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Flattr-Prinzip

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  1. Flattr-Prinzip

    Autor: Chevarez 26.04.11 - 12:54

    Der Vorschlag mag ja zumindest eine Tür zu Verhandlungen öffnen und einen Anstoß zum Überdenken der festgefahrenen Vorstellungen der Medien-Industrie geben, doch mag ich persönlich dieses Guthaben-Aufladen und dann an mehrere Anbieter von Inhalten in gleichem Maße verteilen nicht.

    Ich möchte soviel bezahlen, wie der Anbieter der Inhalte verlangt oder evtl. sogar mehr, wenn dieser einen flexiblen Zahlungsbetrag anbietet. Ich möchte auch kein Guthaben, welches am Ende vom Monat anteilig auf die von mir in Anspruch genommenen Dienste verteilt wird, wenn ich das Guthaben nicht aufbrauche. Warum kann man nicht einfach ein Micropayment-System entwickeln, welches diesen Ansprüchen gerecht wird.

    Ich gebe mein Konto an und tätige meine Überweisungen. Um die Transferkosten möglichst gering zu halten, wird nicht gleich jeder Cent-Betrag angewiesen, sondern die Beträge werden vom Micropayment-System kummuliert und erst bei Erreichen eines gewissen Betrages wird dann die tatsächliche Transaktion von meinem realen Konto auf mein Micropayment-Konto vorgenommen (z. B. bei Erreichen von 10 Euro). Ebenso geht es den Empfängern des Geldes. Diese bekommen erst das Geld bei Erreichen eines gewissen Betrages ausgezahlt.

    In der Zwischenzeit liegt das Geld der Benutzer eine Weile auf dem Micropayment-Konten und erwirtschaftet so ein gewisses Maß an Zinsen, die dann das ganze Drum-Herum finanzieren. So kann man auch noch auf die Gebühren für Zahlvorgänge verzichten oder diese zumindest sehr gering halten.

    Das Einzige, was bei diesem System dann etwas unfair wäre, ist, dass der Käufer bereits Ware erhalten würde, noch ehe er für die Ware tatsächlich gezahlt hat, der Anbieter der Ware jedoch eine Weile auf sein Geld warten müsste. Diese Wartezeit könnte man jedoch über die individuelle Feinjustage des transaktionsauslösenden Betrags auf Seiten der Käufer und der Anbieter regeln.

  2. Re: Flattr-Prinzip

    Autor: flaep 27.04.11 - 00:44

    Man könnte eine Art Anmeldegebühr erheben. Also erst 10-20€ Guthaben aufladen. Quasi als Pfand. Des weiteren könnte man da durch auch direkt Alter, Adresse und Kontodaten verifizieren um Betrug vorzubeugen und für alle die sich etwas zu überwacht fühlen gibt es Prepaidkarten ausm Supermarkt.

    Anteilige Verteilung finde ich ok. Wenn man seine Wertschätzung besonders ausdrücken will kann man ja einfach Collector CD/LP oder T-Shirts kaufen. Ich handhabe es bisher zumindest so.

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