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  5. › Vista: Windows darf weiterhin…

Grundsatzfrage

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  1. Grundsatzfrage

    Autor: Akaruso 07.09.16 - 16:19

    Gehört zu einem Computer nicht ein Betriebssystem dazu?

    Ich zumindest bin dieser Meinung. Das sagt ja bereits auch der Name. Es dient dazu, den Computer 'betreiben' zu können. Ohne ist es nur ein Haufen Metall und Elektronik
    Die Hersteller legen Ihre Rechner ja auch für ein bestimmtes Betriebssystem aus und können die Funktionalität auch nur für dieses garantieren.
    Bei Laptops kommt noch dazu, dass gerne mal Spezialhardware verbaut wird, die spezielle Treiber benötigt, die dann natürlich auch der Hersteller mit installiert werden.

    Das soll aber nicht heißen, dass es nicht weiterhin möglich sein soll Computer ohne BS (oder besser Computerhardware) zu kaufen und selbst ein System darauf zu spielen (um den Computer zu vervollständigen). Dann kann aber der Hersteller keine Verantwortung für das einwandfreie Funktionieren mehr übernehmen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.16 16:21 durch Akaruso.

  2. Re: Grundsatzfrage

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.16 - 18:04

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gehört zu einem Computer nicht ein Betriebssystem dazu?
    >
    > Ich zumindest bin dieser Meinung. Das sagt ja bereits auch der Name. Es
    > dient dazu, den Computer 'betreiben' zu können. Ohne ist es nur ein Haufen
    > Metall und Elektronik
    > Die Hersteller legen Ihre Rechner ja auch für ein bestimmtes Betriebssystem
    > aus und können die Funktionalität auch nur für dieses garantieren.
    > Bei Laptops kommt noch dazu, dass gerne mal Spezialhardware verbaut wird,
    > die spezielle Treiber benötigt, die dann natürlich auch der Hersteller mit
    > installiert werden.
    >
    > Das soll aber nicht heißen, dass es nicht weiterhin möglich sein soll
    > Computer ohne BS (oder besser Computerhardware) zu kaufen und selbst ein
    > System darauf zu spielen (um den Computer zu vervollständigen). Dann kann
    > aber der Hersteller keine Verantwortung für das einwandfreie Funktionieren
    > mehr übernehmen.

    Ja, aber muss das Betriebssystem zwingend Windows sein? Sie koennte ja ein eigenes Betriebssystem schreiben oder Linux/BSD nutzen. Oder vielleicht hat man schon eine Windows Lizenz und will keine weitere?

    Eigentlich ist es eine Unsitte dass man bei Notebooks im allgemeinen das Gerät nur mit einem OS kaufen kann.
    (Ja, es gibt eine wenige Anbieter die einem die Wahl lassen.)

  3. Re: Grundsatzfrage

    Autor: Spiritogre 07.09.16 - 18:25

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, aber muss das Betriebssystem zwingend Windows sein? Sie koennte ja ein
    > eigenes Betriebssystem schreiben oder Linux/BSD nutzen. Oder vielleicht hat
    > man schon eine Windows Lizenz und will keine weitere?

    Gibt ja etliche Hersteller, die andere Systeme anbieten oder ein eigenes kleines quasi im BIOS verankertes Linux mit beihaben.
    Der Markt möchte nun einmal aber Windows.

    > Eigentlich ist es eine Unsitte dass man bei Notebooks im allgemeinen das
    > Gerät nur mit einem OS kaufen kann.
    > (Ja, es gibt eine wenige Anbieter die einem die Wahl lassen.)

    Wie gesagt, ohne Windows würden die Rechner wie Blei in den Regalen liegen bleiben, die Leute wollen nun einmal ihr praktisch kostenloses Windows dazu und nicht noch extra 100 Euro oder so dafür ausgeben.

  4. Re: Grundsatzfrage

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.16 - 18:31

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja, aber muss das Betriebssystem zwingend Windows sein? Sie koennte ja
    > ein
    > > eigenes Betriebssystem schreiben oder Linux/BSD nutzen. Oder vielleicht
    > hat
    > > man schon eine Windows Lizenz und will keine weitere?
    >
    > Gibt ja etliche Hersteller, die andere Systeme anbieten oder ein eigenes
    > kleines quasi im BIOS verankertes Linux mit beihaben.
    > Der Markt möchte nun einmal aber Windows.
    >

    Was natürlich nichts bringt wenn man bestimmte Anforderungen hat. Mein Ultrabook lauft mit Windows - aber als ich mein Ultrabook erworben hatte, war zum Beispiel Fujitsu der einzige Anbieter einer Ultrabooks mit IGZO Display, leichten Gewicht und ordentlichen Spezifikationen.
    Und wenn man das Gerät täglich 20-30 Minuten pro Richtung trägt (so wie ich in England damals) zählt jedes Gramm.
    Da hat man dann teilweise doch keine so große Wahl mehr. Wer etwas im Format mobile Workstation auch hat dann aber wieder mehr Auswahl.

