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UsedSoft

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  1. UsedSoft

    Autor: ElZar 04.02.15 - 20:53

    Wir hatten den Brief, bzw die Email schon Anfang 2014 erhalten und brav ausgefüllt. Da wir aber leider richtig lizenziert sind, versucht Microsoft es nun auf einem anderen Weg: Einschüchterung wegen gebrauchter Lizenzen. Trotz einer klaren rechtlichen Lage drohen und brüllen die wie ein verwundeter Hund..

    Mal schauen ob die auch klagen, uns ist das recht egal, da UsedSoft auch eine Freistellung von Ansprüchen Dritter mitliefert. Microsoft verweist dann gerne auf alte und überholte Urteile aus 2012, ohne auf die "neue" Rechtslage einzugehen.

    Mal schauen was die noch alles an Einschüchterungstaktik versuchen :-)

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  2. Re: UsedSoft

    Autor: tibrob 04.02.15 - 23:21

    Was ... in aller Welt ... hat denn UsedSoft damit zu tun? Wieder ein kläglicher Versuch, Aufmerksamkeit zu erreichen?

    Wenn ich eine legale Windows-/Office-Version habe, kann ich die völlig fröhlich und frei verticken ... genauso wie UsedSoft. Nur wenn die Lizenzbedingungen nicht eingehalten werden, habe ich Probleme ... genauso wie UsedSoft.

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  3. Re: UsedSoft

    Autor: Schattenfeuer 05.02.15 - 01:12

    Microsoft verstößt gegen bestehendes deutsches Recht. Laut den Ausnahmeregelungen des UrhG, zum Interessenausgleich der Konsumenten gilt der Erschöpfungsgrundsatz. Dieser Besagt, dass wenn ein Werk durch Veräußerung in den Verkehr gebracht wird so verliert der Rechteinhaber das Kontrollrecht hinsichtlich der Verbreitung des Werkes. Dies gilt auch für Software. Und die Rechtsprechung hat auch bestätigt, dass ebenso Einzellinzenzen aus Volumenlinzenzen gelöst werden dürfen. Eine Einschränkung durch Lizenzbedingungen, vor allem solche, die man erst nach dem Kauf sieht, ist nicht rechtens.
    Nun nehme ich mal an, dass es in den Beispielen im Artikel um unrechtmäßige Vervielfältigungen, beziehungsweise zu viele Lizenzen wurden genutzt als das Anspruch darauf bestehe. Da davon auszugehen ist, dass viele Unternehmen sich ggf. Nicht der unrechtmäßigen Benutzung bewusst waren, könnte Microsoft das doch das eher als Service Potential sehen und andere Wege gehen/Lösungen, als die auch mit unter Generalverdacht zu stellen die alles richtig gemacht haben.

  4. Re: UsedSoft

    Autor: ElZar 05.02.15 - 07:55

    Jep, UsedSoft vertickt ja legale Lizenzen, die haben ja bisher auch (fast) alle Prozesse gewonnen. Microsoft sieht das aber nicht ein und versucht nun über den Nachweis der Lizenzen Kunden von UsedSoft einzuschüchtern. Sie behaupten aufgrund eines alten Urteils aus 2012, daß dieser Nachweis garnicht erbracht werden könne (denen reicht nichtmal eine notarielle Bestätigung aller Parteien, daß die Lizenzen beim Vorbesitzer nicht mehr genutzt werden).

    Wenn man sich aber die Referenzen auf deren Homepage ansieht, hat Microsoft damit wohl nicht so viel Erfolg:
    https://www.usedsoft.com/de/referenzen/

    Im Grunde fehlt wohl noch ein klares Urteil darüber wie man die Legalität dieser Lizenzen nachweisen muss, wobei diesen Prozess wird UsedSoft auch noch gewinnen. Deshalb denke ich schreckt Microsoft im Moment noch davor zurück zu klagen (entgegen ihrer Drohungen), da sie sich dann nicht mehr auf alte und längst überholte Urteile von 2009/2012 berufen können.

    PS: Das lustigste ist (gerade erst gesehen):
    Laut Referenzen hat Microsoft der Stadt München wohl bestätigt, daß die Lizenzen legal sind, bei kleinen Fischen wird aber weiter druck gemacht.
    https://www.usedsoft.com/de/referenzen/behoerden-und-oeffentlicher-dienst/landeshauptstadt-muenchen/
    "Von Microsoft liegt eine schriftliche Bestätigung vor, dass lizenzrechtlich alles in Ordnung ist."

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.15 08:03 durch ElZar.

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