1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Weniger online: FDP will…

Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: senf.dazu 16.05.21 - 16:10

    >Eine Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf ein Nischenangebot ist verfassungswidrig", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.

    Ist da was dran oder ist das Volksverdummung (Fake News in neudeutsch) ?

    Hätte gedacht das ein Staatsvertrag, der ja eh dauernd geändert wird, nicht gerade Verfassungsrang hat .. bin jetzt aber auch zu faul das Grundgesetz mal durchzuforsten ..



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.21 16:13 durch senf.dazu.

  2. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: X-Press 16.05.21 - 16:16

    Vor allem sieht der Beschluss ja auch gar kein Nischenprogramm vor. Sondern nimmt eigentlich nur die Unterhaltung raus. Meiner Meinung nach auch genau der Teil auf den man gut verzichten könnte. Den Rest finde ich unterstützenswert auch wenn ich es selbst nur sehr sehr selten nutze. Am besten fände ich ja eine zentrale Mediathek mit allen jemals produzierten Inhalten.

  3. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: Greys0n 16.05.21 - 16:21

    X-Press schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem sieht der Beschluss ja auch gar kein Nischenprogramm vor. Sondern
    > nimmt eigentlich nur die Unterhaltung raus. Meiner Meinung nach auch genau
    > der Teil auf den man gut verzichten könnte. Den Rest finde ich
    > unterstützenswert auch wenn ich es selbst nur sehr sehr selten nutze. Am
    > besten fände ich ja eine zentrale Mediathek mit allen jemals produzierten
    > Inhalten.

    Vor allem letzteres kann ich nur unterstreichen.
    Was die Unterhaltung angeht, muss ich dabei an die Älteren Bürger denken, und schätze mal das es schon vernünftig ist diese zu versorgen, damit diese nicht auf Private Angebote angewiesen sind.
    Hand aufs Herz, einige von denen sind praktisch gar nicht mehr geschäftsfähig und verstehen kaum etwas von den aktuellen Medien und deren Tücken.
    Die muss man in meinen Augen schon irgendwie versorgen.

  4. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: X-Press 16.05.21 - 16:35

    Greys0n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die Unterhaltung angeht, muss ich dabei an die Älteren Bürger denken,
    > und schätze mal das es schon vernünftig ist diese zu versorgen, damit diese
    > nicht auf Private Angebote angewiesen sind.
    > Hand aufs Herz, einige von denen sind praktisch gar nicht mehr
    > geschäftsfähig und verstehen kaum etwas von den aktuellen Medien und deren
    > Tücken.
    > Die muss man in meinen Augen schon irgendwie versorgen.

    Ja das stimmt schon, da der Markt aber von den ÖR domiert wird, hat die privatwirtschaft da auch keine Möglichkeit zu konkurrieren. Und würde man alles was schon produziert wurde in den letzten 60 Jahren als Themensender aufbereiten haste ja theoretisch genug content um die Leute ewig und drei Tage zu versorgen,sogar linear. Der Wunsch nach aktuellem Unterhaltunscontent ist ja bei den älteren auch eher gering (zumindest wenn ich meine Großeltern anschaue) die lesen ja auch viel und hören Radio. Und wenn ich Mal alt bin wird mir vermutlich das Streaming Angebot von heute auch noch ausreichen, für Unterhaltung.

  5. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: JensBerlin 16.05.21 - 17:09

    X-Press schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... Am
    > besten fände ich ja eine zentrale Mediathek mit allen jemals produzierten
    > Inhalten.

    Genau daran wird ja gearbeitet: Bei ARD und ZDF kann man sich bspw. inzwischen mit dem jeweils anderen Nutzerkonto anmelden.
    Bei ARD gibt es einen riesigen Fundus an alten Sendungen, insbesondere aus den alten Regionalmagazinen (da habe ich mir Fahrten durch Straßen im Nach-Mauer-Berlin der 60er Jahre angeschaut, wurde damals extra für die Ostdeutschen gedreht, die ja nicht mehr nach West-Berlin konnten).

    Nun aber bitte nicht der Kommentar, dass aber alles und sofort online gestellt werden muss. Ja, will ich eigentlich auch, aber gerade so Zwischendrängler und Vermittler (die wahrscheinlich gerne mal die FDP wählen) haben ein komplexes System von Rechten und Verwertung geschaffen, die das leider unmöglich bzw. sehr sehr aufwändig macht.

