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"die ihn danach in Aussagen belastet hatten."

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  1. "die ihn danach in Aussagen belastet hatten."

    Autor: jones1024 25.02.20 - 21:05

    Entschuldigung. Aber die Frauen haben bei der schwedischen Polizei um die Möglichkeit eines Aidstestes gefragt. Er wurde von den beiden Frauen niemals der Vergewaltigung beschuldigt.

    Warum werden hier durch Golem diese Falschinformationen verbreitet? Bitte stellen Sie das richtig!

    Herr Melzer hat in seinem Interview die Abläufe korrekt dargestellt. Das hätte Sie doch lesen müssen.

  2. +1 / kt

    Autor: ibsi 25.02.20 - 22:18

    +1 / kt

  3. Re: +1 / kt

    Autor: twothe 26.02.20 - 00:12

    Das wollte ich auch gerade sagen. Das die Frauen tatsächlich Assange belastet haben ist sachlich falsch. Richtig ist, dass es im Polizeibericht steht, obwohl es so nie ausgesagt wurde.

  4. Re: +1 / kt

    Autor: ThomasSV 26.02.20 - 01:06

    Ich meine, damals gelesen zu haben, dass sie ihn beschuldigt hätten, nachdem sie von der jeweils anderen Beziehung erfahren hätten. Klang für mich damals nach simpler Rache und damit sehr wohl nach Anschuldigung.

    Erinnere ich da was falsch?

  5. Re: +1 / kt

    Autor: twothe 26.02.20 - 02:33

    ThomasSV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erinnere ich da was falsch?

    Nein, das ist grundsätzlich richtig, allerdings hat der im Artikel auch erwähnte UN Sonderbeauftragte festgestellt, dass die Polizeiberichte gefälscht wurden, und die Aussagen nicht dem entsprechen was die Frauen gesagt haben.

    Laut ihm wollten die Frauen sich lediglich erkundigen ob sie Assange zwingen können einen Aids-Test durchzuführen, da sie Angst hatten sich bei ihm damit angesteckt zu haben. Diese Frage wurde dann später von Unbekannten noch auf der Wache in die veröffentlichte Anschuldigung umgewandelt. Dafür sprechen auch einige sehr merkwürdige Begleitumstände, wie z.B. dass der Fall von der Justiz jahrelang in der Schwebe gehalten wurde, bis ein Gericht diese zum Handeln gezwungen hat, woraufhin das Verfahren dann eingestellt wurde.

  6. Re: "die ihn danach in Aussagen belastet hatten."

    Autor: happymeal 26.02.20 - 08:34

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entschuldigung. Aber die Frauen haben bei der schwedischen Polizei um die
    > Möglichkeit eines Aidstestes gefragt. Er wurde von den beiden Frauen
    > niemals der Vergewaltigung beschuldigt

    Sex ohne Zustimmung gilt in Schweden wohl als Vergewaltigung.

  7. Re: +1 / kt

    Autor: Dwalinn 26.02.20 - 08:58

    >Erinnere ich da was falsch?

    Ich glaube ja.

    Abgesprochen war Sex mit Kondom der dann allerdings gerissen /verrutscht ist. Sicherlich ziemlich ärgerlich aber sowas kann mal passieren. Später stellte sich heraus das das bei beiden Frauen so abgelaufen ist. Die sind natürlich zu Polizei gegangen (ich vermute mal dann ist es so abgelaufen wie twothe geschrieben hat).

    Das sowas als Vergewaltigung in Schweden gilt kann ich mir durchaus vorstellen. Ärzte werden ja hin und wieder auch auf Körperverletzung verklagt auch wenn der Eingriff freiwillig war (aber der Arzt dazu beispielsweise nicht berechtigt ist oder absichtlich Fehler macht)

  8. Re: "die ihn danach in Aussagen belastet hatten."

    Autor: jg (Golem.de) 26.02.20 - 09:06

    Danke für den Hinweis, wir haben die Passage umformuliert.

  9. Re: "die ihn danach in Aussagen belastet hatten."

    Autor: Simplizius 26.02.20 - 10:37

    Der Sex war mit Zustimmung, das Kondom hat sich ohne Absprache verabschiedet



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.20 10:37 durch Simplizius.

  10. Re: +1 / kt

    Autor: plutoniumsulfat 26.02.20 - 20:17

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Erinnere ich da was falsch?
    >
    > Ich glaube ja.
    >
    > Abgesprochen war Sex mit Kondom der dann allerdings gerissen /verrutscht
    > ist. Sicherlich ziemlich ärgerlich aber sowas kann mal passieren. Später
    > stellte sich heraus das das bei beiden Frauen so abgelaufen ist. Die sind
    > natürlich zu Polizei gegangen (ich vermute mal dann ist es so abgelaufen
    > wie twothe geschrieben hat).
    >
    > Das sowas als Vergewaltigung in Schweden gilt kann ich mir durchaus
    > vorstellen. Ärzte werden ja hin und wieder auch auf Körperverletzung
    > verklagt auch wenn der Eingriff freiwillig war (aber der Arzt dazu
    > beispielsweise nicht berechtigt ist oder absichtlich Fehler macht)

    Das wäre ziemlich sinnfrei, denn der Aspekt lässt sich nicht beeinflussen. Danach könnte mehr oder weniger jeglicher Geschlechtsverkehr im Nachhinein als Vergewaltigung gelten. Das wäre noch skurriler als ohnehin schon.

  11. Re: +1 / kt

    Autor: Dwalinn 27.02.20 - 14:44

    Das ist auf alle Fälle ein schwieriges Thema gerade da in den letzten Jahren immer mal wieder falsche Vorwürfe die Runde gemacht haben (Kachelmann) aber auch Leute sich Jahre später erst gemeldet haben da der "einvernehmliche Sex" doch recht einseitig war (durch unterschwellige Drohung usw.).

    Die Wahrheit herauszufinden ist extrem schwierig aber um so mehr Leute sich zu so einen Fall melden um so klarer wird das Bild.
    Sollte jemand absichtlich beim Akt das Kondom entfernen würde ich das durchaus wie eine Vergewaltigung behandeln (sofern das nicht genauer im Gesetz beschrieben ist) aber das so ein Kondom reißt oder verrutscht ist durchaus möglich... bei zwei Frauen hintereinander sinkt aber bereits die Wahrscheinlichkeit. Das ist sicherlich kein Beweis aber rechtfertigt durchaus eine Anhörung.

  12. Re: +1 / kt

    Autor: Peter V. 09.03.20 - 07:42

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesprochen war Sex mit Kondom der dann allerdings gerissen /verrutscht
    > ist. Sicherlich ziemlich ärgerlich aber sowas kann mal passieren. Später
    > stellte sich heraus das das bei beiden Frauen so abgelaufen ist. Die sind
    > natürlich zu Polizei gegangen (ich vermute mal dann ist es so abgelaufen
    > wie twothe geschrieben hat).
    >
    > Das sowas als Vergewaltigung in Schweden gilt kann ich mir durchaus
    > vorstellen. Ärzte werden ja hin und wieder auch auf Körperverletzung
    > verklagt auch wenn der Eingriff freiwillig war (aber der Arzt dazu
    > beispielsweise nicht berechtigt ist oder absichtlich Fehler macht)
    Der Mann hat aber auch ein Pech. Und dann flieht er auch noch ausversehen.

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