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Ethik-Ausbildung für Admins

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  1. Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Little_Green_Bot 30.12.13 - 00:57

    Hinter diesem subversiven Aufruf zum Geheimnis-Verrat steckt die Annahme, dass Administratoren in der Lage sind, die Konsequenzen ihres Handelns auf globaler Ebene abzuschätzen. Ich fürchte, die meisten Admins sind damit überfordert.

    Die persönlichen Konsequenzen, also Verlust des Vertrauens bei Arbeitgebern, kommen noch hinzu. Also eine typische Sonntagsrede für Idealisten, und ansonsten: Don't try this at home! Snowden ist ein Held, aber er hat auch verdammt viel Glück gehabt, und weiß sehr genau, was er tut.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  2. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: TheBigLou13 30.12.13 - 01:24

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinter diesem subversiven Aufruf zum Geheimnis-Verrat steckt die Annahme,
    > dass Administratoren in der Lage sind, die Konsequenzen ihres Handelns auf
    > globaler Ebene abzuschätzen. Ich fürchte, die meisten Admins sind damit
    > überfordert.
    >
    > Die persönlichen Konsequenzen, also Verlust des Vertrauens bei
    > Arbeitgebern, kommen noch hinzu. Also eine typische Sonntagsrede für
    > Idealisten, und ansonsten: Don't try this at home! Snowden ist ein Held,
    > aber er hat auch verdammt viel Glück gehabt, und weiß sehr genau, was er
    > tut.

    Typischer NSA-Anhängertext welcher versuchen soll die Arbeit der Admins des Artikels in den Dreck zu ziehen...

  3. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: djslimer 30.12.13 - 01:37

    TheBigLou13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Typischer NSA-Anhängertext welcher versuchen soll die Arbeit der Admins des
    > Artikels in den Dreck zu ziehen...


    das weiß ich noch nicht mal, aber er ist auf jeden Fall mal krass respektlos, arrogant und zu tiefst beleidigend.

    unglaublich.

  4. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: iRofl 30.12.13 - 01:56

    djslimer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheBigLou13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Typischer NSA-Anhängertext welcher versuchen soll die Arbeit der Admins
    > des
    > > Artikels in den Dreck zu ziehen...
    >
    > das weiß ich noch nicht mal, aber er ist auf jeden Fall mal krass
    > respektlos, arrogant und zu tiefst beleidigend.
    >
    > unglaublich.

    Aber echt. Ich würde ihm am liebsten sofort alle schreib, nein auch die Leserechte entfernen!

  5. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.13 - 02:40

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinter diesem subversiven Aufruf zum Geheimnis-Verrat steckt die Annahme,
    > dass Administratoren in der Lage sind, die Konsequenzen ihres Handelns auf
    > globaler Ebene abzuschätzen.


    Ich Frage mich warum Handlungen immer vorher durch kalkuliert werden müssen,wobei die Zeit dafür ausreichend da war.


    >Ich fürchte, die meisten Admins sind damit
    > überfordert.

    Ich befürchte das du das unmöglich beurteilen kannst.
    Aber in einer Ethik-Ausbildung sollte Gleichschaltung immer ein Thema sein. Das Volk der Systemadministratoren ist aufjedenfall ein Teil der Realgesellschaft und wenn du fürchtest das sie etwas überfordern könnte,sollte ggf auch gesagt werden was dir da vorschwebt. Nicht das noch jemand den Eindruck gewinnt, die ganze Thematik würde dich überfordern.

    > Die persönlichen Konsequenzen, also Verlust des Vertrauens bei
    > Arbeitgebern, kommen noch hinzu.

    Also Feige den Schwanz einziehen? Super wie du die Sache abgeschätzt hast.


    Also eine typische Sonntagsrede für
    > Idealisten, und ansonsten: Don't try this at home! Snowden ist ein Held,
    > aber er hat auch verdammt viel Glück gehabt, und weiß sehr genau, was er
    > tut.

