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Rechtsradikale Schweine

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  1. Rechtsradikale Schweine

    Autor: Anonymer Nutzer 11.07.11 - 18:38

    finden sich in jedem Land und jeder Kultur, Religion oder was auch immer.

    Auch wenn bei den Israelis die r im Glauben verwurzelt sind und sicherlich auch die weltweite Verfolgung dazu beigetragen hat, so sind jene keinen Deut besser, wenn man deren vorgehen bezüglich der Palästinenser anschaut und zurück verfolgt.

    Leider befinden sich gerade in der Regierung die "Hardliner" (neue Bezeichnung für Nazis), welche Änderungen nicht wollen. Man kann nur hoffen dass sich die arabischen Revolten der Jugend auch dorthin übertragen und deren junge Menschen auch diesen Schritt wagen. Vereinzelte Anfänge gibt es ja schon, nur sind dies noch zu wenige.

    Ich halte das Verhalten der israelischen Regierung - genauso wie das Verhalten unserer Regierung bei Waffenverkäufen - einfach nur für altertümlich asozial. Solche Methoden tragen weder zum Frieden bei noch werden diese die Herrschaft der konservativen Hardliner auf Dauer sichern. Zumal die israelische Regierung mit High-Tech-Raketen auf blinde Spatzen schießt und solche "Antworten" in keinem gesunden Verhältnis stehen.

    Selbst wenn ich mit 45 nicht mehr der jüngste bin, so würde ich mir wesentlich mehr junge Menschen wünschen welche sich für eine neue Weltordnung einsetzen und können sich auf meine volle Unterstützung und Zustimmung verlassen. Das meine Generation es noch bringt wage ich zu bezweifeln.

    Altern fängt immer im Kopf an. Wenn dann noch altersbedingter Starrsinn hinzukommt, dann wird es wirklich Zeit solche Menschen auf das Abstellgleis zu verfrachten. Denn ändern werden diese sich nimmer und halten damit nur alles auf was einer gemeinsamen Zukunft - dem Neuen - zuträglich wäre.

  2. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: el3ktro 11.07.11 - 19:01

    Wie würdest du dich verhalten, wenn du fast vollständig von Ländern umzingelt wärst, deren erklärtes Ziel es ist, dich selbst auszulöschen?

    Israel ist die einzige weltoffene, tolerante Demokratie im Nahen Osten, umzingelt von mehr oder weniger islamistischen Diktaturen. Der allergrößte Teil des damals als "Palästina" bezeichneten Gebiets ist heute islamisch, nur ein sehr kleiner Teil davon sollte zu einem jüdischen Staat werden - nämlich der Teil, in dem Juden historisch gesehen viel länger lebten als andere Religionsgemeinschaften. In diesem jüdischen Staat herrscht heute - im Gegensatz zu den islamischen Diktaturen außen rum - Meinungs- und Religionsfreiheit. In diesem kleinen als Israel bezeichneten Teil von "Palästina" können Juden, Christen, Moslems, Atheisten, Heteros, Schwule, Lesben, Europäer, Asiaten und Afrikaner friedlich zusammenleben. Sie haben alle per Gesetz die gleichen Rechte. Es gibt für jede Religionsgemeinschaft entsprechenden Religionsunterricht, jede Religion kann ihre heiligen Städten selbst verwalten und deren Schutz durch den Staat ist garantiert, es gibt hebräische, russische und arabische Schulen, im Parlament sitzen Menschen aller dort lebenden Kulturen und Religionen.

    Es könnte so schön sein, wäre da nicht eine relativ kleine Gruppe Moslems, die darauf bestehen dass sie dort wo sie leben einen islamischen Gottesstaat errichten wollen.

  3. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: Anonymer Nutzer 11.07.11 - 19:18

    Du tust hier nichts anderes als das zu wiederholen was alle konservativen Hardliner von sich geben.

    Jürgen Todenhöfer würde ich mal fragen was dieser auf seinen Nahost-Reisen erlebte. Oder Du schaust Dir mal jene an, welche genau wie ich, eine andere Meinung vertreten. Im Gegensatz zu mir oder dir aber nicht aus der Ferne, sondern direkt Vorort. Jene findest Du hauptsächlich unter den jüngeren Menschen die wesentlich offener einer neuen und gemeinsamen Zukunft gegenüber stehen, als Du diese hier kopiert hast.

