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Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

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  1. Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: wernerderchamp1 03.03.21 - 00:13

    Neben dem oft genannten Sicherheitsaspekt und dem Klimaschutz macht es das Fahren auch deutlich angenehmer. Ich bin schon öfters mal in den Nachbarstaaten unterwegs gewesen, kaum bist du über die Grenze, geht das Gedrängel und Gerase wieder los und das Tempolimit interessiert keinen mehr.

    Auch autonome Autos werden mit zu hohem Tempo Probleme haben. Die Sensoren haben keine endlose Reichweite, da könnte es schnell zu Fehleinschätzungen kommen.

    Persönlich bin ich für 130, sehe aber 150 als maximal möglichen Kompromiss, wenn
    -das ganze nur für E-Autos gilt (Hybride höchstens temporär, solange man das E-Kennzeichen mit originalverpacktem Ladekabel im Kofferraum haben kann)
    -die Strafen für Tempoüberschreitungen auf ein angemessenes Limit angehoben werden.
    -regelmäßig kontrolliert wird. Idealerweise auch endlich die Radarwarner verbieten, sonst wird vor dem Blitzer auf 130 abgebremst und danach mit 200+ weitergefahren

    Der Verkehrfluss wäre bei beiden Tempolimits relativ gut. 150 verlangt allerdings, dass nicht viele Fahrer merklich zu schnell fahren.
    Ja ich weiß das 80-100 das Effizienzmaximum wäre, aber das finde ich übertrieben. Aber vielleicht ganz gut wenn man es im Hinterkopf behält.

    Weil jetzt hier von Verbotspartei die Rede war, laut einer Auswertung von TomTom werden nur 30% der insgesamt zurückgelegten Strecke mit >130 absolviert, nimmt man 150 sind es nur noch 12,5%. Selbst wenn wir hier mal großzügig aufrunden, mit 150 würde man maximal 20-25% der Autofahrer überhaupt einschränken. Und 2/3 dieser Gruppe müssten weniger als 20 km/h langsamer fahren. Wirklich ausgebremst wird hier nur eine kleine Gruppe. Der Nutzen für die restlichen Verkehrsteilnehmer stände in einem sehr guten Verhältnis.
    Bei 130 müssten sich etwa 1/3 der Autofahrer einschränken, davon die Hälfte mehr als 20 km/h.

    Übrigens hat es auch etwas von einer Ideologie, wenn man die Absenz eines Tempolimits als "Freiheit" deklariert und in der Einführung eines Tempolimits den Untergang des Abendlandes sieht.

  2. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Grimreaper 03.03.21 - 08:16

    wernerderchamp1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil jetzt hier von Verbotspartei die Rede war, laut einer Auswertung von
    > TomTom werden nur 30% der insgesamt zurückgelegten Strecke mit >130
    > absolviert, nimmt man 150 sind es nur noch 12,5%. Selbst wenn wir hier mal
    > großzügig aufrunden, mit 150 würde man maximal 20-25% der Autofahrer
    > überhaupt einschränken. Und 2/3 dieser Gruppe müssten weniger als 20 km/h
    > langsamer fahren. Wirklich ausgebremst wird hier nur eine kleine Gruppe.
    > Der Nutzen für die restlichen Verkehrsteilnehmer stände in einem sehr guten
    > Verhältnis.
    > Bei 130 müssten sich etwa 1/3 der Autofahrer einschränken, davon die Hälfte
    > mehr als 20 km/h.
    Wenn das Ganze also nur so wenig von Belang ist, wieso muss dann überhaupt daran was geändert werden? Wegen solch eines vernachlässigbar kleinen Themas, das im Endeffekt keinen nennenswerten Unterschied zum Ist-Zustand macht bringt die SPD die halbe Republik gegen sich auf? Es geht eben doch nur um Ideologie, Symbolpolitik und sozialistischen Klassenkampf.

  3. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 08:29

    Was Du nicht verstehst ist, dass von dem Tempolimit nur ein kleiner Teil der Fahrer betroffen wären , dieser kleine Teil der Fahrer aber für ein erheblichen Teil der Unfälle, Staus, Nötigungen etc. verantwortlich ist, was nicht vollständig aber zumindest erheblich durch ein generelles Tempolimit reduziert werden könnte.