  6. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: smonkey 16.05.21 - 18:04

    Was meinst Du mit aktuellen Medien? Es gibt seit Jahrzehnten Dutzende Privatsender die auch jedem Greis geläufig sind. Er muss ja nicht auf Kinox, Netflix oder Blueray und 8k umsteigen.
    Übrigens, zu den Zeiten zu denen die meisten Älteren einschalten zeigen die ÖR Sender auch nicht weniger Werbung als die Privaten.

  7. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: smonkey 16.05.21 - 18:05

    X-Press schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am
    > besten fände ich ja eine zentrale Mediathek mit allen jemals produzierten
    > Inhalten.

    Bei der Forderung bin ich ganz bei Dir. Vor allem eine Abschaffung der zeitlichen Befristung. Die FDP fordert aber eine Einschränkung des Digital-Angebots.

  8. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: franzropen 16.05.21 - 20:09

    Der ÖR dominiert nicht den Markt Ü50, die privaten haben diesen Markt seit jeher ignoriert.
    "Mit Einführung des privaten Rundfunks im Januar 1984 wurde auch in Deutschland die werberelevante Zielgruppe „14 bis 49 Jahre“ thematisiert. In einem Zeitschriften-Interview behauptete der ehemalige RTL-Geschäftsführer Helmut Thoma, dass die altersmäßige Grenzziehung durch RTL im Jahre 1984 reine Willkür war.Sie sollte – ähnlich wie zuvor in den USA – der Abgrenzung zu den großen öffentlichen Sendern dienen und beruhte weitgehend auf der Einteilung durch das US-Network ABC. Sie war von Beginn an eine „Konvention, die in erster Linie als Grundlage für die Abrechnung von Fernsehwerbung dient“.

  9. Re: Reduzierung auf ein Nischenangebot sei verfassungswidrig

    Autor: X-Press 17.05.21 - 12:21

    Nö, wäre nicht meine Forderung, dieses Jahrzehnt wäre ganz nett, aber man wird sehen wie lange das braucht, große Hoffnung in die Digitalabteilung bei denen hab ich eher weniger wenn ich mir die aktuellen Präsenzen so angucke.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter für Konzeption und Qualitätssicherung (m/w/d Abteilung Warenwirtschaft
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Mannheim
  2. Geoinformatiker/GIS-Administ- rator/GIS-Spezialist (m/w/d)
    Stadt Nürtingen, Nürtingen
  3. IT-Beratung & Support für Baustellen und Konzernstandorte (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart
  4. SAP SuccessFactors Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Freiburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)
  2. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Power Automate Desktop: Was wir alles in Windows 10 automatisieren können
Power Automate Desktop
Was wir alles in Windows 10 automatisieren können

Werkzeugkasten Microsofts Power Automate Desktop ist ein tolles kostenloses Script-Tool. Wir zeigen an einem simplen Beispiel, wie wir damit Zeit sparen.
Eine Anleitung von Oliver Nickel

  1. Fotosammlung einscannen Buenos Dias aus dem Homeoffice
  2. Remapper App-Tasten der neuen Fire-TV-Fernbedienung ändern
  3. Zoom Escaper Sich einfach mal aus dem Meeting stören

Indiegames-Entwicklung: Was dieser Saftladen besser macht als andere
Indiegames-Entwicklung
Was dieser Saftladen besser macht als andere

Der Saftladen in Berlin ist als Gemeinschaftsbüro für Spieleentwickler erfolgreich, während vergleichbare Angebote scheitern.
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. #gamedevpaidme Spieleentwickler legen ihre Gehälter offen
  2. Gaming US-Spielebranche zahlt rund 121.000 US-Dollar Gehalt

Rückschau E3 2021: Galaktisch gute Spiele-Aussichten
Rückschau E3 2021
Galaktisch gute Spiele-Aussichten

E3 2021 Es hat sich selten wie eine E3 angefühlt - dennoch haben Spiele- und Hardware-Ankündigungen Spaß gemacht. Meine persönlichen Highlights.
Von Peter Steinlechner

  1. Xbox Microsoft mit Trailern, Terminen und Top Gun