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assange verspielt den guten ruf

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  1. assange verspielt den guten ruf

    Autor: schade schade 30.09.10 - 13:17

    wow... das chat-protokoll war ziemlich aufschlussreich. leider zeigt es den grössen- oder auch verfolgungswahn von assange nur zu deutlich.
    schade für wikileaks. aber ich hatte schon bei dem "helikopter-video" ein ungutes gefühl. warum um alles in der welt mussten die damals dem video diesen namen geben und damit die neutrale position verlassen? ich meine das video selbst hat doch alles nötige gesagt... da war es garnicht nötig mehr zu zu sagen finde ich.

    jedenfalls habe ich zunehmend das gefühl, dass assange zu belastung für wikileaks wird. entweder kommt er mit seinem plötzlichen weltweiten ruhm nicht klar oder erwird gerade paranoid wegen den ganzen staaten und geheimdiensten, die ihm was wollen (was ggfs grundsätzlich so ist.. aber kein grund für paranoia)

    man kann nur hoffen, dass das projekt nicht seinen guten ruf durch diese one-man-show verliert. vielleicht machen ja die anderen ein eigenes wikileaks auf. evtl mit klareren grundsätzen und nicht so von alleinherrschaft geprägt. denn genau wie der ehem. deutsche sprecher im interview gesagt hat... es zählen nicht nur die ganz grossen leaks... auch "kleinere" nationale dokumente (bsp vertrag mit dem mautbrücken-betreibern in DE) haben nur diese eine chance auf verbreitung.

    über ernsthafte meinungen freue ich mich schon jetzt. trolle müssen draussen bleiben ;)

  2. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: El Marko 30.09.10 - 15:03

    Wo gibt es das Chatlog? Das würd ich mir auch gerne mal zu Gemüte führen.

  3. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Trollexorzist 30.09.10 - 15:19

    Einfach den Link zu Wired im Beitrag anklicken.

  4. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: leider leider 30.09.10 - 15:23

    Schade ist es tatsächlich was im Moment so pasiert. Ich denke auch das es Wikileaks besser tun würde, wenn der Herr Asange zurücktreten würde. Das negative Bid das sich zur Zeit um Wikileaks bildet ist (noch) beschränkt auf eine Person: Asange. Wie es in einigen Monaten aussieht ist schwer zu sagen, aber ich denke das sich Asanges Ruf sich mehr und mehr abfärbt auf die Site und somit vor allem finaziell Probleme bekommen wird.

    Das die ausgestiegenden selber ein Wikileaks ähnliches Concept auf die Beine stellen, halte ich eher für unrealistisch. Ich denke ihnen werde es an resourcen fehlen (Geld, Mitarbeiter, Informationen zur Veröffentlichung und vieleicht noch anderes).

    An sich ist die Idee von Wikileaks richtig gut. Eine quelle die ohne subjektiven Teksten Informationen (ob gross oder klein) veröffentlichen

    @ El Marko:
    Guckst du hier:
    http://www.wired.com/threatlevel/2010/09/wikileaks-revolt/
    Ist zwar nicht der chatlog als ganzes zu sehen, aber aber viele Zitate.

  5. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Seid Ihr so blind 30.09.10 - 15:31

    Das ganze ist doch wieder ein weiterer Versuch Assange in den Dreck zu ziehen. Leute, es ist überhaupt nicht gut, wenn WikiLeaks sich zerlegt...

    Scheinbar gibt es Lecks bei WikiLeaks. Wenn jetzt schon angebliche "Chatprotokolle" veröffentlicht werden, wäre es um die Sicherheit weiterer WikiLeaks Mitarbeiter aber nicht gut bestellt...

  6. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: leider leider 30.09.10 - 15:37

    Das Ding ist aber das Asange bald mit zu viel Dreck beschmuzt ist. Deshalb sollte er meiner Meinung nach abtreten (im hintergrund arbeiten) sodas der Name Wikileaks wieder Sauber wird. Das die chatlogs veröffentlicht werden ist ja aus dem Grund weil Asange sich im Moment so verhält. Wenn er nicht sieht wer Freund und wer Feind ist, dann steht er alleine da. Und allein gegen die Welt ist nun mal net so einfach.

  7. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: jupp jupp 30.09.10 - 15:52

    der einschätzung kann ich mich nur anschließen. sehr schade. aber wahrscheinlich muss man eine person wie ansange sein/werden, wenn man ein derart kontroverses projekt in der öffentlichkeit vertritt. das mit der paranoidität kann ich schon verstehen. beliebt mach man sich mit so etwas sicher nicht.

    positiv bleibt, dass ansange dem projekt zu öffentlichkeit verholfen hat (auch wenn das jetzt reichen sollte - der punkt 'every news is good news' ist definitiv überschritten) und vielleicht mit seinem offensiven und teils unverständlichem auftreten andere aus der schusslinie nimmt.

  8. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Coffee 30.09.10 - 16:11

    > das chat-protokoll war ziemlich aufschlussreich. leider zeigt es den
    > grössen- oder auch verfolgungswahn von assange nur zu deutlich.

    In 61 Text Messages wird Domscheit-Berg niemals konkret. Er schafelt viel unverbindliches Zeug, vermeidet es aber konsequent, Assange's Frage zu beantworten.

    In 22 Text Messages besteht Assange auf die Beantwortung Frage, mit wem Domscheit-Berg vertrauliche Wikileaks Interna besprochen hat. Von Verfolgungswahn keine Spur.

  9. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Trollexorzist 30.09.10 - 16:15

    Und das obwohl der Domscheit die Fragerunde eröffnet hat, welche Assange konsequent aus dem Weg geht. Von Verfolgungswahn eine Spur in Autobahnbreite dreispurig inkl. Standstreifen.

