelfall ein Problem (jetzt nicht die Überlandstrecken vielleicht, aber so durchs Rohr in der Stadt wohl schon). Es geht mir ja nur darum zu sagen das man (bei der Telekom, aber auch bei anderen) man über Brückentechnologien die Möglichkeit hat schnellere Geschwindigkeiten zu bekommen die ja auch dringend nötig sind. Wenn 100 Mbit ankommen ist es ja erst mal egal ob die über Kupfer oder über Glas aus dem Anschluss fallen, 100 Mbit sind 100 Mbit. Die Kosten und die Zeit für den Ausbau werden so drastisch verkürzt. Für einen Vollglasausbau müßte man erst mit Glas zum Verteiler, dann mit Glas zu jedem Haus. Der richtig dicke Zeitfaktor ist das ziehen des Glas zu jedem Haus. Also macht es Sinn mit einer Überbautechnik wie VDSL erst mal nur bis zum Verteiler zu gehen und den Leuten jetzt 100Mbit zu geben anstelle in 10 Jahren und den Ausbau des Glas vom Verteiler zum Haus statt jetzt dann später zu machen. Die VDSL kostet natürlich, aber wahrscheinlich dank Massenproduktion auch nicht so viel das dadurch der Glasausbau für alle Zeiten unwirtschaftlich wird. Wenn man jetzt die naheliegenden Stellen schnell auf VDSL bringen konnte, kann man so zeitnäher die Leute die tatsächlich 1000m Leitungslänge haben früher ein Glaskabel ins Haus legen weil man die Kosten und Ausbauzeiten für die ganzen Leuten in Reichweite verkürzt hat indem man erst mal mit VDSL ausbaut. Also für die ganz weit draussen Win-Win Situation. Statt 20 Jahre auf Glas warten die jetzt nur noch 5-10 Jahre drauf. Ob das toll ist sei mal dahin gestellt, aber so ist es.

    Ansonsten frage ich mich was man immer will ? Weil nicht überall VDSL geht, bauen wir es gar nicht und warten bis in 30 Jahren ganz Deutschland Glas gelegt bekommen hat bevor wir überhaupt was machen ? Oder wir resignieren und jammern das die Physik nunmal sagt das Leitungslänge x Querschnitt^2 = Dämpfung ist ? Wir lassen die Telekom und Breko ein Dimensionstor bauen was uns erlaubt die Erde in eine parallele Dimension mit anderen physikalischen Gesetzen zu versetzen wo die Dämpfung niedriger wird je länger man die Leitung macht und Strom auf Kupfer sich schneller bewegt als das Licht ? Klar ist es Mist wenn man irgendwo wohnt wo es kein VDSL gibt, aber an den Physik kann im Moment erst mal niemand was drehen, deswegen stellen wir jede Ausbaubemühung gleich komplett ein? Natürlich wäre mir echtes Glas mit synchronen 1 Gbit oder sowas noch lieber, aber das exklusiv verlegen zu lassen ist mir zu teuer und im Massenausbau gibts das nicht die nächsten 10 Jahre.

