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  5. › Virtual Reality: Zenimax fordert…

wem gehört das wissen?

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  1. wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 27.01.17 - 18:15

    die frage ist imho, mit nur ein wenig distanz, nur mit einer antwort, zu beantworten:

    wissen gehört jedem!

    dass auch diese frage im zuge einer kurzfristigen marktwirtschaftlichen erwägung anders beantwortet wird, liegt imho an der ihr innewohnenden beschränkten höhe.

    oder sehe ich das falsch?

    ich würde an stelle von zenimax, nicht auf eine bestimmte summe pochen, sondern eine andauernde beiteilung und konstruktive mit- und zusammenarbeit(auch mich selber herrausfordern) an darauf basierenden unternehmungen, das nennt sich gemeinhin auch kooperation in einer sache. anstelle von oculus würde ich ein solches angebot nutzen um mich und alle die es wollen zu heben, den wozu dient wirtschaft, wenn nicht denen die sie erfahren, wem denn dann?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.17 18:26 durch Moe479.

  2. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: m00hk00h 27.01.17 - 18:28

    Zenimax kann das gern so wollen.
    Die Investoren sehen das aber bestimmt anders...

  3. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 27.01.17 - 18:46

    dann war es der fehler sich selbst zu verkaufen, auch hier gibt es, um das einzusehen, die möglichkeit der insolvenz, dem enden vom bedienen der forderungen anderer an einen selbst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.17 18:48 durch Moe479.

  4. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: smirg0l 27.01.17 - 19:15

    Naja. Wenn man in seiner Arbeitszeit an eigenen Dingen bastelt, dann gehört das, wenn nicht anders geregelt, der Firma.
    Ich hoffe für Carmack, er hat seine Absprachen schriftlich festgehalten.

  5. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Jakelandiar 27.01.17 - 20:39

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann war es der fehler sich selbst zu verkaufen, auch hier gibt es, um das
    > einzusehen, die möglichkeit der insolvenz, dem enden vom bedienen der
    > forderungen anderer an einen selbst.

    Korrekt. Man kann sich auch einfach erhängen oder erschießen... Wovon lebst du so? Luft und Liebe? Ich brauch auch noch andere sachen wie z.B. Essen... und die Mitarbeiter von Zenimax sicher auch. Die würden sich sicher freuen wegen einem absolut jenseits jeglicher Realität existierender Person wie dir Ihren Job zu verlieren.

  6. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: SchmuseTigger 27.01.17 - 20:48

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die frage ist imho, mit nur ein wenig distanz, nur mit einer antwort, zu
    > beantworten:
    >
    > wissen gehört jedem!

    Ok, wenn man diesen Blümchen Satz liest braucht man eigentlich nichts antworten.

    Aber wenn man sich doch mit der Sache beschäftigt dann kommt halt raus das Zenimax behauptet das John Carmack das in der Arbeitszeit gemacht hat (und da gibt es eben Verträge das das was man in der Arbeitszeit macht eben dem Unternehmen gehört das einen bezahlt).

    Und dann war was das er Wissen (also Code) mit genommen hätte der benutzt wurde für die API.

    Im Prinzip so wie ich das verstanden habe konnten sie beides nicht wirklich gut beweisen. Von daher denke ich wird nichts passieren.

  7. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Poison Nuke 27.01.17 - 22:41

    es geht noch viel weiter. Hat noch niemand von euch einen Arbeitsvertrag bei IT-Unternehmen unterschrieben? Da steht eigentlich immer sowas von wegen drin, dass man nicht für andere Unternehmen der gleichen Branche arbeiten darf oder Wissen an diese weitergeben. Mehr oder weniger sowas wie ein NDA ist das.

    D.h. egal ob Arbeitszeit oder nicht, auch wenn er es in seiner Freizeit gemacht hat kann es durchaus sein, dass er gegen seinen Arbeitsvertrag verstossen hat (und ich denke nach der Übernahme wird er sicherlich irgendwas unterschrieben haben)

  8. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: tingelchen 28.01.17 - 01:01

    Ich zweifel stark daran dass er etwas unterschrieben hat, dass im verbietet je wieder für ein Softwareunternehmen arbeiten zu dürfen ;) Das wäre der finanzielle Selbstmord.

  9. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: tingelchen 28.01.17 - 01:13

    Was für ein Unfug. Wissen gehört nicht jedem. Das Wissen über z.B. persönliche Dinge geht niemanden etwas an. Sondern nur einen selber und jenen Personen denen man entsprechendes Vertrauen entgegen bringt.

    Darüber hinaus leben wir im Kapitalismus. Und in einem Kapitalismus ist alles käuflich und alles verkäuflich. Ja, ich meine wirklich alles. Das gilt auch für Leben von Menschen. Der Kapitalismus wird lediglich durch die geschriebenen Gesetze beschränkt. Welche sich die Menschen über Jahrhunderte mit einer unendlichen Menge an Blut erkauft haben.