    Alles was dieses konservative Lager kann - und diese findest Du in jeder Nation - sind solche Ansichten zu publizieren. Deren reale Erfahrungen dürften im Übrigen nicht viel besser sein als unsere hier aus der Ferne. Dabei würde es reichen man würde sich einmal im Netz, dem WWW, genauer informieren. Zum Beispiel auf privaten Blogs aus den arabischen Staaten. Etwas was gerade der älteren Generation scheinbar oder schon offensichtlich schwer fällt. Ausnahmen von dieser Regel gibt es natürlich auch hier. Allerdings deutlich weniger als unter den jüngeren Menschen.

    Und jetzt noch etwas zum Nachdenken: Wer hat dieser kranken Sau namens Adolf damals mit zur Macht verholfen?

    Antwort: die deutsch-jüdische Bevölkerung.

    Klingt irre, ist aber eine Tatsache. Die meisten ahnten damals nicht was wirklich kommen würde oder dass es sie selbst treffen könnte.

    Natürlich fanden sich solche Anhänger/Idioten auch in anderen Kulturen.

    Das Schlagwort lautet für mich Perspektiven.
    Wer diese nicht haben will oder keine sehen will, der sollte das Wort Zukunft besser auch nicht in den Mund nehmen.


    el3ktro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie würdest du dich verhalten, wenn du fast vollständig von Ländern
    > umzingelt wärst, deren erklärtes Ziel es ist, dich selbst auszulöschen?
    >
    > Israel ist die einzige weltoffene, tolerante Demokratie im Nahen Osten,
    > umzingelt von mehr oder weniger islamistischen Diktaturen. Der allergrößte
    > Teil des damals als "Palästina" bezeichneten Gebiets ist heute islamisch,
    > nur ein sehr kleiner Teil davon sollte zu einem jüdischen Staat werden -
    > nämlich der Teil, in dem Juden historisch gesehen viel länger lebten als
    > andere Religionsgemeinschaften. In diesem jüdischen Staat herrscht heute -
    > im Gegensatz zu den islamischen Diktaturen außen rum - Meinungs- und
    > Religionsfreiheit. In diesem kleinen als Israel bezeichneten Teil von
    > "Palästina" können Juden, Christen, Moslems, Atheisten, Heteros, Schwule,
    > Lesben, Europäer, Asiaten und Afrikaner friedlich zusammenleben. Sie haben
    > alle per Gesetz die gleichen Rechte. Es gibt für jede Religionsgemeinschaft
    > entsprechenden Religionsunterricht, jede Religion kann ihre heiligen
    > Städten selbst verwalten und deren Schutz durch den Staat ist garantiert,
    > es gibt hebräische, russische und arabische Schulen, im Parlament sitzen
    > Menschen aller dort lebenden Kulturen und Religionen.
    >
    > Es könnte so schön sein, wäre da nicht eine relativ kleine Gruppe Moslems,
    > die darauf bestehen dass sie dort wo sie leben einen islamischen
    > Gottesstaat errichten wollen.

  4. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: tims 11.07.11 - 19:19

    Der Kommentar von el3ktro sagt alles!!
    Und jeder der Israels Siedlungspolitik verstehen will sollte sich folgendes Video anschauen.
    http://www.youtube.com/watch?v=ytWmPqY8TE0

    Israel ist der einzige demokratische Staat im Nahen Osten. Und unter demokratisch verstehe ich nicht nur frei Wahlen sondern auch Rede- und Meinungsfreiheit!!

  5. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: roadkill 11.07.11 - 19:31

    Israel ist ein Apartheidstaat, zu vergleichen mit Südafrika vor 20 Jahren. Es gibt eine Menge von Gesetzen, die die palästinensische Bevölkerung diskriminieren, sie brechen internationales Recht (Siedlungsbau), wie es alle Jahre die UNO ankreidet und ihre Militäreinsätze sind so fruchtlos gegen den Hass, weil sie gerade damit Antiisraelische Stimmung schüren.
    Da die Hardliner und Militärs, die gerade an der Macht sind, von der jetzigen Situation profitieren wir auch kein realer Versuch unternommen eine Zweistaatenlösung zu verwirklichen.
    Israel ist ein Apartheidsstaat.

