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Worum geht hier eigentlich genau?

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  1. Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: elcaron 25.09.19 - 09:00

    Von wo bis wo wurden denn hier Kabel von den Wohnungsbaugesellschaften verlegt, und was wird nicht akzeptiert?
    Von einem Kasten an der Straßenecke in den Keller? Vom Keller in die Wohnung?
    Aktiv oder passiv?

  2. ... und sollen Vf und Telekom dafür monatlich bezahlen?

    Autor: Paule 25.09.19 - 10:30

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------
    > Von wo bis wo wurden denn hier Kabel von den
    > Wohnungsbaugesellschaften verlegt, und was
    > wird nicht akzeptiert?
    > Von einem Kasten an der Straßenecke in den
    > Keller? Vom Keller in die Wohnung?
    > Aktiv oder passiv?

    Vor allem noch die Frage:
    Sollen Vf und Telekom für die Nutzung monatlich zahlen?

    Wenn es dabei um eine monatliche Miete für die reine Glasfaser vom Keller (oder einem Verteiler) bis in die Wohnung geht, dann kann ich eine Verweigerung der Nutzung gut nachvollziehen.

    Es handelt sich dabei schliesslich um passive Infrastruktrur, die zB beim Hausbau verlegt wurde. Inhouse Wasser-, Abwasser-, Gas-, Strom- und Telefonleitungen gehörten aber immer schon dem Hauseigentümer und die Kosten dafür flossen bisher immer in die Baukosten oder Modernisierungskosten der Gebäude und wurden dann über die Miete/Kauf vom Bewohner indirekt bezahlt.

    Kann ja sein, dass die Wohnungsbaugesellschaften denken, sie können nun bei Glasfaser diese Infrastruktur nicht mehr den Bewohnern, sondern den Internetprovidern in Rechnung stellen.

    Die Provider haben hingegen das Bestreben ihren Kunden möglichst einheitliche Preise fürs gleiche Produkt anzubieten. Klappt nicht, wenn da bei einigen Kunden dann noch einer die Hand aufhalten will.

    Ein "inhouse Leitung" Preisaufschlag, speziell für die Kunden deren Wohnungsgesellschaft mitkassieren will, wäre wohl die einzige Alternative.

  3. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: elcid 25.09.19 - 10:31

    Hab ich mich auch gefragt - erst wird vom Ausbau durch die Wohnungsbaugesellschaften geschrieben, wobei man davon ausgehen kann, dass diese nur innerhalb der Liegenschaft ausbauen und der Provider sich dort anschließt, später wird dann aber von FTTH gesprochen, was ja eigentlich den Ausbau der letzten Meile bis in die Wohnung meint - sehr verworren dieser Artikel.

  4. Re: ... und sollen Vf und Telekom dafür monatlich bezahlen?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 12:27

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein "inhouse Leitung" Preisaufschlag, speziell für die Kunden deren
    > Wohnungsgesellschaft mitkassieren will, wäre wohl die einzige Alternative.

    Ahja, du bist also auch fuer ein verbrieftes Recht fuer Internetprovider, staatlich und privat bezahlte Ressourcen kostenlos nutzen zu koennen und moeglichst noch kostenfrei Eigentumsrechte daran zu bekommen?

  5. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 12:34

    elcid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich mich auch gefragt - erst wird vom Ausbau durch die
    > Wohnungsbaugesellschaften geschrieben, wobei man davon ausgehen kann, dass
    > diese nur innerhalb der Liegenschaft ausbauen und der Provider sich dort
    > anschließt, später wird dann aber von FTTH gesprochen, was ja eigentlich
    > den Ausbau der letzten Meile bis in die Wohnung meint - sehr verworren
    > dieser Artikel.

    Okay, erklaeren wir es mal einfach:

    FTTC ist Glasfaser bis zu einem Punkt ausserhalb der Kundeneigentums.
    FTTB ist Glasfaser bis zu einem Punkt innerhalb des Kundeneigentums,
    FTTH ist Glasfaser bis zu jedem (Uebergabe)Punkt innerhalb des Kundeneigentums.

