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Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

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  1. Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: AllDayPiano 06.10.16 - 14:11

    Bevor so ein Gesetzt durchgeht, gibt es mindestens 2-3 Lesungen.

    Entweder hat keiner in der Politik Sachverstand, und versteht gar nicht, was dort gelesen wird, oder es war schlichtweg wiedermal keiner da, der zugehört hatte...

  2. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: jayrworthington 06.10.16 - 14:20

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor so ein Gesetzt durchgeht, gibt es mindestens 2-3 Lesungen.
    >
    > Entweder hat keiner in der Politik Sachverstand, und versteht gar nicht,
    > was dort gelesen wird, oder es war schlichtweg wiedermal keiner da, der
    > zugehört hatte...

    Guck doch einfach mal, was die Politiker von Beruf sind... Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...

  3. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: Neutrinoseuche 06.10.16 - 16:47

    Bei Gesetzen die nicht alle betreffen ist der Bundestag überlicherweise nicht voll. Es ist schlicht niemand da den sowas wirklich interessiert und deswegen ist da auch kaum eine ordentliche Prüfung möglich. Oft bestehen solche Lesungen aus der Anwesenheit von einer Fraktion oder wenn es hoch kommt zwei Fraktionen und der Rest hat wichtigeres zu tun. Der Bundestag ist nur gut gefüllt wenn es um die Diätenerhöhung geht. In anderen Fälle werden die Sitzbezüge geschohnt. Also was erwartest du.

  4. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: mrgenie 06.10.16 - 16:53

    Es gibt manche Berufe, die sollte man aus Ueberzeugung machen und nicht als Verdienst oder die Moeglichkeit sich illegal und rechtswidrig steuerhinterziehend von Firmen zahlen lassen. Politiker ist einen davon.

  5. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: Beazy 06.10.16 - 17:08

    Andererseits: wenn die Bevölkerung bei jeder Diätenerhöhung rumjammert sollte es nicht verwundern wenn das Parlament nicht mehr das Volk repräsentiert, sondern ausschließlich aus Juristen und Lehrern besteht.

  6. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: divStar 07.10.16 - 01:06

    Beazy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andererseits: wenn die Bevölkerung bei jeder Diätenerhöhung rumjammert
    > sollte es nicht verwundern wenn das Parlament nicht mehr das Volk
    > repräsentiert, sondern ausschließlich aus Juristen und Lehrern besteht.

    Lustig. Ich wette selbst wenn Politiker so viel bekämen, dass sie stets nen neuen Mazarati vor der Tür stehen haben könnten, würden sie immer noch nichts FÜR das Volk tun, sondern eben mehr für die Geldkoffergeber, denn im Kapitalismus gibt es kein Gewissen - man will eben so viel Geld wie man nur bekommen kann.

    Gier ist ein normaler Instinkt eines Menschen. Ergo mehr Geld für Politiker bringt rein gar nichts - besser regieren oder mehr anwesend sein werden die deswegen sowieso nicht. Überhaupt ist die Politik in der jetzigen Art und Weise eine Farce - und das erkennen immer mehr Menschen, weshalb sich zunehmend weniger Menschen für die Politik interessieren (wozu auch? lieber spielt man ne Runde irgendwas oder macht etwas für sich oder Freunde/Freundin/Freund/Familie; lieber schlafe ich aus und gehe in die Sauna als wählen zu gehen - ist eh egal wer regiert weil das Volk eh kaum etwas davon haben wird).

  7. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: AllDayPiano 07.10.16 - 06:49

    Aber das genau ist ja die Farce!

    Der eine Teil der Bevölkerung wählt halt CSU/CDU oder SPD, weil man das Kreuz schon immer da gemacht hat - unabhängig dessen, was diese Parteien eigentlich inzwischen veranstalten, oder wie sehr sie sich zu Wirtschaftslobbyisten gemacht haben.

    Der andere Teil der Bevölkerung geht entweder gar nicht wählen, oder macht sein Kreuz dann bei Schaumschlägerparteien, wie der AfD, weil sie vollkommen unreflektiert nur gegen das System wählen wollen.

    Es gibt natürlich Parteien, wie die Linke, die mehr als nur ein Thema als Wahlprogramm haben. Eine Partei, die seit Jahren eine Rentenreform einfordert, die dahingehend das bestehende Rentensystem reformieren will, dass ausnahmslos ALLE arbeitenden Menschen in Deutschland auch in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen müssen, und sich nicht durch die Obergrenze von 55.000 Euro p.a. (?) aus der Einzahlungspflicht entziehen können. Klar bin ich nicht mit allem Konform, was die Linke immer so fordert, aber hätten sie eine Regierungsverantwortung, wären auch bei ihr einige Dinge anders.