    Abschliessen nochmal zu der Leitungslänge: Sicher das die Leitung 1000m vom nächsten Verteiler aus lang ist ? Praktisches Beispiel bei mir: ADSL Leitungslänge etwas unter 1500m laut eigener Messung und Aussage des Providers. Da die Verteiler nur passive Komponenten sind (zumindest alles was nicht gerade Grossstadt ist) sind das mal realistisch passive Klemmschienen um Kupferkabel zu verbinden. Das ist technisch nichts anderes als ein langes, direktes Kabel zum Hauptverteiler wo die ADSL Technik drin steckt. Dadurch das die Telekom diese _passiven_ Verteiler mit aktiver VDSL Technik ausrüstet (also Glas zum Verteiler, ab Verteiler Kupfer) reduzieren Sie auch die Länge der Kupferstrecke. Ich weiss noch nicht wie lang die Kupferstrecke jetzt ist (müßte ich mal messen) aber fussläufig ist mein Verteiler so rund 75m vom Haus. Ich denke das die Kupferstrecke jetzt eine ähnliche Länge haben wird wenn da nicht tollste Kabelschleifen irgendwo gebuddelt liegen (und der neue VDSL Speed spricht ja auch für ein kurze Kabelstrecke). Also bloss weil die ADSL Verbindung jetzt 1000m misst wird das ein VDSL Ausbau ggf. drastisch ebenfalls verkürzen. Wenn die Leitungslänge zum passiven Kupferverteiler bei dir 1000m ist, dann müßte die Länge zum HVZ ja quasi bald 2 oder 3 km betragen. Entweder hast du das nicht bedacht, oder du wohnst echt in der Pampa vor der Stadt auf dem Bauernhof wo 1km niemand drumrum wohnt. Dann kannst du froh sein das sowieso nicht nur DSLlight oder ISDN ankommt. Da wäre dann schon eine Richtfunkstrecke eher ne Lösung als VDSL (die es hier bei uns übrigens z.B. für die Bauernhöfe mit rund 50 Mbit, bald mit 100 Mbit, auch gibt jetzt gerade deswegen).

    P.S.: Ich rede mal gerade über die Leute die mangels Kabel wirklich an DSL gebunden sind für brauchbares Internet. Das ggf. dann auch Kabel eine alternative ist (wenn man es denn hat) ist mir klar.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.16 12:03 durch Andre_af.

  7. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Ovaron 14.10.16 - 18:37

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst dabei eines. Die 100 Mbit/s fallen bei dir nur raus weil du nah
    > genug am Kabelverzweiger wohnst. Jemand der eine Leitungslänge von z.B.
    > 500m hat wird die 100 Mbit/s mit Sicherheit nicht mehr bekommen und jemand
    > der eine Leitungslänge von 1000m hat, der bekommt vielleicht noch 16
    > Mbit/s.

    Du vergisst dabei zu erwähnen das die durchschnittliche Länge des Kabels zum Kabelverzweiger um die 350m beträgt. Und bei den 500m wäre ich nicht so sicher das keine 100 Mbit gehen. Das ist vom Einzelfall abhängig. Die älteren Kabel haben größere Adern-Querschnitte und damit geringere Dämpfung.

  8. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: RipClaw 14.10.16 - 19:46

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du vergisst dabei eines. Die 100 Mbit/s fallen bei dir nur raus weil du
    > nah
    > > genug am Kabelverzweiger wohnst. Jemand der eine Leitungslänge von z.B.
    > > 500m hat wird die 100 Mbit/s mit Sicherheit nicht mehr bekommen und
    > jemand
    > > der eine Leitungslänge von 1000m hat, der bekommt vielleicht noch 16
    > > Mbit/s.
    >
    > Du vergisst dabei zu erwähnen das die durchschnittliche Länge des Kabels
    > zum Kabelverzweiger um die 350m beträgt.

    Die durchschnittliche Strecke zum Kabelverzweiger ist für denjenigen bedeutungslos der weiter weg wohnt als die Strecke auf der man noch 100 Mbit/s bekommt.

    Das ist so wie mit der Aussage "Fliegen ist statistisch gesehen die sicherste Art des Reisens," gegenüber jemandem der gerade in einem abstürzenden Flugzeug sitzt.
    Hat für ihn jetzt persönlich nicht so wirklich eine Relevanz.

    > Und bei den 500m wäre ich nicht so
    > sicher das keine 100 Mbit gehen. Das ist vom Einzelfall abhängig. Die
    > älteren Kabel haben größere Adern-Querschnitte und damit geringere
    > Dämpfung.

    Dafür haben ältere Leitungen oft noch eine Papierummantelung statt einer aus Kunststoff und dadurch wiederum eine höhere Dämpfung. Dazu kommen eventuelle Flickstellen die nochmal Dämpfung auf die Leitung bringen usw.

    Es hängt von vielen Faktoren ab aber die Faustregel unter Telekom Technikern zu VDSL ohne Vectoring ist offenbar bis 400m gibt es VDSL 50 und bis. 800m VDSL 25.

