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Bevorzugung gehört verboten

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  1. Bevorzugung gehört verboten

    Autor: John2k 27.09.17 - 11:42

    Das ist ein effizientes Modell die Inklusivvolumen niedrig, Preise hoch zu halten und sollte nicht erlaubt sein. Die Provider müssen halt auch mit der Zeit gehen und ihre Tarife dem Bedarf anpassen. Dabei sollte es keine Rolle für z.B. welchen Streaminganbieter ich mich entscheide.
    Ich hoffe dass sowas auch in Zukunft abgestraft wird. Netz und Dienste sollten stets getrennt bleiben, damit man nicht irgendwann 5000 Abos abschließen muss, um das Internet zu 10% nutzen zu können.

  2. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 12:24

    Deren Preisstrategie hat rein garnichts mit "Bevorzugung" zu tun - du vermischst da Begrifflichkeiten um Hetze betreiben zu können. Das kostenspielige Freischalten von diversen Volumenbegrenzungen ist was komplett normales - ALLERDINGS nur solange der freigeschaltete traffic die selbe Netzwerkpriorität & routing-Priorität wie der Anderer Kunden mit normalem Volumen hat, sich somit immernoch alle Kunden dieselbe Bandbreite pro Funkzelle oder DSLAM fair teilen.

    Das ist so ziemlich das Gegenteil deiner Überschrift und schon seit Jahrzehnten gang und gäbe - mit dem Unterschied dass es jetzt auf einzelne services bezogen werden KANN



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.17 12:26 durch tha_specializt.

  3. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Ach 27.09.17 - 13:23

    Was du erzählst ist schon vom Prinzip her viel zu kompliziert und öffnet durch seine Komplexität Türen und Tore um Kunden wie Inhaltsananbieter mit noch nicht abzuschätzendem Bürokratischem Aufwand und beliebigen Gebührenerhebungen über den Tisch zu ziehen. Das macht deine Ideen einfach nur hässlich. Der TE hat dagegen richtig und klar auf den Punkt gebracht, worauf es ankommt :

    Netze und Dienste von einander getrennt halten.

  4. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 13:28

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was du erzählst ist schon vom Prinzip her viel zu kompliziert

    ... und schon seit Jahrzehnten bewährt und aktiv im Einsatz.

    >und öffnet
    > durch seine Komplexität Türen und Tore um Kunden wie Inhaltsananbieter mit
    > noch nicht abzuschätzendem Bürokratischem Aufwand und beliebigen
    > Gebührenerhebungen über den Tisch zu ziehen.

    ... Nein. Üblicherweise machen die Menschen, die Verträge erstellen & prüfen ihren Job recht gut, da gibt es nur selten irgendwelche Hintertüren und selbst dann werden Selbige kaum beschritten.

    > Das macht deine Ideen einfach
    > nur hässlich.

    ... welche Ideen?

    >Der TE hat dagegen richtig und klar auf den Punkt gebracht,
    > worauf es ankommt :
    >
    > Netze und Dienste von einander getrennt halten.

    OK - das ist schon so und wird auch bleiben - kann man abhaken.

  5. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Voutare 27.09.17 - 15:02

    Es kann dennoch gegen der Netzneutralität verstoßen,
    ist sehr abhängig wie man Netzneutralität definiert/versteht.

    EDIT: AFAIK: Laut aktuelle Definition im Englische wiki ist es eine:

    "Net neutrality is the principle that Internet service providers and governments regulating the Internet must treat all data on the Internet the same, not discriminating or charging differentially by user, content, website, platform, application, type of attached equipment, or method of communication."

    https://en.wikipedia.org/wiki/Net_neutrality



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.17 15:12 durch Voutare.

  6. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: emuuu 27.09.17 - 15:19

    Naja, es ist sowieso nicht meine Entscheidung aber nach meinen Kenntnissen würde es gegen die Netzneutralität verstoßen:
    Im Grunde genommen gehen die Pakete für Dienst A (Teil des Passes e.g. Netflix) und für Dienst B (nicht Teil des Passes) zwei unterschiedliche Wege.
    Der eine geht durch einen Verbrauchszähler, der andere daran vorbei.

    Hängt wohl sehr stark davon ab wie großzügig oder eng man die Netzneutralität auslegt.

  7. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: mrombado 27.09.17 - 15:32

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netz und Dienste sollten stets getrennt bleiben, damit man nicht irgendwann 5000 Abos
    > abschließen muss, um das Internet zu 10% nutzen zu können.

    Leider wird das beim Streaming auch immer stärker fokussiert, siehe Netflix Disney (Marvel, Pixar etc) alle Kinofilme und Netflix CBS wegen Star Trek. Auch hier droht die Fragmentierung und die Kosten Steigerung für die Konsumenten :-[.