    Eine Wohnungsgesellschaft kann durchaus Glasfaser und/oder Leerrrohre in erheblichem Umfang innerhalb der Gebaeude verlegen. Ein Punkt an dem ja von den Providern immer gejammert wird, ueber die Kosten und die boesen Vermieter, die sich weigern (Dieser Mythos wird gerne von providernahen Quellen gestreut, ich warte immer noch, dass ich mal so einen Vermieter tatsaechlich in freier Wildbahn treffe.).
    Diesen erheblichen Aufwand nicht tragen zu muessen ist doch immer das nach aussen gestellte Ziel von Telekom und/oder Vodafone.

  6. Re: ... und sollen Vf und Telekom dafür monatlich bezahlen?

    Autor: Paule 25.09.19 - 14:03

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------
    > Paule schrieb:
    > ----------------------------------------------
    > > Ein "inhouse Leitung" Preisaufschlag, speziell
    > > für die Kunden deren Wohnungsgesellschaft
    > > mitkassieren will, wäre wohl die einzige Alternative.
    >
    > Ahja, du bist also auch fuer ein verbrieftes Recht fuer
    > Internetprovider, staatlich und privat bezahlte
    > Ressourcen kostenlos nutzen zu koennen und
    > moeglichst noch kostenfrei Eigentumsrechte daran
    > zu bekommen?

    Wenn die Provider für die Nutzung zahlen müssen, dann steigt natürlich der Preis für den Endkunden um diesen Betrag an, abzüglich ggf. das was der Provider durch die Nutzung dieser "Fremd" Infrastruktur einspart, ganz nach dem Motto: "Der Endkunde zahlt am Ende immer alles".

    Wenn es sich dabei nur um inhouse Infrastruktur handelt, dann gehört die eh dem Eigentümer der Immobilie und der Provider spart dadurch nix ein.

    Wenn zB ein Neubaugebiet mit FTTH Versorgung ausgebaut wird und diese am Eingang zu diesem Gebiet in einem Verteilerkasten an die Provider übergeben wird, dann würde sich der Provider die letzten Meter von dort bis zu den Häusern sparen. Je nachdem was für diese Verkabelung von der Wohnungsgesellschaft verlangt wird, liegen die Preise dann doch höher als in anderen Orten.

  7. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: senf.dazu 25.09.19 - 14:38

    Es heißt ja "in fast allen Fällen". Also ist's wohl nur ne Frage des Preis/Leistungsverhältnisses. Bei Mietskasernen sollte die Glasfaserverlegung ja eigentlich günstig zu machen sein - entsprechend sollten die Mieten dann auch recht niedrig sein ..

    So ein Gejammer sollte man deswegen wohl im Augenblick eher ignorieren - wenn's nicht mit konkreten Zahlen unterlegt ist.

    Würde ja vielleicht auch die Position der Glasfaserunternehmen das der ONT in der Wohnung den Netzabschluß darstellt und nicht die passive Dose und ggf. GPON lastige Netzstrukturen unterminieren. Sprich alles das was man mühsam verteidigt um Herr der "eigenen" Netze zu bleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 14:42 durch senf.dazu.

  8. Re: ... und sollen Vf und Telekom dafür monatlich bezahlen?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 15:24

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Provider für die Nutzung zahlen müssen, dann steigt natürlich der
    > Preis für den Endkunden um diesen Betrag an, abzüglich ggf. das was der
    > Provider durch die Nutzung dieser "Fremd" Infrastruktur einspart, ganz nach
    > dem Motto: "Der Endkunde zahlt am Ende immer alles".

    Wieso? Welchen Unterschied macht es, wenn der Provider die Mittel erst aufbringt und dann abschreibt oder nicht aufbringen muss und dafuer die Abschreibung einem Anderen bezahlt?

    Oder einfacher, was ist der Unterschied, wenn die Aportion fuer die Hausverkabelung 12¤ im Jahr oder die Miete 1¤ im Monat betraegt?