  10. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Jaaaaa 30.09.10 - 16:15

    Geht mir ähnlich. Auch bei dem "Collateral Murder"-Video hatte ich schon dass Gefühl, dass man lieber den bösen USA eins auswischen will, statt sich auf objektive Beschreibung und Veröffentlichung zu beschränken. Wenn ich jetzt noch Assanges Aussagen höre, scheint er sich ja lieber selbst inszenieren zu wollen statt gute Arbeit zu leisten.

    Vermutlich ist es besser, wenn solche Projekte nicht zentral aufgezogen werden. Ist zu vielversprechend um es Einzelnen zu überlassen, die das Ganze vielleicht auch noch für private Rachefeldzüge missbrauchen.

  11. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Trollexorzist 30.09.10 - 16:20

    Jaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht mir ähnlich. Auch bei dem "Collateral Murder"-Video hatte ich schon dass Gefühl, dass man lieber den bösen USA eins auswischen will, statt sich auf objektive Beschreibung und Veröffentlichung zu beschränken. Wenn ich jetzt noch Assanges Aussagen höre, scheint er sich ja lieber selbst inszenieren zu wollen statt gute Arbeit zu leisten.

    Zumal Assange-Boy im Spiegel-Interview damals groß von sich gab eigentlich nur den Regierungen eines auswischen zu wollen, ihm geht's da nicht um eine höhere Sache im Allgemeinen. Von daher...

  12. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: schade schade 30.09.10 - 16:27

    Jaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht mir ähnlich. Auch bei dem "Collateral Murder"-Video...

    genau darum geht es mir. das video hätte m.e. nach nie mit diesem titel bei wikileaks veröffentlicht werden dürfen. dadurch haben sie (leider) zu deutlich eine neutrale position verlassen.
    hätte doch gereicht das video auf einer presse-konferenz zu veröffentlichen. kommentarlos. was man dort sieht bedarf keines weiteren kommentars... und wenn wäre es doch besser gewesen, wenn das dann andere medien übernommen hätten (was sie ja auch getan haben)

  13. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: schade schade 30.09.10 - 16:39

    Seid Ihr so blind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ganze ist doch wieder ein weiterer Versuch Assange in den Dreck zu ziehen.

    nicht alles was rund um assange passiert ist "ein weiterer versuch"... zugegeben: die vorgänge in schweden sind (speziell WIE es abgelaufen ist) schon sehr seltsam. aber darüber sollen andere spekulieren.
    im vorliegenden fall sehe ich die situation aber komplett anders!

    > Leute, es ist überhaupt nicht gut, wenn WikiLeaks sich zerlegt...

    ds kann ich dir nur zustimmen. habe ich auch so gesagt. aber bei einem solchen projekt muss man schon die frage nach der organisationsstruktur stellen dürfen. entscheidet einer alleine alles bis hin zur willkür? welche grundposition nimmt das projekt ein? neutral oder auf eine position fixiert?

    ich mache mir schlicht sorgen, dass das projekt im schlechten licht eines einzelnen stehen könnte und es dadurch selbst existenziell bedroht ist (spenden etc)

  14. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: trueQ 01.10.10 - 11:00

    Seid Ihr so blind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Scheinbar gibt es Lecks bei WikiLeaks. Wenn jetzt schon angebliche
    > "Chatprotokolle" veröffentlicht werden, wäre es um die Sicherheit weiterer
    > WikiLeaks Mitarbeiter aber nicht gut bestellt...

    Süß... Wikileaks lebt ausschließlich davon, dass sie Informationen aus "Lecks" bekommen - und jetzt beschwert sich ein Wikileaks-Fanboy über Lecks bei Wikileaks.

    cu

    trueQ

  15. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: Chrissie 01.10.10 - 11:13

    Ich warte immer noch auf den Tag, an dem ich erlebe, dass Bürger eines islamischen Gottesstaates oder einer Stufe darunter dafür verurteilt wird, dass er grundlose Massaker an Soldaten in Friedensmission begeht.

    Wo sind zum Beispiel Urteile, wo deutsche Soldaten, die bis vor einem Jahr noch Brunnen und Schulen gebaut haben, grundlos angegriffen und massakriert wurden?
    Erschießt ein deutscher Soldat aber Extremisten, die Mädchenschulen anzünden wollen, wird sofort gefragt "Was haben deutsche Truppen überhaupt da drüben verloren?"

  16. Re: assange verspielt den guten ruf

    Autor: jonnyblue 16.12.10 - 21:45

    Ich empfehle einen interessanten Artikel von William Engdahl bei kopp online,der stimmt nachdenklich was Assange und Wikileaks angeht.Ich gebe zu ein Assange als wirklicher Held würde mir schon passen aber es scheint anders zu sein.Ich bin eher der Meinung das Wikileaks eine Schwindeloperation der Amiregierung ist und der Geheimdiensten natürlich die versuchen das gesamte Internet zu kontrollieren (zensieren).Solche Inszenierungen machen die Geheimdienste zuhauf(11.09.2001,Bombenanschläge von Madrid und London)um drakonische Gesetze durchzusetzen angeblich zu unserer Sicherheit.Wir hatten noch nie wirklich Demokratie aber die Diktatur wird sich weiter verschärfen wenn wir nichts dagegen tun .Zurück zu Assange,ich finde es auch merkwürdig das er behauptet die ofizielle Version von 11.09. zu glauben ,und die Tatsache das er sich mit den Enthüllungen an Renomierte Zeitungen wendet wie New York Times die ja bekantlich die Lügen über das angebliche gefähliche Waffenarsenal der Iraker verbreitet haben.Hier sehe ich die Feuerwehr als Brandstifter.

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