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Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

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  1. Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: non_existent 30.08.17 - 17:53

    ... würde ich mich schrecklich fühlen, dort jeden Tag arbeiten zu gehen und mehr oder weniger gegen meine Freunde und Verwandte zu arbeiten. Ich weigere mich schon, Trackingcodes in unsere Websites einzubauen (Und ja, glaubt mir, man kann auch ohne effizient sein), aber das ... das wäre schon etwas, was mich massiv belasten würde. Vom lächerlichen Gehalt ganz abgesehen.

  2. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: Schmadin 30.08.17 - 22:02

    Ich bin da ganz bei dir. Ich glaube man braucht schon eine recht freie Moral oder ein verdrehtes Weltbild, um das mit seinem Gewissen zu vereinbaren zu können.

    Edit:
    Die Sache mit der Sicherheit durch und trotz Verschlüsselung ist mal wieder orwelsch vom feinsten. Insofern immer dran denken. 2+2=5



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.17 22:04 durch Schmadin.

  3. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: DooMMasteR 30.08.17 - 23:22

    Leider findet sich meist für jeden Job ein Schaf 😡
    Siehe Drohnenpiloten in den USA usw.
    Das schlimme, dabei sammelt man gleich Kandidaten mit sowieso schon fragwürdigen Moralvorstellungen.

  4. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: quineloe 31.08.17 - 00:01

    Drohnenpilot ist jetzt nicht per se ein böser Job.

    Zitis schon.

  5. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: chefin 31.08.17 - 09:10

    Wieso ist es verwerflich Kriminelle zu fangen?

    Weil beim ermitteln auch nicht Kriminelle ins Raster kommen?

    Glaub mir, du könntest Apple, Google UND Microsoft kaufen und verschrotten ohne das dir die finanziellen Verluste weh tun, würdest du einen Weg erfinden, NUR Kriminelle zu tracken und abzuhören und dabei alle Unschuldigen aussen vor zu lassen.

    Ja, der Weg ist sicherlich fragwürdig, das nicht melden von Exploids bestimmt nicht das was wir uns wünschen, aber noch weniger kann ich damit leben, das Kriminelle sich hinter uns verstecken und damit unbeschadet agieren können. Und wenn ich den Kompromiss eingehen muss, dann bleibt nicht viel Möglichkeiten in der aktuellen Situation. Den bei aller Liebe, aber ich möchte dich sehen, wenn du ab morgen 3x täglich gen Osten beten musst, weil wir uns nicht wehren wollten gegen Terrorismus. Gewalt kann man nicht mit Wattebällchen bekämpfen. Und sie ist nicht fiktiv, im letzten Jahr sind hunderte von Menschen in Europa umgekommen, wegen Terrorismus. Das mag wenig sein, wenn man die 3000 Tote im Strassenverkehr dagegen setzt nur in Deutschland. Aber die sind so nahe und real, das man bereit ist Radarkontrollen kritiklos zu akzeptieren.

    Statt also die Überwachung zu bekämpfen, sollten wir unsere Energie drauf verwenden missbrauch durch massive Kontrollen zu unterbinden und uns dafür einsetzten das die Anforderungen nicht so schwamig formuliert sind wie sie jetzt sind. Statt dessen pauschal abzulehnen und nichtmal Alternativen anzubieten kann man nicht gut heisen und umsetzen.

  6. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: DooMMasteR 31.08.17 - 09:16

    Kriminelle "schnappen" um jeden Preis ist schon verwerflich.

    Die meisten Kriminellen würden wir sicherlich "schnappen", wenn wir unangemeldete Hausdurchsuchungen und Telekommunikationsüberwachung ohne Richterbeschluss erlauben würden.
    Das würde tausenden Kriminellen das Handwerk legen.

    Sry aber es muss mit Maß gearbeitet werden.

  7. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: schnedan 31.08.17 - 10:38

    Jepp, darum bewirbt man sich als Ingenieur auch nicht bei Rüstungsherstellern - auch wenns interessant ist - oder geht ins militärfinanzierte Sillicon Valley... jedenfalls wenn man Ehre und Anstand besitzt

  8. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: TrollNo1 31.08.17 - 11:03

    Ach Gottchen, wo soll man da anfangen?

    Erstmal die Formsache: Du müsstest 5 mal am Tag beten ;)

    Aber wie argumentierst du jetzt, dass ich meine Religion ändern muss, wenn wir Terroristen nicht aufhalten? Soweit ich weiß sind wir in deren Weltbild eh schon verdammt und nicht mehr zu retten.

    Und einfach so massiv zu spionieren geht mal gar nicht. Was wenn du heimlich rote Gummibärchen sammelst und das in anonymen Rote-Gummibärchen-Sammler-Foren auslebst? Dann kommt der Staat irgendwann auf die Idee, das rote Gummibärchen illegal werden, weil dann haben sie gegen ganz viele Leute was in der Hand. Gut, dass man dich Kriminellen dann sofort fangen kann.

    In Europa leben knapp 750 Millionen Menschen, davon sind wieviel bei Terroranschlägen umgekommen? 300? Sprich in Berlin wären es dann gerundet 2, in Stuttgart keiner, in München vielleicht einer usw. Allein 2015 gab es in Deutschland über 100 Lotto-Millionäre. Sprich du gewinnst eher 3 mal mindestens ne Million oder mehr im Lotto, als dass dich der böse Muselmann umbringt.

    Klar muss man Terroristen ausfindig machen und Anschläge verhindern, aber alle bisherigen waren der Polizei bekannt und wurden bereits überwacht. Dafür braucht es kein neues Spionage-Ministerium oder sonstwas!

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  9. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: DooMMasteR 31.08.17 - 11:22

    Leider wird im bereich Straftaten und Rechtssprechung/Schaffung leider immer mehr aufs Geschrei gehört.
    Polizisten, deren Job heute sicherer und ungefährlicher ist als jemals zuvor, werden nun besser beschützt, in dem härter bestraft wird.

    Exempelstrafen werden inzwischen sogar vom BGH gefordert (man nennt es Generalprävention).
    Es gibt gründe warum selbst Gerichtsverfahren in DE bisher in engem Rahmen, abseits der großen Öffentlichkeit abgehalten werden.
    So fordert man für einen Flaschenwurf gegen einen Polizisten mehr als 2 Jahre Gefängnis, auch wenn am Ende nichteinmal schaden entstanden ist.
    Ein prügelnder Fußballfan kommt hingegen mit 20 Sozialstunden davon.
    Gerade bei 1. Fällen ist letzteres natütrlich die bessere Lösung, aber nicht im Sinne einer Generalprävention.

    Der Niederländer in diesem Fall, hatte also Pech, dass sein Fall in der Presse Aufmerksamkeit bekommen hat? Kann sowas fair sein?

  10. Re: Mal abgesehen von dem miesen Gehalt ...

    Autor: mnementh 31.08.17 - 11:37

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt also die Überwachung zu bekämpfen, sollten wir unsere Energie drauf
    > verwenden missbrauch durch massive Kontrollen zu unterbinden und uns dafür
    > einsetzten das die Anforderungen nicht so schwamig formuliert sind wie sie
    > jetzt sind. Statt dessen pauschal abzulehnen und nichtmal Alternativen
    > anzubieten kann man nicht gut heisen und umsetzen.
    Hat sich EternalBlue jetzt gelohnt nach WannaCry? Wie viele Kriminelle wurden gefangen vs. wie viel Schaden wurde angerichtet.
    https://de.wikipedia.org/wiki/EternalBlue

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