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Kein Interesse das Spiel zu schädigen

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Garwarir 10.01.12 - 08:58

    Meiner Meinung nach schaden Bots einem Spiel.

  2. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: bashti 10.01.12 - 10:49

    Sehr detaillierte Ausführung!

    Erklär mal inwiefern Deine Aussage wirklich zutreffend ist!?!?

    Als EIN gegensätzlicher Punkt: die Bot-ter müssen Ihre Bot-Accounts auch käuflich erwerben UND haben das Potential gebannt zu werden um dann ERNEUT die nötigen Expansions zu werben.
    Als ZWEITER gegensätzlicher punkt: Bot-ter haben zumeist mehrere Accounts, zahlen also auch mehr monatliche Gebühren im Vergleich zu nicht "bot-tenden" Spielern.

    Ich könnte noch mehr schreiben an Argumenten die diese Aussage entkräften aber wir fangen ja gerade erst mit der Diskussion an.

    Gruß

  3. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: eishern 10.01.12 - 11:07

    Du beschreibst gerade Vorteile aus Sicht des Vertreibers: mehr Einnahmen.

    Aus Spielersicht stören Bots allerdings die Atmosphere, der Wirtschaft sowie den Spielfluss!

  4. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Tantalus 10.01.12 - 11:20

    eishern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus Spielersicht stören Bots allerdings die Atmosphere, der Wirtschaft
    > sowie den Spielfluss!

    Genau das wird in der Klageerwiderung bestritten, und auch entsprechende Untersuchungen dazu vorgelegt.
    Konkret: Wo genau ist der Unterschied zwischen einem Bot und einem "intensiv grindenden Spieler mit zu viel Freizeit"? Schaden die auch der Wirtschaft und dem Spielfluss? Sollen die auch gebannt/verklagt werden?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  5. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: bashti 10.01.12 - 11:29

    Warum stören sie die Atmosphere - vor allem WIE wäre interessant? Weil sie da sind? Stören Dich andere Spieler nicht, die farmen/sammeln?

    Nehmen sie allgemein Mobs weg? :D Es respawnt doch eh alles, oder? Welchen Unterschied würde es machen, wenn ein Spieler Bot-gleich spielen würde (abgesehen vom unmöglichen 24/7 online sein bei einer Person)!?!? Es gibt doch genug Spieler die zur Raidvorbereitung farmen müssen und damit sich ähnlich/gleich wie ein Bot verhalten müssen für einen gewissen Zeitraum, dies machen viele zu den unterschiedlichsten Tag- und Nachzeiten an zumeist festen Farmorten.

    Sie zerstören also die Wirtschaft.. ok. Dann wäre es also gut die Preise zu bezahlen die sich die "führende geistige Elite" in MMOs ausdenkt. Spieler beschweren sich wenn es zu teuer ist - auch wenn es zu billig ist xD ... macht im echten Leben niemand. "Oh nein Benzin kostet nur noch 10 Cent ich wollte doch so gern mehr bezahlen". Aber bekanntlich treiben Bots und auch Spieler die AH Preise in eine gewisse Richtung. Bots meistens nach unten, was ja schon sehr schlimm für denjenigen ist der das/die Item/s kauft. Klar gibt es auch gewisse Monopole bei bestimmten Items. Aber wer gibt die Gewissheit, dass andere Spieler dieses Monopol nicht auch errichtet hätten oder sogar auf ein widerrum anderes Item bereits ein Monopol haben.

    Bissl Ironie wurde in den Zeilen wohl verarbeitet, da ich die Herangehensweise von den Kritikern als nicht kohärent empfinde. Dies kann natürlich andersrum mit meine Behauptungen/Thesen auf "Eurer" Seite auch so sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 11:31 durch bashti.

  6. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Wolf als Gast 10.01.12 - 11:33

    Der eine stört nicht. Aber 10 an der gleichen Stelle.
    Am nächsten Ort wo du etwas farmen möchtest, auch noch einmal 10 und dann nervt es dich irgendwann.