    > Wenn es sich dabei nur um inhouse Infrastruktur handelt, dann gehört die eh
    > dem Eigentümer der Immobilie und der Provider spart dadurch nix ein.

    Aha, der Provider spart nix ein, wenn er in einer Immobilie nicht hunderte von Metern Kabel verlegen muss und dabei Wand- und Deckendurchbrueche erstellen muss, die Feuersicherheit (wieder)herstellen muss usw.? Du machst sowas wohl kostenlos fuer Provider?
    Ich haette da ein Haus fuer dich, das kannst du kostenlos neu verkabeln, du darfst sogar die Kabel selbst stellen. Wenn das gut klappt, haette ich noch mehr davon fuer dich.

    > Wenn zB ein Neubaugebiet mit FTTH Versorgung ausgebaut wird und diese am
    > Eingang zu diesem Gebiet in einem Verteilerkasten an die Provider übergeben
    > wird, dann würde sich der Provider die letzten Meter von dort bis zu den
    > Häusern sparen. Je nachdem was für diese Verkabelung von der
    > Wohnungsgesellschaft verlangt wird, liegen die Preise dann doch höher als
    > in anderen Orten.

    Ahja, weswegen eigentlich? Die Telekom ist neuerdings zum gemeinnuetzigen Verein mutiert und erhebt keine Gewinne mehr?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 15:31 durch bombinho.

  9. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 16:14

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sprich alles das was man
    > mühsam verteidigt um Herr der "eigenen" Netze zu bleiben.

    Herr der eigenen Netze bliebe man auch, wenn man die passive Hardware z.B von im Betreibermodell errichteten Netzwerken nutzen wuerde. Aber auch da glaenzen Rosa und Rot mit peinlicher Abwesenheit.

  10. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: senf.dazu 25.09.19 - 17:53

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sprich alles das was man
    > > mühsam verteidigt um Herr der "eigenen" Netze zu bleiben.
    >
    > Herr der eigenen Netze bliebe man auch, wenn man die passive Hardware z.B
    > von im Betreibermodell errichteten Netzwerken nutzen wuerde. Aber auch da
    > glaenzen Rosa und Rot mit peinlicher Abwesenheit.

    Hab ich was verpaßt ? Ist's schon endgültig beschieden das die Telekom hinsichtlich Glasfaser nicht reguliert wird - oder mit welchem Kuhandel nicht ?

  11. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: Faksimile 25.09.19 - 20:17

    Da gibt es eben das Problem der ungleichen Netzstruktur. DG macht PtP bis zum PoP und aggregiert dort passiv. Telekom aggregiert passiv im ersten NVT nach dem HÜP/ONT oder ggf. sogar im Anschlußraum des Wohnblocks. Wie es in den wenigen GF-Gebieten der Vodafone/UM aussieht kann ich nicht sagen. Haben hier zwar ein solches Netz in der Nähe, aber mir ist die Struktur nicht bekannt. Lokale Provider aggregieren teilweise im PoP aktiv mit Switch.

    Es gibt diverse Möglichkeiten.

    Also. Wie soll das vorbereitete Leerrohrnetz/Infrastruktur aufgebaut werden?

  12. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: spezi 25.09.19 - 21:15

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Herr der eigenen Netze bliebe man auch, wenn man die passive Hardware z.B
    > von im Betreibermodell errichteten Netzwerken nutzen wuerde. Aber auch da
    > glaenzen Rosa und Rot mit peinlicher Abwesenheit.

    Dann stimmen diese Meldungen also garnicht?

    "Für den Netzbetrieb wurde in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Pächter für das landkreiseigene Netz ermittelt.