  9. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: RipClaw 14.10.16 - 20:20

    Andre_af schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist natürlich richtig. Übrigens auch LWL geht nicht unbegrenz, das
    > Standard-LWL das verlegt wird bekommt durch Brechung bei normaler
    > "Verlegung" ab 20km so im Regelfall ein Problem (jetzt nicht die
    > Überlandstrecken vielleicht, aber so durchs Rohr in der Stadt wohl schon).
    > Es geht mir ja nur darum zu sagen das man (bei der Telekom, aber auch bei
    > anderen) man über Brückentechnologien die Möglichkeit hat schnellere
    > Geschwindigkeiten zu bekommen die ja auch dringend nötig sind. Wenn 100
    > Mbit ankommen ist es ja erst mal egal ob die über Kupfer oder über Glas aus
    > dem Anschluss fallen, 100 Mbit sind 100 Mbit. Die Kosten und die Zeit für
    > den Ausbau werden so drastisch verkürzt. Für einen Vollglasausbau müßte man
    > erst mit Glas zum Verteiler, dann mit Glas zu jedem Haus. Der richtig dicke
    > Zeitfaktor ist das ziehen des Glas zu jedem Haus. Also macht es Sinn mit
    > einer Überbautechnik wie VDSL erst mal nur bis zum Verteiler zu gehen und
    > den Leuten jetzt 100Mbit zu geben anstelle in 10 Jahren und den Ausbau des
    > Glas vom Verteiler zum Haus statt jetzt dann später zu machen. Die VDSL
    > kostet natürlich, aber wahrscheinlich dank Massenproduktion auch nicht so
    > viel das dadurch der Glasausbau für alle Zeiten unwirtschaftlich wird. Wenn
    > man jetzt die naheliegenden Stellen schnell auf VDSL bringen konnte, kann
    > man so zeitnäher die Leute die tatsächlich 1000m Leitungslänge haben früher
    > ein Glaskabel ins Haus legen weil man die Kosten und Ausbauzeiten für die
    > ganzen Leuten in Reichweite verkürzt hat indem man erst mal mit VDSL
    > ausbaut. Also für die ganz weit draussen Win-Win Situation. Statt 20 Jahre
    > auf Glas warten die jetzt nur noch 5-10 Jahre drauf. Ob das toll ist sei
    > mal dahin gestellt, aber so ist es.

    Kurzfristig ist der Ausbau sicher ein Zugewinn aber ob es danach noch weiter geht Richtung flächendeckender Glasfaserausbau ist fraglich. Vor allem auf dem Land ist die Förderung der einzige Grund für den Ausbau und wenn der erst mal durch ist wird lange Zeit keine solche Förderung mehr kommen.

    > Ansonsten frage ich mich was man immer will ? Weil nicht überall VDSL geht,
    > bauen wir es gar nicht und warten bis in 30 Jahren ganz Deutschland Glas
    > gelegt bekommen hat bevor wir überhaupt was machen ? Oder wir resignieren
    > und jammern das die Physik nunmal sagt das Leitungslänge x Querschnitt^2 =
    > Dämpfung ist ? Wir lassen die Telekom und Breko ein Dimensionstor bauen was
    > uns erlaubt die Erde in eine parallele Dimension mit anderen physikalischen
    > Gesetzen zu versetzen wo die Dämpfung niedriger wird je länger man die
    > Leitung macht und Strom auf Kupfer sich schneller bewegt als das Licht ?
    > Klar ist es Mist wenn man irgendwo wohnt wo es kein VDSL gibt, aber an den
    > Physik kann im Moment erst mal niemand was drehen, deswegen stellen wir
    > jede Ausbaubemühung gleich komplett ein? Natürlich wäre mir echtes Glas mit
    > synchronen 1 Gbit oder sowas noch lieber, aber das exklusiv verlegen zu
    > lassen ist mir zu teuer und im Massenausbau gibts das nicht die nächsten 10
    > Jahre.

