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Pendlerpauschale!

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  1. Pendlerpauschale!

    Autor: eingemaischt 03.12.20 - 21:45

    Nicht nur muss man über 1000¤ Werbungskosten haben -

    wer mehr als 17km von der Arbeit entfernt wohnt hat trotz der 5¤ weniger Erstattung, denn für die Tage im Homeoffice fällt natürlich die Pendlerpauschale weg.

    Also unterm Strich kostet die Home-Office-Pauschale dem Staat nicht einmal etwas - verglichen mit dem Vorjahr.

  2. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: Emulex 03.12.20 - 21:51

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur muss man über 1000¤ Werbungskosten haben -
    >
    > wer mehr als 17km von der Arbeit entfernt wohnt hat trotz der 5¤ weniger
    > Erstattung, denn für die Tage im Homeoffice fällt natürlich die
    > Pendlerpauschale weg.
    >
    > Also unterm Strich kostet die Home-Office-Pauschale dem Staat nicht einmal
    > etwas - verglichen mit dem Vorjahr.

    Es scheint hier echt viele zu geben, die für Homeoffice-Tage die Pendlerpauschale ansetzen und nun auch noch irgendwie angepisst sind, dass sie nicht beides kriegen.
    Was stimmt nicht mit euch?

  3. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: Oktavian 03.12.20 - 21:54

    > wer mehr als 17km von der Arbeit entfernt wohnt hat trotz der 5¤ weniger
    > Erstattung, denn für die Tage im Homeoffice fällt natürlich die
    > Pendlerpauschale weg.

    Ja, natürlich. Pendlerpauschale gibt es nur für die Tage, an denen man gependelt ist. Es ist ja keine Belohnung fürs pendeln, sie soll nur die Kosten fürs pendeln steuerfrei stellen. Eigentlich logisch, oder?

  4. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: martymarty 04.12.20 - 06:55

    Zum Pendeln gehört ja wohl mehr als nur Benzinkosten. Niemand kann sein Auto für 5 Tage abmelden. Versicherung, Finanzierung, Verschleiß bleibt ja bestehen und dank mangelnder gesetzlicher Regelung, kann auch niemand mit Home Office fest kalkulieren.

  5. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: TonyStark 04.12.20 - 07:15

    Wenn Du meinst Dir ein Fahrzeug auf Grund der Pendlerpauschale zu finanzieren ist das ja wohl Dein Problem.
    Und welcher Verschleiß tritt denn auf wenn das Fahrzeug 3 von 5 Tagen steht?
    Wer Zu Hause arbeitet der pendelt nicht, hat also keine Kosten für das pendeln,Punkt!

  6. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: trinkhorn 04.12.20 - 07:39

    Naja, kenne einige Haushalte mit 2 Autos für 2 Personen, weil beide das Auto zum pendeln benötigen. Außerhalb von Arbeitswegen aber nie gleichzeitig 2 Autos brauchen. Die können ohne vertragliche oder gesetzliche Zusicherung von homeoffice nun nicht 1 Auto verkaufen, und bestenfalls abmelden (was sich auch erst bei mehreren zugesicherten Monaten rentiert), falls sie es auf dem eigenen Grundstück stehen haben.
    Und auch ein abgemeldeter Wagen der nicht bewegt wird hat durch altern einen Wertverlust, bzw muss weiter abbezahlt werden, und hat (natürlich nicht verpflichtend) regelmäßige Wartungsintervalle um das "Checkheft" zu pflegen. Das ist für diese Leute schon eine doofe Situation gerade.

    Jedoch ist deren Problem letztendlich nicht die Einführung einer Homeoffice-Pauschale (die ja eben eher bedeutet, dass sie nun überhaupt etwas ansetzen dürfen), sondern die fehlende Planbarkeit durch die monatlich verlängerten kurzfristigen Betriebsvereinbarungen zum mobilen Arbeiten.

    Ich glaube übrigens nicht unbedingt, dass ich 5¤/Tag Mehrkosten daheim durch Homeoffice habe. Von daher zahlt die Pauschale ja auch ein bisschen meine KFZ-Versicherung, etc. mit.

  7. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: McWiesel 04.12.20 - 07:51

    Die Pendlerpauschale ist eh das ungerechteste Konstrukt, was es gibt.

    Wer umweltbewusst große Pendelstrecken vermeidet, nahe an den Arbeitsplatz zieht und eine ÖPNV-Jahreskarte für 500-999¤ kauft, der kriegt quasi überhaupt nichts.