  4. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Markus08 03.03.21 - 08:35

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was Du nicht verstehst ist, dass von dem Tempolimit nur ein kleiner Teil
    > der Fahrer betroffen wären , dieser kleine Teil der Fahrer aber für ein
    > erheblichen Teil der Unfälle, Staus, Nötigungen etc. verantwortlich ist,
    > was nicht vollständig aber zumindest erheblich durch ein generelles
    > Tempolimit reduziert werden könnte.

    Was auch noch dazu kommt dass viele die schnell fahren das "schnelle Fahren" eigentlich gar nicht können.
    Außerdem ist es leider das Problem dass genau solche Fahrer immer nur die linke Spur kennen und dann im letzten Augenblick eine Ausfahrt nehmen und dadurch erst für viele Staus verantwortlich sind. So etwas sehe ich bei mir jeden Tag. Es wäre selten ein Grund für einen Stau, aber jedes mal sieht man Idioten die noch kurzfristig auf die andere Autobahn abfahren und dadurch eine Spur zum Bremsen bringt. Und genau auf der Spur hat man dann den Stau.

  5. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Grimreaper 03.03.21 - 08:37

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was Du nicht verstehst ist, dass von dem Tempolimit nur ein kleiner Teil
    > der Fahrer betroffen wären , dieser kleine Teil der Fahrer aber für ein
    > erheblichen Teil der Unfälle, Staus, Nötigungen etc. verantwortlich ist,
    > was nicht vollständig aber zumindest erheblich durch ein generelles
    > Tempolimit reduziert werden könnte.

    Was du nicht verstehst, ist, das das statistisch nur ein verschwindend kleines Problem ist, dass man auch mit verschärften Kontrollen und höheren Strafen effektiv bekämpfen kann und das auch mit Tempolimit nicht verschwinden wird. Für die große Mehrheit der PKW-Fahrer, die tatsächlich oft auf der Autobahn fahren, bedeutet solch ein Tempolimit eine erhebliche Einschränkung in Flexibilität und Zeit und führt eher dazu dass die Unfallzahlen steigen, weil Autofahrer auf leeren Autobahnen stundenlang mit 130km/h vor sich hinschleichen müssen und vor Eintönigkeit einschlafen. Ja: wenn gerade keine Stoßzeiten sind, dann sind Autobahnen oft leer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.21 08:48 durch Grimreaper.

  6. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 08:49

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mit 130km/h vor sich hinschleichen müssen

    Da haben wir das Problem. Dir fehlt das Verständnis für Geschwindigkeit. 130kmh hat mit schleichen nichts zu tun. Das sind 36 Meter pro Sekunde. Der Bremsweg variiert zwischen 85 und 170 Metern. Die kinetische Energie beim Aufprall ist verheerend. Und die Werte werden ungleich größer mit jedem kmh mehr.

  7. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: CmdrJameson 03.03.21 - 08:52

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was Du nicht verstehst ist, dass von dem Tempolimit nur ein kleiner Teil
    > der Fahrer betroffen wären , dieser kleine Teil der Fahrer aber für ein
    > erheblichen Teil der Unfälle, Staus, Nötigungen etc. verantwortlich ist,
    > was nicht vollständig aber zumindest erheblich durch ein generelles
    > Tempolimit reduziert werden könnte.

    Leider so nicht korrekt. Davon ab, dass die Autobahnen pro gefahrenem Kilometer und pro Verkehrsteilnehmer die sichersten Straßen in Deutschland sind (viel sicherer als Innenstädte und Landstraßen), so sind sogar die Unfälle, die durch Geschwindigkeitsübertretung verursacht werden, ein Bruchteil derer, die dort passieren.
    Viel häufiger sind z.B. Einscherfehler beim Überholen, und ganz häufig übersehene Stauenden durch Übermüdung oder den Verhältnissen (Sichtweisen) nicht angepasste Fahrweise.
    Zudem sieht man an Großstädten und deren Zubringern oft, dass ein Tempolimit auch häufig ignoriert wird. In etlichen Ballungsräumen blitzt die Polizei bei jeder Verkehrskontrolle Autofahrer mit weit über 150km/h bei erlaubten 70-80. Da hilft also kein Tempolimit.
    Was helfen würde wäre eine konsequente Durchsetzung der Limits die wir haben, mit entsprechend hohen (schweizer, norwegischen) Strafen bei Übertretung.