    Darum geht es mir gar nicht. Es geht mir nur darum das immer mit diesen Maximalwerten um sich geworfen wird ohne zu bedenken das das alles "bis zu" Werte sind und das es Menschen gibt die nicht das Glück haben in unmittelbarer Nähe zum Kabelverzweiger zu wohnen.

    Langfristig gesehen sollte es irgendwann mal so sein das mein Nachbar die gleiche Geschwindigkeit bekommen kann wie ich und umgekehrt und das geht nur dann wenn die Entfernung zum Verteilungspunkt keine wirkliche Rolle mehr spielt.

    > Abschliessen nochmal zu der Leitungslänge: Sicher das die Leitung 1000m vom
    > nächsten Verteiler aus lang ist ? Praktisches Beispiel bei mir: ADSL
    > Leitungslänge etwas unter 1500m laut eigener Messung und Aussage des
    > Providers. Da die Verteiler nur passive Komponenten sind (zumindest alles
    > was nicht gerade Grossstadt ist) sind das mal realistisch passive
    > Klemmschienen um Kupferkabel zu verbinden. Das ist technisch nichts anderes
    > als ein langes, direktes Kabel zum Hauptverteiler wo die ADSL Technik drin
    > steckt. Dadurch das die Telekom diese _passiven_ Verteiler mit aktiver VDSL
    > Technik ausrüstet (also Glas zum Verteiler, ab Verteiler Kupfer) reduzieren
    > Sie auch die Länge der Kupferstrecke. Ich weiss noch nicht wie lang die
    > Kupferstrecke jetzt ist (müßte ich mal messen) aber fussläufig ist mein
    > Verteiler so rund 75m vom Haus. Ich denke das die Kupferstrecke jetzt eine
    > ähnliche Länge haben wird wenn da nicht tollste Kabelschleifen irgendwo
    > gebuddelt liegen (und der neue VDSL Speed spricht ja auch für ein kurze
    > Kabelstrecke). Also bloss weil die ADSL Verbindung jetzt 1000m misst wird
    > das ein VDSL Ausbau ggf. drastisch ebenfalls verkürzen. Wenn die
    > Leitungslänge zum passiven Kupferverteiler bei dir 1000m ist, dann müßte
    > die Länge zum HVZ ja quasi bald 2 oder 3 km betragen. Entweder hast du das
    > nicht bedacht, oder du wohnst echt in der Pampa vor der Stadt auf dem
    > Bauernhof wo 1km niemand drumrum wohnt. Dann kannst du froh sein das
    > sowieso nicht nur DSLlight oder ISDN ankommt. Da wäre dann schon eine
    > Richtfunkstrecke eher ne Lösung als VDSL (die es hier bei uns übrigens z.B.
    > für die Bauernhöfe mit rund 50 Mbit, bald mit 100 Mbit, auch gibt jetzt
    > gerade deswegen).

    Das war eher als Beispiel gemeint. Bei dem Dorf in dem ich wohne gibt es Haushalte die ca. 600m Laufweg vom Kabelverzweiger entfernt liegen. Wenn im Mai VDSL bei uns ausgebaut wird, und der Kabelverzweiger nur direkt überbaut wird, dürften diese Haushalte schwerlich die 50 Mbit/s bekommen und selbst mit Vectoring keine 100 Mbit/s.

    Ich habe da etwas mehr Glück und es dürften ca. 350m Laufweg sein die mein Haus vom Kabelverweiger enfernt liegt. Damit könnte ich tatsächlich noch die vollen 50 Mbit/s bekommen.

    Allerdings kenne ich Dörfer die über 2 Kilometer in der Länge haben und praktisch nur entlang der Hauptstraße verlaufen. Da könnte man tatsächlich mehr als 1000m vom Kabelverzweiger entfernt wohnen wenn nur einer aufgestellt und mit Glasfaser versorgt wird was zum Glück durch die "mindestens 30 Mbit/s" verhindert wird. Denn auch 1 Mbit/s ist immer noch "bis zu 50 Mbit/s".

