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Noch ein Grund mehr...

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  1. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: smonkey 01.03.21 - 22:02

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Natürlich ist es primitiv, genau das wollte ich verdeutlichen. Auf
    > > Landstraßen und in Städten gelten ganz andere, schon alleine bauliche
    > > Bedingungen. Deswegen hat das eine mit dem anderen wenig zu tun und
    > lässt
    > > sich keineswegs vergleichen.
    > >
    > > Richtig primitiv wirds, wenn behauptet wird auf den Landstraßen sterben
    > > aber mehr, deswegen brauchen wir auf den Autobahnen nichts zu
    > verbessern.
    >
    > Hier geht es aber um Straßen, somit auch passend und wenn man weniger
    > Verkehrstote haben will sollte man ja auch filtern wo wirklich Potenzial da
    > ist für Verbesserung und wo nicht wirklich.
    >
    > Ich als Fahrradfahrer sehe z.B. auf der Landstraße viel mehr Potenzial.

    Wenn Du Potentiale suchst, dann wären wir wieder bei den Haushaltsunfällen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen!

  2. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: smonkey 01.03.21 - 22:04

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt eine Studie aus Brandenburg[1], die einen längeren
    > > Autobahnbanschnitt (62km) mit und ohne Tempolimit beobachtet hat, die
    > kamen
    > > auch zu dem Ergebnis einer 26% niedrigeren Unfallrate. Im direkten
    > > Vergleich sogar 57% weniger Verunglückte. Ich finde das eine beachtliche
    > > Zahl die man so vermeiden könnte.
    > >
    > >
    >
    > Allerdings weisen die Autoren darauf hin: „Der Rückgang der Unfall-
    > und Verunglücktenzahlen kann nicht vollständig auf die Einführung der
    > Geschwindigkeitsbegrenzung zurückgeführt werden
    >
    > Hier dann interessant zu wissen wie hoch die Unfallhäufigkeit der
    > Abschnitte zum Bundesdurchschnitt ist, da hier eine große Potential zur
    > Verschiebung der Zahlen kommen kann, sowohl in die eine noch in die andere
    > Richtung.
    >
    > Und dann die andere Frage, warum dann nicht weiter runter gehen mit der
    > Geschwindigkeit?


    Die 26% sind bereits der bereinigte Wert:

    "Rechnet man diesen Faktor mittels Kontrollgruppen heraus, bleibe laut Studie aber immer noch eine Verminderung der sogenannten Unfallkostenrate (Schäden und Verletzungen etc., in Kosten umgerechnet) um 26,5 Prozent."

    Warum nicht erstmal den Artikel ganz lesen?

  3. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: Xultra 01.03.21 - 22:06

    3247 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > alabiana schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... sie nicht zu wählen. 180 km/h wäre schonmal ein Limit statt
    > > "unbegrenzt". Dann wäre der Geschwindigkeitsunterschied schon nicht mehr
    > so
    > > groß und trotzdem kommt man noch gut vorran.
    > > Die 130 sind einfach auf lange Strecke gesehen (streckenabhängig!) zu
    > > langsam.
    >
    > In den USA sind höchsten zulässigen Geschwindigkeiten in den meisten
    > Staaten bei 70, 75 oder 80 mph (112, 120 bzw. 128 km/h). Die Leute dort
    > kommen auch an, obwohl das Land viel größer als Deutschland ist.

    Uiuiui in den USA , obwohl „die“ echt langsam fahren müssen starben letztes Jahr 36000 Menschen bei Autounfällen, bei uns 2700. Dort leben 332mio hier 83mio .... wir fahren erheblich sicherer :-)
    Das ist echt krass , in dem Land sind ua. die Straßen viel breiter etc. Eigentlich sollte es dort viel weniger Tote geben . Das langsame fahren hilft dort gar nichts.

