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  5. › Wikileaks: Assange kommt nicht…

Videochat

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  1. Videochat

    Autor: LarusNagel 14.09.19 - 17:49

    Wieso ist es jetzt plötzlich Möglich das er sich per Videochat zu den Anschuldigungen vor Gericht verantwortet? Als er noch in der Botschaft war, da war eine Befragung per Videochat ausgeschlossen.

    Nach einem rechtskräftigen Urteil per Videochat hätte er im Falle eines Freispruches die Botschaft verlassen können. Im Fall einer Verurteilung hätte Ecuador prüfen können, ob sie dem Verurteilten rausschmeißen oder das Urteil ein politisches Urteil war und er erst Recht ihren Schutz genießt.

    mfg
    Larus Nagel

  2. Re: Videochat

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 15.09.19 - 03:37

    LarusNagel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ist es jetzt plötzlich Möglich das er sich per Videochat zu den
    > Anschuldigungen vor Gericht verantwortet?

    Weil doch das genau zu beweisen war:
    Unsere zivilisierte Welt ist gar keine ;-)

    Und wie oft hat uns Assange nun schon ausgezählt?
    Und wir raffen es eben immer noch nicht.

    Lieber noch weitere 5 bis 12 mal über ihn hinwegrollen.
    Dabei hat er uns einfach nur den Spiegel vorgehalten...

  3. Re: Videochat

    Autor: Oktavian 15.09.19 - 08:49

    > Wieso ist es jetzt plötzlich Möglich das er sich per Videochat zu den
    > Anschuldigungen vor Gericht verantwortet? Als er noch in der Botschaft war,
    > da war eine Befragung per Videochat ausgeschlossen.

    Es kommt drauf an, wer befragt und nach welchem Rechtssystem.

    Hier in diesem Fall ging es um eine Verhandlung vor einen Britischen Gericht. Hier mögen Video-Befragungen statthaft sein.

    In dem Fall, der während seines Aufenthalts in der Botschaft in der Presse war, ging es um eine Vernehmung durch die schwedische Staatsanwaltschaft bzw. ein schwedisches Gericht. In dem System sind ggf. Video-Befragungen ausgeschlossen. Da zählt die Unmittelbarkeit des Verfahrens. Und nein, Regeln werden nicht geändert, nur weil es um Herrn Assange geht. Auch Prominente haben sich an Regeln zu halten, selbst wenn sie lästig sind.

    Hier bei uns gibt es Video-Befragungen auch nur unter ganz engen Voraussetzungen, meist im Bereich des Opferschutzes oder des Zeugenschutzes. So werden Kinder, die Opfer sexueller Gewalt wurden, öfters vom Richter in einem Nebenzimmer befragt, die Befragung aufgezeichnet und als Video im Prozess gezeigt. Den Kindern bleibt damit die Konfrontation mit dem Täter erspart. Das ist aber die absolute Ausnahme. Eine Video-Befragung, weil der Zeuge keine Lust hat zu kommen, ist sehr selten, eine solche Befragung des Angeklagten faktisch ausgeschlossen. Bei uns gilt auch die Unmittelbarkeit der mündlichen Verhandlung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.19 08:52 durch Oktavian.

  4. Re: Videochat

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 15.09.19 - 10:13

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt drauf an, wer befragt und nach welchem Rechtssystem.
    >
    > Hier in diesem Fall ging es um eine Verhandlung vor einen Britischen
    > Gericht. Hier mögen Video-Befragungen statthaft sein.
    >
    > In dem Fall, der während seines Aufenthalts in der Botschaft in der Presse
    > war, ging es um eine Vernehmung durch die schwedische Staatsanwaltschaft
    > bzw. ein schwedisches Gericht. In dem System sind ggf. Video-Befragungen
    > ausgeschlossen.

    Zwei legitime Vermutungen.
    Wie es um die jeweiligen Regelungen in Schweden wirklich steht, weißt aber auch Du nicht.

    Genausogut können Videobefragungen dort gültig sein.

    Wie auch immer.

