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Aber wo will man denn hin?

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  1. Aber wo will man denn hin?

    Autor: Lemo 16.04.18 - 10:28

    Was ist denn die Alternative? Bei Open-Source bin ich doch auch nicht flexibel, es gibt doch nicht plötzlich 5 Softwarelösungen für einen Spezialfall, da gibts dann auch wieder nur einen Anbieter, der ne Suite anbietet. Wenn ich alles zersplittere zahle ich zig Supportverträge, das rechnet sich doch am Ende nicht?!

  2. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: Anonymer Nutzer 16.04.18 - 10:36

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich alles zersplittere zahle ich zig Supportverträge, das
    > rechnet sich doch am Ende nicht?!

    du hast eh "zig supportverträge", mit jedem hardwarelieferanten vom desktop-rechner, bis zum server, fibrechannel/netzwerkswitch, storage-lösungen, bandroboter, vpn-appliance, und bei jeder software, betriebssystem clients, server, virtualisierungslösungen, monitoring, datenbanken (mssql, oracle, db2), SAP, backup…

    das ist was z.b. bei uns anfällt, und wir sind nur eine 5 mann klitsche mit ein paar externen.

  3. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: jsm 16.04.18 - 10:44

    Hätte man die letzten 20 Jahre nicht verpennt, dann hätte man längst deutsche alternativen zu US-Hard- und Software geschaffen.
    Klar, heute ist man so weit hinterher das man sehr viel aufzuholen hat, aber wer 100 Mrd. für Banken übrig hat, der kann auch 50 Mrd. im Jahr für die Subvention eigener Hard- und Software ausgeben.
    Man kann sich eben nicht nur über fehlende IT-Kompetenz im Land beschweren, aber gleichzeitig keine Situation schaffen in der sich eine solche entwickeln könnte.

    Hätte man vor 20 Jahren mit der Förderung eigener IT begonnen, ein paar Mrd. im Jahr hätten locker gereicht um eine Szene im Land zu schaffen die von US-Konzernen komplett unabhängig wäre. Aber das ist offensichtlich nicht gewollt gewesen.

  4. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: redmord 16.04.18 - 10:48

    Die "Digitalisierung" wird das schon regeln ... nur sind dann gleichzeitig die Arbeitsplätze mit flöten, weil der Bürger alles selber online macht, wann er Zeit hat und nicht nach Amtstermin.

    Eigentlich sollte man Denken, die deutschen Behörden wären schon längst dabei Prozesse zu standardisieren und maßgeschneiderte Webanwendungen Entwickeln zu lassen. Vielleicht zur Abwechslung nicht bei T-Systems ... dann besteht auch mal eine Erfolgschance.

  5. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: Muhaha 16.04.18 - 10:53

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eigentlich sollte man Denken, die deutschen Behörden wären schon längst
    > dabei Prozesse zu standardisieren und maßgeschneiderte Webanwendungen
    > Entwickeln zu lassen.

    Warum sollten sie das tun? Es gibt keinen politischen Druck auf die Behörden, weil der Wähler keinen Druck bei diesem Thema auf die Parteien ausübt. Lieber lässt man sich von ein paar Flüchtlingshansels in den Panikmode versetzen, anstatt sich um die grundlegenden, wegweisenden Themen zu kümmern, die unser aller Leben TATSÄCHLICH beeinflussen werden.

    Die große Masse der Wähler begreift den Digitalen Wandel nicht. Fast jeder hat ein Smartphone und wischt wild darauf herum, aber was der Digitale Wandel für Konsequenzen hat, was für Veränderungen er mit sich bringt, in welche Abhängigkeiten man sich begibt ... davon haben die meisten Menschen keine Vorstellung. Und wenn man davon spricht, hören sie auch desinteressiert weg, weil das alles ja nichts direkt mit ihrem Alltag zu tun hat.

  6. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: Blackhazard 16.04.18 - 11:53

    dann ist euer IT-Admin eine Flasche....es gibt externe Firmen die alle diese Verträge unter einem Dach haben und vor allem die Garantiefälle alle unter einem Dach abwickeln für jede Hard und Software.... Deutsche Firma die sich da gut als Beispiel eignet ist Bluechip

  7. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: Lemo 16.04.18 - 13:29

    Blackhazard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dann ist euer IT-Admin eine Flasche....es gibt externe Firmen die alle
    > diese Verträge unter einem Dach haben und vor allem die Garantiefälle alle
    > unter einem Dach abwickeln für jede Hard und Software.... Deutsche Firma
    > die sich da gut als Beispiel eignet ist Bluechip

    Gehe auf Bluechip-Seite
    Sehe: „Bluechip empfiehlt Microsoft Software“
    :D

  8. Re: Aber wo will man denn hin?

    Autor: Vinnie 16.04.18 - 13:38

    jsm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte man die letzten 20 Jahre nicht verpennt, dann hätte man längst
    > deutsche alternativen zu US-Hard- und Software geschaffen.
    > Klar, heute ist man so weit hinterher das man sehr viel aufzuholen hat,
    > aber wer 100 Mrd. für Banken übrig hat, der kann auch 50 Mrd. im Jahr für
    > die Subvention eigener Hard- und Software ausgeben.
    > Man kann sich eben nicht nur über fehlende IT-Kompetenz im Land beschweren,
    > aber gleichzeitig keine Situation schaffen in der sich eine solche
    > entwickeln könnte.
    >
    > Hätte man vor 20 Jahren mit der Förderung eigener IT begonnen, ein paar
    > Mrd. im Jahr hätten locker gereicht um eine Szene im Land zu schaffen die
    > von US-Konzernen komplett unabhängig wäre. Aber das ist offensichtlich
    > nicht gewollt gewesen.

    na wenn Sie meinen mit 50Mrd im Jahr die gesamte Hard und Softwarekette der US Firmen zu uberholen mussen Sie sich erst russischer und chinesischer Kopierpraxus bedienen und sogar damit holen die Russen nicht mal auf und die Chinesen holen zwar auf aber immer langsamer.

    so einfach ist das also nicht.

    ausserdem, was hat der Staat davon?

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