    Danke für die Einschätzung,Snowden ist bestimmt einer der glücklichsten Exilanten aller Zeiten.

  6. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: barforbarfoo 30.12.13 - 04:41

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinter diesem subversiven Aufruf zum Geheimnis-Verrat steckt die Annahme,
    > dass Administratoren in der Lage sind, die Konsequenzen ihres Handelns auf
    > globaler Ebene abzuschätzen. Ich fürchte, die meisten Admins sind damit
    > überfordert.

    Und warum sollten Politiker in der Lage sein die Konsequenzen der von ihnen beauftragten Schnüffelei auf globaler Ebene abzuschätzen?

    Die Schnüffelei ist die Subversion. Ein Staat der seine Bürger ausspioniert ist immanent subversiv.

  7. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Little_Green_Bot 30.12.13 - 06:46

    Es gibt heute genau wie im Dritten Reich Situationen, in denen Verrat am Arbeitgeber die ethisch richtige Entscheidung ist. Aber das ist so selten, dass es nicht der Rede wert ist. Deshalb hätte sich der gern populistisch auftretende Assange das sparen können.

    Ich plädiere lediglich dafür, sich die Konsequenzen klar zu machen, und zu wissen, wofür man Risiken eingeht. Mit Anarchie ist niemandem gedient, und Ethik wird wirklich sehr schnell kompliziert. Das weiß jeder, der sich mal damit beschäftigt hat.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  8. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Moe479 30.12.13 - 07:04

    und? welche ethik verfolgt ein geheimdienst? welche genau? alles zu tun um das regime zu stützen? auch dafür zu morden? ist es das, was besser sein soll?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.13 07:05 durch Moe479.

  9. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: ThorstenSchleicher 30.12.13 - 07:41

    “If our Founding Fathers had lived in these times, and if King George III had had an NSA with that kind of technological capability, the Founding Fathers would have been picked up, arrested and executed before they ever got to Philadelphia to sign the Declaration of Independence.”

  10. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: 1st1 30.12.13 - 08:38

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt heute genau wie im Dritten Reich Situationen, in denen Verrat am
    > Arbeitgeber die ethisch richtige Entscheidung ist. Aber das ist so selten,
    > dass es nicht der Rede wert ist. Deshalb hätte sich der gern populistisch
    > auftretende Assange das sparen können.
    >
    > Ich plädiere lediglich dafür, sich die Konsequenzen klar zu machen, und zu
    > wissen, wofür man Risiken eingeht. Mit Anarchie ist niemandem gedient, und
    > Ethik wird wirklich sehr schnell kompliziert. Das weiß jeder, der sich mal
    > damit beschäftigt hat.

    Das alles ist eine Abwägung. In Arbeitsverträgen für Admins, so wie in meinem, aber auch eigentlich in jedem Arbeitsvertrag steht drin, dass vertrauliche Firmeninternas oder Firmeninternas der Kunden (wo bei Systemhäusern und IT-Dienstleistern eingestellte Admins oft eingesetzt werden) nicht an Dritte weiter zu geben sind. Das unterschreibt man mit dem Arbeitsvertrag. Wer dagegen verstößt, fliegt aus dem Job, bekommt womöglioch noch eine Klage an die Backe und findet vielleicht nie mehr einen Job in dem Bereich.

    An eine Quelle wie NSA-Internas heranzukommen, und dann auch noch solche Dokumente der eklatanten Verstöße gegen alle Regeln des menschlichen Zusammenlebens der Staaten und Völker schwarz auf weiß zu finden und deren Tragweite zu erfassen, das ist relativ selten.

    Ich glaube, die allerwenigsten von uns werden je eine solche Situation erleben, und selbst dann ist es eine Abwägung, wer Familie und Kinder hat, wird sich diese Abwägung sicher nicht leichter machen. Dass Snowden das machen konnte, ist ein verdammtes Glück, aber es hat auch sein Leben stärker beeinflusst, als andere es in Kauf genommen hätten. Die NSA hatte zum Zeitpunkt, wo Snowden die Sachen abgreifen konnte, über 1000 Admins, nur einer hat sich getraut.