  7. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: bashti 10.01.12 - 11:40

    Ok... dann haben diese mind. 20 Bots das GLEICHE gefarmt und stellen es ins AH... angenommen es wären nur 5 unterschiedliche Menschen hinter diesen 20 Bots, würden diese sich im AH unterbieten und du könntest das Item THEORETISCH für billig Gold beziehen.
    Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen und ich sie für weniger entlohne als mein Aufwand gekostet hätte.
    Ich gestehe hier aber ein, das KANN muss aber nicht so sein. Klar wird man bestimmte Items die beispielhaft eine unterirdische Dropchance haben selten bis nie für "nen Apfel und ein Ei" im AH finden. Dies ist aber in WoW eine absolute Seltenheit (die schlechte Dropchance). Dennoch entstehen für die Verbraucher bei einer Massenproduktion in MMOs (nicht im zwangsweise im realen Leben) in der Regel ausschließlich wirtschaftliche Vorteile.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 11:41 durch bashti.

  8. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Tantalus 10.01.12 - 11:41

    Wolf als Gast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der eine stört nicht. Aber 10 an der gleichen Stelle.
    > Am nächsten Ort wo du etwas farmen möchtest, auch noch einmal 10 und dann
    > nervt es dich irgendwann.

    Wenn auf einen "echten" Spieler aber 10 (bzw 20) Bots kommen, hat das Spiel an sich ein gigantisches Problem.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: bashti 10.01.12 - 11:47

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wolf als Gast schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der eine stört nicht. Aber 10 an der gleichen Stelle.
    > > Am nächsten Ort wo du etwas farmen möchtest, auch noch einmal 10 und
    > dann
    > > nervt es dich irgendwann.
    >
    > Wenn auf einen "echten" Spieler aber 10 (bzw 20) Bots kommen, hat das Spiel
    > an sich ein gigantisches Problem.
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    Jaein. Fakt ist: es gibt organisierte Farmer die per Hand spielen und auch mit 10,20,30,xx Mann/Frauen zu gleich 24/7 im Schichtbetrieb aktiv sind. Dann gibt es auch den einen Spieler der 20 Bots laufen hat. Ein anderer lässt 5 + einen Account laufen auf dem er aktiv raidet/spielt. JEGLICHE Kombinationen sind denkbar und auch aktuell mit Garantie present. Dennoch kein Genickbruch. Noch!?!?! :D
    Also ich sehe das gigantische Problem "noch" nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 11:48 durch bashti.

  10. "Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen"

    Autor: fratze123 10.01.12 - 11:49

    ein spiel ist keine arbeit.

  11. Re: "Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen"

    Autor: Tantalus 10.01.12 - 11:56

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein spiel ist keine arbeit.

    Sagt wer? Hast Du Dir noch nie in einem Spiel etwas "erarbeitet"?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: "Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen"

    Autor: bashti 10.01.12 - 12:04

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fratze123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ein spiel ist keine arbeit.
    >
    > Sagt wer? Hast Du Dir noch nie in einem Spiel etwas "erarbeitet"?
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    Seh ich gleich. Ein MMO fällt zwar unter dem Begriff "Spiel" und der Aktion "spielen" aber man sollte ggf. erörtern ob der Begriff Hobby als Freizeitaktivität nicht passender wäre, da so der Begriff des "sich erarbeiten" eher passt und für alle klarer wird.

    De facto, man erarbeitet sich etwas da Kraft+Zeit aufgewendet werden muss im spielerischen Kontext.

  13. Re: "Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen"

    Autor: Elanius 10.01.12 - 12:24

    Mich nerven Bots wie auch 24/7-Farmer. Immerhin investieren 24/7-Farmer ihre Zeit.
    Ein Spieler mit entsprechenden "Slaves" z.B. Heiler oder Tank, empfinde ich nicht so schlimm. Da hat man oft auch die Möglichkeit in die Gruppe eizusteigen, und das ist der Punkt.

  14. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Garwarir 10.01.12 - 13:11

    bashti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr detaillierte Ausführung!
    >
    > Erklär mal inwiefern Deine Aussage wirklich zutreffend ist!?!?
    >
    > Als EIN gegensätzlicher Punkt: die Bot-ter müssen Ihre Bot-Accounts auch
    > käuflich erwerben UND haben das Potential gebannt zu werden um dann ERNEUT
    > die nötigen Expansions zu werben.
    > Als ZWEITER gegensätzlicher punkt: Bot-ter haben zumeist mehrere Accounts,
    > zahlen also auch mehr monatliche Gebühren im Vergleich zu nicht
    > "bot-tenden" Spielern.
    >
    > Ich könnte noch mehr schreiben an Argumenten die diese Aussage entkräften
    > aber wir fangen ja gerade erst mit der Diskussion an.
    >
    > Gruß