    Wer schön günstig auf dem Land wohnt, jeden Tag 50km mit dem Auto fährt, der kriegt das mit einem halbwegs sparsamen Auto und etwas Schmu (woher weiß schon das FA wann man tatsächlich auf Arbeit war) dank der Pendlerpauschale mittlerweile fast schon zum Nulltarif hin.

    Nein, ich gönne es den Leuten, da man heutzutage insb. als mit dem Auto mobiler Mensch kaum noch in der Stadt wohnen kann, trotzdem kann das einem passieren und dank ÖPNV können auch Kurzstrecken im Vergleich extrem teuer werden. Aber teure Fahrarten interessiert das FA nicht.

  8. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: Tuxraxer007 04.12.20 - 08:24

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Pendlerpauschale ist eh das ungerechteste Konstrukt, was es gibt.
    >
    > Wer umweltbewusst große Pendelstrecken vermeidet, nahe an den Arbeitsplatz
    > zieht und eine ÖPNV-Jahreskarte für 500-999¤ kauft, der kriegt quasi
    > überhaupt nichts.
    Die Pendlerpauschale wurde in letzter Zeit ja auch dafür missbraucht, den Fachkräftemangel in Großstädten zu bekämpfen.
    Die Leute sind aus den Städten ins Umland gezogen, weil dort die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger sind. Da haben sich eben viele dort direkt auch nen neuen Job gesucht.
    Mit der Pendlerpauschle hat man versucht, die Arbeitskräfte wieder zu Jobs in die Stadt zu locken.

    Aber am Ende deckt die Pendlerpauschale bei Autos nicht die tatsächlichen Kosten.

  9. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: ZeoZax 04.12.20 - 08:25

    Die auf dem Land leben haben dann aber auch die schwächere Infrastruktur, egal ob wirtschaftlich, medizinisch oder kulturell.
    Außerdem ist Mietraum auf dem Land rar, weshalb sie meist eigene Immobilien finanzieren/kaufen.
    Andererseits könnte es vielleicht den Grund, dass man eine Verstärkung der Landflucht vermeiden möchte, um die städtischen Infrastrukturen nicht zu überlasten. Allein wenn man an die Mietpreise denkt, wenn noch mehr in die Stadt wollen/müssen.
    Aber ist bestimmt alles cool, wenn dann wirklich alle in der Stadt leben....d**mes Landvolk... wissen gar nicht was richtig und gut ist.

  10. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: hyperlord 04.12.20 - 08:31

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Pendlerpauschale ist eh das ungerechteste Konstrukt, was es gibt.
    >
    > Wer umweltbewusst große Pendelstrecken vermeidet, nahe an den Arbeitsplatz
    > zieht und eine ÖPNV-Jahreskarte für 500-999¤ kauft, der kriegt quasi
    > überhaupt nichts.

    Herr Habeck sind Sie es? Die Pendlerpauschale ist doch gar nicht auf das Auto festgelegt.


    > Wer schön günstig auf dem Land wohnt, jeden Tag 50km mit dem Auto fährt,
    > der kriegt das mit einem halbwegs sparsamen Auto und etwas Schmu (woher
    > weiß schon das FA wann man tatsächlich auf Arbeit war) dank der
    > Pendlerpauschale mittlerweile fast schon zum Nulltarif hin.

    Klar und wer in der Stadt immer schwarz fährt, zahlt gar nichts.

  11. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: trinkhorn 04.12.20 - 08:33

    > Aber am Ende deckt die Pendlerpauschale bei Autos nicht die tatsächlichen Kosten.
    viele verstehen nicht, dass das nie Ziel oder Anspruch war, sondern es darum geht diese tatsächlichen Kosten (vereinfacht als Pauschalbetrag angenommen) steuerfrei zu machen.

  12. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: hyperlord 04.12.20 - 08:33

    TonyStark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du meinst Dir ein Fahrzeug auf Grund der Pendlerpauschale zu
    > finanzieren ist das ja wohl Dein Problem.
    > Und welcher Verschleiß tritt denn auf wenn das Fahrzeug 3 von 5 Tagen
    > steht?
    > Wer Zu Hause arbeitet der pendelt nicht, hat also keine Kosten für das
    > pendeln,Punkt!

    Wer sagt denn, dass es nur um Autofahrer geht? Ich pendele im Normalfall nach Hamburg mit der Bahn. Das HVV-Ticket kostet ca. 180¤ / Monat - im Frühjahr konnte man das pausieren, jetzt nicht. Zum Glück war ich über 12 Monate Abonnent und konnte das Ticket daher ohne Strafzahlung kündigen, aber für andere ist das ggf. nicht möglich. D.h. man hat dann durchaus hohe Kosten, auch wenn man nicht pendelt.

