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Eine Handynummer reicht schon

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  1. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: chefin 03.06.16 - 10:35

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Zugriff auf die internationalen Handynetze hat, wovon man bei der
    > NSA ausgehen kann, dann kann man feststellen in welcher Zelle ein Handy mit
    > einer bestimmten Nummer gerade eingebucht ist. Das SS7 Protokoll und die
    > Funktion "Any Time Interrogation" machen das möglich.
    >
    > Dann muss man nur noch eine Drohne in die Gegend schicken die einen IMSI
    > Catcher an Board hat. Dieser sorgt dann für die Feinortung.

    Deine Argumentation ist widersprüchlich:

    Wenn sie Zugriff auf die Daten haben, welches Handy wo eingebucht ist und daraus Standortbestimmung herleiten können, benötgen sie keinen Dritten der ihnen Handynummern gibt. Dann greift man die Metadaten direkt ab.

    Greifen aber andere diese Daten ab und gegen sie weiter, heist das auch, das NSA KEINEN Zugriff auf diese Daten hat. Und folglich auch nicht peilen kann.

    Den um an die internen Daten eines Telefonproviders ranzukommen benötigt man Zugriff in einer Art und Weise, das man das Gespräch direkt mitschneiden könnte. Immerhin hat Mobilfunk ja nur eine Transportverschlüsselung und keine EndtoEnd.

    Naja...aber manche brauchen halt ihre Rechtfertigung warum sei einen Aluhut tragen, da muss alles herhalten was gerade so durch die Presse geistert.

    PS: Ja, der IMSI-Catcher der Drohne ist dann für die Feinpeilung zuständig. Aber wo der Kollege genau sich aufhält muss man konventionell rausfinden, zumindest auf +-10km.

  2. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: mnementh 03.06.16 - 10:51

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Amis tun das nötigste um dein Recht zu verteidigen. Ja das ist manchmal
    > sicher schmutzig, aber willst du lieber auf der anderen Seite sein? Schau
    > dir mal die Türkei an oder China oder NKOREA oder sonst was... Ich will
    > jedenfalls nicht zur anderen Seite gehören. Auf dieser bin ich
    > weitestgehend frei.
    Sorry, was? Wahllos Unschuldige zu töten in der Hoffnung ein paar Schwerenöter zu erwischen ist für Dich OK? Natürlich nur wenn es um, Araber und Afrikaner geht. Wenn die Schule in Deinem Ort gesprengt wird, weil nach Angaben des Geheimdienstes dort ein Amokläufer rumlief, dann findest Du das auch nicht mehr lustig.

    Und mit Freiheit hat das nichts zu tun. Faires Verfahren kannst Du abhaken. Es ist Sicherheitspolitik ala Stalin. Aber viele Leute finden ja, dass der Kommunismus nicht so schlimm war. Offensichtlich gehörst Du dazu.

  3. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: mnementh 03.06.16 - 10:54

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verteidigung durch Präsens nennt man das. Hätten wir keine Militärische
    > Abschreckung im Westen, gäbe es diesen nicht. Dann würden wir aber auch
    > nicht so frei hier diskutieren. Also nein, es geht nicht darum, das mir die
    > USA einen Bodyguard zur Seite stellt. Es geht darum, das unsere Werte durch
    > Abschreckung verteidigt werden. Jeder weis was passieren könnte, wenn man
    > diese Werte versucht von außen zu untergraben. Und genau deshalb sind wir
    > durch Abschreckung geschützt und das ist auch gut so.
    >
    > Und in Fällen, in denen diese Werte eben angegriffen werden, hierbei ist
    > völlig egal welche Fehler man vorher begangen hat, bin ich froh über
    > Einsätze der USA in anderen Ländern. Oder willst du ohne Gegenwehr z.B.
    > gegen ISIS und Konsorten untergehen.
    >
    > Zumal die Aggressionen, die von der USA ausgehen bei weitem nicht dem
    > gleich kommen, was Russland, Iran oder z.B. NKorea veranstalten. Ich will
    > keine Fehler der USA verteidigen, aber wir können froh sein, das es die
    > gibt.
    In den letzten 10 Jahren haben die USA weit, weit mehr Menschen auf dem Gewissen als Russland und Nordkorea (und die will ich keineswegs als positiv darstellen). Angesichts der Fehlerquote bei Bombardierungen und Drohnenkampf können wir davon ausgehen, dass auch die Anzahl Unschuldiger die durch die USA getötet werden, die zahl der Opfer Russlands und Nordkoreas bei Weitem übersteigt. Aber rede Dir das Unrechtsregime schön, es gab ja immer Mitläufer, bei Stalin, bei Mao, bei Pol Pot.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.16 10:55 durch mnementh.