    Sorry für kurze Ausführung, war auf meinem iPod wenig motiviert mehr zu schreiben, da das relativ schnell mühsam wird. Du hast natürlich recht, dass das Unternehmen auf diese Art mehr profitieren kann, worum es mir aber geht sind - wie von anderen auch schon erwähnt - die Konsequenzen ingame. Bots stören im Spiel. Einerseits allein durch ihre Anwesenheit, die schlecht für die Atmosphäre ist, aber auch weil man mit einem anderen Spieler kommunizieren kann, was schliesslich der Reiz eines MMORPGs ist. Mit Bots kann man auch offline spielen. Klar respawnen Mobs, aber es kann trotzdem vorkommen, dass einem Dinge von Bots weggefarmt werden.
    Das führt zum zweiten, meiner Meinung störenden, Punkt. Sie machen die Wirtschaft kaputt. Es ist richtig, dass auch menschliche Spieler eine Menge farmen können, aber sie müssen etwas dafür leisten. Viele haben gar keine Zeit oder keine Lust und so hält es sich in Grenzen.
    Dann geht es mir auch darum, dass sich diese Spieler Dinge "ercheaten", was in einem Offlinespiel jeder für sich selbst wissen muss, in einem Onlinespiel aber unfair ist. Besonders störend ist dabei, dass man für diesen Bot verhältnismässig viel Geld bezahlen muss und so Leute, die mehr Geld haben bevorteilt werden. Das sieht man in diversen Free-to-play-Spielen, während World of Warcraft (und andere Abo-Spiele) so gesehen "fairer" sind und nur Dinge verkaufen (wenn überhaupt) die einem keinen spielerischen Vorteil sondern nur kosmetische Verbesserungen bringen, was dazu führt, dass alle Spieler grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen haben - solange keine Bots im Spiel sind.
    Und um wieder zu den von dir angesprochenen wirtschaftlichen Vorteilen für das Unternehmen zurückzukehren: Ich persönlich wurde kein Spiel spielen wollen, dessen Server voll mit Bots sind. Monatlich dafür bezahlen würde ich schon gar nicht. Ich denke, dass es einige Spieler gibt, die das ähnlich sehen. Das könnte zu einer sinkenden Spielerzahl und je nach dem einem schlechteren Ruf für das Spiel und damit zu einem niedrigeren Umsatz führen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.12 13:12 durch Garwarir.

  15. Re: "Ich bin selten traurig, wenn andere für mich die Arbeit machen"

    Autor: bashti 10.01.12 - 13:11

    Elanius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich nerven Bots wie auch 24/7-Farmer. Immerhin investieren 24/7-Farmer
    > ihre Zeit.
    > Ein Spieler mit entsprechenden "Slaves" z.B. Heiler oder Tank, empfinde ich
    > nicht so schlimm. Da hat man oft auch die Möglichkeit in die Gruppe
    > eizusteigen, und das ist der Punkt.


    ??? Du wirst zwar nicht gänzlich die Unwahrheit hier erzählen.. aber ich bestreite, dass eine Gruppe mit 2-3 Leute die am farmen sind - Dich auch noch einladen, als Unbekannten einfach purer aus Nettigkeit und ggf. deren Loot begärst. Glaube ich nicht.

    Weiterhin, die angesprochenen Spieltypen egal ob Bot oder nicht, also die "intensiv/langzeit Spieler" (inkl. Bots) sind eine Art des Spielens. Oder müssen wir jetzt anfangen alles und jeden öffentlich zu verurteilen? Falls ja, dann können wir alle Casual Gamer die zu inkompetent sind bestimmt Bosse zu legen nun ohne uns schlecht zu fühlen flamen. Dieser Absatz versteht sich als Übertreibung.

  16. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Tantalus 10.01.12 - 13:25

    Garwarir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] worum es mir aber
    > geht sind - wie von anderen auch schon erwähnt - die Konsequenzen ingame.
    > Bots stören im Spiel. Einerseits allein durch ihre Anwesenheit, die
    > schlecht für die Atmosphäre ist,

    Das ist ein rein subjektives Empfinden von Dir. Dich kann theoretisch auch die Anwesenheit anderer Spieler stören, deshalb werden die aber trotzdem nicht aus dem Spiel geworfen.