  6. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: el3ktro 11.07.11 - 19:32

    > Du tust hier nichts anderes als das zu wiederholen was alle konservativen
    > Hardliner von sich geben.

    Nein, ich rede davon wie es in Israel heute ist.

    > Im Gegensatz zu mir oder dir aber nicht aus der Ferne,
    > sondern direkt Vorort.

    Nur zur Info, ich habe inzwischen auf Grund meines Studiums insgesamt etwa 1 Jahr in Israel verbracht, genauer gesagt in Haifa. Am 31. Juli fliege ich wieder hin für 2 Monate und arbeite am Technion, weil es dort nämlich eine erstklassige Ausbildung gibt. Ich habe mir Israel also ganz und gar nicht nur "aus der Ferne" angeguckt, ich habe dort gelebt.

    > Jene findest Du hauptsächlich unter den jüngeren
    > Menschen die wesentlich offener einer neuen und gemeinsamen Zukunft
    > gegenüber stehen, als Du diese hier kopiert hast.

    Wie bitte? Hast du meinen Text überhaupt gelesen? Ich habe geschrieben:

    "In diesem kleinen als Israel bezeichneten Teil von
    > "Palästina" können Juden, Christen, Moslems, Atheisten, Heteros, Schwule,
    > Lesben, Europäer, Asiaten und Afrikaner friedlich zusammenleben. Sie haben
    > alle per Gesetz die gleichen Rechte. Es gibt für jede Religionsgemeinschaft
    > entsprechenden Religionsunterricht, jede Religion kann ihre heiligen
    > Städten selbst verwalten und deren Schutz durch den Staat ist garantiert,
    > es gibt hebräische, russische und arabische Schulen, im Parlament sitzen
    > Menschen aller dort lebenden Kulturen und Religionen. "

    Wie stellst du dir denn eine gemeinsame Zukunft sonst vor? Diese gemeinsame Zukunft ist in Israel selbst größtenteils bereits Realität und sie könnte es auch für "die Palästinenser" schon längst sein, nur haben die leider mit Offenheit, Toleranz, Demokratie etc. nicht so viel am Hut, sondern wollen lieber ihren islamistischen Gottesstaat.

    > Zum Beispiel auf privaten Blogs aus den arabischen Staaten.

    Was haben Blogs aus arabischen Staaten mit der Situation in Israel zu tun?

    > Und jetzt noch etwas zum Nachdenken: Wer hat dieser kranken Sau namens
    > Adolf damals mit zur Macht verholfen?
    >
    > Antwort: die deutsch-jüdische Bevölkerung.

    Ach jetzt sind die Juden also am Holocaust selbst Schuld, oder was willst du uns damit sagen?

    > Das Schlagwort lautet für mich Perspektiven.
    > Wer diese nicht haben will oder keine sehen will, der sollte das Wort
    > Zukunft besser auch nicht in den Mund nehmen.

    Perspektiven muss man sich selbst schaffen. Wer all seine Energie darauf konzentriert herumzumeckern und die Schuld immer auf andere zu schieben anstatt mal den Arsch hochzukriegen und eine ordentliche Wirtschaft oder wenigstens mal eine funktionierende Zivilgesellschaft aufzubauen, der ist selbst Schuld wenn du mich fragst.

  7. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: d333wd 11.07.11 - 21:17

    Das mit Facebook ist eben so eine sache.

    Während Wir uns hier über aus dem Ruder laufende Offene Einladungen gedanken machen müßen ist es im nahen Osten ganz Klar diese "Book in your Face" bewegung die wirklich extrem alles und jeden stört.

    Natürlich befürworte ich keine Gewalt gegen Demonstranten aber ein Generelles Verbot von FB doch bestimmt und ganz definitiv.

    'Ein Netzangebot darf kein Blut an den Händen haben.'
    Scheiß Marc-Zuckerberg Syrup-Vampir.



    So.

    Google+ ist besser.

    ~d333wd

  8. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: OdinX 11.07.11 - 22:56

    Wenn der Fakt, dass Israel anscheinend die einzige "Demokratie" in dieser Region sei dazu ausreicht, dass sie so verfahren können, dann wäre es folglich auch legitim, wenn die europäischen Länder mit ihren Armeen in muslimischen Ländern invasieren. So eine Ansicht kann und werde ich nicht tolerieren, denn sie ist falsch.

