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Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: MacBeezle 11.08.11 - 14:45

    Kann ich so nur bestätigen.
    Eine Bekannte von mir hat da auch mit gemacht.

    Zuerst hieß es man bekommt für jeden, den man erfolgreich Interviewt hat x Euro und für jeden, der keine Antwort geben will und es Online machen will y Euro (so grob hab ich das verstanden).
    Dann erhielte man am Ende N*x + J*y Euro.

    Nachdem die jetzt fertig war heißt es plötzlich man hätte keine Übersicht wie viel sie jetzt eigentlich gemacht hätte etc. und man müsse erst alles prüfen - und außerdem würde das Geld ja sowieso nur in 150¤ Bröckchen ausgezahlt werden. Wann aber die Auszahlung beginnen würde könne man nicht sagen.

    Sowas ist ja schon nah an Leute verarschen. Die Drecksarbeit soll man machen. Viele waren wohl ganz ok, aber die sollte auch bei Versifften, Besoffenen, Notgeilen, Verbrechern ohne Polizeischutz in die Wohnung. Bei anderen oder Menschen ohne Deutschkenntnissen hieß es immer "Kommen sie um 8 Uhr" - und dann war keiner da oder man wurde mit "nix verstehn nix verstehn" begrüßt.

    Wenn man dann 2 3 4 oder 10 mal zu den Leuten hingehen muss weil die einem nicht aufmachen oder immer "nix verstehn" sagen bekommt man nix extra.
    Nach dem was mir erzählt wurde konnten übrigens viele "nix verstehn" plötzlich perfekt Deutsch verstehen und sprechen wenn man ihnen erklärt hat, dass bei Nicht-Auskunft Strafen zu erwarten sind.
    Klingt hart - ist aber so.

  2. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: xdreamer 11.08.11 - 14:56

    also das kann ich nicht so bestätigen.

    Mir wurde lediglich mitgeteilt das es bei der Software Probleme gibt und deswegen die online Ausgefüllten Fragebogen später ausgezahlt werden.
    Die Bogen welche ich persönlich gemacht hab und abgegeben hab wurden mir schon vor über einem Monat ausgezahlt. VOLLSTÄNDIG.

  3. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: MacBeezle 11.08.11 - 15:16

    Was sagt uns das?
    Da steckt KEINE Organisation dahinter.
    Jeder macht was er will
    Manche bekommen alles gleich ausbezahlt - andere irgendwann man in kleinen Brocken.
    Deutsche Bürokratie wie wir sie kennen.

    Wenn Du mir Ansprechpartner nennst leit ich das weiter - meine Bekannte würde sich freuen^^

  4. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: tingelchen 11.08.11 - 15:31

    Tja... aus diesem und noch einem anderen Grund wäre es Sinnvoller gewesen eben nicht als Interviewer für den Staat die Drecksarbeit zu erledigen ;) Dann hätte man weniger Arbeit gehabt, weniger Stress, weniger gefährdet, müßte jetzt nicht auf sein Geld warten und hätte nicht an einer datenschutzrechtlichen sehr fragwürdigen Sache aktiv teilgenommen.

  5. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: MacBeezle 11.08.11 - 17:30

    Hehe :D
    Genau das hab ich damals auch gesagt^^

  6. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: Ekelpack 12.08.11 - 14:52

    MacBeezle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem die jetzt fertig war heißt es plötzlich man hätte keine Übersicht
    > wie viel sie jetzt eigentlich gemacht hätte etc. und man müsse erst alles
    > prüfen - und außerdem würde das Geld ja sowieso nur in 150¤ Bröckchen
    > ausgezahlt werden. Wann aber die Auszahlung beginnen würde könne man nicht
    > sagen.
    >
    > Sowas ist ja schon nah an Leute verarschen. Die Drecksarbeit soll man
    > machen. Viele waren wohl ganz ok, aber die sollte auch bei Versifften,
    > Besoffenen, Notgeilen, Verbrechern ohne Polizeischutz in die Wohnung. Bei
    > anderen oder Menschen ohne Deutschkenntnissen hieß es immer "Kommen sie um
    > 8 Uhr" - und dann war keiner da oder man wurde mit "nix verstehn nix
    > verstehn" begrüßt.

    Wer sich an den Staatsapparat prostituriert, hat es nicht anders verdient.
    Man kann diese freiwilligen Schergen gar nicht genug verarschen.

  7. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: Spectrum 12.08.11 - 16:23

    Ich muss im Moment auch noch auf mein Geld warten. Dies ist mir allerdings auch schon lange vorher mitgeteilt worden.
    Natürlich muessen wir auch zu denjenigen in die Wohnung, welche vielleicht nicht ganz so angenehm sind. . . aber das ist doch vorher klar!! Man moechte doch einen Querschnitt durch die Gesellschaft.

  8. Re: Interviewer warten ewig auf die Aufwandsentschädigung

    Autor: Anonymer Nutzer 12.08.11 - 20:40

    MacBeezle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich so nur bestätigen.
    > Eine Bekannte von mir hat da auch mit gemacht.
    >
    > Zuerst hieß es man bekommt für jeden, den man erfolgreich Interviewt hat x
    > Euro und für jeden, der keine Antwort geben will und es Online machen will
    > y Euro (so grob hab ich das verstanden).
    > Dann erhielte man am Ende N*x + J*y Euro.
    >
    > Nachdem die jetzt fertig war heißt es plötzlich man hätte keine Übersicht
    > wie viel sie jetzt eigentlich gemacht hätte etc. und man müsse erst alles
    > prüfen - und außerdem würde das Geld ja sowieso nur in 150¤ Bröckchen
    > ausgezahlt werden. Wann aber die Auszahlung beginnen würde könne man nicht
    > sagen.
    >
    > Sowas ist ja schon nah an Leute verarschen. Die Drecksarbeit soll man
    > machen. Viele waren wohl ganz ok, aber die sollte auch bei Versifften,
    > Besoffenen, Notgeilen, Verbrechern ohne Polizeischutz in die Wohnung. Bei
    > anderen oder Menschen ohne Deutschkenntnissen hieß es immer "Kommen sie um
    > 8 Uhr" - und dann war keiner da oder man wurde mit "nix verstehn nix
    > verstehn" begrüßt.
    >
    > Wenn man dann 2 3 4 oder 10 mal zu den Leuten hingehen muss weil die einem
    > nicht aufmachen oder immer "nix verstehn" sagen bekommt man nix extra.
    > Nach dem was mir erzählt wurde konnten übrigens viele "nix verstehn"
    > plötzlich perfekt Deutsch verstehen und sprechen wenn man ihnen erklärt
    > hat, dass bei Nicht-Auskunft Strafen zu erwarten sind.
    > Klingt hart - ist aber so.


    Tja, geschieht allen recht, die das freiwilligen gemacht haben. Klingt hart - is aber so.

    Gegrummelt habe ich aber, als von "Freiwilligen" die geschrieben wurde. Ja, die gab es sicher, aber die "Freiwilligen", die gezwungen wurden, und nicht irgendwie rausgekommen sind, tun mir bei der Bezeichnung "Freiwillig" dann leid. Ebenso, wenn diese jetzt auch noch auf die Teil-Aufwandsentschädigung warten müssen.

    Man hat ja schon Horrorgeschichten, erinnernd an beste abGEZockt-Geschichten gelesen.

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