    Zum Umweltaspekt: Auch hier wird maßlos übertrieben und Propaganda mit betrieben. Die Anzahl der Fahrzeuge, die überhaupt schneller als 130 fahren, ist relativ gering. Der Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge dann noch geringer. Siehe z.B. die Situation am Rhein: Man hat dort auch mit Dieselfahrverboten versucht die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Und festgestellt dass dies sinnlos ist, solange der Schiffsverkehr unterwegs ist - der Einfluss der (dann fehlenden) PKW war nahezu null. Dasselbe Spiel gilt auch in Hamburg mit dem Hafen.

    Das entspanntere Fahren kann ich auch nicht nachvollziehen. Bei konstant Tempo 110 wie in einigen Nachbarländern schlaf ich am Steuer ein. Man wird bei konstanter Geschwindigkeit wesentlich unkonzentrierter, lässt sich stärker ablenken. Passend dazu haben diese Länder auch keine niedrigere Unfallstatistik. In den USA wurde sogar nachgewiesen dass auf etlichen Strecken, auf denen das Tempolimit dort angehoben wurde, weniger Unfälle passierten.
    Mittlerweile gehen Verkehrsforscher dazu über eher ein auf die Strecke angepasstes Tempolimit vorzuschlagen. Handelt es sich um eine Strecke mit vielen Zu- und Abfahrten, die also auch einen dynamischeren Fluss hat, so wird ein niedrigeres Limit empfohlen, um auch den Zufluss von Fahrzeugen zu erleichtern. Hat man hingegen kaum oder keine Abfahrten, so gehen Experten in die Richtung hohe oder keine Limits.
    Zudem wird von Fahrern aus dem Ausland den deutschen Autofahrern immer wieder eine besonders hohe räumliche Aufmerksamkeit nachgesasgt, sowie ein sehr vorausschauendes Fahren. Das kommt mit Sicherheit auch daher, dass wir eben auf einer Autobahn u.U. damit rechnen müssen, dass ein Fahrzeug, welches sich von hinten nähert, mit der doppelten oder dreifachen Geschwindigkeit ankommt - weshalb wir bei jedem Überholvorgang den Rückspiegel vor dem Ausscheren mehrfach prüfen müssen.
    Wer dies verinnerlicht, der fährt auch in anderen Situationen aufmerksamer.

    Ich habe nun viele Kilometer über einige Jahrzehnte hinter mir, egal ob in D, F, NL, SE oder anderen Ländern. Sofern die Strecke in Deutschland frei ist (und damit mein ich dreispurige Bahn, und höchstens ganz selten ein Fahrzeug auf der rechten Spur) ist ein Tempo über 270km/h problemlos vertretbar. Ein Reisetempo von ca. 160-170 ist in vielen Fahrzeugen, besonders großen Kombis und Limousinen, extrem entspannt.
    In einem Kleinwagen ist das etwas Anderes, dieser ist aber auch selten für diese Geschwindigkeiten gebaut (ich war zwar auch in Kleinwagen der 90er mit 200+ unterwegs, aber dabei wurden diese auch ausgewrungen - es ist schön diese Leistung für kurze und damit sichere Überholmanöver in der Hinterhand zu haben, aber fürs dauerhafte Fahren ist das dann zu laut und doch nervig in den Klapperkisten).

    Das Wichtigste ist aber die Leistungsreserve. Ein Überholvorgang ist statistisch gesehen das gefährlichste Fahrmanöver, welches man ausführen kann. Daher waren z.B. früher Saab sehr angenehm zu fahren, diese waren in der Beschleunigung von 80-120 im hohen Gang schneller als fast jeder erhältliche Porsche.

    Wer wirklich Sicherheit im Straßenverkehr will, der sollte an größeren Fensterfronten, damit besserer Übersicht aus den Fahrzeugen heraus, und besserer Reaktionsfähigkeit der Fahrzeuge arbeiten. Und nicht eine Einschränkung erlassen, die nur einen Bruchteil der Fahrer überhaupt betrifft, ökologisch gesehen kaum Nutzwert hat, und dank der Verkehrssituation für große Teile der Verkehrs-Infrastruktur eh keine Änderung bedeutet. Rund um Köln stehen Schilder mit Tempo 80 auf der Autobahn. Und täglich denken sich Zehntausende: 80 - würd ich ja gerne fahren, so schnell...

