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So sehr Trump-Bashing in ist ...

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  1. So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: mnementh 11.08.17 - 11:30

    ... in dem Fall ist es etwas anderes. Der Staat ist nicht dazu da Gewinn zu machen, sondern das Leben für seine Bürger zu gestalten und optimalerweise zu verbessern. Für die Menschen die dadurch einen Job erhalten könnte das eine Verbesserung darstellen.

    Man kann natürlich fragen ob man das hätte effizienter machen können, also den gleichen Effekt mit weniger Kapitaleinsatz hätte erreichen können. Diese Frage wurde hier aber nicht gestellt.

  2. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: der_wahre_hannes 11.08.17 - 11:34

    Man muss sich aber fragen, wie groß Trumps Anteil wirklich ist. Ich meine, so eine Fabrik plant man doch nicht von eben auf jetzt, bloß weil da ein anderer Typ im Präsidentensessel sitzt, oder?

  3. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: DeathMD 11.08.17 - 11:35

    Was bringen 3000 Beschäftigte mehr, wenn das dem Staat (dem Rest der Bürger) 3 Milliarden kostet? Klar wäre es für die Betroffenen eine Verbesserung, nur unterm Strich bleibt lange ein den dickes Minus.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  4. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: barforbarfoo 11.08.17 - 11:36

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... in dem Fall ist es etwas anderes. Der Staat ist nicht dazu da Gewinn zu
    > machen, sondern das Leben für seine Bürger zu gestalten und optimalerweise
    > zu verbessern.

    Nur ist dies nicht die erklärte Politik der US-Reps und Donalds.

  5. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: theFiend 11.08.17 - 11:37

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man kann natürlich fragen ob man das hätte effizienter machen können, also
    > den gleichen Effekt mit weniger Kapitaleinsatz hätte erreichen können.
    > Diese Frage wurde hier aber nicht gestellt.

    Naja, sie investieren ja kein Kapital, sondern sichern nur Steuerfreiheit zu. Insofern ist die Rechnung schon auch sehr relativ zu betrachten, denn hier geht es offensichtlich darum, wann der break even gezahlte Steuern/nicht eingenommene Steuern erreicht wird.

    Job zu schaffen verbessert aber eben nicht nur die Lebenssituation des einen Arbeitnehmers, sondern es profitiert natürlich auch mittelbar die Region drum herum.

  6. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Muhaha 11.08.17 - 11:39

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... in dem Fall ist es etwas anderes.

    Nope.

    > Der Staat ist nicht dazu da Gewinn zu
    > machen, sondern das Leben für seine Bürger zu gestalten und optimalerweise
    > zu verbessern. Für die Menschen die dadurch einen Job erhalten könnte das
    > eine Verbesserung darstellen.

    Das Gemeinwesen ist dafür da SINNVOLL zu handeln und nicht auf der Basis von kurzfristigen politischen Zielen Firmen in den Arsch zu kriechen, die SOFORT wieder abziehen, sobald sie woanders mehr Steuererleichterungen und Subventionen bekommen.

    Siehe Bochum-Nokia, siehe die jahrzehntelange, vollkommen sinnlose Stahl- und Kohleförderung für Saarland und Ruhrgebiet. Sinnlos Steuergelder (!) verschwendet.

    Was man in Wisconsin tut, ist auf genau dem gleichen Level. Für die Öffentlichkeit "Jobs" schaffen, gleichgültig welcher Preis langfristig dafür bezahlt werden muss.

  7. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: theFiend 11.08.17 - 11:40

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss sich aber fragen, wie groß Trumps Anteil wirklich ist. Ich meine,
    > so eine Fabrik plant man doch nicht von eben auf jetzt, bloß weil da ein
    > anderer Typ im Präsidentensessel sitzt, oder?