  4. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: smonkey 01.03.21 - 22:09

    Xultra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3247 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > alabiana schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ... sie nicht zu wählen. 180 km/h wäre schonmal ein Limit statt
    > > > "unbegrenzt". Dann wäre der Geschwindigkeitsunterschied schon nicht
    > mehr
    > > so
    > > > groß und trotzdem kommt man noch gut vorran.
    > > > Die 130 sind einfach auf lange Strecke gesehen (streckenabhängig!) zu
    > > > langsam.
    > >
    > > In den USA sind höchsten zulässigen Geschwindigkeiten in den meisten
    > > Staaten bei 70, 75 oder 80 mph (112, 120 bzw. 128 km/h). Die Leute dort
    > > kommen auch an, obwohl das Land viel größer als Deutschland ist.
    >
    > Uiuiui in den USA , obwohl „die“ echt langsam fahren müssen
    > starben letztes Jahr 36000 Menschen bei Autounfällen, bei uns 2700. Dort
    > leben 332mio hier 83mio .... wir fahren erheblich sicherer :-)
    > Das ist echt krass , in dem Land sind ua. die Straßen viel breiter etc.
    > Eigentlich sollte es dort viel weniger Tote geben . Das langsame fahren
    > hilft dort gar nichts.


    Könnte man jetzt ja mal darüber nachdenken woran das liegt. Ob das wohl an der "langsamen Geschwindigkeit" liegt oder an der Verkehrstüchtigkeit mancher Fahrzeuge?

  5. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: Krautbernd 01.03.21 - 22:43

    Xultra schrieb:
    > Uiuiui in den USA , obwohl „die“ echt langsam fahren müssen
    > starben letztes Jahr 36000 Menschen bei Autounfällen, bei uns 2700. Dort
    > leben 332mio hier 83mio .... wir fahren erheblich sicherer :-)
    > Das ist echt krass , in dem Land sind ua. die Straßen viel breiter etc.
    > Eigentlich sollte es dort viel weniger Tote geben . Das langsame fahren
    > hilft dort gar nichts.

    Komisch, warum hat man dann dort einen Zusammenhang zwischen dem Anheben des Tempolimits und den Unfall- und Todeszahlen festgestellt? Das allgemeine Tempolimit hat der Kongress dort nämlich 1995 aufgehoben, seit dem können die Bundesstaaten das Limit nach belieben setzen oder aufheben. War offensichtlich keine so wirklich gute Entscheidung:

    "The NCHRP study found that higher speed limits were associated with an increased likelihood of deaths and incapacitating injuries. It found that increasing a speed limit from 55 to 65 mph on an "average" section of high speed road resulted in about a 3% increase in the total number of crashes and a 24% increase in the likelihood that a vehicle occupant would be fatally injured. This increased crash rate would yield a 28% increase in the number of fatalities following the speed limit increase.

    [...]A subsequent study published in the American Journal of Public Health found about a 3.2% increase in road fatalities attributable to the raised speed limit on all roads in the U.S. The highest increases were on rural and urban interstates. The researchers attributed 12,545 deaths and 36,583 injuries in fatal crashes over a 10-year period to increased speed limits nationwide. "

    google -> SPEED LIMIT INCREASES AND ACCIDENT RATES, Paul Frisman, NCHRP

    NCHRP steht für das National Cooperative Highway Research Program

    10 Meile pro Stunde sind ~ 16 km/h, nur als Anmerkung. Hört sich irgendwie so an als hätten langsamere Geschwindigkeiten doch inhärente Vorteile bezogen auf die Unfallstatistiken. Wer hätte das gedacht?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.21 22:52 durch Krautbernd.

  6. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: Nasenbaer 01.03.21 - 23:24

    dukki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Verkehrsfluss wäre bei 130 am Besten.
    >
    > Komm ich dann schneller von A nach B, wenn mitten in der Nacht keine
    > Menschenseele sonst auf der Autobahn zu finden ist?

    In der Nacht kannst gar nicht weit genug schauen um bei 200 bspw. Wildunfälle zu vermeiden. Die Wildschweine tragen für gewöhnlich keine Warnwesten und sind auch immer so doof und rennen plötzlich auf die Fahrbahn.

    Aber ja der Untergang der Abendlandes steht bevor, wenn Heinblöd nicht mit 200 durch die Welt Rasen darf. Geht zwar auf dem ganzen Planeten aber in Deutschland, dem Heimatland des Automobils, völlig undenkbar. *facepalm*

  7. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: dendron 01.03.21 - 23:31