  11. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: BrainWar 30.12.13 - 09:55

    Über das, was die Geheimdienste tun, kann man geteilter Meinung sein. Der Blick nur auf diese ist aber einseitig. Und feige. Genauso sollte man auch dazu aufrufen, vor allem islamistische (ja, ich sage das böse Wort, denn von dort kommt momentan der meiste Terror und dieser hat uns die Ausweitung der Geheimdiensttätigkeit beschert) Netzwerke zu infiltrieren, ihre Kommunikation (vielleicht auch namentlich, wie bei den veröffentlichten Geheimdienstdokumenten) zu veröffentlichen und ihre plumpe, aber bei den Zielgruppen effektive Propaganda zu stören oder am Besten gleich zu löschen, damit der unendliche Nachschub an jungen Terrordeppen versiegt. Aber das trauen sich die Aktivisten nicht, da könnte man sich ja eine blutige oder nach alter Sitte abgeschnittene Nase holen ...

  12. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Braumeister 30.12.13 - 09:56

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Little_Green_Bot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt heute genau wie im Dritten Reich Situationen, in denen Verrat am
    > > Arbeitgeber die ethisch richtige Entscheidung ist. Aber das ist so
    > selten,
    > > dass es nicht der Rede wert ist. Deshalb hätte sich der gern
    > populistisch
    > > auftretende Assange das sparen können.
    > >
    > > Ich plädiere lediglich dafür, sich die Konsequenzen klar zu machen, und
    > zu
    > > wissen, wofür man Risiken eingeht. Mit Anarchie ist niemandem gedient,
    > und
    > > Ethik wird wirklich sehr schnell kompliziert. Das weiß jeder, der sich
    > mal
    > > damit beschäftigt hat.
    >
    > Das alles ist eine Abwägung. In Arbeitsverträgen für Admins, so wie in
    > meinem, aber auch eigentlich in jedem Arbeitsvertrag steht drin, dass
    > vertrauliche Firmeninternas oder Firmeninternas der Kunden (wo bei
    > Systemhäusern und IT-Dienstleistern eingestellte Admins oft eingesetzt
    > werden) nicht an Dritte weiter zu geben sind. Das unterschreibt man mit dem
    > Arbeitsvertrag. Wer dagegen verstößt, fliegt aus dem Job, bekommt
    > womöglioch noch eine Klage an die Backe und findet vielleicht nie mehr
    > einen Job in dem Bereich.
    >
    > An eine Quelle wie NSA-Internas heranzukommen, und dann auch noch solche
    > Dokumente der eklatanten Verstöße gegen alle Regeln des menschlichen
    > Zusammenlebens der Staaten und Völker schwarz auf weiß zu finden und deren
    > Tragweite zu erfassen, das ist relativ selten.
    >
    > Ich glaube, die allerwenigsten von uns werden je eine solche Situation
    > erleben, und selbst dann ist es eine Abwägung, wer Familie und Kinder hat,
    > wird sich diese Abwägung sicher nicht leichter machen. Dass Snowden das
    > machen konnte, ist ein verdammtes Glück, aber es hat auch sein Leben
    > stärker beeinflusst, als andere es in Kauf genommen hätten. Die NSA hatte
    > zum Zeitpunkt, wo Snowden die Sachen abgreifen konnte, über 1000 Admins,
    > nur einer hat sich getraut.

    In meinen Augen (ich bin Systemadministrator) ist es schon eine sehr krasse Regelverletzung überhaupt in Dateien zu sichten, in denen ich überhaupt nichts zu suchen habe. Ich schau mir ja auch nicht Firmengehaltsabrechungen an, nur weil ich für Wartungsarbeiten Zugriff auf den Datenbank - Server oder File - Server habe.

