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Bleibt nur Verstaatlichung?

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  1. Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: Sharra 23.11.17 - 20:00

    Open Access ist nicht.
    Deregulierung ist nicht.
    Und Anzahl Provider = Anzahl der Leitungen im Boden kanns auch nicht sein.

    Dann bleibt doch eigentlich nur, die Netze in eine staatliche Gesellschaft zu überführen, und alles wieder zentral zu erledigen.

  2. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: Rabenherz 23.11.17 - 21:17

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Open Access ist nicht.
    > Deregulierung ist nicht.
    > Und Anzahl Provider = Anzahl der Leitungen im Boden kanns auch nicht sein.
    >
    > Dann bleibt doch eigentlich nur, die Netze in eine staatliche Gesellschaft
    > zu überführen, und alles wieder zentral zu erledigen.

    Bloß nicht, alles was staatlich ist ist in einem desolaten Zustand. Die bekommen ja nicht mal die Straßen hin von den Schulen ganz zu schweigen.

    Man kann auch Deregulieren mit Gesetzen das eben die Trittbrettfahrer nicht so davon profitieren können. Ich zweifle auch an dieser Studie, warum funktioniert es in anderen Ländern und in Deutschland sollte es nicht gehen

  3. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: mrombado 23.11.17 - 21:18

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Dann bleibt doch eigentlich nur, die Netze in eine staatliche Gesellschaft
    > zu überführen, und alles wieder zentral zu erledigen.


    In gewisser Weise machen es ja gerade viele Kommunen so, jedoch versucht die Telekom denen nun zuvor kommen weil sie dann nicht mehr ausbauen darf. Gibt viele Beispiele dafür...

  4. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: bakaecchis2 23.11.17 - 21:24

    Vorallem habe ich immer wieder bedenken, wenn das Netz verstaatlicht ist.
    Wozu braucht man noch mehrere Provider?
    Wenn jeder das Netz zum gleichen Preis mieten kann, braucht man nur noch einen, am besten noch direkt vom Staat.
    Bei dem Gedanken wird mir irgendwie anders.

  5. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: My1 23.11.17 - 22:16

    Rabenherz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bloß nicht, alles was staatlich ist ist in einem desolaten Zustand. Die
    > bekommen ja nicht mal die Straßen hin von den Schulen ganz zu schweigen.

    was wäre wenn dem staat/länder/kommunen/wasweißichdenn zwar die leitungen gehören aber unternehmen an dieses netz anbauen und dann vom staat/länder/kommunen/wasweißichdenn dafür geld kassieren können?

    im prinzip könnte das so laufen dass eben bei besonders wichtigen stellen ausschreibungen gemacht werden und bei allen anderen können halt die unternehmen die bauen wollen einfach an der entsprechenden stelle nachfragen ob es da etwas bedarf gibt und das ganze machbar wäre dort zu bauen.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: specialsymbol 23.11.17 - 23:29

    Rabenherz schrieb:
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    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Open Access ist nicht.
    > > Deregulierung ist nicht.
    > > Und Anzahl Provider = Anzahl der Leitungen im Boden kanns auch nicht
    > sein.
    > >
    > >
    > > Dann bleibt doch eigentlich nur, die Netze in eine staatliche
    > Gesellschaft
    > > zu überführen, und alles wieder zentral zu erledigen.
    >
    > Bloß nicht, alles was staatlich ist ist in einem desolaten Zustand. Die
    > bekommen ja nicht mal die Straßen hin von den Schulen ganz zu schweigen.
    >
    > Man kann auch Deregulieren mit Gesetzen das eben die Trittbrettfahrer nicht
    > so davon profitieren können. Ich zweifle auch an dieser Studie, warum
    > funktioniert es in anderen Ländern und in Deutschland sollte es nicht gehen

    Das ist doch völliger Quatsch.
    Früher hat die Bahn hervorragend funktioniert. Sie war günstig, fuhr angemessen (manchmal halt nur jede 2. Stunde, aber was soll's?), war vor allem sauber und pünktlich.
    Jetzt ist die Bahn im Arsch. Sie ist teuer, die Waggons dreckig und sie fährt nicht wenn es regnet, schneit, windet oder die Bäume ihre Blätter verlieren. Und wenn die Sonne scheint.

    Früher waren die Straßen und vor allem die Brücken ziemlich in Ordnung. Es gab auch Baustellen, aber nicht 30% der Autobahn.

    In der Schweiz gibt es auch heute noch eine Staatsbahn, die günstig, pünktlich, sauber und zuverlässig ist.
    In Japan ebenso.