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dendron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gehen wir doch einmal aus umweltethischer Perspektive ran.
    > >
    > > Selbst wenn man ausschließlich anthropozentrisch argumentiert, einem
    > also
    > > Umweltverschmutzung und Stören der Flora und Fauna durch erhöhten Lärm
    > und
    > > Abgase, Reifenantrieb etc. egal sind, dann muss man doch folgende Punkte
    > > wenigstens bedenken: Bei einem Tempolimit gibt es folgende, weitgehend
    > > objektiv anerkannte Besserungen (zig Mal vorgerechnet worden):
    >
    > Nein, die Umwelt Belastung ist da nicht wirklich höher, die Ineffizienz der
    > Verbrenner ist da immer noch so hoch das der Luftwiederstand ein
    > untergeordnete Rolle spielt.
    >
    > > - eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer steigt
    > > (wichtigster Punkt) => weniger Verletzte und Tote*
    > Wenn dies der wichtigste Punkt ist, warum dann nicht auf 100, 80, 60...
    > reduzieren?
    > > - kein erhöhter Verbrauch einer effektiven Ressource
    > Sieh oben
    > > - keine sekundären negativen Effekte für die Nichtnutzer: Lärm, Abgase,
    > Dafür gibt es ja Lärmschutzwände und mit der kommenden E-Mobilität ist
    > beides dann hinfällig.
    >
    > > - besserer Verkehrsfluss, also effizienteres Fahren
    > > - u.a.
    >
    > Wie ich jetzt in Verschiedenen Papieren rausgelesen habe, spielt die
    > Geschwindigkeit für den Verkehrsfluss nicht wirklich eine Rolle sondern,
    > der sinkt schlagartig mit der Anzahl der Fahrzeuge pro Kilometer. Hier
    > müsste man also die Anzahl der Autos reduzieren.
    >
    > > Zudem sehe ich einen naturalistischen Fehlschluss darin, wenn man sagt:
    > So
    > > ist es, also soll es auch so sein.
    >
    > Da gebe ich dir recht.
    >
    > > Vielmehr müssten wir uns die Frage stellen: Wie soll es denn sein? Und
    > > danach dann die Entscheidungen treffen. Ich für meinen Teil finde
    > PS-starke
    > > Autos unnütz und obszön (Nutzfahrzeuge ausgenommen), der libertäre
    > Gedanke
    > > dahinter ("ICH kann mit meinem Geld machen was ICH will!") gefällt mir
    > auch
    > > nicht.
    >
    > Das ist vollkommen legitim aber spricht nicht dafür dass hier auf
    > Grundlagen argumentiert wird. Was man auch sehen kann. Mal abgesehen dass
    > viele Sachen im Leben unnütz.
    >
    > > *was für ein intellektuell armseliger Vergleich mit der Landstraße...
    > hoch intellektuell waren deine Sachen jetzt auch nicht wirklich, eher im
    > Gegenteil.

    Was bist du denn eigentlich für eine "Waafkappn"? Ist mir schon im letzten Thread aufgefallen, dass du so einen Blödsinn erzählst : )
    Da habe ich auch festgestellt, dass sinnvolle Argumentation Perlen vor die Säue bedeutet, also bitte, denk doch, was du willst.

  8. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: ds4real 01.03.21 - 23:52

    NuTSkuL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit etwas Glück lassen sich dann die Leute davon überzeugen, dass die
    > öffentlichen Verkehrsmittel tatsächlich eine brauchbare Alternative sind.

    Jup... Gerade Corona hat mich restlos überzeugt, dass ich viel lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen sollte... Denn während Baumärkte und Restaurants schließen mussten, war die mit Sicherheit mit größte Quelle von Corona im täglichen Betrieb.

    Niemals.

    > Manchmal muss man Bürger halt zu ihrem Glück zwingen... Und abgesehen von
    > der Großfamilie, die unbedingt im Passat den haben Haushalt mitschleppen
    > muss, würde einiges gehen.
    > Und ja, absichtlich übertrieben formuliert.
    Was anderes können die Parteien von heute doch sowieso nicht. Eigenverantwortung des Bürger? Fehlanzeige. Mündigkeit der selbigen? Nicht existent. Aber Steuergelder abkassieren weil man ja erwachsen ist - einsame Spitze.

    Wenn du dich zu deinem Glück zwingen lassen musst, lass dich zwingen. Ich kann für mich selbst denken und entscheiden und wenn ich das Geld habe den überteuerten Sprit, die fette Karre und die ganzen "Steuern" und Versicherungen abzuführen, dann habe ich mir mein Recht unfallfrei abends auf nahezu leeren Autobahnen auch 200 zu fahren, verdient - auch wenn die Neidgesellschaft das anders sieht.
    >
    > Mich würde mal interessieren, ob diejenige, die auf ihr angebliches
    > Menschenrecht bestehen wollen, auch die sind, die Ander als ewig gestrige
    > bezeichnen...