    Das ist ein absolutes nogo

  13. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Tiles 30.12.13 - 10:45

    Das absolute No Go ist das Wegsehen. Wohin das führt haben wir in unserer Geschichte mehr als einmal gesehen. Wehret den Anfängen. Oder würdest du weiter ruhig sein wenn du feststellst dass du einen Mafiaserver administrierst? Ich würde mich da wohl zumindest schleunigst um einen neuen Job kümmern.

    Eine totale Überwachung führt unweigerlich zu Totalitarismus. Egal unter welchem Deckmäntelchen und mit welchen *guten* Absichten und Legitimationen die betrieben wird. Und genau das ist in Amerika passiert. Das ist inzwischen ein totalitärer imperialistischer Überwachungsstaat der auch vor Morden und Repressalien im In- und Ausland nicht zurückschreckt. Alles unter dem Deckmäntelchen der Terrorismusbekämpfung.

    Die kommen gar nicht auf die Idee dass sie genau dadurch überhaupt erst den Terrorismus erzeugen den sie vorgeben zu bekämpfen.

  14. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: ayngush 30.12.13 - 12:49

    Braumeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinen Augen (ich bin Systemadministrator) ist es schon eine sehr krasse
    > Regelverletzung überhaupt in Dateien zu sichten, in denen ich überhaupt
    > nichts zu suchen habe. Ich schau mir ja auch nicht Firmengehaltsabrechungen
    > an, nur weil ich für Wartungsarbeiten Zugriff auf den Datenbank - Server
    > oder File - Server habe.
    >
    > Das ist ein absolutes nogo

    Nein, das ist für dich deine Erklärung, die dir dein Leben einfacher gestaltet. Getreu dem Motto „Was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf schaue nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf höre nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, davon rede nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, das tue nicht.“ - also das Verhalten der drei Affen Mizaru, Kikazaru, Iwazaru.

    Oder wie man es auch noch ausdrücken könnte: Deru kugi wa utareru - Ein Nagel, der hervorsteht, wird eingeschlagen.

    Das ist aber nicht das Leitbild einer besseren Gesellschaft, sondern das Leitbild der japanischen Gesellschaft, die es jedoch nicht so hat mit Protest, Widerstand, Individualismus. Da geht es schnell immer um Ehre und das Gefühl, sich selbst für die Gesellschaft aufzuopfern. Das Problem ist nur, dass das große Folgeprobleme hat - viele japaner haben deswegen Probleme mit Alkohol und viele japanerinnen bringen sich deswegen auch einfach mal um, weil sie es nicht aushalten einen gewalttätigen, alkoholisierten, vergewaltigen Ehemann anzuzeigen und mitwissende Personen helfen einen auch nur im Verborgenen hinter vorgehaltener Hand mit doppelter Moralvorstellung, weil der Nagel der hervorsteht wird ja eingeschlagen...
    Das ist also die Gesellschaftsform nach der du strebst, wo für wir im Westen seit Jahrzehnten Aufklärung und Bildung auf höchstem Niveau betreiben? Ich glaube ja wohl nicht...

    Es ist kein "NoGo" sondern dein verfluchtes Grundrecht (Artikel 20 Absatz 4 GG) und dadurch deine, nicht nur moralische Verpflichtung, Unrecht da aufzuzeigen wo es passiert und dagegen angemessenen Widerstand zu leisten.
    Ein "NoGo" ist es einfach Weg zusehen - das ist feige und faul.

    Niemand sagt, dass man in Lohnbuchhaltungen herum schnüffeln soll, es geht bei dem Kern der Sache ja darum, dass, wenn man Kenntnis davon hat, dass man für einen Arbeitgeber handelt, von dem man durch interne Daten sichere Belege hat, dass dort ein (ethisches) Unrecht (zur Not nimmt man die UN-Charta als Maßstab, da macht man nichts verkehrt mit...) geschieht, man sich ruhig verpflichtet fühlen soll dieses im Rahmen seiner Möglichkeiten aufzudecken.