    Stauvermeidungsmaßnahmen würden viel mehr für das Klima tun als ein Tempolimit. Aber die wären teuer, mit längeren Baustellen verbunden, und nicht in einer Amtszeit umsetzbar.

    Und nein, der ÖPNV ist keine Lösung. Wie viele Krankentage die Firmen im letzten Jahr alleine durch den Verzicht der Mitarbeiter auf die ÖPNV-Nutzung einsparen konnten spricht Bände. Der ÖPNV in Deutschland ist - auch wiederum dank der Deutschen selbst, die beim Niesen selbst nach Jahrzehnten den Kopf nicht in Richtung Armbeuge bekommen und die Hand, in die sie geniest haben, dann an der Haltestange abwichen - eine reine Keim- und Virenschleuder.

  8. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Grimreaper 03.03.21 - 09:02

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mit 130km/h vor sich hinschleichen müssen
    >
    > Da haben wir das Problem. Dir fehlt das Verständnis für Geschwindigkeit.
    > 130kmh hat mit schleichen nichts zu tun. Das sind 36 Meter pro Sekunde. Der
    > Bremsweg variiert zwischen 85 und 170 Metern. Die kinetische Energie beim
    > Aufprall ist verheerend. Und die Werte werden ungleich größer mit jedem kmh
    > mehr.
    Ui, das ist ja was ganz Neues. Ich hab sowas mal studiert. Was willst du damit sagen? Dass keiner schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren sollte, damit Unfälle keine schlimmen Schäden mehr verursachen? Wer bei der Fahrschule aufgepasst hat, hat das auch gelernt. Nicht nur dass man sein Tempo aus Sicherheitsgründen den Verkehrs- und Witterungsbedingungen anpassen muss, sondern dass es auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130km/h gibt, die man überschreiten darf, wenn es die Fahrsituation aus Sicherheitsgründen erlaubt. Aus diesem Grund bekommt man bei Unfällen bei über 130 km/h heute schon fast immer eine Mitschuld.

  9. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: mj 03.03.21 - 09:05

    Also die meisten Unfälle hier kommen durch Unachtsamkeit, Drogen oder Alkohol zu Stande.

    Ich wär für eine absolute Promillegrenze von 0.2-0.3.
    hat man soviel Führerschein für ein Jahr weg und MPU

    Und das aktiv kontrollieren. Am besten auch morgens

  10. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: der_wahre_hannes 03.03.21 - 09:14

    CmdrJameson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was helfen würde wäre eine konsequente Durchsetzung der Limits die wir
    > haben, mit entsprechend hohen (schweizer, norwegischen) Strafen bei
    > Übertretung.

    Das ist ein guter Punkt. Eigentlich(tm) stehen schon recht sinnvolle Dinge in der StVO, sie werden nur nicht konsequent geahndet. Ein Knöllchen für's Falschparken auf Radwegen mit Behinderung kostet zum Beispiel 30¤ (die Novelle wurde ja verScheuert), was lächerlich wenig ist. Würde man das aber einfach mal konsequent ahnden, dann würden für einige notorische Falschparker diese 30¤ pro Falschparken ganz schnell ins Geld gehen. Aber die Polizei ist entweder nicht gewillt ("Ruhender Verkehr? Sind'mer nich für zuständig!") oder zu betriebsblind ("Da könn' Se doch noch drumrumfahren!"), um Falschparker so zu bestrafen, wie es eigentlich angebracht wäre.

    > Das entspanntere Fahren kann ich auch nicht nachvollziehen. Bei konstant
    > Tempo 110 wie in einigen Nachbarländern schlaf ich am Steuer ein.
    > Man wird bei konstanter Geschwindigkeit wesentlich unkonzentrierter, lässt sich
    > stärker ablenken.

    Es steht dir frei, auch in Nachbarländern die Geschwindigkeit zu variieren. Wenn du Probleme hast, dich beim Fahren zu konzentrieren, dann ist das Autofahren eventuell nicht das richtige für dich.

    > Passend dazu haben diese Länder auch keine niedrigere Unfallstatistik.

    u.a. Dänemark, Schweden, UK, Frankreich, Finnland, Schweiz... stehen alle besser da, mit Tempolimit.