    Die Ewiggestrigen wären mir heute willkommener als die neuen. Das gilt auch für Parteien - nur sind weder CDU/CSU noch SPD noch Grüne wiederzuerkennen. Ich weiß nicht wen ich wählen sollte - eigentlich hat von denen keiner meine Zeit und Stimme verdient.

  9. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: lestard 01.03.21 - 23:58

    Das stimmt nicht. Das Umweltbundesamt schätzt die Klimafolgekosten pro Tonne CO2 auf 640 Euro [1]. 1 Liter Benzin verursacht 2,33 kg CO2.
    Somit kann man ausrechnen, dass 1 Liter Bezin etwa 1,49 Euro Klimafolgekosten verursacht. Das ist mehr als du an der Zapfsäule bezahlst. Bezin (und natürlich auch Diesel) ist lächerlich billig in Relation zu den verursachten Kosten, die deshalb offensichtlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

    [1] https://www.dw.com/de/welcher-co2-preis-ist-fair-co2-steuer-co2-abgabe-deutschland/a-48593494

  10. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: smonkey 02.03.21 - 00:03

    Das ist sehr interessant!

    Interessant ist auch wer die Rechnung später tragen darf. Nicht die, die Kosten verursachen. Sondern diejenigen, die dann auch noch die Rente zahlen müssen, für diejenigen, die die Kosten verursacht haben.

  11. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: Hallonator 02.03.21 - 00:12

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google halt einfach selbst, da hat sich nichts verändert!
    Jetzt überforder ihn doch nicht!

  12. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: quineloe 02.03.21 - 08:36

    10 Jahre nach Einführung des Tempolimits werdet ihr nur noch den Kopf schütteln über eure damalige Einstellung.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  13. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: dendron 02.03.21 - 08:38

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10 Jahre nach Einführung des Tempolimits werdet ihr nur noch den Kopf
    > schütteln über eure damalige Einstellung.


    Zumindest die, die noch einen Kopf haben, weil sie nicht in irgendeinem Raserunfall enthauptet worden sind.

    Ich freue mich jetzt schon auf ein entsprechendes Gesetz : )

  14. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: mambokurt 02.03.21 - 08:57

    dukki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > smonkey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Verkehrsfluss wäre bei 130 am Besten.
    >
    > Komm ich dann schneller von A nach B, wenn mitten in der Nacht keine
    > Menschenseele sonst auf der Autobahn zu finden ist?

    Im Schnitt: Ja. Oder meinst du speziell um 02:37 heute morgen wenn der Mond im 6. Haus steht und zufällig alle in die andere Richtung fahren? Dann bist du wohl langsamer, shit happens. Bei 130kmh statt 160kmh auf 100km brauchst du dann halt 46 statt 38 Minuten, da stand ich schon länger an der Schranke.

  15. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: unbuntu 02.03.21 - 09:47

    An dem Text sieht man wieder schön wie arrogant der deutsche Autobahnraser ist. In anderen Ländern ist das viel entspannter, da fahren alle Spuren halbwegs die gleiche Geschwindigkeit und viele Probleme entstehen da gar nicht erst. Spurwechsel ist angenehmer, weil kein Trottel mit 200 angeballert kommt, man muss nicht superstark beschleunigen, bloß um mit dem Tempo auf der anderen Spur mithalten zu können, etc.

    Aber in Deutschland sieht man als Problem nur die "Kriecher" auf den anderen Spuren, die einen vom Rasen abhalten.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  16. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: unbuntu 02.03.21 - 09:49

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War es aber nicht eher so dass die meisten auf der Landstraße sterben? Also
    > eine Straße mit Tempolimit?

    In absoluten Zahlen ja, aber nicht im Verhältnis. Da ist die Autobahn trotz ihren superbreiten Straßen ohne starke Kurven, ohne Bäume an den Seiten, viel tödlicher.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: unbuntu 02.03.21 - 10:06

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woraus entnimmt man da den Glauben, ein Tempolimit könnte die Straßen
    > sicherer machen?