  9. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: gorsch 11.07.11 - 23:21

    >Wenn der Fakt, dass Israel anscheinend die einzige "Demokratie" in dieser Region sei dazu ausreicht, dass sie so verfahren können, dann wäre es folglich auch legitim, wenn die europäischen Länder mit ihren Armeen in muslimischen Ländern invasieren. So eine Ansicht kann und werde ich nicht tolerieren, denn sie ist falsch.
    Was für ein Unsinn. Von einer Invasion kann ja wohl keine Rede sein, bitte lernen sie ein bisschen über die Geschichte dieses Staates.
    Es wird auch nicht das Handeln dieses Staates mit dem Demokratie-Argument gerechtfertigt. (Das wäre in der Tat unsinnig, denn eine Demokratie nimmt letztlich - im Gegensatz zu einer Diktatur - auch das Volk in Verantwortung)
    Sie machen den Fehler, eine falsche, fabrizierte Annahme als gegeben zu betrachten, um sie im folgenden zu widerlegen und dies als Argument für ihren Standpunkt zu beanspruchen. Typisch für Verschwörungstheoretiker btw. (Ohne da jetzt irgendwelche Unterstellungen zu machen, nur so als Randbemerkung)

  10. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: OdinX 12.07.11 - 09:11

    Dann sag du mir, warum sich der Staat Israel in seinem Egoismus über die ihm zugesprochenen Gebiete hinaus durch illegale Siedlungen verbreitet?
    Im übrigen habe ich nicht von einer Invasion Israels gesprochen, denn die gibt es (im Moment) nicht. Ich habe von der Gebietserweiterung Israels durch ihre Siedlungspolitik gesprochen und davon, dass einige dies anscheinend als gerechtfertigt ansehen, nur weil Israel in dieser Region am demokratischsten ist. Wäre dies jedoch so, dann könnte dies ja jedes andere Land auch tun, welches demokratischer als ein Nachbarstaat ist. Das ist keine Verschwörungstheorie, es soll nur die paradoxe Sichtweise in einigen Posts hier verurteilen.

  11. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: Anglizismus 12.07.11 - 09:15

    el3ktro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Israel ist die einzige weltoffene, tolerante Demokratie im Nahen Osten

    Sie sind so demokratisch, dass sie sich gemeinsam dafür entschieden haben, die Palästinenser zu vertreiben.
    Der Staat Israel hat kein völkerrechtliches Dasein.

  12. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: L_Starkiller 12.07.11 - 09:32

    @ Anglizismus

    Inwiefern hat Israel kein völkerrechtliches Dasein? Ist es nicht so, dass sie zwar gegen das Völkerrecht verstoßen, aber als Staat (völker)rechtlich anerkannt sind?

  13. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.11 - 10:12

    Ich war noch nicht dort Vorort, kenne aber aus der Migration einige Palästinenser. Alle die ich kennengelernt habe gehören keiner radikalen Gruppierung an, haben aber Land und Hof verloren oder zum größten Teil verloren. Wurden also "Zwangsenteignet". Hass konnte ich trotzdem nie erleben und die Palästinenser, welche ich kennenlernen durfte, wünschen sich nichts weniger als Frieden und Gerechtigkeit.

    Das Du eine solche Position beziehen tust, kommt mir so vor als wenn du dabei nur an Dich denkst und die Realität nur von einer Seite betrachten tust oder auch nur erfahren hast.

    Ich weiß z.B. auch dass es eine israelische Opposition gibt, welche sich für die Palästinenser, gegen deren Unterdrückung und für eine gemeinsame Welt einsetzen tut.

    Informiert bin ich also schon. Vielleicht auch aus der Ferne und ohne irgendwelche persönlichen Ziele unabhängiger/offener/freier.

    Fakt ist aber dass die Israelis aus sehr, noch zu vielen Hardlinern bestehen, wesentlich weniger verloren haben als die Palästinenser und diese immer noch Unterdrücken und sogar gezielt töten. Die Reaktionen auf so ein Handeln von den arabischen Staaten ist nichts anderes als gegen Hitler damals hier in Europa und durchaus verständlich. Etwas mehr Selbstkritik und Einsicht könnte hier nichts Schaden.