    Fairerweise dazusagen muss ich: u.a. Spanien, Belgien, Polen, Italien und Litauen stehen schlechter da.

    https://de.statista.com/infografik/16765/todesfaelle-auf-autobahnen-im-europa-vergleich/

    > Ein Reisetempo von ca. 160-170 ist in vielen Fahrzeugen,
    > besonders großen Kombis und Limousinen, extrem entspannt.

    Moment, ich dachte, entspanntes Fahren bei konstanter Geschwindigkeit ist einschläfernd?

    > Stauvermeidungsmaßnahmen würden viel mehr für das Klima tun als ein
    > Tempolimit. Aber die wären teuer, mit längeren Baustellen verbunden, und
    > nicht in einer Amtszeit umsetzbar.

    Alle "Stauvermeidungsmaßnahmen" sind reine augenwischerei. Staus bekommen wir nur beseitigt, wenn man nicht ständig das Auto zum attraktivsten Fortbewegungsmittel für alle Zwecke macht. Staus entstehen übrigens auch durch Flaschenhälse. Wenn z.B. ein Streckenabschnitt im Tempo unbegrenzt ist, und dann auf 130, 120, 100 reduziert wird. Der Verkehr kann vorne nunmal nicht so schnell abfließen wie er hinten nachkommt.
    Und mal ehrlich, wenn du Nachts wirklich mit 250km/h fahren musst, "um Zeit zu sparen", dann stimmt was mit deinem Zeitmanagement vorne und hinten nicht.

    > Und nein, der ÖPNV ist keine Lösung. Wie viele Krankentage die Firmen im
    > letzten Jahr alleine durch den Verzicht der Mitarbeiter auf die
    > ÖPNV-Nutzung einsparen konnten spricht Bände. Der ÖPNV in Deutschland ist -
    > auch wiederum dank der Deutschen selbst, die beim Niesen selbst nach
    > Jahrzehnten den Kopf nicht in Richtung Armbeuge bekommen und die Hand, in
    > die sie geniest haben, dann an der Haltestange abwichen - eine reine Keim-
    > und Virenschleuder.

    ??
    Das wäre dann allerdings auch ein Argument gegen zuviel Autoverkehr in Innenstädten. Feinstaubbelastung und so.

  11. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: der_wahre_hannes 03.03.21 - 09:15

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus diesem Grund bekommt man bei Unfällen bei über 130 km/h heute schon fast immer eine Mitschuld.

    Tja also... wer es wagt, schneller als Schleichtempo zu fahren, der bekommt eine Mitschuld. Das ist deine Aussage. Möchtest du der noch was hinzufügen?

  12. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: der_wahre_hannes 03.03.21 - 09:16

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die meisten Unfälle hier kommen durch Unachtsamkeit, Drogen oder
    > Alkohol zu Stande.

    Sorry für die Haarspalterei, aber was ist Alkohol denn, wenn es keine Droge ist?

  13. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: mj 03.03.21 - 09:17

    Drogen = illegale Drogen

  14. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 09:18

    CmdrJameson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was Du nicht verstehst ist, dass von dem Tempolimit nur ein kleiner Teil
    > > der Fahrer betroffen wären , dieser kleine Teil der Fahrer aber für ein
    > > erheblichen Teil der Unfälle, Staus, Nötigungen etc. verantwortlich ist,
    > > was nicht vollständig aber zumindest erheblich durch ein generelles
    > > Tempolimit reduziert werden könnte.
    >
    > Leider so nicht korrekt. Davon ab, dass die Autobahnen pro gefahrenem
    > Kilometer und pro Verkehrsteilnehmer die sichersten Straßen in Deutschland
    > sind (viel sicherer als Innenstädte und Landstraßen),

    Das ist prinzipiell nicht falsch. Muss man aber auch im Kontext der gefahrenen Kilometer betrachten sowie der unterschiedlichen Gefahrenlage. Allerdings geht es hier eben nun mal im Autobahnen insofern tut das eigentlich nichts zur Sache.

    > so sind sogar die
    > Unfälle, die durch Geschwindigkeitsübertretung verursacht werden, ein
    > Bruchteil derer, die dort passieren.
    > Viel häufiger sind z.B. Einscherfehler beim Überholen, und ganz häufig
    > übersehene Stauenden durch Übermüdung oder den Verhältnissen (Sichtweisen)
    > nicht angepasste Fahrweise.