    > P.S.: Ich rede mal gerade über die Leute die mangels Kabel wirklich an DSL
    > gebunden sind für brauchbares Internet. Das ggf. dann auch Kabel eine
    > alternative ist (wenn man es denn hat) ist mir klar.

    Ich gehöre auch zu diesen Leuten. Aktuell würde ich über DSL nur 384 kbit/s bekommen. Meine einzige Alternativ zu DSL ist LTE über das ich gerade online bin und mir wenigstens eine aktuelle Geschwindigkeit erlaubt aber eben mit begrenztem Datenvolumen.

  10. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Ovaron 15.10.16 - 06:01

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Du vergisst dabei zu erwähnen das die durchschnittliche Länge des Kabels
    > > zum Kabelverzweiger um die 350m beträgt.

    > Die durchschnittliche Strecke zum Kabelverzweiger ist für denjenigen
    > bedeutungslos der weiter weg wohnt als die Strecke auf der man noch 100
    > Mbit/s bekommt.

    Und die Reichweite von Glasfaser ist für denjenigen bedeutungslos der nicht per Glasfaser versorgt wird. Und wenn Du kein Iphone hast....dann hast Du kein Iphone.

    So what? Wenn die Voraussetzungen für die mindestens xx Mbit nicht vorhanden sind dann müssen sie eben geschaffen werden.

    > Das ist so wie mit der Aussage "Fliegen ist statistisch gesehen die
    > sicherste Art des Reisens," gegenüber jemandem der gerade in einem
    > abstürzenden Flugzeug sitzt.
    > Hat für ihn jetzt persönlich nicht so wirklich eine Relevanz.

    Natürlich bietet das für den einzelnen keinen Trost. Es geht hier aber nicht um Einzelschicksale sondern darum das ganz Deutschland bis 2018 mindestens 50 Mbit bekommen soll.

    > Dafür haben ältere Leitungen oft noch eine Papierummantelung statt einer
    > aus Kunststoff und dadurch wiederum eine höhere Dämpfung.

    Nein, die Ummantelung erhöht natürlich nicht die Dämpfung.

    > Dazu kommen eventuelle Flickstellen die nochmal Dämpfung auf die Leitung bringen

    Die sollte es tendenziell eher in dichtbesiedelter Gegend geben wo die Erde öfter bewegt wird.

    > Es hängt von vielen Faktoren ab aber die Faustregel unter Telekom
    > Technikern zu VDSL ohne Vectoring ist offenbar bis 400m gibt es VDSL 50 und
    > bis. 800m VDSL 25.

    Es hängt tatsächlich von vielen Faktoren ab und die Faustregel unter Telekom Technikern hast Du Dir möglicherweise genau so frei ausgedacht wie die angeblichen Mbit-Zahlen die bei euch im Dorf erreicht werden.

  11. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: RipClaw 15.10.16 - 10:06

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Du vergisst dabei zu erwähnen das die durchschnittliche Länge des
    > Kabels
    > > > zum Kabelverzweiger um die 350m beträgt.
    >
    > > Die durchschnittliche Strecke zum Kabelverzweiger ist für denjenigen
    > > bedeutungslos der weiter weg wohnt als die Strecke auf der man noch 100
    > > Mbit/s bekommt.
    >
    > Und die Reichweite von Glasfaser ist für denjenigen bedeutungslos der nicht
    > per Glasfaser versorgt wird. Und wenn Du kein Iphone hast....dann hast Du
    > kein Iphone.
    >
    > So what? Wenn die Voraussetzungen für die mindestens xx Mbit nicht
    > vorhanden sind dann müssen sie eben geschaffen werden.

    Klar doch und das passiert eben so mal wenn man nur mal anfragt oder ?
    Oder ist dein Vorschlag das man das Haus mal kurzerhand zu einem neuen Standort verlagert um so den Empfang zu verbessern ?

    Aber warte die Antwort ist natürlich "Zieh doch um" wie immer. Wenn es nach Leuten wie dir gehen würde müssten alle ständig umziehen wenn sie mal anmerken das das eine oder das andere nicht passt.