    Kann man sich tatsächlich fragen. Allerdings wird ja überall kolpotiert das wir in ein neues Zeitalter automatisierter Produktion eintreten. Üblicherweise werden diese Fabriken dann nicht in den alten Standorten geschaffen, sondern neu hochgezogen.
    Und diese Fabriken bekommt einfach derjenige, der den Konzernen die besten Angebote macht. 3 Milliarden nicht zu zahlende Steuern sind schon eine sehr heftige Argumentationsbasis...

  8. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: LSBorg 11.08.17 - 11:40

    Ich sehe da auch kein Problem. Klar ist es schön, wenn der Staat früh davon profitiert. Aber, wenn die die Fabrik gar nicht bauen, ist niemandem in der Region geholfen.

  9. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Schattenwerk 11.08.17 - 11:42

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat ist nicht dazu da Gewinn zu
    > machen, sondern das Leben für seine Bürger zu gestalten

    Sorry aber ich gestalte mein Leben selber und nicht der Staat. Übertrieben gesprochen kann ich mir nicht vorstellen, dass du es toll findest, wenn Frau Merkel dir sagt, wie du dein Leben zu leben hast. Ist das dein Wunsch?

    Der Staat hat die Aufgabe die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und als stiller Beobachter zu schauen, dass sich jeder an die Regeln hält. Im Zweifelsfall eingreifen und korrigieren. Dies jedoch so gering wie möglich.

    Er hat die Aufgabe das Leben deiner Bürger zu schützen. Aber definitiv nicht die Gestaltung derer Leben.

  10. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Prinzeumel 11.08.17 - 11:46

    LSBorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe da auch kein Problem. Klar ist es schön, wenn der Staat früh davon
    > profitiert. Aber, wenn die die Fabrik gar nicht bauen, ist niemandem in der
    > Region geholfen.
    Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine steuern mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt? Klingt sinnvoll.

  11. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ThorstenMUC 11.08.17 - 11:47

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringen 3000 Beschäftigte mehr, wenn das dem Staat (dem Rest der
    > Bürger) 3 Milliarden kostet? Klar wäre es für die Betroffenen eine
    > Verbesserung, nur unterm Strich bleibt lange ein den dickes Minus.

    Nicht unbedingt - die Steuerfreiheiten scheinen ja auf so 25 Jahre angesetzt (bis 2043).

    Wenn man jetzt die Kosten für 3000 Arbeitslose hochrechnet (Arbeitlosengeld, Gesundheitskosten usw - klar in den USA alles noch so viel wie hier) - dazu noch die Einahmen von 3000 steuerpflichtigen Arbeitsplätzen gegenrechnet... das könnte schon hinkommen.

    Wenn pro Kopf da im Jahr 25k¤ gespart und 10k¤ Steuern extra eingenommen werden
    macht das schon 2,6 Mrd. auf der Haben-Seite... wenn es dann doch 5000 Arbeitsplätze werden - oder die Zahlen noch etwas höher sind (bzw. man dann kumulative Effekte, wie Zulieferer-Gewinne und gesteigertes Konsumverhalten mit einrechnet) könnten die 3Mrd schon eine gute Investition sein.

  12. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: LSBorg 11.08.17 - 11:54

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LSBorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich sehe da auch kein Problem. Klar ist es schön, wenn der Staat früh
    > davon
    > > profitiert. Aber, wenn die die Fabrik gar nicht bauen, ist niemandem in
    > der
    > > Region geholfen.
    > Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine steuern
    > mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt?
    > Klingt sinnvoll.

    Ja, ganz genau das wollte ich damit sagen. Da hast du super zwischen den Zeilen gelesen... Das es nicht so einfach ist, ist schon klar. Und das es hier evtl etwas übertrieben war von Trump, mag auch sein. Grundsätzlich finde ich es aber nicht schlimm, den Unternehmen einen Anreiz zu schaffen, im Land eine Fabrik zu betreiben, anstatt ins Ausland zu gehen.
    Das es sich dabei eigentlich um ein inländisches Unternehmen handelt, ist wieder ein anderes Problem, für das es dann wieder eine andere Lösung geben müsste. Ich finde es auch ein Unding, dass ein inländisches Unternehmen im Ausland produziert. Wenn es denen im eigenen Land nicht gefällt, sollen sie komplett wechseln.