    Falsch: Unangepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor Unfallsursache Nr. 1, und zwar für fast 50% der Unfälle:
    https://www.spiegel.de/auto/unfallstatistik-zu-hohes-tempo-hauptgrund-fuer-unfalltote-auf-autobahnen-a-7da17506-309e-41f6-94d0-55691122e55c

    > Zudem sieht man an Großstädten und deren Zubringern oft, dass ein
    > Tempolimit auch häufig ignoriert wird. In etlichen Ballungsräumen blitzt
    > die Polizei bei jeder Verkehrskontrolle Autofahrer mit weit über 150km/h
    > bei erlaubten 70-80. Da hilft also kein Tempolimit.
    > Was helfen würde wäre eine konsequente Durchsetzung der Limits die wir
    > haben, mit entsprechend hohen (schweizer, norwegischen) Strafen bei
    > Übertretung.

    Das ist ein kein Widerspruch. Im Gegenteil: Ohne Regeln, kann ich keine Regeln durchsetzen. Das wir härtere Bußgelder, gerne auch einkommensabhängig brauchen, wie Tagessätze vor Gericht, da sind wir uns denke ich einige.

    > Zum Umweltaspekt: Auch hier wird maßlos übertrieben und Propaganda mit
    > betrieben. Die Anzahl der Fahrzeuge, die überhaupt schneller als 130
    > fahren, ist relativ gering.

    Womit die meine Aussage bestätigst.

    > Der Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge dann
    > noch geringer. Siehe z.B. die Situation am Rhein: Man hat dort auch mit
    > Dieselfahrverboten versucht die Luftqualität in den Städten zu verbessern.
    > Und festgestellt dass dies sinnlos ist, solange der Schiffsverkehr
    > unterwegs ist - der Einfluss der (dann fehlenden) PKW war nahezu null.
    > Dasselbe Spiel gilt auch in Hamburg mit dem Hafen.

    Was haben Schiffe mit dem Schadstoffausstoß von PKWs auf Autobahnen zu tun? Bekannt ist, dass ca. ab 80km/h der Luftwiderstand stark zunimmt und somit auch der Verbrauch und die Emissionen. Das der Effekt durch ein Tempolimit überschaubar ist, ca. 15 % weniger Co2 leugnet keiner, dennoch ist es ein mit wenig Kosten zu erreichender positiver Effekt. In absoluten Zahlen immerhin 2 Mio. Tonnen CO2 weniger im Jahr.

    > Das entspanntere Fahren kann ich auch nicht nachvollziehen. Bei konstant
    > Tempo 110 wie in einigen Nachbarländern schlaf ich am Steuer ein. Man wird
    > bei konstanter Geschwindigkeit wesentlich unkonzentrierter, lässt sich
    > stärker ablenken.

    Das ist alleine Deine subjektive Meinung. Die Kommentaren nach findet die Mehrheit der Leser hier das Fahren im Ausland als deutlich entspannter.

    > Passend dazu haben diese Länder auch keine niedrigere
    > Unfallstatistik. In den USA wurde sogar nachgewiesen dass auf etlichen
    > Strecken, auf denen das Tempolimit dort angehoben wurde, weniger Unfälle
    > passierten.
    > Mittlerweile gehen Verkehrsforscher dazu über eher ein auf die Strecke
    > angepasstes Tempolimit vorzuschlagen. Handelt es sich um eine Strecke mit
    > vielen Zu- und Abfahrten, die also auch einen dynamischeren Fluss hat, so
    > wird ein niedrigeres Limit empfohlen, um auch den Zufluss von Fahrzeugen zu
    > erleichtern. Hat man hingegen kaum oder keine Abfahrten, so gehen Experten
    > in die Richtung hohe oder keine Limits.
    > Zudem wird von Fahrern aus dem Ausland den deutschen Autofahrern immer
    > wieder eine besonders hohe räumliche Aufmerksamkeit nachgesasgt, sowie ein
    > sehr vorausschauendes Fahren. Das kommt mit Sicherheit auch daher, dass wir
    > eben auf einer Autobahn u.U. damit rechnen müssen, dass ein Fahrzeug,
    > welches sich von hinten nähert, mit der doppelten oder dreifachen
    > Geschwindigkeit ankommt - weshalb wir bei jedem Überholvorgang den
    > Rückspiegel vor dem Ausscheren mehrfach prüfen müssen.
    > Wer dies verinnerlicht, der fährt auch in anderen Situationen
    > aufmerksamer.

