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Infrastruktur in privater Hand ...

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  1. Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: DrLindner 15.06.20 - 14:19

    funktioniert aus OFFENSICHTLICHEN Gründen einfach nicht. Wir hätten schon längst zu halben Kosten das beste deutschlandweite Netz haben können und einfach jeden das nutzen lassen.

    Aber nööööööööööö

    3 Netze die alle die gleiche Abdeckung haben. Und jetzt zahle ich auch noch für den Ausbau der PRIVATEN Netze. Danke für nichts.

  2. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: br403 15.06.20 - 16:28

    Gibt es auch in anderen Ländern: https://www.derstandard.at/story/2000117315869/wien-will-mit-foerderung-an-betreiber-5g-ausbau-beschleunigen

    Mir fällt jetzt gerade kein Land in Europa ein wo es so ein staatliches Netz gibt (ausschließlich), hast Du da Beispiele?

  3. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: DrLindner 15.06.20 - 18:26

    Nö, ich hab da keine Beispiele, aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass es überhaupt keinen Sinn macht dreimal die gleiche Infrastruktur in privater Hand an den gleichen Stellen aufbauen zu lassen und wenn die nicht so ist, wie man sich das als Gesellschaft, die nicht nur profitorientiert leben will, wünscht, muss man jedesmal Steuergelder reinwerfen.

    Die am besten funktionierende Infrastruktur in Deutschland ist die Straße und das aus gutem Grund. Jeder kann die frei benutzen, noch, und bezahlt wird dies ohne Profitdenken aus den Steuermitteln der Nutzer.

  4. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: emdotjay 15.06.20 - 19:14

    br403 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es auch in anderen Ländern: www.derstandard.at
    >
    > Mir fällt jetzt gerade kein Land in Europa ein wo es so ein staatliches
    > Netz gibt (ausschließlich), hast Du da Beispiele?

    In AT gibt es ebenfalls kein Staatliches Netz, aber dort schaffen es die Netzbetreiber ihr Netz auszubauen und noch dazu Tarife anzubieten wovon Deutsche nur träumen.

    Wenn jetzt das Argument kommt, AT ist kleiner...
    D hat im schnitt 224Einwohner/km2 und at nur 96Einwohner/km2, spätestens da wäre sich das Netz zweimal ausgegangen.

  5. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: br403 15.06.20 - 19:34

    Warum es nun in AT billiger ist kann man diskutieren, das ist eine längere Sache. Dort war und ist der Wettbewerb schon seit Jahren größer, warum auch immer. Trotz der ebenfalls drei Netzen dort (aber mehr Discountern).

    Auch habe ich von BIs und sonstigen Hindernissen wenig aus anderen Ländern gehört. An der Größe liegt es sicher nicht, das ist korrekt. Eigentlich zeigt ja immer der Vergleich der Provider wo das Problem ist, Telekom hat in anderen Ländern ein besseres Netz. Kann ja kaum am Geld liegen, eher an mehr Wettbewerb (die anderen haben auch höheres Niveau), und besseren Ausbaubedingungen (kürzere Genehmigungen usw.).

    Und nein, ich arbeite nicht in der Mobilfunkbranche oder habe Aktien der Telekom usw. :)

  6. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: br403 15.06.20 - 19:36

    DrLindner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die am besten funktionierende Infrastruktur in Deutschland ist die Straße
    > und das aus gutem Grund. Jeder kann die frei benutzen, noch, und bezahlt
    > wird dies ohne Profitdenken aus den Steuermitteln der Nutzer.

    Ja, stimmt, aber auch wie gesagt, es gibt meines Wissens nach nur wenige Länder (wenn überhaupt) wo es so ein staatliches Netz gibt, warum sollte das dann bei uns hier im Bürokratendeutschland funktionieren, wo Behörden sonst nichts auf die Reihe kriegen.

  7. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: spezi 15.06.20 - 20:29

    br403 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum es nun in AT billiger ist kann man diskutieren, das ist eine längere
    > Sache. Dort war und ist der Wettbewerb schon seit Jahren größer, warum auch
    > immer. Trotz der ebenfalls drei Netzen dort (aber mehr Discountern).

    In Österreich gab es zusätzlich auch mal zumindest Orange (aufgekauft von '3') und tele.ring (aufgekauft von -damals- T-Mobile AT). Phasenweise gab es also fünf Netzbetreiber, zwischen denen es viel Wettbewerb gab.