    Was du meinst ist ein bestimmter Teil des Wissens. Wissen welcher außerhalb der Persönlichkeit liegt. Was du aber beschreibst ist etwas, was wir gern als Utopia bezeichnen. Solange die Menschheit aber nicht erwachsen geworden ist, bleibt Utopia erst einmal eine reine Wunschvorstellung. Bis dahin wird Wissen in diesem Rahmen durch die Gesetzgebung geregelt. Wirf hierzu einen Blick in das Urhebergesetz. Meist wird es aber vertraglich geregelt. Und da findet sich überall der gleiche Inhalt. Alles was während der Arbeitszeit geschaffen wurde, ist automatisch Eigentum der Firma.

  10. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Poison Nuke 28.01.17 - 01:13

    naja, bei der Übernahme eines Unternehmens muss der alte Eigentümer aber durchaus einige Sachen unterschreiben, denn er übergibt ja schließlich all sein Kapital dem neuen Eigner. Ich glaube nicht dass der Käufer einfach so sagen wird "hey, mach mit deinem Wissen und alles was du hast was du willst, ich hab es mir nur aus Spaß gekauft" ^^

    Und es ist ja meistens kein Verbot, je wieder für ein anderes Unternehmen zu arbeiten. Aber man darf nicht zeitgleich in zwei Unternehmen der gleichen Branche arbeiten. Ob man nun Oculus und whatever als konkurrierende Unternehmen ansehen kann, sei mal dahingestellt. Wenn man es nur auf den Sektor IT bezieht dann vllt schon.

  11. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Gucky 28.01.17 - 08:39

    Ich habe einige Bereichte dazu gelesen, aber ich habe überall nur Behauptungen von Zenimax gesehen.
    Und zwar das angeblich John Carmack während der Arbeit an VR gearbeitet haben soll und dann gekündigt und eben mit dieser Arbeit, die in ihrem Sinne ihr Eigentum ist, bei Oculus angefangen hat.

    Ich habe bisher aber noch nicht einmal gelesen das Carmack überhaupt irgendwas von Zenimax mitgenommen hat. Außer seinem Wissen das sich in seinem Schädel befindet, welches durchaus auch durch NDAs geschützt werden kann....aber in Zenimax Anschuldigungen nicht zutrifft. (Er soll ja irgendwelche Programme/Code mitgenommen haben).

    Noch ein Punkt ist das Carmack ein halbes Jahr VOR der Facebook Übernahme bei Oculus angefangen und bei ID Software gekündigt hat (Im Jahr 2013). Das Zenimax erst NACH dem Erfolg und dem 2 Milliarden Boost von Facebook (im Jahr 2014) klagt zeigt einfach nur das die Abzocken wollen nichts weiter.

  12. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Trockenobst 28.01.17 - 10:59

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe für Carmack, er hat seine Absprachen schriftlich festgehalten.

    Eben nicht. Er hatte wohl die Zusage was anderes zu machen, aber so richtig gehen lassen wollten sie einen wie Carmack nicht. Die machten dann immer Druck er soll weiter an Doom und der Engine arbeiten und sich nicht so verzetteln.

    Er hat laut Unterlagen vom Verfahren, Zenimax mehrmals auf den VR Boom hingewiesen, aber die haben alle gesagt er soll den Käse lassen dass wird nie funktionieren.

    Und dann hat eben doch 1x funktioniert und nun wollen sie 4 Milliarden weil Facebook das Geld hat, und nicht weil da irgendeinen Plan gegeben hat.

    Es ist aber grundsätzlich strange wie viele "technische Genies" in der letzten Zeit immer wieder in diese arbeitsrechtlichen Probleme rein rutschen. Die haben doch alle genug Geld auf dem Konto, kündigt doch korrekt dann pumpen sich solche Probleme nicht so immens auf.

  13. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 28.01.17 - 20:44

    ist das in dem fall bei zenimax wirklich so, dass sie auf die wissensweitergabe von herrn carmack angewiesen sind, war oder ist das ihre arbeits- und lebensgrundlage?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.17 20:45 durch Moe479.

  14. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 28.01.17 - 21:03

    ich habe soetwas schon öfter unterschrieben, unabhängig von der hier dazu gesetzlichen regelung (daran wäre es wohl im zweifelsfall auch gescheitert), und richtiger weise ist so etwas vernüpftig zu befristen, denn den einblick hatte die natürliche person nuneinmal und ist ihr auf lebenszeit auch nicht real zu nehmen.

    bei mir war es das nicht tätig werden im selben bereich, für 5 jahre, für unternehmen die von dem ag bedient wurden. das war, wenn nicht anders verhandelbar mit einer forderung unterlegt, 50k glaube ich, die grundsetzliche auslöse/verhandlungsbasis/hürde war nicht wirklich sonderlich hoch angesetzt.

    das ist eine realitäten vorrauschauende ansage, und hatte auch seine wirkung, es wurden, haben sich auch leute davon ausgelöst ... im zweifelsfall seht jedoch sehrwohl, besonders hier, die frage im raum, ob bei verstoß ein wirklicher schaden entstanden ist, die konkrete aufgabe wirklich im auftrag bzw. via vertrag(kommt von sich vertragen) bedient wurde oder würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.17 21:11 durch Moe479.