  13. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: Michael H. 04.12.20 - 08:34

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur muss man über 1000¤ Werbungskosten haben -
    >
    > wer mehr als 17km von der Arbeit entfernt wohnt hat trotz der 5¤ weniger
    > Erstattung, denn für die Tage im Homeoffice fällt natürlich die
    > Pendlerpauschale weg.
    >
    > Also unterm Strich kostet die Home-Office-Pauschale dem Staat nicht einmal
    > etwas - verglichen mit dem Vorjahr.

    Wait w00t?
    Beschwerst du dich gerade allen ernstes darüber, dass du kein Geld mehr über die Steuer bekommst, weil du das Geld nicht mehr zahlen musst?

    Ich habe 21km/Tag einfach.
    Das sind 6,30¤/Tag x 220 AT = 1386¤ die ich steuerlich ansetzen kann. Davon habe ich bei der Diesjährigen Steuererklärung auch 390¤ für rausbekommen.

    Würde ich voll im Homeoffice arbeiten, würde ich mir pro Tag 42km fahrt sparen. Das sind pro Jahr 9240km bei 220AT, die mein Auto nicht fahren muss. Auf 6,2 Liter Verbrauch sind das 572,88 Liter die ich Benzin einspare und bei einem aktuellen Preis von 1,30 im Schnitt, sind das 744,74¤ Benzinkosten die ich pro Jahr spare. Mal vom verschleiß der Teile abgesehen, die ich bei meiner Karre auf ca. 200-250 ¤ Jahr beziffern würde, wenn ich das Mittel der Bremserneuerung, Stoßdämpfer, Federn, Winter und Sommerreifen der letzten 7 jahre nehmen würde.
    Macht also knapp 1000¤ die ich mir effektiv pro Jahr spare.

    Dafür brauch ich dann auch nicht knapp 400¤ Steuerrückzahlung, wenn ich während des Jahres 1000¤ weniger Kosten hatte.

    Aber wenn du gerne erstmal einen mehrfach höheren Betrag ausgibst um davon dann nur einen Bruchteil wieder zu bekommen... gerne, nur zu..

  14. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: Trollversteher 04.12.20 - 08:41

    >Ja, natürlich. Pendlerpauschale gibt es nur für die Tage, an denen man gependelt ist. Es ist ja keine Belohnung fürs pendeln, sie soll nur die Kosten fürs pendeln steuerfrei stellen. Eigentlich logisch, oder?

    Und was ist mit ÖPNV-Jahres- und Job-Ticket-abonenten? Die zahlen trotzdem weiter, auch wenn sie die Leistung im homeoffice nicht in Anspruch nehmen...

  15. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: trinkhorn 04.12.20 - 08:41

    Bei manchen greift bei "von der Steuer absetzen" scheinbar der gleiche Gedanke wie beim Black Friday:
    Je mehr ich ausgebe, desto mehr spare ich, und dann ist es auch egal ob man das Geld sinnvoll ausgibt. Man spart ja...

  16. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: McWiesel 04.12.20 - 08:55

    Tuxraxer007 schrieb:
    ------------------------------------
    > Aber am Ende deckt die Pendlerpauschale bei Autos nicht die tatsächlichen
    > Kosten.

    Also ich hab da immer deutlichen Gewinn gemacht. Natürlich, weil ich das Auto als "eh-da" Kosten rechne, schließlich fahre ich damit ja auch privat rum. Aber die >1500¤, was ich aus der Steuer rausbekommen hab, waren deutlich mehr als der Spritpreis und die ein oder andere Reparatur, die vermutlich wegen der Pendelfahrt eher anstand.

    Jetzt nach einem Umzug fahre ich mit der Bahn (bei mir hat leider die Auto-Vergrellungs-Politik gewirkt, echt keine Lust mehr auf absichtlich herbeigeführten Dauerstau im Berufsverkehr), lege aber halt nun gewaltig drauf. Das Auto abschaffen kann ich nicht, aber den Preis der Jahreskarte krieg ich nicht so wie das frühere Benzingeld mit ca. 1500¤ im Jahr versüßt, da der Preis der Bahnfahrkarte bei Weitem nicht durch die km-Pauschale gedeckt wird, aber auch nicht die 1000¤ überschreitet.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.20 08:59 durch McWiesel.

  17. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: AllDayPiano 04.12.20 - 09:02

    Hehe das war vielleicht vor 20 Jahren mal so.

    Real kostet ein Autokilometer irgendwas zwischen 40-70 ct. / km. Jeder Kilometer verursacht also mehr Kosten, als durch die Pauschale gewonnen wird. Dann wird die Pauschale nur auf die einfache Strecke angewendet.