    Dreist wird Dein Kommentar ab diesen folgenden Absatz, denn plötzlich wird aus Deiner Annahme ein handfestes Argument:

    > Da zählt die Unmittelbarkeit des Verfahrens. Und nein,
    > Regeln werden nicht geändert, nur weil es um Herrn Assange geht. Auch
    > Prominente haben sich an Regeln zu halten, selbst wenn sie lästig sind.

    Du wirst sogar offen diffamierend:

    > Eine Video-Befragung, weil der Zeuge keine Lust hat zu kommen ...

    Was soll das?

    Du hast selber Null Ahnung von den etwaigen Regelungen bezüglich der Videovernehmungen, schreibst hier aber als Schlaumeier irgendwelchen abwertenden Senf ins Forum und verzerrst Argumente wie es Dir in den Kram passt.

    Ätzend.

    Du musst Assange nicht mögen, kannst ihn von mir aus auch als Straftäter betrachten. Sich zu einer Lüge herablassen, zeigt aber, dass Du die eingenommene moralische Position selber gar nicht behaupten kannst und diese offenbar auch überhaupt nicht wert bist.



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.19 10:30 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

  5. Re: Videochat

    Autor: HarunHD 15.09.19 - 13:49

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es kommt drauf an, wer befragt und nach welchem Rechtssystem.
    > >
    > > Hier in diesem Fall ging es um eine Verhandlung vor einen Britischen
    > > Gericht. Hier mögen Video-Befragungen statthaft sein.
    > >
    > > In dem Fall, der während seines Aufenthalts in der Botschaft in der
    > Presse
    > > war, ging es um eine Vernehmung durch die schwedische Staatsanwaltschaft
    > > bzw. ein schwedisches Gericht. In dem System sind ggf. Video-Befragungen
    > > ausgeschlossen.
    >
    > Zwei legitime Vermutungen.
    > Wie es um die jeweiligen Regelungen in Schweden wirklich steht, weißt aber
    > auch Du nicht.
    >
    > Genausogut können Videobefragungen dort gültig sein.
    >
    > Wie auch immer.
    >
    > Dreist wird Dein Kommentar ab diesen folgenden Absatz, denn plötzlich wird
    > aus Deiner Annahme ein handfestes Argument:
    >
    > > Da zählt die Unmittelbarkeit des Verfahrens. Und nein,
    > > Regeln werden nicht geändert, nur weil es um Herrn Assange geht. Auch
    > > Prominente haben sich an Regeln zu halten, selbst wenn sie lästig sind.
    >
    > Du wirst sogar offen diffamierend:
    >
    > > Eine Video-Befragung, weil der Zeuge keine Lust hat zu kommen ...
    >
    > Was soll das?
    >
    > Du hast selber Null Ahnung von den etwaigen Regelungen bezüglich der
    > Videovernehmungen, schreibst hier aber als Schlaumeier irgendwelchen
    > abwertenden Senf ins Forum und verzerrst Argumente wie es Dir in den Kram
    > passt.
    >
    > Ätzend.
    >
    > Du musst Assange nicht mögen, kannst ihn von mir aus auch als Straftäter
    > betrachten. Sich zu einer Lüge herablassen, zeigt aber, dass Du die
    > eingenommene moralische Position selber gar nicht behaupten kannst und
    > diese offenbar auch überhaupt nicht wert bist.

    finde ich überhaupt nicht, dass er es so geschrieben und gemeint hat. eher deine annahme ist irritierend. ich hab es vielmehr so gelesen, dass er meinte, wenn es keine videokonferenz in zum beispiele schweden gibt es auch nicht für solche situationen wie für aussange geändert wird. was du daraus bastelst ist eher ätzend.

  6. Re: Videochat

    Autor: Oktavian 15.09.19 - 19:46

    > Zwei legitime Vermutungen.
    > Wie es um die jeweiligen Regelungen in Schweden wirklich steht, weißt aber
    > auch Du nicht.
    >
    > Genausogut können Videobefragungen dort gültig sein.

    Eher unwahrscheinlich. Die Staatsanwaltschaft in Schweden hat die Videobefragung stets aus juristischen Erwägungen ausgeschlossen. Wenn eine solche Befragung in Schweden zulässig und üblich gewesen wäre, so hätten Assanges Anwälte dies bereits während seines überlangen Aufenhalts in der Botschaft angeführt. Haben sie aber nie.