  8. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 15:33

    Diese Definition da oben wird erfüllt. Jeder zahlt das gleiche für den SELBEN Dienst, manche Nutzer zahlen mehr für ANDERE Dienste bzw, Dienstkonstellationen un deren Nutzung. Diese Dienste werden auf dieselbe Art u. Weise angeboten - lediglich die Kosten sind für jeden Kunden komplett freiwillig andersartig.

  9. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 15:34

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Grunde genommen gehen die Pakete für Dienst A (Teil des Passes e.g.
    > Netflix) und für Dienst B (nicht Teil des Passes) zwei unterschiedliche
    > Wege.

    .... Nö. Dieselbe Leitung bei derselben Netzwerkpriorität.

    > Der eine geht durch einen Verbrauchszähler, der andere daran vorbei.

    ... Ja und? Das hat damit nichts zu tun - jeder kann den Zähler nutzen den er möchte und wenn man sich nicht dazu entzscheidet dann kriegt man eben den Zähler den ALLE bekommen.

    > Hängt wohl sehr stark davon ab wie großzügig oder eng man die
    > Netzneutralität auslegt.

    ... Nö, Null.

  10. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 15:36

    deine Kosten "steigen" nur wenn du MEHR KONSUMIERST - bei gleichbleibender Nutzung sind auch die Kosten stabil.

  11. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: emuuu 27.09.17 - 15:44

    tha_specializt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Ja und? Das hat damit nichts zu tun - jeder kann den Zähler nutzen den
    > er möchte und wenn man sich nicht dazu entzscheidet dann kriegt man eben
    > den Zähler den ALLE bekommen.


    Irgendwie scheinst du mein Argument zu verkennen: Ich bin Kunde und surfe mobil im Internet. Jedes Datenpaket, dass ich dabei empfange geht bei Vodafone (da kann man sich nix aussuchen) durch einen "Zähler", sobald dieser Zähler einen Grenzwert überschritten hat werde ich gedrosselt.
    Die Datenpakete die nun Teil des Vodafone-Pass sind gehen nicht durch diesen Zähler bzw. werden von diesem ignoriert.

    So oder so Datenpaket A wird hierbei anders behandelt als Datenpaket B. Ob dies nun eine Verletzung der Netzneutralität ist, ist Auslegungssache. Auch ein lapidares "nö null" ändert daran nichts.

  12. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Eopia 27.09.17 - 15:52

    Beide nutzen den gleichen Dienst "volumenbegrenzten allgemeinen Zugang zum Internet". Bei Nutzung eines Passes werden nun die Daten bestimmter Verbindungen nicht auf die Volumengrenze angerechnet. Für alle anderen Verbindungen wird das volle Volumen berechnet. Dieses Volumen kostet mich Geld, mehr Geld gibt mehr Volumen.
    Brauche ich für bestimmte Verbindungen also Volumen und für andere nicht, dann kosten mich diese Verbindungen unterschiedlich viel.

  13. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Ach 27.09.17 - 15:56

    >... und schon seit Jahrzehnten bewährt und aktiv im Einsatz.

    Auf Betriebssystemebene auf der Hardware des Nutzers, bzw. in seinem Router. Das geht den Netzanbieter aber überhaupt nichts an und das soll auch bitteschön so bleiben.

    >... Nein. Üblicherweise machen die Menschen, die Verträge erstellen & prüfen ihren Job recht gut, da gibt es nur selten irgendwelche Hintertüren und selbst dann werden Selbige kaum beschritten.

    Mit der Netzneutralität gibt es weder Leute die jenen Job "normaler Weise recht gut" machen, noch gibt es Leute die jenen schlecht machen, es gibt niemanden der für diesen überflüssigen Job überhaupt erst bezahlt werden will, und auch kein nochsokleiner Anbieter von irgendwo auf dem Erdball muss irgendwelche Anmeldungen ausfüllen, um seine Inhalte auch auf dem deutschen (High-Speed-Mobil-)Markt anbieten zu können. Kein Wegelagertum/keine Gotspielereien von Netzanbietern/kein ungefragtes Auseinanderfranzeln von Nutzerdaten.

    >... welche Ideen?

    Mein vorher benutztes "Hässlich" hat die Sache nicht ganz getroffen. Dein Befürworten der Abschaffung bzw. dein trickreiches Umdefinieren/Verklausulieren der Netzneutralität erzeugt großen Schrecken, Angst und ernste Bedenken.

    >OK - das ist schon so und wird auch bleiben - kann man abhaken.

    Tatsächlich? Jedes Bit wird gleich behandelt, gleich schnell transportiert, gleichwertig zum Nutzervolumen hinzugezählt und gleich abgerechnet? Ja dann ist ja alles gut, war das wohl offensichtlich nur ein geschmackloser Aprilscherz, den Vodafon hier kommuniziert.

  14. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Eopia 27.09.17 - 15:58

    Ähh nein?
    Schritt 1:
    Anbieter A hat die Serien 1,2 und 3 für 15¤/Monat.
    Ich buche also Anbieter A und schaue Serien 1,2 und 3.
    Schritt 2:
    Anbieter A hat die Serien 1 und 2 für 10¤/Monat.
    Anbieter B hat Serie 3 für 7¤/Monat.
    Möchte ich weiterhin Serien 1,2 und 3 schauen zahle ich nun 2 Euro mehr für den gleichen Konsum.