    Prinzipbedingt zahlt also das FA nicht mehr als 40% der Kosten.

    Aber nichtmal die bezahlt es. Denn die errechneten Kilometerbeträge reduzieren lediglich das zu versteuernde Einkommen.

    Wenn man also - wie ich - 2100 Euro Pendlerausgaben geltend machen kann, dann reduziert das mein Jahres-Einkommen um ebendiese 2100 Euro.

    Real bekomme ich also nur die Steuerersparnis zwischen dem Einkommen mit, und ohne Fahrtkosten. Das macht aufs Jahr gerechnet bei mit etwa 1000 Euro aus. Demgegenüber stehen aber reale Fahrtkosten von 5600 - 9800 Euro (je nachdem, wie hoch die Real-km-kosten des Autos wirklich sind).

    Es ist also ein absoluter Kuhhandel und sorgt für eine Entlastung zwischen 18%-10%.

    Der Mensch, der bei sowas neidisch wird, möchte ich mal sehen. Scheinbar hat sich derjenige dann noch nie Gedanken darum gemacht, wie teuer Pendeln eigentlich ist.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  18. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: eingemaischt 04.12.20 - 09:03

    Ein Auto kostet dich ab 2¤ / Tag (VW up/ Fox) aufwärts. Einfach nur, wenn du den Kaufpreis und Reparaturen "flach" auf 12 Jahre Nutzung rechnest.

    Die Frage ist also wirklich, ob du das Auto sowieso hättest, wenn du von mo-fr nur damit pendelst und es nur sa+so manchmal für einen Ausflug nutzt - Carsharing existiert.

  19. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: AllDayPiano 04.12.20 - 09:04

    Schau mal meinen Beitrag eins unter Dir an.

    Ich pendle jeden Tag 70 km (35 einfach), bin damit eigentlich perfekt im Schnitt und kenne niemanden, der so viel Geld für ÖPNV ausgibt, wie ich (und damit viele andere gleichermaßen) für's Pendeln ausgeben muss.

    In Deutschland bekommt niemand etwas geschenkt; erst recht nicht vom Finanzamt. Ich würde mit Handkuss das ÖPNV-Ticket bezahlen, wenn das eine für mich tragfähige Lösung wäre, und ich mir die 4000 Euro im Jahr sparen könnte.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  20. Re: Pendlerpauschale!

    Autor: McWiesel 04.12.20 - 09:18

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Auto kostet dich ab 2¤ / Tag (VW up/ Fox) aufwärts. Einfach nur, wenn
    > du den Kaufpreis und Reparaturen "flach" auf 12 Jahre Nutzung rechnest.

    Und diese Kosten werden privat halt falsch angesetzt. Das trifft zu bei einem reinen Dienstfahrzeug, dass ich ausschließlich für die Pendelei angeschafft hab und nutze. Aber das das ist eher die Ausnahme, in der Regel fahr ich ja auch viel privat mit dem Auto rum, muss also sowieso Anschaffung, Steuer, Versicherung dafür zahlen.

    Also sind die 30 Cent fast nur Ersatz fürs Spritgeld (denn die Kosten kommen maßgeblich durch die Pendelei dazu, die ich sonst nicht hätte) und damit eigentlich viel zu hoch. Denn damals wurde damit wirklich fast der komplette Unterhalt meines Privatwagens durch die Pendlerpauschale finanziert (lag wohl genau an einem Sweetspot, wo nicht zu viel km aufs Auto kamen, aber die Zahlung trotzdem reichlich war).

    Die Bahnfahrkarte bezahle ich hingegen wirklich nur für die Arbeit (die 3 Tage, wo ich dieselbe Strecke mal privat fahr, kann man vernachlässigen), bekomme aber nichts erstattet.

    > Die Frage ist also wirklich, ob du das Auto sowieso hättest, wenn du von
    > mo-fr nur damit pendelst und es nur sa+so manchmal für einen Ausflug nutzt
    > - Carsharing existiert.

    Ja, viel drüber nachgedacht, andererseits geht trotzdem enorm viel Lebensqualität verloren, insbesondere da mit Carsharing Spontanität nicht mehr möglich ist und ich dann tatsächlich erst mit der Bahn zum Sammelplatz für Mietautos fahren müsste. Das macht man in der Praxis einfach nicht, wenn man Sonntagnachmittags nochmal geschwind wo hin möchte. Und alles mit ÖPNV machen ist sowieso unbezahlbar (weil noch zig Taxifahrten etc. dazukämen).

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