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Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

Das Wochenende ist fast schon da. Zeit für Quatsch!
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  1. Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Netzweltler 24.09.19 - 20:16

    Das Oligopol aus Telekkom, Vodafone und Co schert sich einen Dreck um lokale Notwendigkeiten.

  2. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Greys0n 24.09.19 - 20:58

    Man schaue mal nach Wolfsburg. Das größte FTTH/B Netz gehört dort der Stadt. Aber das kann sich längst nicht jede Stadt leisten. Leider.

  3. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: User_x 24.09.19 - 21:10

    Wie läuft es denn mit dem Strom, Gas und Wasser?

  4. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: M.P. 24.09.19 - 22:02

    Wenn ich den Wasserhahn aufdrehe wunderbar ...

  5. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Sharra 24.09.19 - 22:14

    Sorry, aber die kommunalen Träger versorgen jetzt schon jedes Haus, sogar zwangsweise, mit Wasser, Strom (okay hier vielleicht auch mal ein Anderer), Abwasser und so weiter. Will sagen, gebuddelt wird immer. Die paar Meter Glasfaser an sich kosten nicht die Welt, und sind schnell wieder drin. Die Erdarbeiten sind das teure, und die fallen sowieso ständig an, für alles andere.

    Ein Glasfaser-Netz zu verlegen wäre für so gut wie jede Kommune machbar. Es würde ja sogar vielleicht noch gefördert.

    Aber nein, maximal werden Leerrohre verlegt, und dann gehofft, dass die Telekom da was reinzieht. Die hat aber gar keine Zeit und Möglichkeiten überall gleichzeitig zu arbeiten.

  6. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: bytewarrior123 25.09.19 - 00:00

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber nein, maximal werden Leerrohre verlegt, und dann gehofft, dass die
    > Telekom da was reinzieht. Die hat aber gar keine Zeit und Möglichkeiten
    > überall gleichzeitig zu arbeiten.

    Kommt erschwerend hinzu, dass nicht einmal die Telekom Dir sagen kann, welches Leerrohr sie eigentlich haben will, damit sie eines Tages diese auch nutzen kann..
    Diese Erfahrung haben zumindest wir beim Aufbau unseres kommunalen GF-Netzes gemacht, und das wurde von einem Major-Partner der Telekom gebaut.

  7. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: DerBjoern 25.09.19 - 08:26

    Das tut unsere örtliche Stadtwerke (Schüttorf) auch. Die haben bei uns im Neubaugebiet Glasfaser verlegt und damit Kabelnetz und Telekom außen vor gelassen. Wir haben die Wahl. Glasfaser bei den Stadtwerken oder trommeln. Und was kommt dabei raus? Maximal 50/5Mbit flatrate inkl Telefon für 50¤ im Monat.
    Ich wünschte ich hätte hier DSL von der Telekom. Mit 5Mbit Upload kann ich Homeoffice vergessen und Pendel somit jeden Tag 120Km.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 08:26 durch DerBjoern.

  8. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: bombinho 25.09.19 - 08:35

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nein, maximal werden Leerrohre verlegt, und dann gehofft, dass die
    > Telekom da was reinzieht. Die hat aber gar keine Zeit und Möglichkeiten
    > überall gleichzeitig zu arbeiten.

    Nanu, wird von Telekom und Co nicht immer behauptet, der Tiefbau waere so unmachbar aufwaendig?

  9. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: mainframe 25.09.19 - 08:37

    DerBjoern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das tut unsere örtliche Stadtwerke (Schüttorf) auch. Die haben bei uns im
    > Neubaugebiet Glasfaser verlegt und damit Kabelnetz und Telekom außen vor
    > gelassen. Wir haben die Wahl. Glasfaser bei den Stadtwerken oder trommeln.
    > Und was kommt dabei raus? Maximal 50/5Mbit flatrate inkl Telefon für 50¤ im
    > Monat.
    > Ich wünschte ich hätte hier DSL von der Telekom. Mit 5Mbit Upload kann ich
    > Homeoffice vergessen und Pendel somit jeden Tag 120Km.

    Und woran liegt es, dass Du keine höheren Geschwindigkeiten bekommst...

    Und was mich wundert, 50/5 ist doch top für homeoffice. Ich hab kollegen die haben 2/0,4 MBit/s
    Was schiebst Du denn für Daten hin und her?

  10. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: chefin 25.09.19 - 08:58

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber die kommunalen Träger versorgen jetzt schon jedes Haus, sogar
    > zwangsweise, mit Wasser, Strom (okay hier vielleicht auch mal ein Anderer),
    > Abwasser und so weiter. Will sagen, gebuddelt wird immer. Die paar Meter
    > Glasfaser an sich kosten nicht die Welt, und sind schnell wieder drin. Die
    > Erdarbeiten sind das teure, und die fallen sowieso ständig an, für alles
    > andere.
    >
    > Ein Glasfaser-Netz zu verlegen wäre für so gut wie jede Kommune machbar. Es
    > würde ja sogar vielleicht noch gefördert.
    >
    > Aber nein, maximal werden Leerrohre verlegt, und dann gehofft, dass die
    > Telekom da was reinzieht. Die hat aber gar keine Zeit und Möglichkeiten
    > überall gleichzeitig zu arbeiten.

    Definitiv. Die Infrastruktur wird so alle 30-50 Jahre grundsaniert. Dabei dann Glasfaser mitlegen, kein Problem. Deine Enkel werden sich dann freuen. Oder du hast Glück, wohnst in einem heruntergekommenen Dorf, wo das alles in den nächsten 5-10 Jahren in Angriff genommen wird.

