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Guttenberg ist zurückgetreten

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  1. Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.11 - 12:04

    gehört zwar nicht direkt hier her aber was sollst.

    Seine Rede war wirklich erstklassig. Hat er diese wenigstens selbst geschrieben oder zumindest mit den nötigen Fußnoten versehen? ;)

    Ich halte ihn noch nicht mal für einen der krassen kranken CxU'ler, sondern schon eher für einen guten Mann. Für die anfänglichen Fehler konnte er sicherlich nichts. Immerhin war er gerade im Amt und das kam sicherlich auch für ihn überraschend. Wäre keinem von uns anders ergangen. Er wusste sich zumindest excellent zu publizieren und sein Amt hat er eigentlich ganz gut gemacht.

    Ok.. ich habe mich etwas von seiner Rede befangen lassen :)

    Nein, stimmt nicht. Es gibt gute Politiker und Arschlöcher in jeder Partei und zweites war er eigentlich nicht. Allerdings dafür aber, Adel standesgemäß, in der falschen Partei. Der passte da überhaupt nicht richtig hinein. Meine Meinung.

    Eine Mitschuld muss man allerdings den Medien geben. Selbst jetzt heißt es immer noch "Superstar Guttenberg". Das ist Journalismus unterhalb der Gürtellinie :/

  2. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Prypjat 01.03.11 - 12:11

    Das interessante an der Geschichte ist doch, dass jeder Politiker, der etwas bewegen möchte, sofort abgesägt wird. KT wollte die Wehrpflicht abschaffen, Truppen abziehen und andere Änderungen in der Bundeswehr herbei führen. Da muss er aber jemanden mächtig damit auf die Füße getreten haben. Der Plagiatsvorwurf kam hier nicht per Zufall ans Tageslicht.

  3. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Anonymer Nutzer 01.03.11 - 12:13

    jo... gut möglich.

    Hatte ich hier auch schon einmal an anderes Stelle in ähnlich Form geschrieben. Besonders die Waffenlobby, also den Großsponsoren einer Partei, wird dies nicht gefallen haben.

  4. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Prypjat 01.03.11 - 12:31

    Es fällt eben so penetrant auf oder?
    Aber das ist auch jedes mal das gleiche. Wie bei uns in der Firma. Einer will was verändern und geht nach 2 Monaten.

  5. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Baron Münchhausen. 01.03.11 - 12:36

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gehört zwar nicht direkt hier her aber was sollst.
    >
    > Seine Rede war wirklich erstklassig. Hat er diese wenigstens selbst
    > geschrieben oder zumindest mit den nötigen Fußnoten versehen? ;)
    >
    > Ich halte ihn noch nicht mal für einen der krassen kranken CxU'ler, sondern
    > schon eher für einen guten Mann. Für die anfänglichen Fehler konnte er
    > sicherlich nichts. Immerhin war er gerade im Amt und das kam sicherlich
    > auch für ihn überraschend. Wäre keinem von uns anders ergangen. Er wusste
    > sich zumindest excellent zu publizieren und sein Amt hat er eigentlich ganz
    > gut gemacht.
    >
    > Ok.. ich habe mich etwas von seiner Rede befangen lassen :)
    >
    > Nein, stimmt nicht. Es gibt gute Politiker und Arschlöcher in jeder Partei
    > und zweites war er eigentlich nicht. Allerdings dafür aber, Adel
    > standesgemäß, in der falschen Partei. Der passte da überhaupt nicht richtig
    > hinein. Meine Meinung.
    >
    > Eine Mitschuld muss man allerdings den Medien geben. Selbst jetzt heißt es
    > immer noch "Superstar Guttenberg". Das ist Journalismus unterhalb der
    > Gürtellinie :/

    Mich interessiert nicht, wie gut er sich publiziert, sondern wie gut er regiert. Und guter Mensch oder nicht ist hier völlig egal, es geht hier um "betrüger" oder "nicht betrüger", wobei die Antwort klar die erste ist. Ich habe wirklikch k. A. was du uns mit deinem sinnlosen Beitrag sagen möchtest

  6. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 01.03.11 - 14:53

    firehorse schrieb:
    ----------------------------------------------------------------
    > Hatte ich hier auch schon einmal an anderes Stelle in ähnlich
    > Form geschrieben. Besonders die Waffenlobby, also den
    > Großsponsoren einer Partei, wird dies nicht gefallen haben.

