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Golem muss sich bei politischen Nachrichten noch weiterentwickeln

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  1. Golem muss sich bei politischen Nachrichten noch weiterentwickeln

    Autor: iSkelzor 16.12.17 - 00:32

    Ich finde es super, dass Golem die Netz/IT-Politik kritisch beleuchtet - es gehört Mut dazu dies in den Themenkatalog eines IT-Magazins aufzunehmen. Desto mehr diese Themen in die öffentliche Wahrnehmung geraten, desto höher die Chance, dass sie ernster genommen werden.

    Als Leser verschiedener Zeitungen und politisch interessierte Person hätte ich hier jedoch einige Verbesserungsvorschläge, welche die Artikel qualitativ noch deutlich steigern könnten.

    - Erklärungen: Vorratsdatenspeicherung, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Störerhaftung. Selbst wer von alle dem schon mal etwas gelesen hat, braucht in einem Nebensatz eine kurze Erläuterung, was das denn eigentlich war
    - Textaufbau: Der Artikel springt wild durch die politische Landschaft, von FDP und Grünen zu SPD, zu Jamaika, zur alten Regierung, über die AfD und dann plötzlich zur CDU und wieder FDP. Das ist extrem verwirrend, als wäre Politik nicht schon chaotisch genug. Ein kurzer geschichtlicher Abriss, dann die aktuelle Situation und eventuell ein Ausblick - das wäre einfacher zu lesen
    - Relevanz: Bei Politik muss man filtern, denn Politiker haben wenig Zeit etwas zu sagen oder zu erklären, müssen das dann für eine breite Masse machen und noch dazu verständlich. Wenn dann Herr Fechner sagt, einem Milliardenkonzern ist solch ein Gesetz zuzumuten, muss man das nicht umbedingt für bare Münze nehmen und auseinanderhaken. Das passt in die Heute Show. Natürlich kann man kritisieren, dass das Gesetz für Forenbetreiber schwierig umsetzbar ist, dass wäre dann aber schon wieder ein eigener Artikel
    - Objektivität: Der Artikel lässt die Einstellung des Autors zu den Themen schon wieder sehr gut durchscheinen, während er gleichzeitig eine argumentative Tiefe vermissen lässt. Die möchte ich dem Autor nicht absprechen - wie wäre es mit einem objektiven Artikel, wo einfach nur die Fakten erläutert werden und einem IMHO-Artikel, in dem der Autor dann auch seine Argumente durchbringen kann. Sätze wie „Deshalb kann Niemand eine GroKo wollen“ passen einfach nicht zum objektiven Journalismus. Genauso wenig das Fehlen jeglicher Argumente für die Gesetze. Diese sind nämlich durchaus vorhanden und nicht einfach von der Hand zu weisen. Kritiker müssen sich argumentativ mit Sicherheitsbedenken auseinandersetzen, sonst verkommt ihre Kritik zu naivem Festhalten von Nerds an der gescheiterten Idee des frühen Netzes.

    Ich hoffe ich kann mit dieser hoffentlich konstruktiven Kritik weiterhelfen

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