    Dennoch gibt man solchen Parteien keine Chance. Die Linke war noch nie an der Regierung in der Geschichte der BRD, und dennoch wünschen ihr so viele Menschen Tod und Teufel an den Hals, als wären sie für alles schlechte in Deutschland verantwortlich. Nur, weil diese Partei vor vielen vielen Jahren mal aus der SED hervorgegangen ist, und mit Sicherheit der Großteil der damaligen Funktionäre gar nicht mehr aktiv sind.

    Stattdessen stürzt sich das Volk auf Quartalsverschüsse, wie die rechtsorientierte AfD, obwohl 99% der Unterstützer vermutlich nichteinmal die Hälfte deren Wahlprogramms kennen.

    Von der Warte her: Was soll sich auch groß ändern? Das Volk ist nicht dazu bereit, mit Mut und Unsicherheit mal wirklich alternativ zu wählen, sondern beschränkt sich auf die Populismus-Schaumschläger wie AfD, SPD und CDU/CSU. Und dann ist das Wahlvolk selten dumm und vergesslich. Was gab es für Skandale aus dem Hause Gabriel und Merkel mit TTIP, CETA, es gab mal ACTA und NAFTA, Ausländermaut, Bundesteilhabegesetz, der Plünderung der Rentenkassen, die Besserstellung von Besserverdienern, kein Abbau der kalten Progression, Pseudo-Rentenerhöhungen vor der Wahl, und viel viel viel viel mehr!

    Die einzige Chance wäre, eine eigene Partei zu gründen. Nur was hilft das? Man hat sein Kreuzel doch schon immer an der gleichen Stelle gemacht. Was - außer der nächsten Nischenpartei - wäre man dann?

  8. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: Zuiken 07.10.16 - 11:39

    Mich würde ja wirklich mal interessieren ob die Linke wirklich sich an das halten würde was sie labern wenn sie an die "Macht" kähme oder ob dann doch die Geldkoffer zu verlockend wären... leider werden wir es nie erfahren.

  9. Re: Wozu bezahlen wir eigentlich noch unsere Politiker?

    Autor: AllDayPiano 07.10.16 - 12:05

    Zuiken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde ja wirklich mal interessieren ob die Linke wirklich sich an das
    > halten würde was sie labern wenn sie an die "Macht" kähme oder ob dann doch
    > die Geldkoffer zu verlockend wären... leider werden wir es nie erfahren.

    Klar ist es für die Opposition leicht, immer und überall dagegen zu sein. Als nicht-regierungspartei kann ich auch eine Verdopplung der Renten versprechen, aber in der Regierungsverantwortung stehe ich halt dann vor dem Problem, dass das ganze finanziert werden muss.

    Du hast allerdings recht - wir werden es nie erfahren. Gerade die Flüchtlingskrise hat Positionen erschaffen, bei denen alle Menschen pro-asyl "Gutmenschen" und "Welcome-Klatscher" sind. Die Gegenseite schießt mit "Besorge Bürger" dagegen. Die AfD hat einen riesigen Zulauf, obwohl sie einiges auf dem Plan hat, was kein normaldenkender Mensch wirklich wollen sollte. Die Fronten verhärten sich zunehmend, weil viele Bürger ihre Unzufriedenheit über Fremdenhass oder zumindest Ablehnung kanalisieren. Deshalb stelle ich mir die Frage für die nächste Wahl: Wenn ich das Flüchtlingsthema außen vor lasse - was bleibt dann noch übrig. Welche Parteien sind da noch wählbar? Leider eine Denke, der viele Menschen nicht mächtig zu sein scheint.

    Und dann ließt man solche Dinge von Foodwatch über Ilse Aigner - ehemalige VERBRAUCHERSCHUTZ-Ministerin:

    "Er lebt von der Skandalisierung. Das ist sein Geschäftsmodell, um möglichst viele Mitglieder und Spendengelder zu gewinnen", schreibt Ilse Aigner, vormalige Verbraucherschutzministerin, über mich. Das Rezept ist einschlägig: Will man einen Widersacher fertig machen, zweifelt man vor allem seine charakterliche Integrität an. Oder man erklärt ihn gleich zu einem psychopathisch Verirrten, wie der oberste Lobbyist der Lebensmittelindustrie, Christoph Minhoff. Für ihn ist foodwatch eine Sekte ("Bode-Sekte")!

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