  15. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Ach 27.09.17 - 16:07

    1. Komplett freiwillig gibt es nicht
    2. Hast du den Begriff Netzneutralität nicht verstanden. Der bedeutet, dass wirklich jedes Bit gleich behandelt und gleich abgerechnet wird. Wenn du eine Trennung schaffst à la : "Dann machen wir halt den Teil der Leitung so-wie-mir-gefällt und den anderen lassen wir neutral!", dann ist damit bereits das Kind in den Brunnen gefallen und die Netzneutralität defacto aufgehoben.

  16. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 16:24

    Ohgott - das Konzept nennt man "Wettbewerb" und "freier Markt".

    Wenn dir der freie Markt nicht gefällt ... tja ... dann könntest du nach Nordkorea ziehen - dort hat man derart lästige Problemchen nicht mehr denn ungeliebte "Freiheit" kann man dort einfach den Schergen des Führers melden und kurze Zeit später sind beide Preise identisch ... oder einer der Anbieter verschwindet spurlos.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.17 16:26 durch tha_specializt.

  17. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 16:29

    Eopia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beide nutzen den gleichen Dienst "volumenbegrenzten allgemeinen Zugang zum
    > Internet". Bei Nutzung eines Passes werden nun die Daten bestimmter
    > Verbindungen nicht auf die Volumengrenze angerechnet. Für alle anderen
    > Verbindungen wird das volle Volumen berechnet.

    Gut erkannt.

    > Dieses Volumen kostet mich
    > Geld, mehr Geld gibt mehr Volumen.

    Nein. Es gibt nicht "mehr Volumen" sondern eine AUSNAHME VON KOSTENBERECHNUNG - dein Volumen bleibt gleich, wie du selbst schon festgestellt hast.

    > Brauche ich für bestimmte Verbindungen also Volumen und für andere nicht,
    > dann kosten mich diese Verbindungen unterschiedlich viel.

    Nein.

  18. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 16:31

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Komplett freiwillig gibt es nicht

    Doch denn du lebst (wahrscheinlich) in der BRD. Wäre all dies hier Nordkorea ...

    > 2. Hast du den Begriff Netzneutralität nicht verstanden. Der bedeutet, dass
    > wirklich jedes Bit gleich behandelt und gleich abgerechnet wird.

    Bingo, und das ist der Fall.

    >Wenn du
    > eine Trennung schaffst à la : "Dann machen wir halt den Teil der Leitung
    > so-wie-mir-gefällt und den anderen lassen wir neutral!"

    Ja, aber das passiert nicht.

    >, dann ist damit
    > bereits das Kind in den Brunnen gefallen und die Netzneutralität defacto
    > aufgehoben.

    rischdsch. Lass ma hoffen dass es so bleibt - der Tag an dem die NETZWERKPRIORITÄT pro Dienst angepasst wird sollte besser nie kommen.

  19. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: tha_specializt 27.09.17 - 16:34

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Datenpaket, dass ich dabei empfange geht bei
    > Vodafone (da kann man sich nix aussuchen) durch einen "Zähler", sobald
    > dieser Zähler einen Grenzwert überschritten hat werde ich gedrosselt.

    Jup!

    > Die Datenpakete die nun Teil des Vodafone-Pass sind gehen nicht durch
    > diesen Zähler bzw. werden von diesem ignoriert.

    Doch, sie gehen durch den selben Zähler aber sie werden ANDERS ABGERECHNET - man könnte also eine Art virtuellen Zähler zu Verständis-Zwecken annehmen.

    > So oder so Datenpaket A wird hierbei anders behandelt als Datenpaket B.

    Nein. Dieselbe TOS flag, dasselbe routing, derselbe Bandbreiten-slot

    > Ob
    > dies nun eine Verletzung der Netzneutralität ist, ist Auslegungssache.

    Ne is eigentlich sehr, sehr klar und eindeutig - aber wenn man nicht weiss wie Computer funktionieren dann könnte es u.U. schwer zu verstehen sein. Kunde A ohne service-flatrate hat dieselben X Mbps wie Kunde B mit service-flatrate und wenn beide am selben Ort sind haben sie auch jeweils X/2 Mbps.

  20. Re: Bevorzugung gehört verboten

    Autor: Eopia 27.09.17 - 16:34

    Natürlich gibt es mehr Volumen, ich meine hier das ganz normale Highspeed Volumen.
    Wenn ich da 3gb haben möchte zahle ich mehr als wenn ich 1 gb haben möchte.
    Wenn mir jetzt der Verbrauch dieses Volumens unterschiedlich berechnet wird kostet mich ein zero rated Dienst weniger, weil ich weniger Datenvolumen brauche.

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