    > aber auch weil man mit einem anderen
    > Spieler kommunizieren kann, was schliesslich der Reiz eines MMORPGs ist.

    Nach der Logik müsste man auch alle Spieler bannen, die nicht (mit Dir?) kommunizieren wollen, oder die z.B. Deine Sprache nicht sprechen.

    > Mit Bots kann man auch offline spielen. Klar respawnen Mobs, aber es kann
    > trotzdem vorkommen, dass einem Dinge von Bots weggefarmt werden.

    Es kann einem mindestens genau so gut passieren, dass einem Dinge von anderen Spielern weggefarmt werden.

    > Das führt zum zweiten, meiner Meinung störenden, Punkt. Sie machen die
    > Wirtschaft kaputt.

    Genau das wird in zwei(?) in der Klageerwiderung aufgeführten Untersuchungen bestritten.

    > Es ist richtig, dass auch menschliche Spieler eine Menge
    > farmen können, aber sie müssen etwas dafür leisten.

    Ja, und? Was hat das mit dem Endergebnis "eine gewisse Menge eines Rohmaterials/Items ist im Spiel verfügbar" zu tun?

    > Viele haben gar keine
    > Zeit oder keine Lust und so hält es sich in Grenzen.

    Und genauso viele haben Lust und Zeit.

    > Dann geht es mir auch darum, dass sich diese Spieler Dinge "ercheaten", was
    > in einem Offlinespiel jeder für sich selbst wissen muss, in einem
    > Onlinespiel aber unfair ist.

    Jetzt kommen wir in die richtige Richtung. Das ist aber ein Problem des *Spielers* und nicht des Bot-Anbieders.

    > Besonders störend ist dabei, dass man für
    > diesen Bot verhältnismässig viel Geld bezahlen muss und so Leute, die mehr
    > Geld haben bevorteilt werden.

    oO

    > [...] Ich persönlich wurde kein Spiel spielen
    > wollen, dessen Server voll mit Bots sind. Monatlich dafür bezahlen würde
    > ich schon gar nicht.

    Dark Age of Camelot war IIRC das reinste Bot-Paradies, und trotzdem hatte es über viele Jahre hinweg eine sehr breite und konstante Spielerbasis.

    > Ich denke, dass es einige Spieler gibt, die das
    > ähnlich sehen. Das könnte zu einer sinkenden Spielerzahl und je nach dem
    > einem schlechteren Ruf für das Spiel und damit zu einem niedrigeren Umsatz
    > führen.

    Du denkst, das könnte... und auf dieser Basis forderst Du eine Verurteilung. Interessante Einstellung.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  17. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: bashti 10.01.12 - 13:38

