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Regulierung = Sozialismus = Staatsversagen

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Regulierung = Sozialismus = Staatsversagen

    Autor: mrgenie 24.11.17 - 07:44

    Freie Marktwirtschaft = hoehere Preis = Mehr Investitionen = Mehr Konkurrenz = langfristig gute Preisstruktur und gute Angebote mit Konkurrenz.

    Aber langfristig, kurzfristig fuehrt es zu hoeheren Preise das stimmt. Aber sonst investiert ja auch niemand!

    Ich halte nichts vom Sozialismus und deren Planwirtschaft. Schafft diesen Moloch der bisher jeden Staat ueber Kurz oder Lang zerstoert hat endlich ab!

  2. Re: Regulierung = Sozialismus = Staatsversagen

    Autor: ffx2010 24.11.17 - 09:55

    So ein Quatsch.

    Freie Marktwirtschaft bzgl. Preisen und Innovation funktioniert nur, wenn es ausreichend Konkurrenten gibt. Diese Situation ist in Deutschland nicht gegeben, es handelt sich um kartellartige, monopolähnliche Strukturen, bei welchen nur noch minimal investiert wird, und Preise künstlich erhöht werden, Produkte in der Leistung reduziert werden. Spätestens hier müsste der Staat radikal eingreifen und entweder Märkte und Unternehmen aufteilen oder Preise regulieren. Geschehen ist nun das Gegenteil, in einer monopolartigen Situation wurde nun der Markt sich selbst überlassen, und - oh Wunder - die Preise steigen, die Produkte lassen nach.

    Zudem verursacht der freie Markt durch die unfaire Konzentration von Macht/Kapital regelmäßig Katastrophen, umweltmäßig, finanziell usw.

    Deutschland ist de facto in vielerlei Hinsicht eine Oligarchie, deshalb funktioniert ein freier Markt gar nicht. Herr Lindner hat das bis heute nicht verstanden. Die Soziale Marktwirtschaft wurde ohne Not demontiert, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil sie grossen Unternehmen ein Dorn im Auge war. Fadenscheinige Argumentation war immer möglicher Jobabbau, der dann aber trotzdem durchgeführt wurde. Anstatt mit allen möglichen Billiglohnländern zu konkurrieren, sollte man eine hochentwickelte Sozialstruktur als hohes gesellschaftliches Gut bewahren und sich stattdessen auf Qualität konzentrieren, z.B. viel mehr Bildung.

    Soziale Marktwirtschaft hat auch rein gar nichts mit Sozialismus oder Planwirtschaft zu tun, sondern ist ein staatlich kontrollierter Kapitalismus, die einzig vernünftige Staatsform. Nun gelten diese Regeln für globale Unternehmen ja nicht, da es keine global organisierte staatliche Instanz gibt.

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