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NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

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  1. NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: Niaxa 13.12.19 - 11:02

    Als ob es in RU schon mal interessiert hat, was Urheberrecht ist. Kann ich mir nicht vorstellen ^^.

  2. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: ubuntu_user 13.12.19 - 11:16

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob es in RU schon mal interessiert hat, was Urheberrecht ist. Kann ich
    > mir nicht vorstellen ^^.

    mit Schutzgeld meinst du Steuern?

  3. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: Blaubeere 13.12.19 - 11:48

    Als russischstämmiger Bürger kann ich ihnen Versichern das wir bei einer Verhaftung wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung, von politischer verfolgung sprechen können, bedonders weil dies in Moskau geschehen ist.
    Es war bestimmt nicht Putnis Wunsch, aber die Machtelite dort ist gut miteinander befreundet und deswegen gerne fur einen Gefallen offen.
    Das der Entwickler sich von russland abgewandt hat und der Geschädigte ein zentrales Organ des russichen Internets darstellt bekräftigt diese eindruck sehr.

    Es ist vermutlich so das Ihn jemand aus dem Weg haben möchte oder das er sich wiedersetzt hat Sicherheitslücken zu übersehen.

  4. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: gentux 13.12.19 - 12:18

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob es in RU schon mal interessiert hat, was Urheberrecht ist. Kann ich
    > mir nicht vorstellen ^^.

    Könnte mir aber auch vorstellen, dass es seit 2016 recht ruhig ist bei Rambler, weil die Kunden es bestimmt nicht ganz so toll fanden, dass deren Passwörter in Klartext gespeichert und anschliessend gehackt wurden. So eine Nachricht hat es vielleicht in russische Lokalnachrichten geschafft, möglicherweise haben sie ein paar wichtige zahlungskräftige Firmenkunden verloren.

    Gut möglich, dass sie nach der Übernahme durch F5 das Geld gerochen haben, dass sie jetzt brauchen könnten. Daraufhin haben die von Rambler bei Lynwood nachgefragt ob sie irgendwie an einen Teil der 670 Millionen drankommen. Lynwood meinte, wenn Sysoev damals bei Rambler angestellt war und Rambler einer der ersten grossen Kunden war, ist es Sysoev vielleicht nicht möglich, wirklich nachzuweisen, dass er nicht in der Arbeitszeit daran gearbeitet hat.

    Scheint mir irgendwie viel schlüssiger und logischer als irgendwelche Schutzgelderpressungen. Hier zeichnet sich (meiner Meinung nach) ein ziemlich klares Motiv ab.

  5. ja ja...

    Autor: grutzt 13.12.19 - 17:12

    hast recht... is klar...

  6. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: schily 14.12.19 - 07:34

    Du meinst weil Freunde von Putin keine Steuern zahlen und wenn sie keine Freunde mehr sind, wegen Steuerhinterziehung verhaftet werden?

  7. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: Trockenobst 16.12.19 - 17:13

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier zeichnet sich (meiner Meinung nach) ein
    > ziemlich klares Motiv ab.

    Das ähnelt den Problemen von Oculous und Carmack. Er war damals bei Zenimax angestellt und langweilte sich dort. Spielte mit dem Headset herum. Fünf Jahre später ist das Ding ein Milliardendingens von Facebook. Da würde ich als Zenimax auch wütende Augen bekommen, wobei es hier auch wieder Fragen gab.

    Die Frage ist also, war Sysoev angestellt und hat die Firma das schriftlich/mündlich gut geheißen, das er weiter an NGNIX hackt. Das Problem ist hier jedoch, das die Firma die Verpflichtung hat diese Themen intern zu klären. Nichtstun wird überall auf der Welt als "stillschweigende Duldung" gesehen.

    Bei Carmack war es wohl so, dass es eine Abstimmung gab das er machen kann was er will, solange es Zenimax Produkte betrifft. Das er seine Arbeitzeit Oculous geschenkt hat, kostete Facebook und einzelne Leute wahrscheinlich zusammen eine halbe Milliarde Euro.