    Das beste Angebot hat hier die Firma Vodafone Deutschland GmbH eingereicht und somit den Zuschlag erhalten. Der Landkreis Celle hat das zu errichtende Netz für 25 Jahre an Vodafone verpachtet."


    https://www.landkreis-uelzen.de/home/landkreis-uelzen-politik-verwaltung-wirtschaft/verwaltung/pressearchiv/Breitbanderschliessung-durch-Vodafone.aspx

    "Nach den umfassenden Vorplanungen, den vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibungsverfahren und der notwendigen vertraglichen Abstimmung kann nun ab Oktober mit dem tatsächlichen Ausbau der Netzstruktur begonnen werden. Hierbei wird durch die Stadt Pottenstein und die beauftragte Fa. LEC Construction International ein komplettes Glasfasernetz einschließlich der Knotenpunkt-Hauptverteiler und der Hausanschlüsse erstellt.

    Der Betrieb des Netzes musste im Rahmen des Bundesförderprogrammes ebenfalls europaweit ausgeschrieben werden; als künftiger Betreiber erhielt die Deutsche Telekom AG den Zuschlag."


    https://www.pottenstein.de/breitbandausbau-des-buergernetzes-pottenstein-startet-im-oktober-2018

  13. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 21:34

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da gibt es eben das Problem der ungleichen Netzstruktur. DG macht PtP bis
    > zum PoP und aggregiert dort passiv. Telekom aggregiert passiv im ersten NVT
    > nach dem HÜP/ONT oder ggf. sogar im Anschlußraum des Wohnblocks. Wie es in
    > den wenigen GF-Gebieten der Vodafone/UM aussieht kann ich nicht sagen.
    > Haben hier zwar ein solches Netz in der Nähe, aber mir ist die Struktur
    > nicht bekannt. Lokale Provider aggregieren teilweise im PoP aktiv mit
    > Switch.
    >
    > Es gibt diverse Möglichkeiten.
    >
    > Also. Wie soll das vorbereitete Leerrohrnetz/Infrastruktur aufgebaut
    > werden?

    Also, wenn das Leerohrnetz eine PtP Struktur bis zum Kunden unterstuetzt, dann macht es keinen Unterschied, ob der optische Verteiler beim Kunden oder im Verteiler oder sonstwo sitzt, es muss schlussendlich nur ein Punkt erschlossen werden, der kann AON oder PON realisiert werden.

    Bei den in Deutschland ueblichen Distanzen entstehen keine Nachteile.
    Im schlimmsten Fall muessten dann Anbieter mit telekomartiger Netzstruktur ein paar MFGs nicht fuer das Glasfasernetz nutzen. Die wollten ohnehin Elektroautos damit aufladen, immerhin liegen entsprechende Stromversorgungen schon. Und wenn sie es doch tun wollen, ginge auch das.

    Lediglich ein Zugangspunkt muesste gewaehrt werden, an welchem die Errichtung eines Verwaltungsgebaeudes stattfinden kann.

    Aber richtig, diese Frage hat sich mir auch schon gestellt. Da aber saemtliche Anbieter schlussendlich den Abzweig in das Leerohsystem nur/erst bei Kundenanschluss bei Vertragsabschluss realisieren, ist auch dieser Punkt geklaert: keine Abzweige.

  14. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: spezi 25.09.19 - 21:53

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > www.landkreis-uelzen.de

    Was auf jeden Fall falsch war, war der Link...
    https://www.landkreis-celle.de/index.php?id=2024&L=1

  15. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 22:07

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...

    2016: Telekom: "Aktuell mieten wir nur die Leitungen von NetCologne."
    2017:"Wie bereits berichtet, wird die Deutsche Telekom in Kürze eine erste größere Kooperation mit einem Wettbewerber vorstellen."
    2017: "Johannes Pruchnow, der neue Vorstandsbeauftragte für Breitbandkooperation des Konzerns, hatte gesagt, es gebe einen "Paradigmenwechsel" , der Konzern würde verschiedene Kooperationen für Glasfaser in Deutschland verhandeln."
    https://www.golem.de/news/glasfaser-telekom-will-mehr-kooperationen-fuer-ftth-1704-127482.html

    Willst du wirklich erzaehlen, dass erst 2017 angefangen wurde? Das Betreibermodell existierte schon seit 2015. In den folgenden Jahren konnte man auf diese Weise Telekommitarbeiter immer sehr leicht zu einem herzlichen Lachen verleiten mit der simplen Frage: "Wuerdet ihr unser Netzwerk mieten?"