    Garwarir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bashti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehr detaillierte Ausführung!
    > >
    > > Erklär mal inwiefern Deine Aussage wirklich zutreffend ist!?!?
    > >
    > > Als EIN gegensätzlicher Punkt: die Bot-ter müssen Ihre Bot-Accounts auch
    > > käuflich erwerben UND haben das Potential gebannt zu werden um dann
    > ERNEUT
    > > die nötigen Expansions zu werben.
    > > Als ZWEITER gegensätzlicher punkt: Bot-ter haben zumeist mehrere
    > Accounts,
    > > zahlen also auch mehr monatliche Gebühren im Vergleich zu nicht
    > > "bot-tenden" Spielern.
    > >
    > > Ich könnte noch mehr schreiben an Argumenten die diese Aussage
    > entkräften
    > > aber wir fangen ja gerade erst mit der Diskussion an.
    > >
    > > Gruß
    >
    > Sorry für kurze Ausführung, war auf meinem iPod wenig motiviert mehr zu
    > schreiben, da das relativ schnell mühsam wird. Du hast natürlich recht,
    > dass das Unternehmen auf diese Art mehr profitieren kann, worum es mir aber
    > geht sind - wie von anderen auch schon erwähnt - die Konsequenzen ingame.
    > Bots stören im Spiel. Einerseits allein durch ihre Anwesenheit, die
    > schlecht für die Atmosphäre ist, aber auch weil man mit einem anderen
    > Spieler kommunizieren kann, was schliesslich der Reiz eines MMORPGs ist.
    > Mit Bots kann man auch offline spielen. Klar respawnen Mobs, aber es kann
    > trotzdem vorkommen, dass einem Dinge von Bots weggefarmt werden.
    > Das führt zum zweiten, meiner Meinung störenden, Punkt. Sie machen die
    > Wirtschaft kaputt. Es ist richtig, dass auch menschliche Spieler eine Menge
    > farmen können, aber sie müssen etwas dafür leisten. Viele haben gar keine
    > Zeit oder keine Lust und so hält es sich in Grenzen.
    > Dann geht es mir auch darum, dass sich diese Spieler Dinge "ercheaten", was
    > in einem Offlinespiel jeder für sich selbst wissen muss, in einem
    > Onlinespiel aber unfair ist. Besonders störend ist dabei, dass man für
    > diesen Bot verhältnismässig viel Geld bezahlen muss und so Leute, die mehr
    > Geld haben bevorteilt werden. Das sieht man in diversen
    > Free-to-play-Spielen, während World of Warcraft (und andere Abo-Spiele) so
    > gesehen "fairer" sind und nur Dinge verkaufen (wenn überhaupt) die einem
    > keinen spielerischen Vorteil sondern nur kosmetische Verbesserungen
    > bringen, was dazu führt, dass alle Spieler grundsätzlich die gleichen
    > Voraussetzungen haben - solange keine Bots im Spiel sind.
    > Und um wieder zu den von dir angesprochenen wirtschaftlichen Vorteilen für
    > das Unternehmen zurückzukehren: Ich persönlich wurde kein Spiel spielen
    > wollen, dessen Server voll mit Bots sind. Monatlich dafür bezahlen würde
    > ich schon gar nicht. Ich denke, dass es einige Spieler gibt, die das
    > ähnlich sehen. Das könnte zu einer sinkenden Spielerzahl und je nach dem
    > einem schlechteren Ruf für das Spiel und damit zu einem niedrigeren Umsatz
    > führen.

    Zu sagen jmd. stört auf Grund seiner/ihrer Anwesenheit finde ich SEHR bedenklich. Wie kann ich mit Bots offline spielen? Man muss dauerhaft online sein. Auf die Aussage bezüglich "fairness" im Sinne von Gerechtigkeit sag ich nur: was fair oder gar gerecht ist wird seit 1000 Jahren NICHT erfolgreich diskutiert. Diesen Begriff streiche ich in der Postmoderne aus meinem Vokabular, da man einen Zustand der nicht exisitiert sich auch nicht herbeiwünschen sollte, da mehr Gerechtigkeit nicht automatisch auch gleichzusetzen ist mit einem "besseren Zustand für Alle". Aber das mag wie gesagt, eher ein philosophischer Exkurs sein.
    Bots müssen auch etwas leisten. Nur wurden sie eben programmiert. Ich betone hier stark an der Stelle: ja ich verteidige Bots.
    Ich stelle mal folgende Gegenthese zur Diskussion auf: Botter sind die intelligenteren Farmer. Egal ob zur Subsistenz oder zum Geld verdienen. Sofern man nicht selber Spaß am sammeln/farmen hat, halte ich diese These aufrecht.
    Ich ganz persönlich, habe NULL Spaß daran Pflanzen/Erze/Mats für was auch immer zu sammeln. Ich kann diese Zeit zu 100% besser anlegen, egal ob RL oder ingame.

  18. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Garwarir 10.01.12 - 13:56

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein rein subjektives Empfinden von Dir. Dich kann theoretisch auch
    > die Anwesenheit anderer Spieler stören, deshalb werden die aber trotzdem
    > nicht aus dem Spiel geworfen.
    Grundsätzlich schon, aber dann ist es etwas paradox ein Onlinespiel zu spielen, nicht?

    > Nach der Logik müsste man auch alle Spieler bannen, die nicht (mit Dir?)
    > kommunizieren wollen, oder die z.B. Deine Sprache nicht sprechen.
    Ich sagte nicht, dass man dafür gebannt werden muss, sondern, dass es störend sein kann. Trotzdem kann ich mit ihm kommunizieren und er bekommt es mit, auch wenn das nur durch Emotes oder Hüpfen vor seinem Charakter passiert.

