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Gibt es einen ernsthaften Mohammed-Spielfilm?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Gibt es einen ernsthaften Mohammed-Spielfilm?

    Autor: IT.Gnom 19.09.12 - 16:10

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IT.Gnom schrieb:

    > > Religiös - Was denkst du wieviel Programmierhandbücher, die ich schon
    > schon
    > > gelesen habe, fast mehr über eine Religion oder politische Anschauung
    > > vermittelt haben als über das eigentliche Thema ?
    > wie bitte? Was liest du fuer Programmierhandbuecher?
    >
    > > Allein zwei Bücher über Python - optionaler Bonusstoff Zen-Buddhismus.
    > > Tatsächlich muss ich sagen, das diese Lebensphilosophie beim Begreifen
    > bzw.
    > > Umstieg von alten Denkgewohnheiten hilft.
    > Individuelle Idiologien und Vorlieben der Autoren haben aber nichts mit der
    > Programmiersprache zu tun!
    > Hier werden verschiedene Aspekte miteinander vermischt!

    Aber nicht von mir.

    Das Buch das vor Jahren gelesen habe (Ausgabe 2000) ist dieses hier:
    http://www.amazon.de/Python-schnelle-Einstieg-wunderbare-Programmierung/dp/382725843X
    In einigen Kommentaren steht genau, was ich meine.
    Das "marxistisch-umstürzlerische" IT-Handbuch find ich grade leider nicht.
    (der Autor hat im dem Buch Seitenhiebe von Feinsten auf die gegenwärtige Regierung verteilt, das gehört überhaupt nicht in so ein Buch, amüsiert einen im Besten Fall)

    Da Fach-Bücher heute spannend sein sollen (das ist auch goldrichtig) bringen die Autoren halt ihre Philosophie rein um das ganze aufzupeppen. Nur manchmal ist es halt zu viel des Guten.

    Das was ich aber meine, dass die Aspekte "Unlogisch Ideologisch Religiös" sich nicht ausklammern lassen. Da machen bekennende Hard-Atheisten einen Fehler, denn die Wissenschaft ist nicht ohne den Menschen da und auch nur eine Interpretation des Menschen von seiner Umgebung.

    Gott braucht keine Wissenschaft, er spricht und es geschieht.
    Aber auch das Universum rechnet nicht "1+1 = ok,jetzt haben wir 2 Planeten".

    Aber zu denken "Wissenschaft" an sich hätte eine reine wahre Bedeutung, ist falsch.
    Das es in der Quantenphysik eines Beobachters bedarf, könnte ein Hinweis sein.

    Wenn wir nicht mehr da sind, ist die "Wissenschaft" im Eimer.

    Auch dann wenn das Universum nach dem Willen Hawkings wegblubbt,
    ist Gott immer noch da.

    Das zu Schreiben ist keine Religion, nein das ist eine Beziehung zu dem lebendigen Gott zu haben.

    Ich war eigentlich diesem Forum beigetreten um etwas mehr über Informatik/Wissenschaftsthemen von Leuten zu erfahren, die sich wirklich unvoreingenommen mit aktuellen wissenschaftlichen/technischen Themen umgehen und auch Zugang zu Orten haben an denen diese gelehrt und angewandt werden.

    Aber wie ich geschrieben habe und wie diese Foren auf einer IT-Seite zeigen, läßt sich der menschliche Aspekt nicht wegdiskutieren.

    Es läßt sich natürlich alles in Formeln pressen: Familie, Liebe, Sex, Religion, Schnitzelessen und was ein noch so einfällt.

    Wenn man das so macht wird man ein langweiliger, phantasieloser, leerer bürokratischer Hard-Atheist der verbiestert auf andere losgeht die in den Dingen um uns rum viel mehr sehen als er.
    Es gibt aber auch die "Atheisten" und das sind nicht wenige, die heimlich Dinge wie Weltraum, Bäume, Pop-,Wissenschafts-Ikonen oder historische Persönlichkeiten anbeten. Manchmal sogar alles zusammen, das sind dann aber Polytheisten oder Anhänger von Personenkulten.
    Das ist meine Meinung.

    Ich gehe natürlich von hier der Gegend aus, wo viele Leute mit dem Wegfall des Zwangs-Götzen "Geist Lenins" keinen Halt mehr hatten und entweder Trost im Geldscheffeln, Links-,Rechts-Extremismus,Satanismus,Astrologie,Esoterik oder sonstwelchen Aberglauben Zuflucht fanden.
    Auch diese Leute versuchen ständig zu missionieren und keiner regt sich auf.
    Im Fall der Extremen fliegt da schon auch mal die Faust rüber.

  2. Re: Gibt es einen ernsthaften Mohammed-Spielfilm?

    Autor: Chl3B 19.09.12 - 17:16

    IT.Gnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt aber auch die "Atheisten" und das sind nicht wenige, die heimlich
    > Dinge wie Weltraum, Bäume, Pop-,Wissenschafts-Ikonen oder historische
    > Persönlichkeiten anbeten. Manchmal sogar alles zusammen, das sind dann aber
    > Polytheisten oder Anhänger von Personenkulten.
    > Das ist meine Meinung.
    >
    > Ich gehe natürlich von hier der Gegend aus, wo viele Leute mit dem Wegfall
    > des Zwangs-Götzen "Geist Lenins" keinen Halt mehr hatten und entweder Trost
    > im Geldscheffeln, Links-,Rechts-Extremismus,Satanismus,Astrologie,Esoterik
    > oder sonstwelchen Aberglauben Zuflucht fanden.
    > Auch diese Leute versuchen ständig zu missionieren und keiner regt sich
    > auf.
    > Im Fall der Extremen fliegt da schon auch mal die Faust rüber.


