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  5. › Wisconsin: Trumps Foxconn-Fabrik…

Was für ein Unsinn von A-Z

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  1. Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: dabbes 12.08.17 - 12:06

    "Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen. Falls die Anzahl nur bei annähernd 3.000 Jobs liegt, wird die Gewinnzone für Wisconsin erst nach dem Jahr 2044"

    Im WORST-Case sind 3000 Mitarbeiter 2044 ein Gewinn für den Staat, aha, wie schrecklich!

    Wann machen nochmal der BER Gewinn, oder die Elbphilahrmonie?

    Und der Staat verliert überhaupt nichts, das ist ja der doppelte Unsinn:
    wäre Foxconn nicht da, dann hätten sie auch keine Steuereinnahmen.

    Wie kann man also etwas verlieren, was man nicht hätte, wenn sie nicht da wären?

    Foxconn bekommt ja kein Geld geschenkt, sie müssen nur weniger Steuern zahlen. Wie gesagt, Steuern die Wisconsin nicht hätte, wenn Foxconn nicht dort bauen würde.

    Sorry, finde den ganzen Artikel Clickbait und typisches Trump-Bashing.
    Wir haben genug eigene verkorkste Baustellen über die man mal berichten sollte.

  2. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Wolffran 12.08.17 - 15:39

    +1

  3. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: lear 12.08.17 - 16:12

    Herrgott, in dem Paper ist 'ne übersichtliche Tabelle, da steht in der einen Spalte "State Payments" und darunter was das bedeutet.

    Die Zahlungen sind STERUERGUTSCHRIFTEN, die die erhobenen Steuern ab 2019 übertreffen und so ab 2020 (also wenn Trump wieder weg ist, praktisch) zu einem Defizit führen. Es sind *keine* Abschläge auf erhobene Steuern. Das Unternehmen kriegt ganz real Geld in den Arsch geschoben.

  4. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Oldy 12.08.17 - 17:24

    Jeder Mensche, der eine Arbeit hat und nicht den Staat auf der Tasche liegt ist ein Gewinn. Dazu kommen Lohnsteuereinnahmen und die zusätzliche Kaufkraft des Arbeitnehmers.

  5. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: uselessdm 12.08.17 - 17:58

    Oldy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Mensche, der eine Arbeit hat und nicht den Staat auf der Tasche liegt
    > ist ein Gewinn. Dazu kommen Lohnsteuereinnahmen und die zusätzliche
    > Kaufkraft des Arbeitnehmers.

    Na ja, da müssen die aber lange stricken um das reinzuholen, genau da liegt ja wohl das Problem.

  6. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: uselessdm 12.08.17 - 17:58

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen. Falls die Anzahl nur bei
    > annähernd 3.000 Jobs liegt, wird die Gewinnzone für Wisconsin erst nach dem
    > Jahr 2044"
    >
    > Im WORST-Case sind 3000 Mitarbeiter 2044 ein Gewinn für den Staat, aha, wie
    > schrecklich!
    >
    > Wann machen nochmal der BER Gewinn, oder die Elbphilahrmonie?
    >
    > Und der Staat verliert überhaupt nichts, das ist ja der doppelte Unsinn:
    > wäre Foxconn nicht da, dann hätten sie auch keine Steuereinnahmen.
    >
    > Wie kann man also etwas verlieren, was man nicht hätte, wenn sie nicht da
    > wären?
    >
    > Foxconn bekommt ja kein Geld geschenkt, sie müssen nur weniger Steuern
    > zahlen. Wie gesagt, Steuern die Wisconsin nicht hätte, wenn Foxconn nicht
    > dort bauen würde.
    >
    > Sorry, finde den ganzen Artikel Clickbait und typisches Trump-Bashing.
    > Wir haben genug eigene verkorkste Baustellen über die man mal berichten
    > sollte.

    Vergleichst du ernsthaft die Elbphilharmonie und eine Fabrik?

  7. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: lear 12.08.17 - 18:50

    Der Treppenwitz ist, daß ein Großteil der Jobs (und deren Steuern) nach Illinois gehen könnte.
    Außerdem ist überhaupt nicht klar, wie die Jobs aufgebaut seien werden - es kann also mit ein paar hochbezahlten Management Jobs und einem Haufen steuerbefreiter Hungerlöhner (ohne Kaufkraft) enden - foxconn ist da jetzt nicht gerade ein Vorzeigeunternehmen.