    Denen wäre das - ganz im Gegenteil - sogar sehr recht gewesen.

    Wehrpflichtige werden an (teilweise an 75 Jahre) altem Gerät trainiert, nutzen pro Durchgang die gleiche Ausrüstung und brauchen nach Ende ihres Wehrdienstes keine Ausstattung mehr. Da ist für die Industrie kaum etwa zu holen, weil die Bundeswehr nicht in die Ausstattung von Leuten investiert, die nach ein paar Monaten Grundwehrdienst für sie verloren sind.

    Für eine reine Berufs-, also Spezialistenarmee, muss nicht nur sofort nach der Reform erst einmal die beste neueste erhältliche Ausstattung her, sondern diese muss anschließend auch ständig gewartet, ersetzt und auf dem aktuellsten Stand gehalten werden - und zwar auch dann, wenn sie nicht unmittelbar gebraucht wird, weil daran geübt muss für den Fall, dass das Gerät zum Einsatz kommt.

    Und was die Reformbemühungen von Guttenbergs angeht, glaubt hier doch hoffentlich nicht ernsthaft jemand, dass dahinter nicht ausschließlich rationales Kalkül steckt? Unser (Ex-) Verteidigungsminister hat nicht nur exzellente transatlantische Beziehungen zu Leuten, denen es nur allzu recht wäre, wenn die Bundeswehr eine tatsächliche Entlastung in Kampfsituationen wäre, statt Brunnen und Schulen zu bauen, nein, er wäre auch lieber Dienstherr eines Tigers mit Zähnen, dessen Einsatz sich in politischen Erfolg ummünzen lässt, statt einen schwerfälligen, unüberschaubaren und mit so viele Bedenken belasteten Verein zu leiten.

    Dass er nun quasi mit allen Mitteln abgesägt wurde geschah zwar mit ziemlicher Sicherheit nicht aus verantwortungsvollen Gründen, aber schaden wird das Ergebnis unserem Land sicher nicht. Nein, wir können alle froh ein, dass dieser aalglatte, opportunistische Blender weg vom Fenster ist. Außer einem Talent für telegenen Auftreten unterscheidet er sich nämlich keinen Deut von den anderen Politidioten; nur dass vielleicht sein Unvermögen, zu eigenen Fehlern zu stehen, sogar noch ein Stück dreister daher kam, als man es hierzulande gewohnt ist.

  7. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Trollversteher 01.03.11 - 15:29

    >Das interessante an der Geschichte ist doch, dass jeder Politiker, der etwas bewegen möchte, sofort abgesägt wird. KT wollte die Wehrpflicht abschaffen, Truppen abziehen und andere Änderungen in der Bundeswehr herbei führen. Da muss er aber jemanden mächtig damit auf die Füße getreten haben. Der Plagiatsvorwurf kam hier nicht per Zufall ans Tageslicht.

    Ach, kaum ist der Rücktritt verkündet, schon wird an der Dolchstoßlegende gestrickt (Springer-Verlag?). Was ist denn das jetzt bitte für eine dummdreiste Argumentation?
    Zu Guttenberg begeht einen Betrug, und der Whistleblower ist Schuld daran, dass der arme, arme, gute Mann nun abtreten muß? Hallo? zu Guttenberg wurde nicht dazu gezwungen, seine Doktorarbeit von einem Ghostwriter verfassen zu lassen, oder zumindest 97% davon abzuschreiben. Er wurde auch nicht dazu genötigt, dies bei seinem Amtsantritt zu verschweigen. JEDER seiner untergebenen Offiziere hätte bei solch einem Vergehen mit harten Maßnahmen zu rechnen gehabt. Dieses "ach der arme, arme Mann wurde bös hereingelegt" - Geheule ist doch absurd! Da wird der Täter zum Opfer stilisiert - aber genau daran arbeitet der Springer Verlag ja schon seit einigen Wochen...