    Und damit keiner denkt ich würde hier etwas gegen das Judentum schreiben: Mich interessieren Religionen nicht, sondern nur Menschen und deren Handeln. Alles andere kann man sich ohnehin nicht aussuchen, also weder den Geburtsort noch die Religion in oder mit der man auf diese Welt kam.

    PS: Wenn meine Mutter nicht an Krebs erkrankt wäre, wäre ich jetzt schon dort unterwegs. Meine geplante Route mit Rad und Gepäck sollte dort der Küste entlang verlaufen und bis nach - vorläufig - Tunesien führen. Die eigentlich kritische Strecke auf meiner Route wäre das Gebiet rundum den Gaza-Streifen gewesen. Das war das Gebiet was mir jedenfalls am meisten Sorgen bereitete. Und dies nicht wegen den Palästinenser, denn dort hätte durch meine Verbindungen, Unterkunft gefunden.

  14. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: tims 12.07.11 - 10:16

    OdinX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann sag du mir, warum sich der Staat Israel in seinem Egoismus über die
    > ihm zugesprochenen Gebiete hinaus durch illegale Siedlungen verbreitet?

    Wenn Sie denn Grund für die Siedlungen verstehen wollen schauen Sie sich folgendes Video an.
    http://www.youtube.com/watch?v=ytWmPqY8TE0

    Was passierte nachdem sich Israel aus Gaza zurück gezogen hatte?!?
    -> Die radikalislamische Hamas wurde gewählt, die einen Gottesstaat errichten will.
    -> 8000 Raketenangriffe aus Gaza auf unschuldige israelische Zivilisten.

    Fakt ist, wenn sich Israel aus dem Westjordanland zurückziehen würde, wäre kein Ort in Israel mehr sicher vor Raketenangriffen.

    Und nur weil der Terrorist Arafat jahrelang propagierte, dass die Palästinenser ein eigenes Volk sind und das anrecht auf einen eigenen Staat haben... Sind Bayern, Westfahlen oder Sachsen ein eigenes Volk und haben anrecht auf einen eigenen Staat.

    Die gemäßigten Palästinenser leben längst in Jordanien (dem eigentlichen Palästina) und haben die jordanische Staatsangehörigkeit. Deshalb sind mittlerweile auch 60% der Jordanier palästinensischer Abstammung.

    Es geht nicht um absolute Gerechtigkeit, die gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben. Es geht darum auf der "richtigen Seite" zu stehen. weltoffene Gesellschaft vs. Gottesstaat.

  15. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: roadkill 12.07.11 - 11:10

    Nein, es ist nicht ausschließlich der Fall das es Sicherheitsbedenken gibt.
    Z.B. der Fall Ostjerusalem und die zahlreichen illegalen Siedlungsbauten zeigt doch, das es auch um Ideologische und Religiöse Ansprüche geht.
    Würde Israel diese zurückstellen, wären zumindest Friedensverhandlungen möglich und Kompromiss wäre nicht mehr all zu weit entfernt.
    Mit Arafat hatte man in den 90ern eine gute Ansprechpartner, man hatte ebenfalls eine gemäßigte Fatah, die Israels Existenzberechtigung anerkannt hat, jedoch wurden diese Möglichkeiten alle leichtfertige verspielt. Dadurch hat es wieder eine Radikalisierung der Palästinenser gegeben und die Hamas hat die Fatah verdrängt.
    Israel baut sich selber seine Feinde auf, aufgrund mangelnder Kompromissbereitschaft. Und wer will den Militärs und Konservativen Regierungschefs in Israel dies auch verdenken? Gerade durch diese Extremsituation sind sie an die Macht gekommen und an einer Veränderung des Status Quo kann ihnen nicht gelegen sein.

    Dieses Dilemma zeigt sich auch wenn über Wikileaks bekannt wird, das Abbas 2008 fast sämtliche Forderungen der Israelis zustimmt, die Israelische Führung aber dennoch nicht zu einem Kompromiss bereit ist.

    http://www.abendblatt.de/politik/article1766535/Enthuellungen-von-al-Dschasira-Druck-auf-Palaestinenser-waechst.html

    Die Israelische Führung will keine Zweistaatenlösung.