    Jeder, der bei einer "Betrügerfirma" (Lizenzen nicht bezahlt bis hin zu bewusst und beabsichtigt Kunden geprellt, liebe "Finanzberater", fühlt euch gerne mit angesprochen) arbeitet sollte man seinen Standpunkt überdenken und seinen Teil für die Gesellschaft / Menschheit leisten. Damit meine ich nicht Seppuku, sondern schlicht und simpel: Das verdammte Maul aufmachen und nicht "NoGo" in Foren absondern.

    Schöne Grüße

  15. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: David64Bit 30.12.13 - 14:01

    BrainWar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über das, was die Geheimdienste tun, kann man geteilter Meinung sein. Der
    > Blick nur auf diese ist aber einseitig. Und feige. Genauso sollte man auch
    > dazu aufrufen, vor allem islamistische (ja, ich sage das böse Wort, denn
    > von dort kommt momentan der meiste Terror und dieser hat uns die Ausweitung
    > der Geheimdiensttätigkeit beschert) Netzwerke zu infiltrieren, ihre
    > Kommunikation (vielleicht auch namentlich, wie bei den veröffentlichten
    > Geheimdienstdokumenten) zu veröffentlichen und ihre plumpe, aber bei den
    > Zielgruppen effektive Propaganda zu stören oder am Besten gleich zu
    > löschen, damit der unendliche Nachschub an jungen Terrordeppen versiegt.
    > Aber das trauen sich die Aktivisten nicht, da könnte man sich ja eine
    > blutige oder nach alter Sitte abgeschnittene Nase holen ...

    Du solltest dich in "BrainWash" umbenennen.

  16. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: David64Bit 30.12.13 - 14:03

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das ist für dich deine Erklärung, die dir dein Leben einfacher
    > gestaltet. Getreu dem Motto „Was nicht dem Gesetz der Schönheit
    > entspricht, darauf schaue nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit
    > entspricht, darauf höre nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit
    > entspricht, davon rede nicht; was nicht dem Gesetz der Schönheit
    > entspricht, das tue nicht.“ - also das Verhalten der drei Affen
    > Mizaru, Kikazaru, Iwazaru.
    >
    > Oder wie man es auch noch ausdrücken könnte: Deru kugi wa utareru - Ein
    > Nagel, der hervorsteht, wird eingeschlagen.
    >
    > Das ist aber nicht das Leitbild einer besseren Gesellschaft, sondern das
    > Leitbild der japanischen Gesellschaft, die es jedoch nicht so hat mit
    > Protest, Widerstand, Individualismus. Da geht es schnell immer um Ehre und
    > das Gefühl, sich selbst für die Gesellschaft aufzuopfern. Das Problem ist
    > nur, dass das große Folgeprobleme hat - viele japaner haben deswegen
    > Probleme mit Alkohol und viele japanerinnen bringen sich deswegen auch
    > einfach mal um, weil sie es nicht aushalten einen gewalttätigen,
    > alkoholisierten, vergewaltigen Ehemann anzuzeigen und mitwissende Personen
    > helfen einen auch nur im Verborgenen hinter vorgehaltener Hand mit
    > doppelter Moralvorstellung, weil der Nagel der hervorsteht wird ja
    > eingeschlagen...
    > Das ist also die Gesellschaftsform nach der du strebst, wo für wir im
    > Westen seit Jahrzehnten Aufklärung und Bildung auf höchstem Niveau
    > betreiben? Ich glaube ja wohl nicht...
    >
    > Es ist kein "NoGo" sondern dein verfluchtes Grundrecht (Artikel 20 Absatz 4
    > GG) und dadurch deine, nicht nur moralische Verpflichtung, Unrecht da
    > aufzuzeigen wo es passiert und dagegen angemessenen Widerstand zu leisten.
    > Ein "NoGo" ist es einfach Weg zusehen - das ist feige und faul.
    >
    > Niemand sagt, dass man in Lohnbuchhaltungen herum schnüffeln soll, es geht
    > bei dem Kern der Sache ja darum, dass, wenn man Kenntnis davon hat, dass
    > man für einen Arbeitgeber handelt, von dem man durch interne Daten sichere
    > Belege hat, dass dort ein (ethisches) Unrecht (zur Not nimmt man die
    > UN-Charta als Maßstab, da macht man nichts verkehrt mit...) geschieht, man
    > sich ruhig verpflichtet fühlen soll dieses im Rahmen seiner Möglichkeiten
    > aufzudecken.
    >
    > Jeder, der bei einer "Betrügerfirma" (Lizenzen nicht bezahlt bis hin zu
    > bewusst und beabsichtigt Kunden geprellt, liebe "Finanzberater", fühlt euch
    > gerne mit angesprochen) arbeitet sollte man seinen Standpunkt überdenken
    > und seinen Teil für die Gesellschaft / Menschheit leisten. Damit meine ich
    > nicht Seppuku, sondern schlicht und simpel: Das verdammte Maul aufmachen
    > und nicht "NoGo" in Foren absondern.
    >
    > Schöne Grüße