    > > Eigentlich ist es eine Unsitte dass man bei Notebooks im allgemeinen das
    > > Gerät nur mit einem OS kaufen kann.
    > > (Ja, es gibt eine wenige Anbieter die einem die Wahl lassen.)
    >
    > Wie gesagt, ohne Windows würden die Rechner wie Blei in den Regalen liegen
    > bleiben, die Leute wollen nun einmal ihr praktisch kostenloses Windows dazu
    > und nicht noch extra 100 Euro oder so dafür ausgeben.

    Die Lösung wäre vermutlich wenn Hersteller über mindestens einen prefärierten Händler das Gerät ohne OS anbieten - und nicht nur für Geschäftskunden.
    Geschäfte bieten ja im allgemeinen ein Sortiment an welches diese selbst zusammenstellen. (Bei IT muss ich im allgemeinen Online einkaufen.)

  5. Re: Grundsatzfrage

    Autor: Friedrich.Thal 07.09.16 - 18:55

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gehört zu einem Computer nicht ein Betriebssystem dazu?
    >
    > Ich zumindest bin dieser Meinung. Das sagt ja bereits auch der Name. Es
    > dient dazu, den Computer 'betreiben' zu können. Ohne ist es nur ein Haufen
    > Metall und Elektronik

    Nö. Nicht wirklich.
    Kauft man ein nacktes Gerät, also ohne Software, bezieht sich die Garantie des Herstellers nur auf die Hardware, wenn er den Deal eingeht.

    Der Käufer kann, wenn er es denn kann, sich dann jegliches Betriebssystem darauf installieren.

    > Die Hersteller legen Ihre Rechner ja auch für ein bestimmtes Betriebssystem
    > aus und können die Funktionalität auch nur für dieses garantieren.

    Sagt wer?
    Wenn ich auf der Vista-Kiste ein XP haben will, dann installiere ich ein XP.
    Wenn ich ein Windows 7 haben will, dann installiere ich das.

    Entsprechende Treiber sind auf der Mainboard-CD die dem Gerät beiliegt, auf der Webseite des Herstellers oder das entsprechende System erkennt die Hardware selber.
    Höhere Betriebssysteme wie Windows 7 erkennen fast alles automatisch. Wichtig ist Internetkonnektivität, dann werden entsprechend Treiber nachgeladen und installiert. Zudem würde Windows 7 auf dieser Hardware schneller laufen.

    > Bei Laptops kommt noch dazu, dass gerne mal Spezialhardware verbaut wird,
    > die spezielle Treiber benötigt, die dann natürlich auch der Hersteller mit
    > installiert werden.

    Nö. Da ist nichts spezielles bis auf Die WLAN-Karte und das Touchpad. Woher die Treiber dann kommen, einen Absatz weiter oben.
    >
    > Das soll aber nicht heißen, dass es nicht weiterhin möglich sein soll
    > Computer ohne BS (oder besser Computerhardware) zu kaufen und selbst ein
    > System darauf zu spielen (um den Computer zu vervollständigen). Dann kann
    > aber der Hersteller keine Verantwortung für das einwandfreie Funktionieren
    > mehr übernehmen.

    Der Hersteller haftet nicht für Schäden durch ein Betriebssystem, wie unsachgemäße Behandlung oder Viren, sondern bei Hardwareschäden, die nicht mutwillig entstanden sind. (Glas Wasser oder Coca-Cola über der Tastatur verschüttet. Das Teil auf den Boden gefallen, etc. )
    Dafür gibt es Zusatzversicherungen, die den Restwert des Gerätes bei Totalschaden ausbezahlen. Nach 8 Jahren dürfte der Restwert des hiesigen Gerätes bei 0 Euro stehen.

    Im Allgemeinen gilt:
    Nach 6 Monaten ist der Hersteller bei den Akkus raus, nach zwei Jahren dann komplett von der Hardware entbunden.

    Kommt so eine Nase nach 7-8 Jahren auf den Trichter, ihm hat das Vista nie gefallen, das Notebook pfeift aus dem letzten Loch und der Hersteller müsste dafür zahlen, ist der Mensch einfach auf dem Holzweg.

  6. Re: Grundsatzfrage

    Autor: Akaruso 08.09.16 - 09:44

    Ich habe in meinem Kommentar ganz bewusst auf die Begriffe "Gewährleistung" und "Garantie" verzichtet, weil ich mich nicht auf der rechtliche Ebene bewegen wollte.
    Es geht mir darum, dass, wenn der Benutzer ein anderes Betriebssystem als das, für das der Rechner ausgelegt wurde, aufspielt, er selbst für eventuell dadurch auftretende Probleme verantwortlich ist bzw. nicht sicher sein kann/darf, dass alles perfekt funktioniert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.16 09:45 durch Akaruso.

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