  13. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: |=H 11.08.17 - 11:56

    Kommt die Fabrik nicht, kommen keine Steuereinnahmen. Gewonnen hat man also nichts.
    Kommt die Fabrik, hat man keine Steuereinnahmen von der Fabrik, aber von den Arbeitern. Somit hat man also sofort was gewonnen. Zur Lohnsteuer kommen dann die höheren Mehrwertsteuern, da die Menschen dann ja Geld verdienen.
    Dazu kommt, dass ein paar tausend Menschen etwas zu tun haben und sich den Lebensunterhalt legal sichern können. Man könnte also sagen, dass dadurch die Kriminalitätsrate gesenkt wird. Dadurch wird noch mehr gespart, da jeder Häftling recht teuer ist. Zudem steigt die Lebensqualität durch eine geringere Kriminalitätsrate.
    Arbeitslose an sich kosten in den USA dank der kaum vorhandenen Sozialleistungen ja recht wenig, aber auch die Kosten spart natürlich der Staat an der Stelle (sofern es Jobs sind die von vorher arbeitslosen Personen erledigt werden).

  14. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ubuntu_user 11.08.17 - 11:58

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht unbedingt - die Steuerfreiheiten scheinen ja auf so 25 Jahre
    > angesetzt (bis 2043).
    >
    > Wenn man jetzt die Kosten für 3000 Arbeitslose hochrechnet
    > (Arbeitlosengeld, Gesundheitskosten usw - klar in den USA alles noch so
    > viel wie hier) - dazu noch die Einahmen von 3000 steuerpflichtigen
    > Arbeitsplätzen gegenrechnet... das könnte schon hinkommen.
    >
    > Wenn pro Kopf da im Jahr 25k¤ gespart und 10k¤ Steuern extra eingenommen
    > werden
    > macht das schon 2,6 Mrd. auf der Haben-Seite... wenn es dann doch 5000
    > Arbeitsplätze werden - oder die Zahlen noch etwas höher sind (bzw. man dann
    > kumulative Effekte, wie Zulieferer-Gewinne und gesteigertes Konsumverhalten
    > mit einrechnet) könnten die 3Mrd schon eine gute Investition sein.

    wo zahlt der Staat denn 3 Mrd?
    die 3 Mrd sind doch Steuererleichterungen, die er eh nicht hätte, wäre die Fabrik nicht da wäre.

  15. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: chefin 11.08.17 - 11:58

    Produzieren in hochpreisigen Ländern bedeutet, das man qualifizierte Jobs anbieten wird. Wartung, Programmierung und Pflege von Vollautomaten und Bestückungsstrassen. Weniger Hilfsarbeiterjobs.

    Allerdings, USA hat garkeine Arbeitslosen mit hoher Qualifikation. Die haben alle einen Job. Er muss also zu den 3 Milliarden Steuern nicht nicht reinkommen, noch einige Milliarden Ausbildung drauf legen. Letztendlich geht das aber nicht so schnell, die Firmen werden also drauf drängen, sich überall auf der Welt Fachkräfte zu besorgen.

    Statt illegal eingewanderten Hilfsarbeitern bringt das legal ins Land gekommene Fachkräfte, aber keine Verbesserung der Jobsituation.

  16. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: iKnow23 11.08.17 - 11:59

    Der Staat muss in meinen Augen auch keinen Gewinn machen.
    Die Frage ist: macht er in diesem Falle Verlust? 3000 Arbeiter zahlen Steuern und sind nicht auf Sozialleistungen angewiesen. Der Ort entwickelt Infrastruktur (zusätzliche Bäcker, Friseure etc). Zulieferfirmen entstehen wahrscheinlich. Das ist in meinen Augen alles lukrativer für die USA, als wenn die Fabrik in Shenzhen steht.