    Nachtrag:
    Auch nach dem Statement konnte man das noch geraume Zeit bei Telekommitarbeitern, die vom oeffentlichen Bekenntnis zum Paradigmenwechsel noch nichts gehoert hatten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 22:26 durch bombinho.

  16. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 22:19

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spezi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > www.landkreis-uelzen.de
    >
    > Was auf jeden Fall falsch war, war der Link...
    > www.landkreis-celle.de

    Da kann man auch drin lesen, dass Vodafone eben noch nicht mietet sondern das in Zukunft vorhat. "Das Netz, für welches im April 2020 die Baumaßnahmen beginnen sollen,"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 22:20 durch bombinho.

  17. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: spezi 25.09.19 - 22:22

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Willst du wirklich erzaehlen, dass erst 2017 angefangen wurde? Das
    > Betreibermodell existierte schon seit 2015.

    Das von mir genannte Beispiel war einfach ein mir bekanntes. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass es der erste Fall war. Ich wollte damit nur aussagen, dass das (anders als von Dir suggeriert) durchaus vorkommt.

    Bei Deiner Aussage zu Netcologne geht es nicht um das Betreiber-Modell, sondern um das Anmieten von Vorleistungen in Netzen, die von anderen betrieben werden. Die früheste Aussage, die ich auf die Schnelle dazu gefunden habe, ist von Januar 2012:

    https://www.teltarif.de/telekom-netcologne-vdsl-kooperation-internet-zugaenge/news/45309.html

  18. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 22:28

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das von mir genannte Beispiel war einfach ein mir bekanntes. Ich erhebe
    > keinen Anspruch darauf, dass es der erste Fall war. Ich wollte damit nur
    > aussagen, dass das (anders als von Dir suggeriert) durchaus vorkommt.
    >
    > Bei Deiner Aussage zu Netcologne geht es nicht um das Betreiber-Modell,
    > sondern um das Anmieten von Vorleistungen in Netzen, die von anderen
    > betrieben werden. Die früheste Aussage, die ich auf die Schnelle dazu
    > gefunden habe, ist von Januar 2012:
    >
    > www.teltarif.de

    Mir ging es auch darum, dass das blosse Erwaehnen des Wortes "Mieten" in der Vergangenheit stets fuer Heiterkeit gesorgt hat. In nahezu jedem Zusammenhang.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.19 22:29 durch bombinho.

  19. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: spezi 25.09.19 - 22:31

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mir ging es auch darum, dass das blosse Erwaehnen des Wortes "Mieten" in
    > der Vergangenheit stets fuer Heiterkeit gesorgt hat. In nahezu jedem
    > Zusammenhang.

    Und mir ist gerade noch ein früheres Beispiel für das Betreibermodell eingefallen: das FTTH-Netz in Chemnitz wurde von Eins Energie gebaut und wird von der Telekom gemietet. Das war 2012.

    https://www.golem.de/news/chemnitz-telekom-und-energiekonzern-bieten-200-mbit-s-zugaenge-1203-90430.html

  20. Re: Worum geht hier eigentlich genau?

    Autor: bombinho 25.09.19 - 22:52

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mir ist gerade noch ein früheres Beispiel für das Betreibermodell
    > eingefallen: das FTTH-Netz in Chemnitz wurde von Eins Energie gebaut und
    > wird von der Telekom gemietet. Das war 2012.

    https://www.chemnitz.de/chemnitz/de/unsere-stadt/stadtentwicklung/breitbandausbau/index.html

    Von der zeitigen Kooperation abgesehen, hatte man damals viele Stadtteile und Regionen im Regen stehen lassen und konnte sich dann Jahre spaeter dafuer auf die Schulter klopfen und sich die Wirtschaftlichkeitsluecken in barer Muenze bezahlen lassen.

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