    Verdammt guter Text und sehr Richtig. Wir haben die Gesetzliche Pflicht hinzuschauen, und nicht wegzuschauen. Die Linie zwischen "der Gesellschaft etwas gutes tun" und "Privatsphäre" verletzen ist eine sehr sehr Dünne - die fällt bei Firmen aber komplett weg. Besonders bei so riesen großen Firmen. Wirtschaftsspionage ist da nur eine lächerliche Ausrede um das alles verstecken zu können...

  17. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: barforbarfoo 30.12.13 - 19:53

    BrainWar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über das, was die Geheimdienste tun, kann man geteilter Meinung sein. Der
    > Blick nur auf diese ist aber einseitig. Und feige. Genauso sollte man auch
    > dazu aufrufen, vor allem islamistische (ja, ich sage das böse Wort, denn
    > von dort kommt momentan der meiste Terror und dieser hat uns die Ausweitung
    > der Geheimdiensttätigkeit beschert) Netzwerke zu infiltrieren, ihre
    > Kommunikation (vielleicht auch namentlich, wie bei den veröffentlichten
    > Geheimdienstdokumenten) zu veröffentlichen und ihre plumpe, aber bei den
    > Zielgruppen effektive Propaganda zu stören oder am Besten gleich zu
    > löschen, damit der unendliche Nachschub an jungen Terrordeppen versiegt.
    > Aber das trauen sich die Aktivisten nicht, da könnte man sich ja eine
    > blutige oder nach alter Sitte abgeschnittene Nase holen ...

    Und warum mögen Moslems die USA nicht?
    Vielleicht weil die USA sich wegen des billigen Öls in permanent die inneren Angelegenheiten dieser Staaten einmischt?

    Denk mal drüber nach.

    Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax

  18. Re: Ethik-Ausbildung für Admins

    Autor: Moe479 31.12.13 - 02:13

    nein kann man nicht, denn rechte _und_ gerechte dinge benötigen keiner geheimniskrämerei, rechte _und_ gerechte taten legetimrenen sich selbst, werden durch recht und gesetzt bestätigt, und von der bevölkerung als gerecht anerkannt.

    geheimisse schaffen nur misstrauen und ungunst, sie sind ebend kein pfand für einigkeit recht und freiheit, die aktuelle diskussion beweist das.

    auf dieser grundlage muss man die USA als Schurkenstaat sehen, der einzige lichtblick ist, dass die offenlegung des missverhaltens, des missbrauches von macht, aus ihren eigenen reihen kommt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.13 02:21 durch Moe479.

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