    Und wegen "auf der Tasche": 1.5 Mrd. der Steuergutschriften sind im Haushalt als Lohnzuschüsse deklariert ... umgelegt auf 15 Jahre (Zahlungen laufen bis 2032/33) und 3000 Arbeiter sind das $33.333 pro Kopf und Jahr ... ... ...

  8. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Muhaha 12.08.17 - 22:25

    uselessdm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vergleichst du ernsthaft die Elbphilharmonie und eine Fabrik?

    Wenn man sonst keine Argumente hat, muss man halt nach jedem Strohhalm greifen :)

  9. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Malukai 13.08.17 - 05:22

    Wie viele Jahrunderte dauert es den bis der Staat bei Musks Gigafactory Gewinn macht? Alleine bei der Gigfact sind es ja schon 2 Milliarden Steuer Subventionen, von den ganzen restlichen Milliarden für Tesla und Co mal ganz zu schweigen....

    Da ist ein möglicher Gewinn in diesem Fall ab 2043 ein verdammt guter Deal wenn man sich andere dinge so ansieht. Passen halt nur nicht ins persönliche Feindbild des Golem Autors.
    Wäre ja schon ein wunder wenn Tesla 2043 mal einen Gewinn vermeldet um darauf steuern zu zahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.17 05:25 durch Malukai.

  10. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Oldy 13.08.17 - 10:24

    uselessdm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oldy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Mensche, der eine Arbeit hat und nicht den Staat auf der Tasche
    > liegt
    > > ist ein Gewinn. Dazu kommen Lohnsteuereinnahmen und die zusätzliche
    > > Kaufkraft des Arbeitnehmers.
    >
    > Na ja, da müssen die aber lange stricken um das reinzuholen, genau da liegt
    > ja wohl das Problem.

    Nochmal, investiert Foxconn Null Dollar, passiert null.
    Investiert Foxconn Milliarden, dann Wisconsin einmalig indirekte Einnahmen. Das geht vom Lieferanten bis zum Bau und sonstige diverse Firmen. Und längerfristige Einnahmen durch Lohnsteuer und wie schon gesagt über die zusätzliche Kaufkraft.
    Deshalb ist es auch besser, die Unternehmen weniger zu besteuern und dafür zu sorgen, dass sich mehr ansiedeln.

    Auch wenn eine Firma auf Jahre die Gewinne auf Null schmälert, bringt das die Region weiter, da andere Effekte wirksam werden.

  11. Re: Was für ein Unsinn von A-Z

    Autor: Huanglong 14.08.17 - 13:17

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen. Falls die Anzahl nur bei
    > annähernd 3.000 Jobs liegt, wird die Gewinnzone für Wisconsin erst nach dem
    > Jahr 2044"
    >
    > Im WORST-Case sind 3000 Mitarbeiter 2044 ein Gewinn für den Staat, aha, wie
    > schrecklich!
    >
    > Wann machen nochmal der BER Gewinn, oder die Elbphilahrmonie?
    >
    > Und der Staat verliert überhaupt nichts, das ist ja der doppelte Unsinn:
    > wäre Foxconn nicht da, dann hätten sie auch keine Steuereinnahmen.
    >
    > Wie kann man also etwas verlieren, was man nicht hätte, wenn sie nicht da
    > wären?
    >
    > Foxconn bekommt ja kein Geld geschenkt, sie müssen nur weniger Steuern
    > zahlen. Wie gesagt, Steuern die Wisconsin nicht hätte, wenn Foxconn nicht
    > dort bauen würde.
    >
    > Sorry, finde den ganzen Artikel Clickbait und typisches Trump-Bashing.
    > Wir haben genug eigene verkorkste Baustellen über die man mal berichten
    > sollte.

    Es gibt schon den einen oder anderen Punkt, der den Staat da Geld kostet, wenn sich eine Fabrik ansiedelt. Zum Besipiel infrastruktur, Straßen die mehr belastet werden durch Transport von Personen und Waren. Das sind ganz reale kosten.

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