    Da kenne ich ganz andere Studien, z.B. die des brandenburgischen Verkehrsministerium die den Effekt von Tempolimits auf längeren Autobahnabschnitten untersucht hat und zu dem bereinigten Resultat kommt dass durch ein Tempolimit die Unfallkostenrate um 26,5% gesenkt werden konnte.

    > Ich habe nun viele Kilometer über einige Jahrzehnte hinter mir, egal ob in
    > D, F, NL, SE oder anderen Ländern. Sofern die Strecke in Deutschland frei
    > ist (und damit mein ich dreispurige Bahn, und höchstens ganz selten ein
    > Fahrzeug auf der rechten Spur) ist ein Tempo über 270km/h problemlos
    > vertretbar.

    Bei 270 kmh beträgt der Bremsweg zwischen 365 (Notbremsung) und 730 Metern. Da braucht man schon eine enorm freie, kerzengerade und gut ausgebaute Autobahn um das vertretbar nenne zu können. Daher völlige weltfremde und subjektive Bewertung.

    > Wer wirklich Sicherheit im Straßenverkehr will, der sollte an größeren
    > Fensterfronten, damit besserer Übersicht aus den Fahrzeugen heraus, und
    > besserer Reaktionsfähigkeit der Fahrzeuge arbeiten. Und nicht eine
    > Einschränkung erlassen, die nur einen Bruchteil der Fahrer überhaupt
    > betrifft, ökologisch gesehen kaum Nutzwert hat, und dank der
    > Verkehrssituation für große Teile der Verkehrs-Infrastruktur eh keine
    > Änderung bedeutet. Rund um Köln stehen Schilder mit Tempo 80 auf der
    > Autobahn. Und täglich denken sich Zehntausende: 80 - würd ich ja gerne
    > fahren, so schnell...

    Das habe ich zum Großteil ja schon widerlegt.

    >
    > Stauvermeidungsmaßnahmen würden viel mehr für das Klima tun als ein
    > Tempolimit. Aber die wären teuer, mit längeren Baustellen verbunden, und
    > nicht in einer Amtszeit umsetzbar.

    Ein generelles Tempolimt wäre eine mit wenig Kosten und schnell zu erreichende ideale "Stauvermeidungsmaßnahme".

    > Und nein, der ÖPNV ist keine Lösung. Wie viele Krankentage die Firmen im
    > letzten Jahr alleine durch den Verzicht der Mitarbeiter auf die
    > ÖPNV-Nutzung einsparen konnten spricht Bände. Der ÖPNV in Deutschland ist -
    > auch wiederum dank der Deutschen selbst, die beim Niesen selbst nach
    > Jahrzehnten den Kopf nicht in Richtung Armbeuge bekommen und die Hand, in
    > die sie geniest haben, dann an der Haltestange abwichen - eine reine Keim-
    > und Virenschleuder.

    Was hat der ÖPNV mit einem generellen Tempolimit zu tun? Wieder nur mal eine durchschaubare Finte.

  15. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 09:20

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Grimreaper schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > mit 130km/h vor sich hinschleichen müssen
    > >
    > > Da haben wir das Problem. Dir fehlt das Verständnis für Geschwindigkeit.
    > > 130kmh hat mit schleichen nichts zu tun. Das sind 36 Meter pro Sekunde.
    > Der
    > > Bremsweg variiert zwischen 85 und 170 Metern. Die kinetische Energie
    > beim
    > > Aufprall ist verheerend. Und die Werte werden ungleich größer mit jedem
    > kmh
    > > mehr.
    > Ui, das ist ja was ganz Neues. Ich hab sowas mal studiert. Was willst du
    > damit sagen? Dass keiner schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren
    > sollte, damit Unfälle keine schlimmen Schäden mehr verursachen? Wer bei der
    > Fahrschule aufgepasst hat, hat das auch gelernt. Nicht nur dass man sein
    > Tempo aus Sicherheitsgründen den Verkehrs- und Witterungsbedingungen
    > anpassen muss, sondern dass es auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von
    > 130km/h gibt, die man überschreiten darf, wenn es die Fahrsituation aus
    > Sicherheitsgründen erlaubt. Aus diesem Grund bekommt man bei Unfällen bei
    > über 130 km/h heute schon fast immer eine Mitschuld.