    > > Da zählt die Unmittelbarkeit des Verfahrens. Und nein,
    > > Regeln werden nicht geändert, nur weil es um Herrn Assange geht. Auch
    > > Prominente haben sich an Regeln zu halten, selbst wenn sie lästig sind.
    >
    > Du wirst sogar offen diffamierend:

    Mitnichten. Es werden stets für Personen, die dem Forum lieb sind, Sonderregeln gefordert. Das ist dringend abzulehnen. Wenn Videobefragung kein übliches Prozessmittel ist, dann wird es auch nicht eingeführt, nicht einmal für Personen wie Assange. Das nennt man Rechtsstaat und als solchen habe ich gerade Schweden stets wahrgenommen.

    > > Eine Video-Befragung, weil der Zeuge keine Lust hat zu kommen ...
    >
    > Was soll das?

    Wenn man zitiert, dann bitte richtig. Der Satz bezog sich nicht mehr auf die Vorgänge um Assange, sondern auf die Videobefragung im deutschen Gerichtswesen. Sie ist zum Zeugenschutz oder zum Opferschutz zulässig, keinesfalls aber, weil ein Zeuge verhindert ist, keine Lust hat oder ähnliches. Der Absatz war ein völlig neuer Gedankengang, der Parallelen zum deutschen Justizwesen zog und verdeutlichen sollte, auch in unserem Rechtssystem wäre Assange nicht per Video vernommen wurden.

    Schon allein, dass Assange ja stets als Beschuldigter vernommen wurde und nicht als Zeuge hätte Dir deutlich machen können, dass Herr Assange hier nicht gemeint sein kann.

    > Du musst Assange nicht mögen, kannst ihn von mir aus auch als Straftäter
    > betrachten.

    Er ist mir eigentlich relativ egal. Er hatte mal die Chance, Held zu werden, hat es dann aber ziemlich versaubeutelt und ist damit in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.19 19:49 durch Oktavian.

  7. Re: Videochat

    Autor: Trockenobst 17.09.19 - 18:11

    Assange hat selbst um eine Videobefragung bei seinen Auslieferungsterminen gebeten, da er zu krank ist selbst zu kommen.
    https://www.theguardian.com/media/2019/may/30/julian-assange-too-ill-appear-court-via-video-link-lawyers-say

    In westlichen Gerichten auch die Möglichkeit besteht, einfach mit Richtern und Staatsanwalt, Beisitzern und Co. direkt an den Ort zu gehen. Auch das wird im Artikel angesprochen.

    > Du hast selber Null Ahnung von den etwaigen Regelungen bezüglich der
    > Videovernehmungen

    Bleiben wir doch in der realen Welt, warum Videovernehmungen grundsätzlich kacke sind.
    Skype A:"Hallo, haben sie den Diebstahl begangen?"
    Skype B:"Ja!"
    A: "Gut dann nehmen wir sie...."
    B: "HAHAHAHAHA nix macht ihr"

    Was soll das also ganz praktikabel bringen? Man kann der Fr. Ny und den englischen Gerichten eine starke Abneigung gegen den ganzen Fall und dem Mann definitiv unterstellen, aber man sollte bei den komplexen Themen nicht den gesunden Menschenverstand abschalten. Natürlich wird er alles abstreiten und dann ist man juristisch keinen Millimeter weiter.

    Deswegen kann ich einen Staatsanwalt verstehen, der dann einfach die Uhr weiterlaufen lässt und nichts macht. Es gibt ja keinen Grund was zu tun oder dem "Beschuldigten" zu helfen. Das ist ja nicht "deren" Job.

    Fakt ist: Ein kleiner Prozentsatz der (defakto) regierenden Globalen Eliten sind Schweinepriester, und deren Schweinkram dürfen wir alle ausbaden. Das ist aber schon seit Jahrzehnten so.

    Das ändert nichts daran, dass es gute und korrekte internationale Strukturen gibt die von allen immer wieder missbraucht werden. Die Türkei, Italien, Spanien haben alle schmierige Interpol-Redletters raus geblasen. So zu tun, als wäre Assange ein Sonderfall - within the system - ist falsch.

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