    Staatlicherseits muss man natürlich für Gleichberechtigung sorgen. Wie früher beim ISDN. Erst als alle Telefon hatten wurde nachgerüstet. Modem...ja, gerne, 1200/75 reicht völlig. Staatlicherseits gab es ausschliesslich dieses (während selbst in Timbuktu 9600 Standard war)

    Ich kenne die staatliche Grundversorgung noch. Das war Krampf. FAX mit Passwort, das nur der Techniker wissen durfte. Header am Fax unveränderlich, streng nach gesetzlicher Vorgabe. Fax nur an seperater Telefonleitung, nicht an normaler Sprechleitung. Kein Hörer am Fax, um die teure Leitung für ein Gespräch zu nutzen. DAS war der Staat.

    Da scheiss ich drauf...das war einfach nur Krampf. Leider sind viele damals noch nicht geboren gewesen und haben es nicht mitbekommen. Jeder hatte Funktelefon, nur die Deutschen nicht. Es gab einfach keine. Man hatte stattdessen 20m Kabel durch die Wohnung hinterher gezogen. Geräte nur zur Miete und selbst dieses Kabel war aufpreispflichtig jeden Monat. 50pfennig aufschlag für 5m, 2 DM für 20m. 10 Jahre waren also 240DM für ein 20m Telefonkabel.

  11. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Anonymer Nutzer 25.09.19 - 09:41

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Oligopol aus Telekkom, Vodafone und Co schert sich einen Dreck um
    > lokale Notwendigkeiten.
    Lieber ein Oligopol als ein Monopol der Kommune. Mangels Alternativen könnte die Kommune die Einnahmen für sonstwas verwenden und das Netz komplett verfallen lassen. Störungen werden erst vor der nächsten Wahl behoben.

    Wie kann man ernsthaft verlangen, sowas in die Hände von komplett unfähigen Politikern zu geben? Die sparen bei allem inkl. wichtigem wie Bildung oder Polizei, wieso sollten sie dann bei Infrastruktur nicht sparen???

  12. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Oktavian 25.09.19 - 09:57

    > Das Oligopol aus Telekkom, Vodafone und Co schert sich einen Dreck um
    > lokale Notwendigkeiten.

    Genau wie das Straßennetz, das seit Ewigkeiten kaputtgespart wird. Oder der Nahverkehr, der bedarfsfremd mäßig funktioniert und dazu verdammt teuer ist. Oder das Abwassernetz, das nicht an den Bedarf angepasst wird, immer mehr verfällt und unbekannte Mengen an Abwasser versickern lässt.

    Ja, genau so ein Internet wünsche ich mir auch. Das führt zur digitalen Entschleunigung, man kontentriert sich mal wieder auf die wichtigen Dinge im Leben.

  13. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: DerBjoern 25.09.19 - 10:12

    Die bieten einfach nicht mehr an. Warum auch, die Leute haben eh keine andere Wahl. Friss oder stirb

  14. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Oktavian 25.09.19 - 10:21

    > Und woran liegt es, dass Du keine höheren Geschwindigkeiten bekommst...

    Warum sollten sie mehr liefern? Sie haben doch das, was man der Telekom bewusst weggenommen hat, ein Monopol. Da kann man Preise und Leistung diktieren. Stadtwerke sind nun wahrlich nicht dafür bekannt, marktübliche Preise zu erheben, sondern ihre Einnahmen sind eher bemessen, den Haushalt der Stadt auszugleichen.

    Ich käme auch nie auf die Idee, vom örtlichen Anbieter Strom oder Gas zu nehmen. Wenn ich gezwungen wäre, bei dem Internet zu nehmen, wäre ich gear...t.

  15. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: DooMMasteR 25.09.19 - 10:21

    Mir hat die Telekom gesagt: Leerrohr von ihnen Nutzen wir nicht, egal ob es das gleiche ich, das wir dann auch legen...

    War recht eindeutig :-P, dass sich dann auch keinen LWL von 3. annehmen ist fast logisch :-P

  16. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: bulli007 25.09.19 - 12:33

    DerBjoern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das tut unsere örtliche Stadtwerke (Schüttorf) auch. Die haben bei uns im
    > Neubaugebiet Glasfaser verlegt und damit Kabelnetz und Telekom außen vor
    > gelassen. Wir haben die Wahl. Glasfaser bei den Stadtwerken oder trommeln.
    > Und was kommt dabei raus? Maximal 50/5Mbit flatrate inkl Telefon für 50¤ im
    > Monat.
    > Ich wünschte ich hätte hier DSL von der Telekom. Mit 5Mbit Upload kann ich
    > Homeoffice vergessen und Pendel somit jeden Tag 120Km.


    50/5Mbit Flatrate sind mehr als ausreichend für Homeoffice!
    Ich habe oft nicht mehr als 8Mbit down und das reicht auch!
    Upload von >5Mbit braucht keiner und wenn du so ein Spezialfall bist......einfach RDP oder SSH auf einen Rechner in der Firma machen und schwups brauchst du gar nichts mehr, so mache ich das schon seit Jahren!

  17. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: DerBjoern 25.09.19 - 12:58

    du!=andere Menschen

  18. Re: Die Netze gehören in die Hände der Kommunen

    Autor: Faksimile 25.09.19 - 19:53

    Dann muss das TKG dahingegen eine verpflichtende Bestimmung bekommen.

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