    > Es kann einem mindestens genau so gut passieren, dass einem Dinge von
    > anderen Spielern weggefarmt werden.
    Sicher, dann ist das aber weil ein anderer schneller war und nicht weil sein Programm es war, während er etwas anderes macht.

    > Genau das wird in zwei(?) in der Klageerwiderung aufgeführten
    > Untersuchungen bestritten.
    Zugegeben, ich habe diese nicht ganz gelesen (ist auch ein wenig lang), aber aus dem Artikel geht das nicht so hervor. Ich wäre aber daran interessiert, falls du mir sagen kannst, wo genau man diesen Teil findet. Ich würde vor allem gerne wissen, wie man das so genau herausgefunden hat.

    > Ja, und? Was hat das mit dem Endergebnis "eine gewisse Menge eines
    > Rohmaterials/Items ist im Spiel verfügbar" zu tun?
    Nichts, es hat etwas damit zu tun, dass sich gewisse Spieler Items ercheatet haben, während andere etwas dafür tun mussten. Das finde ich nicht fair.

    > Und genauso viele haben Lust und Zeit.
    Schonmal World of Warcraft gespielt? So viele Spieler sind da nicht am Farmen, ausser vielleicht in den wenigen akutellen Gebieten zu Stosszeiten. Wenn man nur schon mal tagsüber unter der Woche reinschaut, ist da nicht viel los. Würde Blizzard nicht aktiv gegen Bots vorgehen, würde das sicher ganz anders aussehen.

    > Jetzt kommen wir in die richtige Richtung. Das ist aber ein Problem des
    > *Spielers* und nicht des Bot-Anbieders.
    Ein Problem des Spielers wird aber schnell einmal zum Problem des Entwicklers (aus rein wirtschaftlichen Gründen, schliesslich will man die Spieler bei der Stange halten). Und offensichtlich hat der Bot-Anbieter jetzt ein Problem mit Blizzard - ich kann deiner Argumentation also nicht ganz folgen.
    Ich finde es auch in Ordnung, dass Blizzard im eigenen Spiel soweit für Ordnung sorgen darf. Cheaten in Onlinespielen ist für mich in keiner Form in Ordnung und ich als "ehrlicher" Spieler fühle mich so etwas gerechter behandelt.

    > oO
    Ja?

    > Dark Age of Camelot war IIRC das reinste Bot-Paradies, und trotzdem hatte
    > es über viele Jahre hinweg eine sehr breite und konstante Spielerbasis.
    WoW würde sich auch mit Bots sicher noch so gut halten können wie DAoC, das heisst aber nicht, dass es dem Spiel nicht schaden würde/könnte.

    > Du denkst, das könnte... und auf dieser Basis forderst Du eine
    > Verurteilung. Interessante Einstellung.
    Es ging mir hier vor allem darum, meine eigene Sicht darzulegen und nicht eine Empfehlung für den Richter abzugeben. Ich kenne aber durchaus ein paar Spieler, die an einem Botverseuchten Azeroth keine Freude hätten. Schlussendlich versucht Blizzard im interesse seiner Spieler zu handeln (wie gesagt, wirtschaftliche Gründe) um so die (wohl unbestritten) hohe Qualität ihrer Spiele zu sichern. Es geht schliesslich um ihr eigenes geistiges Eigentum und wenn sie das durch so ein Produkt angegriffen sehen, kann ich das durchaus verstehen.

  19. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Mentat 10.01.12 - 14:08

    Garwarir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Besonders störend ist dabei, dass man für
    > diesen Bot verhältnismässig viel Geld bezahlen muss und so Leute, die mehr
    > Geld haben bevorteilt werden. Das sieht man in diversen
    > Free-to-play-Spielen, während World of Warcraft (und andere Abo-Spiele) so
    > gesehen "fairer" sind und nur Dinge verkaufen (wenn überhaupt) die einem
    > keinen spielerischen Vorteil sondern nur kosmetische Verbesserungen
    > bringen, was dazu führt, dass alle Spieler grundsätzlich die gleichen
    > Voraussetzungen haben - solange keine Bots im Spiel sind.

