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Die Einführung des neuen (alten) Systems.

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  1. Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: thecrew 25.08.21 - 12:02

    Was ist an dem System eigentlich neu? Nix. Cell Boardcast gibts es seit den 90ern und ist Bestandteil des GSM und dessen Nachfolger Netze. In Deutschland wurde der Service 2009 komplett abgeschaltet (weil man ihn nicht benötigte). Aber der Service selbst ist ja immer noch Bestandteil des Netzes (oder nicht?).
    Für mich ist das in etwa so, als würde man das "ftp" Protokoll abschalten. Und die Wiedereinführung kostet jetzt Unsummen von Geld. Die Frage ist warum? Es ist ja im Prinzip noch da, wird nur nicht mehr genutzt.

  2. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: Avarion 25.08.21 - 12:11

    Wenn es inzwischen aus der Software entfernt wurde muss es erst wieder einprogrammiert werden. Ich denke das ist hier ähnlich. Lokale Software hat Cellbroadcast eventuell nicht mehr drin. Oder es wird für andere Dinge verwendet. War das nicht was mit O2 und der Homezone?

  3. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: px 25.08.21 - 12:25

    Naja, das System ist in zig Ländern im Einsatz. Da kann es die Telko-Anbieter nicht verwundern, wenn da noch ein Land dazu kommt. Klar ist das nicht einfach ein Schalter, aber Prozesse und Infrastruktur muss ja nicht neu erdacht werden. Neuland lässt sich natürlich immer viel besser verkaufen.

  4. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: mainframe 25.08.21 - 12:46

    Ich denke die Kosten kommen eher durch die Abstimmungen, was die Schnittstelle können muss generiert.
    Ich hab leider auch schon in so Projekten gesessen. Oft wird auch "Schmerzensgeld" kalkuliert.

  5. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: domaniko 25.08.21 - 13:33

    Die Kosten werden wohl hauptsächlich Lizenzkosten sein, die an die Netzwerkhersteller zu zahlen sind. Vermutlich hat keiner der deutschen Moblfunkprovider für die Funktionalität "Earthquake and Tsunami Warning System" (so heisst es im ETSI-Standard) bezahlt (warum auch, war ja nicht nötig) und muss jetzt nachlöhnen. Zusätzlich muss das dann integriert und getestet werden, und das lassen sich die Firmen gerne ebenfalls vergüten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.08.21 13:34 durch domaniko.

  6. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: mibbio 25.08.21 - 13:38

    Da wird sicherlich nichts in die Software/Firmware wieder einprogrammiert werden müssen. Das dürfte da drin schon alles vorhanden sein, da Netzbetreiber in anderen Ländern ja CB nutzen. In der Mobilfunktechnik, die die dt. Netzbetreiber geordert haben, wird der Code schlicht brach liegen, aber prinzipiell vorhanden sein.

  7. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: Vögelchen 25.08.21 - 14:14

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es inzwischen aus der Software entfernt wurde muss es erst wieder
    > einprogrammiert werden.

    Aus welcher?

    Der Dienst vodafone-Ticker wurde zum 31. Dezember 2006 eingestellt und am 1. Januar 2008 wiederaufgenommen. Auf Kanal 837 übermittelt Vodafone in unregelmäßigen Abständen Datum und Uhrzeit, auf zehn Minuten genau, und auf Kanal 833 die Netzelementbezeichnung

  8. Re: Die Einführung des neuen (alten) Systems.

    Autor: fulton 25.08.21 - 17:29

    Was neu gebaut werden muss ist die Schnittstelle zwischen BBK/Mowas und den Netzbetreibern, über die ausgetauscht wird, welche Warnmeldung (mit welcher Prio) in welchem geographischen Gebiet ausgesendet werden soll.

    Die gab's bisher noch nicht und dass man die gut gegen Hacker absichern will ist auch verständlich.

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