    > > Das ist so wie mit der Aussage "Fliegen ist statistisch gesehen die
    > > sicherste Art des Reisens," gegenüber jemandem der gerade in einem
    > > abstürzenden Flugzeug sitzt.
    > > Hat für ihn jetzt persönlich nicht so wirklich eine Relevanz.
    >
    > Natürlich bietet das für den einzelnen keinen Trost. Es geht hier aber
    > nicht um Einzelschicksale sondern darum das ganz Deutschland bis 2018
    > mindestens 50 Mbit bekommen soll.

    Das ist ein Widerspruch in sich. Ganz Deutschland bedeutet "jeder einzelne". Damit dürfte es keine Einzelschicksale geben.

    > > Dafür haben ältere Leitungen oft noch eine Papierummantelung statt einer
    > > aus Kunststoff und dadurch wiederum eine höhere Dämpfung.
    >
    > Nein, die Ummantelung erhöht natürlich nicht die Dämpfung.

    Dann guck dir mal diese Dämpfungstabelle an:

    [www.onlinekosten.de]

    Dort wird durchaus zwischen Papierummantelung und Kunststoffummantelung unterschieden wird.

    > > Dazu kommen eventuelle Flickstellen die nochmal Dämpfung auf die Leitung
    > bringen
    >
    > Die sollte es tendenziell eher in dichtbesiedelter Gegend geben wo die Erde
    > öfter bewegt wird.
    >
    > > Es hängt von vielen Faktoren ab aber die Faustregel unter Telekom
    > > Technikern zu VDSL ohne Vectoring ist offenbar bis 400m gibt es VDSL 50
    > und
    > > bis. 800m VDSL 25.
    >
    > Es hängt tatsächlich von vielen Faktoren ab und die Faustregel unter
    > Telekom Technikern hast Du Dir möglicherweise genau so frei ausgedacht wie
    > die angeblichen Mbit-Zahlen die bei euch im Dorf erreicht werden.

    Du kannst gerne mal in unser Dörfchen ziehen und einige Monate die Freuden von DSL mit 384 Kbit/s genießen wenn du willst. Und wenn dann im Mai (Termin lt. Telekom) die Anschlüsse geschaltet werden kannst du live miterleben wie das mit den Geschwindigkeiten aussieht.

    Klar könnten wir Glück haben und es wurden damals 0,6er Kabel verlegt und auch in der letzten Ecke würde man die vollen 50 Mbit/s bekommen aber ich bin von Berufs wegen Pessimist und der Fördersteckbrief meiner Gemeinde bestärkt mich darin. Die Angaben über die Versorgung der Haushalte im Fördersteckbrief bekommt die Gemeinde vom Provider (in dem Fall die Telekom) und wenn die nicht wissen was dann vorraussichtlich auf ihren Leitungen ankommt dann weiß es keiner.

    Und was die Faustregel angeht da hätte ich mal folgende Links für dich:

    [forum.golem.de]

    [www.onlinekosten.de]

    [www.onlinekosten.de]

    Aber natürlich wirst du davon ausgehen das die alle lügen und nie als Techniker gearbeitet haben.

  12. Re: Die Telekom schafft ja noch nichtmal...

    Autor: Ovaron 15.10.16 - 17:04

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> So what? Wenn die Voraussetzungen für die
    >> mindestens xx Mbit nicht vorhanden sind dann müssen
    >> sie eben geschaffen werden.

    > Klar doch und das passiert eben so mal wenn man nur
    > mal anfragt oder ?

    Tut es irgendwas zur Sache wie diese Voraussetzungen geschaffen werden? Ich kann keinen Bezug zum Thema erkennen.

    > Oder ist dein Vorschlag das man das Haus mal
    > kurzerhand zu einem neuen Standort verlagert um so den
    > Empfang zu verbessern ?