    Erstmal, willkommen in der realen Welt! Alles im Leben muss man sich entweder hart erarbeiten, oder genug Geld haben um es zu kaufen ;) Geschenkt wird keinem was. Aber jetzt mal im Ernst, ich weiß echt nicht wieso Bots einen spielerischer Vorteil bringen sollen? Die meiste Gegenstände (besonders epic) sind sowieso gebunden. Also NUR Bot kann sie benutzen. Die Bots bringen nur was für Rohstoffe farmen. Und das finde ich wirklich gut! Lieber kaufe ich mir zu einem vernüftigen Preis die Rohstoffe in AH, statt stundenlang immer die gleiche Gegend abfliegen. Ich kaufe dann die Rohstoffe in AH und baue mir die epic Sachen selber ;) Ich hatte echt eine Achtung von den Leuten gehabt, die es geschafft haben Angeln oder Archäologie bis lvl450 hochzubringen (ohne Bots) und die dabei nicht in die Klappse gelanden sind. Ich finde das WoW mit ihrer "Wirktschaft" die Leute einfach dazu verleit Bots einzusetzen. Wenn die Rep. Kosten bei Endinstanzen schon so hoch sind, dass ich gezwungen war zu grinden um es mir leisten zu können, dann sollte man auch sich nicht wundern, dass die Leute Bots einsetzen.

  20. Re: Kein Interesse das Spiel zu schädigen

    Autor: Garwarir 10.01.12 - 14:14

    > Zu sagen jmd. stört auf Grund seiner/ihrer Anwesenheit finde ich SEHR
    > bedenklich. Wie kann ich mit Bots offline spielen? Man muss dauerhaft
    > online sein.
    Ich dachte jetzt auch mehr an ein richtiges Offlinespiel, zum Beispiel Skyrim.

    > Auf die Aussage bezüglich "fairness" im Sinne von
    > Gerechtigkeit sag ich nur: was fair oder gar gerecht ist wird seit 1000
    > Jahren NICHT erfolgreich diskutiert. Diesen Begriff streiche ich in der
    > Postmoderne aus meinem Vokabular, da man einen Zustand der nicht exisitiert
    > sich auch nicht herbeiwünschen sollte, da mehr Gerechtigkeit nicht
    > automatisch auch gleichzusetzen ist mit einem "besseren Zustand für Alle".
    > Aber das mag wie gesagt, eher ein philosophischer Exkurs sein.
    Ich stimme dir insofern zu, dass es keine absolute Gerechtigkeit gibt bzw. diese nicht unbedingt wünschenswert wäre. Wenn ich aber die Tatsache, dass gewisse Spieler etwas für ihre Items tun müssen, während sie sich andere einfach ercheaten als unfair darstelle, ist das etwas weniger tiefgründig und bedarf wohl keinen intensiven philosophischen Überlegungen.
    Wenn du gegen jemanden ein Karten/Brettspiel/was auch immer spielst - magst du's, wenn er bescheisst?

    > Bots müssen auch etwas leisten. Nur wurden sie eben programmiert. Ich
    > betone hier stark an der Stelle: ja ich verteidige Bots.
    Die Programmierer haben damit die Leistung erbracht. Und sie bekommen dafür Geld. Kommt einem Spielen für Geld ziemlich nahe.

    > Ich stelle mal folgende Gegenthese zur Diskussion auf: Botter sind die
    > intelligenteren Farmer. Egal ob zur Subsistenz oder zum Geld verdienen.
    > Sofern man nicht selber Spaß am sammeln/farmen hat, halte ich diese These
    > aufrecht.
    > Ich ganz persönlich, habe NULL Spaß daran Pflanzen/Erze/Mats für was auch
    > immer zu sammeln. Ich kann diese Zeit zu 100% besser anlegen, egal ob RL
    > oder ingame.
    Warum dann ein Spiel spielen, in dem Farmen einer der Hauptbestandteile ist? Das war früher sogar noch viel stärker der Fall. Es gibt mittlerweile genug Itemshop-Spiele, die man mit den 80 ¤ sicher relativ lange Spielen kann und die (dann) auch Spass machen.
    Oder man spielt wie gesagt ein Offlinespiel. Das oben schon genannte Skyrim ist mit seiner offenen Welt im Prinzip World of Warcraft sehr ähnlich. Die Welt ist sogar beständiger und reagiert mehr auf den eigenen Charakter. Und es stört niemanden, was man sich ercheatet.
    Übrigens kann man seine Zeit allgemein besser anlegen als mit Computerspielen.

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Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

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Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
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"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
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