Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Warenagent: Europaweiter…

Der Warenagent macht sich dabei strafbar

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: Umaru 20.07.18 - 16:58

    VERDAMMT! Ich hatte schon meinen Traumberuf erblickt.

  2. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: Anonymer Nutzer 20.07.18 - 20:18

    Ich bezweifel das man sich durch Empfang, umpacken und weiterschicken strafbar macht. Erst wenn man weiß das die waren aus illegalen Aktionen stammen.

    Anderenfalls würde sich ja auch Amazon strafbar machen wenn sie zeug das von einem Händler bei denen eingelagert wurde versenden.

  3. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: xProcyonx 20.07.18 - 21:08

    Unwissenheit schützt nicht! Spätestens wenn du von denen bezahlt wirst ist es ganz sicher illegal und jedem, der auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt wird das bewusst.

  4. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: Dadie 21.07.18 - 13:06

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unwissenheit schützt nicht! Spätestens wenn du von denen bezahlt wirst ist
    > es ganz sicher illegal und jedem, der auch nur eine Sekunde darüber
    > nachdenkt wird das bewusst.

    Und wenn man zwei Sekunden darüber nachdenkt wird einem bewusst, dass es doch i.O. sein könnte. Es gibt diverse Dienstleister im Ausland deren einziger Zweck es ist Pakete die nicht oder nur sehr teuer ins Ausland verschickt werden lokal zu empfangen, umzuverpacken, ggf. zu sammeln und dann in Ausland zu verschicken.

    Wenn man nun noch erzählt, man sei ein Startup für diesen Dienst ähnlich wie AirBnB für Hotels oder UBER für Taxi-Unternehmen funktioniere, dann glaub ich gerne, dass Leute den Glauben erhalten könnten, dass ganze sei schon irgendwie in Ordnung.

  5. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: User_x 21.07.18 - 15:29

    "Wir haben uns aus Deutschland zurückgezogen und suchen jemanden der noch restliche Ware für uns zurücksendet. Diese wurde an falsche Personen gesendet... bla blu blop". Liest Ihr etwa euren Spam nicht mehr?

    Wenn jemand der sich nicht viel mit Foren, Nachrichten & Co. beschäftigt und aus wohl erzogenem Hause kommt - also mit klassischer Krimminalität nicht viel Berührungspunkte hat, kann das bestimmt schon vorkommen. Deswegen ja hauptsächlich Studenten und wohl eher junge Trittbrettfahrer.

    Viel mehr stellt sich mir die Frage, warum Adressen vom Händlern nicht irgendwie "Zertifiziert" werden. Also sowas wie eine Postkarte oder Brief mit einer Pin, die man online nach Erhalt für die Adresse eingibt und diese damit bestätigt bzw. eine Kreditkarte eindeutig einem Kundenkonto zugeordnet wird und nicht mehr für andere verwendet werden kann - evtl. auch mit einer Online-Abgleichstelle wie der Schufa-Ident-Check. Eine Kreditkarte ist einer Adresse und einem Namen zugeordnet, jegliche Änderung daran muss irgendwie bestätigt werden.

    Aber verstehe schon, niemand will die Kosten für sowas tragen.

  6. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: sepp318 22.07.18 - 11:42

    Hmm. Ich bezahle mit meiner Kreditkarte öfter waren die an andere Adressen als meine eigene Geliefert werden. Wäre für mich definitiv ein Mehraufwand jede Adresse zu verifizieren. Besser wäre ein Art Tan System.

  7. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: chefin 23.07.18 - 08:00

    Ich bekomme Waren aus China via Amazon. Ein Tütchen Zahnräder für 1,79.

    Und nun erkläre mir mal, wie die das mit den Versandkosten machen. Und wieso es billiger sein soll, zusammen zu fassen. Und selbst wenn, dann müsstest du mehrere Waren bekommen und zusammen packen. Aber auch das ist nicht der Fall, du bekommst eine Ware und versendest genau eine Ware.

    Und am Ende muss deine Erklärung nicht uns. sondern einen Richter und einen Staatsanwalt überzeugen. Am besten indem du statt Vorstellungen was es sein könnte, belegst, das es irgendwo legal und regulär so gemacht wird. Also eine Ware empfangen, umpacken, weiter schicken. Nicht einen LKW voll der in einem Firmenlager kommt, sondern reines Privatgedöns.