  8. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Trollversteher 01.03.11 - 15:32

    >Es fällt eben so penetrant auf oder?
    >Aber das ist auch jedes mal das gleiche. Wie bei uns in der Firma. Einer will was verändern und geht nach 2 Monaten.

    Na sowas. Einer baut Mist, betrügt die Firma, und geht daraufhin. Was ist daran so unnormal? Könnt ihr mal aufhören, jetzt auf Teufel komm raus eine Heldenlegende zu stricken? Der Mann hat sich das selbst eingebrockt, und muss die Suppe eben jetzt auslöffeln. Das passiert nun mal in einer Gesellschaft, in der Wikileaks & Co Politikern die Vertuschung ihrer Sünden schwer machen.

  9. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Trollversteher 01.03.11 - 15:34

    >Dass er nun quasi mit allen Mitteln abgesägt wurde geschah zwar mit ziemlicher Sicherheit nicht aus verantwortungsvollen Gründen, aber schaden wird das Ergebnis unserem Land sicher nicht. Nein, wir können alle froh ein, dass dieser aalglatte, opportunistische Blender weg vom Fenster ist. Außer einem Talent für telegenen Auftreten unterscheidet er sich nämlich keinen Deut von den anderen Politidioten; nur dass vielleicht sein Unvermögen, zu eigenen Fehlern zu stehen, sogar noch ein Stück dreister daher kam, als man es hierzulande gewohnt ist.

    Schön, dass hier nicht alle den Verstand verloren haben :)

  10. Re: Guttenberg ist zurückgetreten

    Autor: Charles Marlow 01.03.11 - 16:29

    *SCHNIIIIIEF* Eine tolle Show! Man hätte ihm wirklich einen Oscar dafür geben sollen! "Beste Heuchelei nach einem fehlgeschlagenem Abwiegelungsmanöver."

    Aber leider ist der Herr Jurist kein Militarist und kennt sich mit Manövern nur bedingt aus. Und die patentierte Koch-Kohl-Aussitzstrategie mit besonderer Dreistigkeitstaktik hat auch nichts genützt. Denn in dem Fall hat eindeutig einer von der eigenen Partei an Guttenbergs Stuhl gesägt. Der hat sich wohl durch die "Lichtgestalt" in seinem Alleinherrschaftsanspruch bedroht gefühlt. Nicht das erste Mal in diesem Verein.


    Und jetzt werde ich mal Advocatus Diaboli für den Advocatus Plagiatorii spielen und sagen, wie er es vor knapp zwei Wochen RICHTIG gemacht hätte:

    "Ja wie? Ich habe diese Doktorarbeit damals mit dem besten Gewissen abgegeben! Und sie wurde auch anstandslos angenommen - von meinem Doktorvater Häberle UND dem Zweitkorrektor! Und auch noch mit einem 'Summa Cum Laude' bewertet! Und da soll etwas nicht in Ordnung gewesen sein?!? Und Sie kommen ausgerechnet JETZT damit daher, MITTEN im Wahlkampf?"

    So würde der schwarze Peter jetzt bei der Universität bzw. den Zuständigen liegen und selbst wenn man ihm den Doktortitel abnimmt, kann er immer noch die Karte spielen, dass sie ihm den Titel ÜBERHAUPT ERST GEGEBEN HABEN. Und hätte die Lacher auf seiner Seite.

    Pech, Gutti, aber Du hast dich eindeutig für zu schlau gehalten und warst zu überheblich.

    Sorry, aber so eine lausige Doktorarbeit abgeben, wenn man seiner Alma Mater 750.000 Euro gespendet hat. Hätten es nicht auch 700.000 Euro getan und dafür einen BESSEREN Ghostwriter angeheuert? Für 50k würden eine MENGE guter Juristen geisterschreiben - denen man hinterher dann KEIN Plagiat nachweisen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.11 16:31 durch Charles Marlow.

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