  16. Re: Rechtsradikale Schweine

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.11 - 11:59

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wenn der Fakt, dass Israel anscheinend die einzige "Demokratie" in dieser
    > Region sei dazu ausreicht, dass sie so verfahren können, dann wäre es
    > folglich auch legitim, wenn die europäischen Länder mit ihren Armeen in
    > muslimischen Ländern invasieren. So eine Ansicht kann und werde ich nicht
    > tolerieren, denn sie ist falsch.
    > Was für ein Unsinn. Von einer Invasion kann ja wohl keine Rede sein, bitte
    > lernen sie ein bisschen über die Geschichte dieses Staates.

    Geschichte ist etwas wunderbares, wenn der Mensch denn auch bereit ist oder wäre diese für eine bessere Zukunft zu nutzen. Aber gerade die konservativen Lager scheinen diese nur wiederholen zu wollen oder für eigene Zwecke einzusetzen. Das war allerdings schon bei der Entstehungsphase nicht anders.

    Angefangen damit dass die jüdischen Siedler sich auf alte Zeugnisse ihrer Religion verlassen hatten und diese wiederum zur Unterdrückung einer Kultur einsetzten, welche es selbst in der Geischichte nie einfach hatte.

    Gleichem mit gleichem zu vergelten führte noch nie zum gewünschten Erfolg.Egal wieviel Geschichte/Zeitraum zwischen diesen liegt.

    Nun sind mittlerweile aber völlig neue Generationen herangewachsen. Diese haben auch Teil am WWW und nutzen dies sicherlich genauso wie wir. Diskussionen zum Allgemeinverständnis tragen dann auch sicherlich zu neuen anderen Ansichten bei.

    Wir oder die zukünftigen Generationen haben jetzt eine Chance. Eine Perspektive altertümliche, althergebrachte Anischten zu ändern und es besser zu machen. Ob einem dabei nun FB und Twitter gefällt oder nicht, steht dabei auf einem völlig anderen Papier. Mit dazu beigetragen dürften beide haben und das ist erst einmal positiv zu bewerten.

    > Es wird auch nicht das Handeln dieses Staates mit dem Demokratie-Argument
    > gerechtfertigt. (Das wäre in der Tat unsinnig, denn eine Demokratie nimmt
    > letztlich - im Gegensatz zu einer Diktatur - auch das Volk in
    > Verantwortung)
    >

    Demokratie ist relativ. Wenn diese sich als Freiheit für alle Menschen definieren ließe, dann würde es sicherlich anders ausschauen. Aber gerade konservative egomane Kräfte wollen dies verhindern. Diese muss man, egal wo auf dieser Welt, gemeinsam bekämpfen. Schon weil diese nur sich selbst sehen und ihren Blick niemals auf die Gemeinschaft ausrichten. Das verbietet sich schon in deren egologischen Ansicht.

    >
    > Sie machen den Fehler, eine falsche, fabrizierte Annahme als gegeben zu
    > betrachten, um sie im folgenden zu widerlegen und dies als Argument für
    > ihren Standpunkt zu beanspruchen. Typisch für Verschwörungstheoretiker btw.
    > (Ohne da jetzt irgendwelche Unterstellungen zu machen, nur so als
    > Randbemerkung)
    >

    Theorien haben nichts reales, sonst wären es ja keine Theoretiker ;)

    Was wir, die Menschheit, braucht sind Perspektiven mit realen Ansätzen. Und diese kann es nur geben wenn man egomane Kräfte ausschaltet. Egal in welchem Land oder welcher Kultur. Das gibt ebenso für Israel wie auch für Palästina, wo es ja auch diese kompromislosen konservativen Hardliner gibt.

    Ob nun FB oder Google+ oder Twitter oder private Blogs. Sie alle können dazu beitragen. Unabhängig ihrer marktwirtschaftlichen Orientierung. Erst wenn diese sich ändert und von der Politik vereinnahmt wird, dann wird es problematisch.

    Forgit it also den ollen Schiet und lernt Euch - allgemein unnd nicht persönlich geschrieben - neu zu oreintieren. In eine wirkliche globale Gemeinschaft (war bisher nur den Egomanen vorbehalten). Dazu kann die Nutzung einiger dieser Ego-Globalen-Dienste durchaus von Vorteil sein.

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