    Frag doch mal die Eltern der Fahranfänger, die sich mit 200 auf der Autobahn mit Daddys dickem BMW zerschreddert haben. Oder die der Angehörigen des Fahrers des Autos auf der anderen Spur.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  18. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: Weitsicht0711 02.03.21 - 10:07

    dendron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weitsicht0711 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dendron schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Gehen wir doch einmal aus umweltethischer Perspektive ran.
    > > >
    > > > Selbst wenn man ausschließlich anthropozentrisch argumentiert, einem
    > > also
    > > > Umweltverschmutzung und Stören der Flora und Fauna durch erhöhten Lärm
    > > und
    > > > Abgase, Reifenantrieb etc. egal sind, dann muss man doch folgende
    > Punkte
    > > > wenigstens bedenken: Bei einem Tempolimit gibt es folgende, weitgehend
    > > > objektiv anerkannte Besserungen (zig Mal vorgerechnet worden):
    > >
    > > Nein, die Umwelt Belastung ist da nicht wirklich höher, die Ineffizienz
    > der
    > > Verbrenner ist da immer noch so hoch das der Luftwiederstand ein
    > > untergeordnete Rolle spielt.
    > >
    > > > - eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer steigt
    > > > (wichtigster Punkt) => weniger Verletzte und Tote*
    > > Wenn dies der wichtigste Punkt ist, warum dann nicht auf 100, 80, 60...
    > > reduzieren?
    > > > - kein erhöhter Verbrauch einer effektiven Ressource
    > > Sieh oben
    > > > - keine sekundären negativen Effekte für die Nichtnutzer: Lärm,
    > Abgase,
    > > Dafür gibt es ja Lärmschutzwände und mit der kommenden E-Mobilität ist
    > > beides dann hinfällig.
    > >
    > > > - besserer Verkehrsfluss, also effizienteres Fahren
    > > > - u.a.
    > >
    > > Wie ich jetzt in Verschiedenen Papieren rausgelesen habe, spielt die
    > > Geschwindigkeit für den Verkehrsfluss nicht wirklich eine Rolle sondern,
    > > der sinkt schlagartig mit der Anzahl der Fahrzeuge pro Kilometer. Hier
    > > müsste man also die Anzahl der Autos reduzieren.
    > >
    > > > Zudem sehe ich einen naturalistischen Fehlschluss darin, wenn man
    > sagt:
    > > So
    > > > ist es, also soll es auch so sein.
    > >
    > > Da gebe ich dir recht.
    > >
    > > > Vielmehr müssten wir uns die Frage stellen: Wie soll es denn sein? Und
    > > > danach dann die Entscheidungen treffen. Ich für meinen Teil finde
    > > PS-starke
    > > > Autos unnütz und obszön (Nutzfahrzeuge ausgenommen), der libertäre
    > > Gedanke
    > > > dahinter ("ICH kann mit meinem Geld machen was ICH will!") gefällt mir
    > > auch
    > > > nicht.
    > >
    > > Das ist vollkommen legitim aber spricht nicht dafür dass hier auf
    > > Grundlagen argumentiert wird. Was man auch sehen kann. Mal abgesehen
    > dass
    > > viele Sachen im Leben unnütz.
    > >
    > > > *was für ein intellektuell armseliger Vergleich mit der Landstraße...
    > > hoch intellektuell waren deine Sachen jetzt auch nicht wirklich, eher im
    > > Gegenteil.
    >
    > Was bist du denn eigentlich für eine "Waafkappn"? Ist mir schon im letzten
    > Thread aufgefallen, dass du so einen Blödsinn erzählst : )
    > Da habe ich auch festgestellt, dass sinnvolle Argumentation Perlen vor die
    > Säue bedeutet, also bitte, denk doch, was du willst.

    Komischerweise sehe ich bis auf persönliche Angriffe keine Richtigstellungen.

  19. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: flasherle 02.03.21 - 10:10

    gerade in diesen Ländern Österreich und Holland ist es super anstrengend so zu schleichen, da ist nichts mit super entspannt...

  20. Re: Noch ein Grund mehr...

    Autor: theFiend 02.03.21 - 10:34

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gerade in diesen Ländern Österreich und Holland ist es super anstrengend so
    > zu schleichen, da ist nichts mit super entspannt...

    Tempomat rein, fertig... was ist da anstrengend? Höchstens die Einbildung man wäre konzentrierter wenn man schneller führe, was meistens quatsch ist ...

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