    Aber nein, das ist natürlich nicht praktikabel. Stattdessen sollte man sich Papier und Bleistift schnappen und einen Beschwerdebrief an die Universumsverwaltung aufsetzen. Titel: Beschwerde - das Leben ist ungerecht!!!111einseinseins

    > Aber warte die Antwort ist natürlich "Zieh doch um"
    > wie immer.

    Das ist die Antwort? Aha. Wessen Antwort ist das denn?

    > Wenn es nach Leuten wie dir gehen würde müssten alle
    > ständig umziehen

    Äh, wie? Das war meine Antwort? In welchem Universum?

    > wenn sie mal anmerken das das eine oder das andere
    > nicht passt.

    Du ich bin da voll bei Dir mit den Dingen die nicht passen. Ich zum Beispiel will ein Pony. Komischerweise will mir das niemand bezahlen. Warum nur? JEDER sollte ein Pony haben und es ist absolut nicht einzusehen das ich umziehen sollte nur um ein Pony zu erhalten.

    > Das ist ein Widerspruch in sich. Ganz Deutschland bedeutet "jeder
    > einzelne". Damit dürfte es keine Einzelschicksale geben.

    Aha. Soso.

    > > Nein, die Ummantelung erhöht natürlich nicht die Dämpfung.

    > Dann guck dir mal diese Dämpfungstabelle an:
    > www.onlinekosten.de
    > Dort wird durchaus zwischen Papierummantelung und Kunststoffummantelung
    > unterschieden

    Nein, wird es nicht. Es wird lediglich bei einigen Adernquerschnitten angemerkt dass sie nur mit Papierummantelung in Gebrauch sind.

    > Du kannst gerne mal in unser Dörfchen ziehen und einige Monate die Freuden
    > von DSL mit 384 Kbit/s genießen wenn du willst.

    Herzlichen Dank für das Angebot, aber ich habe 10 Jahre gewartet und kriege nun Ende des Jahres endlich VDSL100. Ich verzichte daher dankend darauf in ein Dorf zu ziehen das diesen Ausbau noch vor sich hat weil der Bürgermeister keinen Schuß Pulver taugt.

    > Und wenn dann im Mai
    > (Termin lt. Telekom) die Anschlüsse geschaltet werden kannst du live
    > miterleben wie das mit den Geschwindigkeiten aussieht.

    Du hast "mimimimimi - alles so furchtbar" sehr umständlich umschrieben.

    > Und was die Faustregel angeht da hätte ich mal folgende Links für dich:

    Danke. "bei 0,6er Adern: VDSL50 bis ca. 850m"
    Genau was ich vermute, die 400m sind genauso praxisnah wie jeder andere Wert.

    > Aber natürlich wirst du davon ausgehen das die alle lügen und nie als
    > Techniker gearbeitet haben.

    Du schließt von Dir auf andere, das ist dünnes Eis. Nicht jeder, abgesehen von Dir, ist ein Lügner der keine Ahnung hat.

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    Falls die Prozesse eines Servers zu viel Speicher belegen, der Server also Out-of-Memory (OOM) ist, muss dieser zwangsweise irgendwie wieder freigegeben werden. Bestenfalls wird die Situation bereits vor dem Auftreten verhindert. Facebook veröffentlicht dazu nun ein neues Userspace-Werkzeug.

  2. Behördenfunk: Patientendaten von Rettungsdiensten ungeschützt im Internet
    Behördenfunk
    Patientendaten von Rettungsdiensten ungeschützt im Internet

    Ein Unbekannter stellte Funksprüche von Rettungsdiensten mit Namen und Adressen von Betroffenen aus dem Landkreis Recklinghausen ins Internet. Möglich ist das, weil die Daten über ein unverschlüsseltes Protokoll namens Pocsag verschickt werden.

  3. Onlinehandel: Chinas JD.com kommt nach Deutschland
    Onlinehandel
    Chinas JD.com kommt nach Deutschland

    JD.com verkauft in China vor allem Elektronik an seine über 300 Millionen aktiven Nutzer. Der Start in Deutschland mit eigenem Lager und Büro steht bevor.


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