    Warum geht man denn (allgemein, nicht auf dich persönlich, IT Gnom) überhaupt davon aus, dass ein Mensch nur dann mental gesund sein kann oder funktionieren kann, wenn er sich an eine Religion, Philosophie oder Ideologie JENSEITS seiner alltäglichen Erlebniswelt klammert. Viele stellen es ja gerade so dar, als MÜSSE der Mensch Halt in einer nicht greifbaren oder beschreibbaren und meist auch übernatürlichen "Sphere" suchen.

    Meine Erfahrung ist, dass man als Kind nachdem man laufen, denken, sprechen kann, eines sehr schnell lernt: NIEMAND hat die Wahrheit, niemand wird sie auf absehbare Zeit haben und erst recht hat nicht eine einzelne Person eine Wahrheit und schon garnicht aus sich selbst heraus inne. ABER: Eine Wahrheit muss schlichtweg existieren, da sonst nichts sein kann.

    Bei diesem Zustand kann man meiner Meinung nach stehen bleiben, denn ab hier geht es einfach nicht weiter. Klar kann man in verschiedene Richtungen gehen Religion, Esoterik oder die von IT Gnom angesprochene Götzenverehrung in welcher Form auch immer. Aber ich finde man SPÜRT bei all diesen Versuchen als Mensch ganz zwangsläufig für sich selber, dass keiner dieser Wege und Möglichkeiten der Weisheit letzter Schluss sein kann. Und daher finde ich es auch in keiner Weise beruhigend sich an eine solche Sache anzulehnen (zu glauben). Ich habe (so sehe ich meine persönlichen Möglichkeiten) die Wahl entweder eine der bestehenden und angesprochenen Möglichkeiten (ob Religion, Sekte, oder Ideologie etc.) wahrzunehmen, mit all den Blüten die diese treiben in der realen Welt, zweitens mir meinen eigenen geistigen Erguss zurecht zu spinnen (macht oft Spass, sollte aber mit der nötigen Distanz betrieben werden), oder zu sagen: Ich weiß es nicht, keiner weiß es und es hilft mir nicht mich einem Modell anzulehnen welches meinen Glauben erfordert. Der Zustand des nicht-wissens ist zwar nicht befriedigend, aber der Zustand an was auch immer zu glauben ändert an diesem Gefühl nichts zum Guten.

    Viele argumentieren ja gerade immer, dass man (der Mensch) eben auf jeden Fall etwas braucht um diesen Teil des Ungewissen irgendwie zu bedienen oder zu beruhigen. Leider konnte ich nie die Erfahrung machen dass es mir dbzgl. weitergeholfen hätte an irgendwas zu glauben und einer solchen Sache eine Wahrheit beizumessen, die für mich nie erlebbar war. Und glauben heißt auch immer ein Stück weit, dass man zu 100% daran gebunden ist und eigentlich nicht sagen kann: ja das eine nehm ich, nein das andere kann nicht sein. Denn wer glaubt, kann diesen auch meist nach außen hin vertreten, wie ja auch hier einige bewiesen haben, und das erfordert ein Stück weit, dass man sich blind darauf verlässt und sich innerlich bemühen muss keinen Zweifel an einer Sache aufkommen zu lassen.

    Dennoch ein großes Lob an die doch sachliche Diskussion hier zu diesem Thema. ich hab den ganzen Thread gelesen und fand es sehr spannend.

  3. Re: Gibt es einen ernsthaften Mohammed-Spielfilm?

    Autor: bofhl 29.11.13 - 12:14

    ObiWan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    >
    > Ich empfehle dir mal eine Reise nach Iran zu machen. Da wirst du erstaunt
    > sein, wie viele Kirchen / Synagoge existieren und gebaut werden. Glaub
    > nicht das was Stoiber dir erzählt. Ach ja, und da werden Kirchen so gebaut
    > werden wie eine Kirche auszusehen hat. Ein Minarettenverbot kann nur ein
    > aufgeklärten westlichen Demokratien geben.

    Du selbst scheints noch nie im Iran gewesen zu sein, sonst würdest du niemals so was hier schreiben!
    Mag sein, dass derzeit nicht aktiv gegen bereits existierende Kirchen und Synagogen vorgegangen wird, aber Iran ist immer noch ein Land das nach den Regel der Scharia -und damit auch der strengst möglichen Islamischen "Gesetze"- geführt wird.
    Daher ist die nicht-moslem. Religionsausübung nur im 'quasi-privaten" Rahmen erlaubt.

    Aktuell ist es heute so, dass (eigentlich) bis auf Syrien (sollten die "Rebellen" gewinnen auch nicht mehr) keine Neu-Bauten von Kirchen und öffentlich sichtbaren Gebetshäuser anderer Glaubensrichtungen mehr gebaut werden dürfen - jedenfalls nicht wenn die betreffenden Personen weiterhin leben möchten. (ob ihnen dabei "Privatpersonen" oder staatl. Organisationen ans Leder wollen sei dahin gestellt!)

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