  8. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: Niaxa 23.07.18 - 11:13

    Und dennoch bekommst du eine Strafe, so wie du sie auch bekommst, wenn du Hehlerware kaufst. Du musst dich eben zu 100% darüber informieren, wer die Waren sendet und mit wem du da zusammenarbeitest.

  9. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: sampleman 23.07.18 - 13:59

    Ich habe gerade mit einer Mitarbeiterin des LKA Sachsen gesprochen. Sie hat mir erklärt, dass sich ein "Warenagent" der so genannten "leichtfertigen Geldwäsche" schuldig macht. Darauf stehen Geldstrafen und Knast bis zu zwei Jahren. Außerdem ist es möglich, dass der geprellte Onlinehändler zivilrechtliche Ansprüche stellt. Es ist wohl so, dass die Banden den "Agenten" richtige Arbeitsverträge geben, allerdings werden sie nie bezahlt. Nach ein paar Wochen, wenn man denkt "Mensch, läuft ja super!", dann ist plötzlich Schluss.

    Das LKA setzt deshalb auf Prävention und hat ein Info-Blatt veröffentlicht, das Leute davor warnen soll, sich für so was anwerben zu lassen. Denn ohne Leute, die die Ware annehmen, funktioniert der ganze Betrug nicht.

  10. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: plutoniumsulfat 23.07.18 - 22:35

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dennoch bekommst du eine Strafe, so wie du sie auch bekommst, wenn du
    > Hehlerware kaufst. Du musst dich eben zu 100% darüber informieren, wer die
    > Waren sendet und mit wem du da zusammenarbeitest.

    Nur, wenn du dir darüber bewusst bist. Wenn ich jetzt gebraucht XY kaufe und das alles gewöhnlich abläuft, erhalte ich kein Strafverfahren, wenns doch Hehlerware war. Klar, die Ware ist dann weg.

  11. Re: Der Warenagent macht sich dabei strafbar

    Autor: User_x 24.07.18 - 17:37

    Bei Lottoland oder Tipp24 tippen ist auch Strafbar, kümmert aber eigentlich niemanden. Tipico zahlt sogar für Stadionwerbung und Sponsoring obwohl Wetten illegal sind.

    Zwischen Strafe und Strafe gibt es jede Menge Grau dazwischen...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Group, Norderstedt, Raunheim
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. VALEO GmbH, Erlangen
  4. Diamant Software GmbH, Bielefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,34€
  2. 2,99€
  3. 3,74€
  4. 32,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

  1. Müllentsorgung: Dekra warnt vor Bränden durch weggeworfene Akkus
    Müllentsorgung
    Dekra warnt vor Bränden durch weggeworfene Akkus

    Beinahe wöchentlich bricht auf einem Recyclinghof ein Feuer durch Akkus aus, die unsachgemäß entsorgt wurden. Die Prüfgesellschaft Dekra fordert eine bessere Aufklärung der Verbraucher und schärfere Kontrollen bei den Annahmestellen, um die Brände zu verhindern.

  2. Hearts und Reversi: Online-Spiele-Service für XP und ME endet in einer Woche
    Hearts und Reversi
    Online-Spiele-Service für XP und ME endet in einer Woche

    Windows XP und erst recht die Millennium-Edition des Betriebssystems sollten eigentlich längst nicht mehr genutzt werden. Trotzdem hat Microsoft die Internet-Spiele weiter in Betrieb gelassen. Zum 31. Juli 2019 ändert sich dies. Windows 7 bekommt eine so lange Gnadenfrist nicht.

  3. Microsoft: LinkedIn migriert gesamte Infrastruktur in die Azure-Cloud
    Microsoft
    LinkedIn migriert gesamte Infrastruktur in die Azure-Cloud

    Bereits einige Jahre sei eine Migration des sozialen Business-Netzwerks LinkedIn im Gespräch gewesen, sagt der Entwickler Mohak Shroff. Jetzt fängt das Unternehmen an, Dienste in die Azure-Cloud zu migrieren. Die Entscheidung sei nicht von dem Fakt beeinflusst gewesen, dass Microsoft LinkedIn gekauft habe.


  1. 11:25

  2. 11:14

  3. 10:57

  4. 10:32

  5. 10:01

  6. 09:59

  7. 08:44

  8. 08:22