  15. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 28.01.17 - 21:20

    habe ich nicht von der realität kleingeistiger marktwirtschaftlichen erwägungen geschrieben? der der erste satz war eine einleitung, ein anspruch, nicht eine realitätsbeschreibung für jeden, und jeder andere hier hat das bisher auch so verstanden.

    eine mögliche distanz ist kein unbedingtes utopia, sondern bei mir realität geworden, deine these, das alles kaufbar sein soll, damit wiederlegt, wer kein reitzendes angebot mehr schaffen kann, kann nichts mehr handeln.

  16. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Moe479 28.01.17 - 22:04

    sry, das ist mumpitz, er stellt es seinem arbeitgeber seine leistung zur verfügung, inkl. dafür nötigem wissens, wie dieser ihm den arbeitsplatz inkl. dafür nötigem wissens. was soll ein arbeitnehmer denn nun machen, soll er nach verlassen des arbeitzplatzes sich mit nem skalpell am hirn beschneiden, um mögliche interessen des ag zu wahren?

    wissen was jemand über die beschäftigung erlangt wird nuneinmal auch ihm zu teil, auf dauer, da kann in einer zivilisierten gesellschaft weder der ag noch der an was gegen unternehemen, ohne unzivil oder selbstzerstörerisch zu handeln.

    menschen sind nun einmal kommunikativ. für die meisten macht die tägliche arbeit für andere einen wesentlichen bestandteil ihres seins aus. worüber redet man für gewöhnlich, richtig über das eigene sein und das der anderen, wenn man intelligent ist noch über lösungen dafür, redet nicht nur sondern sagt etwas, bereichert es und lässt sich bereichern vom sein und sagen der anderen.

    was man verhandeln kann, ist der modus indem wissen an andere weitergereicht wird, doch das verlangt einverständnis, geht das abhanden hat man davon nichts. abhanden (ab den/der [eigenen] händen/handlung) kommt das weil der wissende nichts mehr davon hat sein(!) wissen zurückzuhalten, oder nicht?

    wo genau willst du hin, wenn du das grundsätzlich beschneiden möchtest? zu den drei tätowierten punkten zwischen daumen und zeigefinger?



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.17 22:20 durch Moe479.

  17. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Zensurfeind 29.01.17 - 04:14

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich zweifel stark daran dass er etwas unterschrieben hat, dass im verbietet
    > je wieder für ein Softwareunternehmen arbeiten zu dürfen ;) Das wäre der
    > finanzielle Selbstmord.

    Sowas hatte ich auch in meinem Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber hatte jedoch vor Gericht keine Chance, als ich gekündigt hatte und zu einer anderen Softwarefirma wechselte.
    Es käme einem Arbeitsverbot gleich urteilte das Gericht. Somit war die "Konkurrenz Klausel" nichtig.

    Jedoch Erfindungen, Entwicklungen und Ideen während der Arbeitszeit gehören automatisch dem Unternehmen.

  18. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: Trockenobst 29.01.17 - 11:20

    Zensurfeind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas hatte ich auch in meinem Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber hatte jedoch
    > vor Gericht keine Chance, als ich gekündigt hatte und zu einer anderen
    > Softwarefirma wechselte.
    > Es käme einem Arbeitsverbot gleich urteilte das Gericht. Somit war die
    > "Konkurrenz Klausel" nichtig.

    Sie war nichtig, weil der Arbeitgeber dir kein Karenzgeld angeboten hat. Als ein Intel-Designer zu HP wechseln wollte, hat Intel dem 1 Jahr lang weiter Gehalt bezahlt. Der hat dann eine Weltreise mit seiner Familie gemacht.

    Genauso gut kann man den Wechsel zum direkten Konkurrenten verbieten, deswegen arbeiten dann Topleute aus der Finanzwirtschaft mal 2 Jahre beim Nahrungshersteller.

    Das ist alles machbar. Einfach nur ein Arbeitsverbot eben nicht. Der war zu Geizig dich für ein jahr fürs nichts tun zu bezahlen, selbst schuld.

    Es gibt massig Berichte in der letzten Zeit, dass gerade Medienfirmen in den USA z:T. harte Karenzanteile in ihren Verträgen haben, so dass du überall außer bei der Konkurrenz arbeiten kannst. Und weil sich die Leute nicht daran halten, siehe diese News, landet viel davon vor Gericht.

  19. Re: wem gehört das wissen?

    Autor: zZz 30.01.17 - 11:25

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Zenimax erst NACH dem Erfolg und dem 2 Milliarden Boost von Facebook (im
    > Jahr 2014) klagt zeigt einfach nur das die Abzocken wollen nichts weiter.

    Wenn Du die Aussicht hast, dass anstehende Prozesskosten höher sind als potentielle Entschädigungen, würdest Du dann klagen? Bei Entschädigungen spielt ja eine Rolle, ob Dir Gewinn durch ein Unrecht entgangen ist.

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