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Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

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  1. Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

    Autor: Oli_H 19.04.22 - 10:49

    MS-Office - und hier insbesondere Excel - ist _das_ Instrument für eine Schatten-IT (Stichwort 'Excel-VBA-Maktos') und ein heftigstes Vendor-Lock-In. Dass das die sog. 'IT-Manager' in den letzten 20 Jahren noch immer nicht geschnallt haben ist schon peinlich.

    Und Microsoft tut ja _alles_ dafür, dieses Vendor-Lock-In noch zu verschärfen. Stichwort Office365 und bald wohl auch Windows365 ('Cloud-PC'). Und reihenweise kippen die Vollpfosten-Entscheider um und rennen in diese Cloud des Teufels.

    Das, was insgesamt noch am wenigstens schmerzt, das ist das OS auf dem User-PC selbst - kann von mir aus noch einige Jahre Windows XYZ bleiben. Aber Anwendungen müssen konsequent Vendor-neutral sein bzw. auf OpenSource basieren. Jede neue Beschaffung/Ausschreibung muss das als Eignungskriterium (also 'Muss-Kriterium') beinhalten.

  2. Re: Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

    Autor: hepisec 19.04.22 - 11:21

    Excel bzw. Tabellenkalkulation ist ein wunderbares Werkzeug, um Daten individuell auszuwerten. Dafür kann und darf es auch weiterhin verwendet werden. Wenn es allerdings in die Richtung geht, dass mit Excel Daten erfasst werden (Eingabe-Formulare etc.), macht man grundsätzlich etwas falsch.

    Ich persönlich finde die Notwendigkeit eines einheitlichen Behörden-Desktops völlig unnötig. Was es braucht, sind einheitliche technische Standards für die Implementierung von Schnittstellen.

    IMHO sollten Verwaltungsverfahren webbasiert umgesetzt werden. Dann benötigt es auf der Client-Seite nur noch einen aktuellen Browser (i.d.R. als Open Source verfügbar) und das Betriebssystem ist egal.

  3. Re: Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

    Autor: Volker Vollhorst 19.04.22 - 12:04

    hepisec schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Excel bzw. Tabellenkalkulation ist ein wunderbares Werkzeug, um Daten
    > individuell auszuwerten. Dafür kann und darf es auch weiterhin verwendet
    > werden. Wenn es allerdings in die Richtung geht, dass mit Excel Daten
    > erfasst werden (Eingabe-Formulare etc.), macht man grundsätzlich etwas
    > falsch.

    Man soll also liber weiterhin nicht offene Formate unterstützen ? Was vorhanden ist, wird auch genutzt werden. Sobald Excel in Nutzung ist, wird es auch immer jemanden geben der dafür Makros baut und VBA Scripte schreibt. --> Vendor Lockin

  4. Re: Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

    Autor: hepisec 19.04.22 - 13:23

    OOXML (xlsx, docx, pptx) ist ein offenes Format.

  5. Re: Wichtiger erster Schritt: Weg von MS-Office

    Autor: Termuellinator 19.04.22 - 15:26

    "offen" und unter voller Kontrolle von Microsoft.
    OpenDocument war vorher da, ist wirklich offen und deckt 99,9% der Anwendungsfaelle in der Buergerkommunkation ab. OOXML zu nutzen ist einfach widersinnig, wenn man vom MS-Vendor-LockIn mal absieht...

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