  4. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: RipClaw 03.06.16 - 10:58

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber wieder mehr Kalkül: "Auf Nummer sicher gehen" ... technisch
    > gesehen kannst du nen einzelnen Terroristen in der Menge gezielt
    > ausschalten!

    Sie könnten ja einfach einen Scharfschützen auf das Ziel ansetzen. Der schaltet einen Terroristen bei freier Sicht auf 2 km Entfernung aus ohne Kollateralschäden.

    Aber dann würden sie ja das Leben eines Amerikaners riskieren. Da riskieren sie lieber die Leben von zahlreichen Nicht-Amerikanern.

  5. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: Qbit42 03.06.16 - 10:58

    Grundsätzlich stimme ich dir schon zu, nur sehe ich noch nicht wo die USA versuchen ihre Fehler auszubügeln. Klar kämpfen sie gegen diese "bösen Kräfte" und das hat auch gute Aspekte für uns, aber wenn ich über die Intentionen dieses Krieges nachdenke, dann kann ich mir nicht mal im Ansatz vorstellen, dass hier jemand versucht etwas wieder gut zu machen.

  6. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: RipClaw 03.06.16 - 10:59

    minora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nach meinem stand enthalten die drohnen selbst eine funkzelle, in welche
    > sich das gesuchte handy ab einer bestimmten distanz automatisch einbucht.

    Ja das ist der genannte IMSI Catcher. Wird bei uns auch gerne dazu verwendet bei Demonstrationen die Nummern die Teilnehmer abzuschnüffeln und natürlich auch von allen anderen im Umkreis.

  7. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: Qbit42 03.06.16 - 11:05

    Aber dass ist doch nur eine Abschreckung, die sind doch bestimmt garnicht wirklich tot. Und wenn, dann sind es doch die Anderen. Wenn wir sie nicht fressen, dann fressen sie uns. *eyeroll*

  8. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: mnementh 03.06.16 - 11:05

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > muss schon wieder so eine Diskussion kommen?
    > Fakt ist die USA hat vieles Falsch gemacht und diese Kriese dadurch erst
    > möglich gemacht.
    > Aber man kann jetzt nicht einfach den Schwanz einkeifen sondern muss seine
    > Fehler ausbügeln.
    > Wenn radikale Mächte wie Al Qaida oder ISIS nicht gestoppt werden, hören
    > sie nicht einfach an Landesgrenzen auf, zumal darf man nicht vergessen wie
    > da die Zustände sind, warum sollte man nur sein eigenes Haus schützen wenn
    > man die Möglichkeit hat seinen Nachbarn auch zu helfen?
    >
    > (die geeigneten Mittel sind Stoff für eine neue Diskussion, aber das die
    > USA in anderen Ländern Aktiv ist sehe ich nicht als falsch an)

    Interessante Argumentation. Nachweislich (es gab Verhaftungen) gibt es in Deutschland Terroristen. Wäre es also OK für Dich, wenn die USA ohne Gerichtsverfahren und Basis dünner Informationen wie Handys eine Hellfire in ein deutsches Wohngebiet schießt?