    Es liegt nicht am Staat an sich - es liegt am Wollen. Deutschland will nicht. Der Verkehrsminister will sich nur um seine Spezl bei BMW und Mercedes kümmern - nicht um die Straßen, oder gar die Bahn. Das geht ihm sonstwo vorbei.

    Die Bürger wollen keinen Verkehrsminister, der sich um seine eigentliche Aufgabe kümmert, sonst würden sie anders wählen.

  7. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: chefin 24.11.17 - 08:16

    Rabenherz schrieb:
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    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Open Access ist nicht.
    > > Deregulierung ist nicht.
    > > Und Anzahl Provider = Anzahl der Leitungen im Boden kanns auch nicht
    > sein.
    > >
    > >
    > > Dann bleibt doch eigentlich nur, die Netze in eine staatliche
    > Gesellschaft
    > > zu überführen, und alles wieder zentral zu erledigen.
    >
    > Bloß nicht, alles was staatlich ist ist in einem desolaten Zustand. Die
    > bekommen ja nicht mal die Straßen hin von den Schulen ganz zu schweigen.
    >
    > Man kann auch Deregulieren mit Gesetzen das eben die Trittbrettfahrer nicht
    > so davon profitieren können. Ich zweifle auch an dieser Studie, warum
    > funktioniert es in anderen Ländern und in Deutschland sollte es nicht gehen

    In anderen Ländern funktioniert es auch nicht. Nur haben die halt andere Probleme. Länder wie die Schweiz haben viel Geld, da spielt der Preis keine so große Rolle. Länder im Osten hatten kaum Altlasten, weil die kaum Telefone hatte. Wo kein Kupfer im Boden liegt MUSS ich buddeln, da leg ich dann gleich Glasfaser, logo. Aber dort gehen teilweise 5% des Nettoeinkommens für den Internetanschluss drauf. Wäre bei uns ca 200-250 mtl. Heist halt auch, dort haben sie genug Umsatz um auch zu bauen. Und wieder andere Länder haben Regulierungsprobleme, darüber redet nur keiner. Wieso auch, sowas machen Rentner. Die haben kaum noch Prestigeobjekte bzw es interesiert keinen mehr. Also wird über die Krankheiten sich verglichen. Wer hat mehr überlebt bisher. In jungen Jahren hingegen wird man erzählen, was für einen tollen Anschluss man hat. Das den nur 25% des Landes haben, sagt dir dann keiner. Und wenn er viel kostet auch nicht. Andere Länder hingegen erklären dir das sie spotbillige Anschlüsse haben. In unserem Kopf formt sich daraus, das überall schnelle billige Anschlüsse gibt. Und ein Rumäne der dir sagt, das sein Anschluss nur 20 Euro mit 1Gbit kostet macht dich neidisch. Bis du mitbekommst das er nur 400Euro mtl verdient. Und er sagt dir auch nicht, das die Glasfaser bei ihm zwar 1 Gbit kann, aber das ganze Dorf an einer Faser mit 10Gbit hängt und abends alles in den Keller geht. Nein, sowas sagt keiner, der Screenshoot wird nachts um 3 gemacht, wo kaum einer Online ist.

  8. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: PiranhA 24.11.17 - 08:43

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rumäne der dir sagt, das sein Anschluss nur 20 Euro mit 1Gbit kostet macht
    > dich neidisch. Bis du mitbekommst das er nur 400Euro mtl verdient. Und er
    > sagt dir auch nicht, das die Glasfaser bei ihm zwar 1 Gbit kann, aber das
    > ganze Dorf an einer Faser mit 10Gbit hängt und abends alles in den Keller
    > geht. Nein, sowas sagt keiner, der Screenshoot wird nachts um 3 gemacht, wo
    > kaum einer Online ist.

    Und abgelegene Regionen werden dann per Richtfunk oder Laserlink angebunden. Kenne das aus Ungarn, dass da die Leitung nur in die Kirche geht und alle anderen hängen per Laserlink an der einen Leitung. Kommt dann halt auch mal vor, dass da tagelang die Verbindung nicht geht, oder nur extrem langsam. Aber tagsüber kann man mit 30 MBit prahlen.

  9. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    Autor: Faksimile 24.11.17 - 19:03

    Warum? Dann kann man feststellen, das die Grundlage der Netzkosten gleich ist. Und der Rest durch Kosten für Peering, RZ, Service, Mitarbeiter und Gewinn anfallen. Preisunterschiede kommen dann also durch die Qualität der Anbindung (Peering), die Leistung und Anzahl der Core-Router (RZ), die Zeit in der Warteschleife und die Aussagen der Mitarbeiter (Service und Qualifikation der MA) und nicht zuletzt durch die Menge an Schotter, die sich die Eigentümer einstecken wollen (Gewinn).

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