  8. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: gentux 17.12.19 - 08:11

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ähnelt den Problemen von Oculous und Carmack. Er war damals bei Zenimax
    > angestellt und langweilte sich dort. Spielte mit dem Headset herum. Fünf
    > Jahre später ist das Ding ein Milliardendingens von Facebook. Da würde ich
    > als Zenimax auch wütende Augen bekommen, wobei es hier auch wieder Fragen
    > gab.

    Ich hätte auch absolut nichts dagegen gehabt, wenn es nicht in Facebooks Hände gefallen wäre.

    > Die Frage ist also, war Sysoev angestellt und hat die Firma das
    > schriftlich/mündlich gut geheißen, das er weiter an NGNIX hackt. Das
    > Problem ist hier jedoch, das die Firma die Verpflichtung hat diese Themen
    > intern zu klären. Nichtstun wird überall auf der Welt als "stillschweigende
    > Duldung" gesehen.

    So wie ich das verstehe, haben sie sowieso was anderes als Apache gebraucht. In jedem meiner Arbeitsverträge war klar geregelt, dass das erarbeitete geistige Eigentum bei der Firma bleibt. Selbst wenn die Firma das stillschweigend duldet, ändert es ja nichts an den Besitzverhältnissen soweit mein Rechtsverständnis, bin aber kein Jurist.

    Ich frage mich auch wie das im Einzelnen abgelaufen ist. Er hat nginx bei Rambler entwickelt, hat gemerkt, das wird was, checkt die Sources aus, kündigt und macht eine eigene Firma mit dem Code ohne was gesagt zu haben? Kann ich mir kaum vorstellen. Eher haben die bei Rambler gesagt: "Ach komm, kaum einer braucht dieses nginx, jeder kennt Apache, Apache kann alles. Kannst dein nginx haben." Wenn das nachgewiesen werden kann, dass die Firma die Rechte an Sysoev übertragen hat, dann ist er aus dem Schneider.

  9. Re: NG kein Schutzgeld mehr gezahlt?

    Autor: Trockenobst 17.12.19 - 11:41

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erarbeitete geistige Eigentum bei der Firma bleibt. Selbst wenn die Firma
    > das stillschweigend duldet, ändert es ja nichts an den Besitzverhältnissen
    > soweit mein Rechtsverständnis, bin aber kein Jurist.

    Dann hast du als Chef richtig ein Problem, wenn dein Mitarbeiter monatelang was anderes macht als für das was Du ihn bezahlst. Deswegen würde man irgendwann ein Meeting haben
    und die Frage der Weiterbeschäftigung diskutieren.

    Es gab übrigens vor 10 Jahren einen Fall, da hat ein Mann während er an einer SAP Lösung gearbeitet hat, eine bessere Lösung in seiner Freizeit entwickelt. Als er dann diese Verkaufen wollte, hat der Arbeitgeber in zwei Gerichtsverhandlungen geklärt, dass es seine Software ist.

    Der Mann hat dann tausende von Gewerkschaftlich gefixten Überstunden, mit Wochenend, Feiertags und Abendzuschlägen in Rechnung gestellt. Die überraschte Firma musste im Schock geschätzt >100.000¤ auszahlen. Seit dem gibt es in IT Arbeitsverträgen die Pflicht, deinen Chef zu sagen dass Du an einer Software arbeitest die was mit deinem Job zu tun hat.

    > Kannst dein nginx haben." Wenn das nachgewiesen werden kann, dass die Firma
    > die Rechte an Sysoev übertragen hat, dann ist er aus dem Schneider.

    Es sieht eher so aus, das er das gemacht hat was auch der MySQL Entwickler machte.
    Er verkaufte seine Datenbank für 300 Millionen an Oracle, machte gleich einen Fork auf (MariaDB) und arbeitete weiter.

    Nur das er nie einen Fork aufgemacht hat, sondern einfach am Original weitergearbeitet hat.
    Die Frage ist eher, sollte er mehr an der Kommerzversion arbeiten oder hätte er grundsätzlich nicht mehr an der OSS Version arbeiten dürfen? Das hat dann eher was mit seinem Arbeitsvertrag denn der Lizenz zu tun.

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