  9. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: RipClaw 03.06.16 - 11:13

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man Zugriff auf die internationalen Handynetze hat, wovon man bei
    > der
    > > NSA ausgehen kann, dann kann man feststellen in welcher Zelle ein Handy
    > mit
    > > einer bestimmten Nummer gerade eingebucht ist. Das SS7 Protokoll und die
    > > Funktion "Any Time Interrogation" machen das möglich.
    > >
    > > Dann muss man nur noch eine Drohne in die Gegend schicken die einen IMSI
    > > Catcher an Board hat. Dieser sorgt dann für die Feinortung.
    >
    > Deine Argumentation ist widersprüchlich:

    > Wenn sie Zugriff auf die Daten haben, welches Handy wo eingebucht ist und
    > daraus Standortbestimmung herleiten können, benötigen sie keinen Dritten der
    > ihnen Handynummern gibt. Dann greift man die Metadaten direkt ab.

    Du weißt schon das man um eine Handynummer im Netz suchen zu können du erst diese Handynummer brauchst ?

    > Greifen aber andere diese Daten ab und gegen sie weiter, heißt das auch,
    > das NSA KEINEN Zugriff auf diese Daten hat. Und folglich auch nicht peilen
    > kann.

    In meinem Adressbuch sind Namen und Telefonnummern gespeichert. Darum weiß ich aber immer noch nicht wo sich die Person zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhält.

    Im Grunde gibt der Verfassungsschutz eine Adressliste weiter die dann als Suchkriterium für die Standortbestimmung dient.

    > Den um an die internen Daten eines Telefonproviders ranzukommen benötigt
    > man Zugriff in einer Art und Weise, das man das Gespräch direkt
    > mitschneiden könnte. Immerhin hat Mobilfunk ja nur eine
    > Transportverschlüsselung und keine EndtoEnd.

    Ein SS7 Zugriff reicht.

    https://media.ccc.de/v/31c3_-_6249_-_en_-_saal_1_-_201412271715_-_ss7_locate_track_manipulate_-_tobias_engel

    > Naja...aber manche brauchen halt ihre Rechtfertigung warum sei einen Aluhut
    > tragen, da muss alles herhalten was gerade so durch die Presse geistert.
    >
    > PS: Ja, der IMSI-Catcher der Drohne ist dann für die Feinpeilung zuständig.
    > Aber wo der Kollege genau sich aufhält muss man konventionell rausfinden,
    > zumindest auf +-10km.

    Über die Signallaufzeit kann man schon im Zivilen Bereich die Ortung auf 200m genau machen und bei einer Drohne die den Vorteil hat das sie über dem Ziel kreisen kann, kann man das noch genauer machen da die Drohne nicht nur eine Messung mit max. 3 Funkmasten vornimmt sondern sie kann aus unzähligen Positionen Messungen vornehmen die dann immer näher an das Ziel heranführen.

    Das ist so wie wenn jemand ständig ruft und man versucht ihn zu orten. Man kommt näher und das rufen wird lauter, man entfernt sich und das Rufen wir leiser. Auf die Art kann man nach und nach die Position des Rufers ermitteln.

  10. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: flat_eric 03.06.16 - 13:09

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > glauben ist nicht wissen.
    >
    > unwissenheit ob nur vorgetäuscht oder wirklichkeit sollte vor strafe nicht
    > schützen, ka auf welcher mitleidstour der bnd hier versucht zu punkten, für
    > mich gibt es eine solche nicht.

    So ist es. Und bei dem was BND Mitarbeiter eigener Aussagen nach alles nicht wissen oder sich nicht erinnern (BND Ausschuss Befragungen) gehören Diese nicht nur abgestraft sonder auch auf Tauglichkeit geprüft.
    Aber was wissen wir schon.

  11. Re: Eine Handynummer reicht schon

    Autor: M.Kessel 05.06.16 - 17:02

    Absolut korrekt.

    Deswegen ist der Typ, der das Gegenteil behauptet auch ein Lügner. Oder redet sich das selber ein.

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