  17. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: DeathMD 11.08.17 - 12:01

    Nochmals die Frage in die Runde... Ihr glaubt tatsächlich, dass diese Effekte in der Studie nicht berücksichtigt wurden? Die ganze Rechnerei würde keinen Sinn ergeben, wenn man das nicht mit einbezieht, was dadurch wieder an den Staat zurückfließt.

    Ich frag mich schön langsam, welche Vorstellung manche hier von Studien haben. In der Regel sind die etwas umfangreicher in der Betrachtung als: kostet 3 Milliarden, dauert deshalb solang.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  18. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: Prinzeumel 11.08.17 - 12:01

    LSBorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LSBorg schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich sehe da auch kein Problem. Klar ist es schön, wenn der Staat früh
    > > davon
    > > > profitiert. Aber, wenn die die Fabrik gar nicht bauen, ist niemandem
    > in
    > > der
    > > > Region geholfen.
    > > Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine steuern
    > > mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt?
    > > Klingt sinnvoll.
    >
    > Ja, ganz genau das wollte ich damit sagen. Da hast du super zwischen den
    > Zeilen gelesen... Das es nicht so einfach ist, ist schon klar. Und das es
    > hier evtl etwas übertrieben war von Trump, mag auch sein. Grundsätzlich
    > finde ich es aber nicht schlimm, den Unternehmen einen Anreiz zu schaffen,
    > im Land eine Fabrik zu betreiben, anstatt ins Ausland zu gehen.
    > Das es sich dabei eigentlich um ein inländisches Unternehmen handelt, ist
    > wieder ein anderes Problem, für das es dann wieder eine andere Lösung geben
    > müsste. Ich finde es auch ein Unding, dass ein inländisches Unternehmen im
    > Ausland produziert. Wenn es denen im eigenen Land nicht gefällt, sollen sie
    > komplett wechseln.
    Okay und denken wir das weiter in eine Zukunft wo dann jeder staat genau das macht dann bietet man wie genau noch weiter anreize genau ''hier'' zu investieren um ein paar arbeitsplätze zu sichern? Da fällt mir doch spontan ein mit den Arbeitsverhältnissen der dritten welt zu konkurrieren. Sprich kein Mindestlohn, kein arbeitnehmerschutz und keine umweltauflagen. Klingt nach einer tollen zukunft.

  19. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: ubuntu_user 11.08.17 - 12:01

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du willst also sagen das es besser wäre wenn der staat gar keine steuern
    > mehr von inländischen unternehmen einnimmt solang es dafür jobs gibt?
    > Klingt sinnvoll.

    warum sollte man überhaupt Unternehmen besteuern, wenn einige sich davon ausnehmen oder einfach woanders produzieren können?

  20. Re: So sehr Trump-Bashing in ist ...

    Autor: der_wahre_hannes 11.08.17 - 12:02

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man muss sich aber fragen, wie groß Trumps Anteil wirklich ist. Ich
    > meine,
    > > so eine Fabrik plant man doch nicht von eben auf jetzt, bloß weil da ein
    > > anderer Typ im Präsidentensessel sitzt, oder?
    >
    > Kann man sich tatsächlich fragen. Allerdings wird ja überall kolpotiert das
    > wir in ein neues Zeitalter automatisierter Produktion eintreten.
    > Üblicherweise werden diese Fabriken dann nicht in den alten Standorten
    > geschaffen, sondern neu hochgezogen.
    > Und diese Fabriken bekommt einfach derjenige, der den Konzernen die besten
    > Angebote macht. 3 Milliarden nicht zu zahlende Steuern sind schon eine sehr
    > heftige Argumentationsbasis...

    Ja, schon. Aber nur allein darauf kann man doch auch nicht achten. Die Planung einer solchen Fabrik ist ja auch nicht in 2 Tagen abgewickelt. So ein Projekt zieht sich über Jahre. Ob "der neue" im Weißen Haus dann immer noch da ist und dieses Steuergeschenk vom Nachfolger nicht einfach einkassiert wird, steht doch auch in den Sternen.

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