    130kmh sind nicht Schrittgeschwindigkeit. Was hast Du studiert, Geisteswissenschaften? Irgendwie scheint Dir nämlich jedweder Bezug zu physikalischen Größen zu fehlen.

  16. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Grimreaper 03.03.21 - 09:22

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aus diesem Grund bekommt man bei Unfällen bei über 130 km/h heute schon
    > fast immer eine Mitschuld.
    >
    > Tja also... wer es wagt, schneller als Schleichtempo zu fahren, der bekommt
    > eine Mitschuld. Das ist deine Aussage. Möchtest du der noch was hinzufügen?

    Ja, auf leeren Autobahnen ist 130 km/h oft Schleichtempo und ja, so ist die gängige Rechtsprechung, wer bei über 130 km/h in eine Unfall verwickelt ist bekommt fast immer eine Mitschuld.

  17. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 09:23

    Von mir aus auch gerne 0 Promille und ein generelles Alkoholverkaufsverbot. Alkohl ist eine, wenn nicht sogar die gefährlichste Droge. Es ist nicht nachvollziehbar, warum diese legalisiert bleibt, während andere, harmlosere Drogen, zu Recht wie ich finde verboten sind.

    Aber: "Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel, zum Beispiel Drogen, Rauschgift stieg im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um + 4,3 % auf 2 386 Unfälle"

  18. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: Grimreaper 03.03.21 - 09:25

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
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    > > smonkey schrieb:
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    > > > Grimreaper schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > mit 130km/h vor sich hinschleichen müssen
    > > >
    > > > Da haben wir das Problem. Dir fehlt das Verständnis für
    > Geschwindigkeit.
    > > > 130kmh hat mit schleichen nichts zu tun. Das sind 36 Meter pro
    > Sekunde.
    > > Der
    > > > Bremsweg variiert zwischen 85 und 170 Metern. Die kinetische Energie
    > > beim
    > > > Aufprall ist verheerend. Und die Werte werden ungleich größer mit
    > jedem
    > > kmh
    > > > mehr.
    > > Ui, das ist ja was ganz Neues. Ich hab sowas mal studiert. Was willst du
    > > damit sagen? Dass keiner schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren
    > > sollte, damit Unfälle keine schlimmen Schäden mehr verursachen? Wer bei
    > der
    > > Fahrschule aufgepasst hat, hat das auch gelernt. Nicht nur dass man sein
    > > Tempo aus Sicherheitsgründen den Verkehrs- und Witterungsbedingungen
    > > anpassen muss, sondern dass es auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit
    > von
    > > 130km/h gibt, die man überschreiten darf, wenn es die Fahrsituation aus
    > > Sicherheitsgründen erlaubt. Aus diesem Grund bekommt man bei Unfällen
    > bei
    > > über 130 km/h heute schon fast immer eine Mitschuld.
    >
    > 130kmh sind nicht Schrittgeschwindigkeit. Was hast Du studiert,
    > Geisteswissenschaften? Irgendwie scheint Dir nämlich jedweder Bezug zu
    > physikalischen Größen zu fehlen.
    Meinst du bei 130km/h können keine schweren Unfälle passieren? Die können schon bei 50km/h und weniger passieren - nur halt bei Schrittgeschwidigkeit eher nicht. Wo hat man dich den zur Schule geschickt? Singen und klatschen?

  19. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 09:26

    Tja, warum nur? Weil der Bundesgerichtshof mal festgelegt hat

    „wer schneller als 130 km/h fährt, vergrößert in haftungsrelevanter Weise die Gefahr, daß sich ein anderer Verkehrsteilnehmer auf diese Fahrweise nicht einstellt, insbesondere die Geschwindigkeit unterschätzt.“

    und das 1991, also es noch kaum Fahrzeuge jenseits der 200 gab.

  20. Re: Das Tempolimit macht aus mehreren Gründen Sinn

    Autor: smonkey 03.03.21 - 09:28

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meinst du bei 130km/h können keine schweren Unfälle passieren? Die können
    > schon bei 50km/h und weniger passieren - nur halt bei Schrittgeschwidigkeit
    > eher nicht. Wo hat man dich den zur Schule geschickt? Singen und klatschen?

    Muss ich Dir Studiertem jetzt wirklich vorrechnen wie sich der Bremsweg, die Reaktionszeit und die kinetische Energie zwischen 50kmh und 130 kmh verhalten?

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