    Das dürfte auch einer der wichtigsten Effekte der teuren UMTS-Versteigerung in Deutschland gewesen sein: trotz sechs Lizenzgewinneren ist dann keiner der beiden Neueinsteiger wirklich angetreten (abgesehen von der kurzen Episode von 'Quam').

    > Eigentlich
    > zeigt ja immer der Vergleich der Provider wo das Problem ist, Telekom hat
    > in anderen Ländern ein besseres Netz. Kann ja kaum am Geld liegen, eher an
    > mehr Wettbewerb (die anderen haben auch höheres Niveau), und besseren
    > Ausbaubedingungen (kürzere Genehmigungen usw.).

    Die Telekom hat laut Netztests in den meisten europäischen Märkten, in denen sie aktiv ist, das beste Netz. In Deutschland war bis vor kurzem der Abstand zur Nummer zwei (Vodafone) und Nummer drei (Telefonica) recht groß, wenn man sich z.B. die Ergebnisse von Opensignal über die letzten Jahre anschaut. Viel größer als in praktisch allen anderen europäischen Ländern. In gewisser Weise gab es in Deutschland keinen richtigen Wettbewerb über die Netzqualität.

  8. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: emdotjay 15.06.20 - 21:41

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > br403 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum es nun in AT billiger ist kann man diskutieren, das ist eine
    > längere
    > > Sache. Dort war und ist der Wettbewerb schon seit Jahren größer, warum
    > auch
    > > immer. Trotz der ebenfalls drei Netzen dort (aber mehr Discountern).
    >
    > In Österreich gab es zusätzlich auch mal zumindest Orange (aufgekauft von
    > '3') und tele.ring (aufgekauft von -damals- T-Mobile AT). Phasenweise gab
    > es also fünf Netzbetreiber, zwischen denen es viel Wettbewerb gab.
    >
    > Das dürfte auch einer der wichtigsten Effekte der teuren UMTS-Versteigerung
    > in Deutschland gewesen sein: trotz sechs Lizenzgewinneren ist dann keiner
    > der beiden Neueinsteiger wirklich angetreten (abgesehen von der kurzen
    > Episode von 'Quam').
    >
    > > Eigentlich
    > > zeigt ja immer der Vergleich der Provider wo das Problem ist, Telekom
    > hat
    > > in anderen Ländern ein besseres Netz. Kann ja kaum am Geld liegen, eher
    > an
    > > mehr Wettbewerb (die anderen haben auch höheres Niveau), und besseren
    > > Ausbaubedingungen (kürzere Genehmigungen usw.).
    >
    > Die Telekom hat laut Netztests in den meisten europäischen Märkten, in
    > denen sie aktiv ist, das beste Netz. In Deutschland war bis vor kurzem der
    > Abstand zur Nummer zwei (Vodafone) und Nummer drei (Telefonica) recht groß,
    > wenn man sich z.B. die Ergebnisse von Opensignal über die letzten Jahre
    > anschaut. Viel größer als in praktisch allen anderen europäischen Ländern.
    > In gewisser Weise gab es in Deutschland keinen richtigen Wettbewerb über
    > die Netzqualität.

    In D kommt mir vieles verkehrt vor. Es gibt zig Krankenkassenveebände die alle um die Kundschaft buhlen. Aber wenn es um Infrastruktur geht dann steht aufeinmal der Wettbewerb.

    Außer es traut sich mal jemand wie Die Deutsche Glasfaser, dann wird mit unlauteren Mitteln gehen die Konkurrenz Torpediert.

  9. Re: Infrastruktur in privater Hand ...

    Autor: Inori-Senpai 16.06.20 - 09:03

    emdotjay schrieb:
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    > spezi schrieb:
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    > > br403 schrieb:
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    > > > Warum es nun in AT billiger ist kann man diskutieren, das ist eine
    > > längere
    > > > Sache. Dort war und ist der Wettbewerb schon seit Jahren größer, warum
    > > auch
    > > > immer. Trotz der ebenfalls drei Netzen dort (aber mehr Discountern).
    > >
    > > In Österreich gab es zusätzlich auch mal zumindest Orange (aufgekauft
    > von
    > > '3') und tele.ring (aufgekauft von -damals- T-Mobile AT). Phasenweise
    > gab
    > > es also fünf Netzbetreiber, zwischen denen es viel Wettbewerb gab.
    > >
    > > Das dürfte auch einer der wichtigsten Effekte der teuren
    > UMTS-Versteigerung
    > > in Deutschland gewesen sein: trotz sechs Lizenzgewinneren ist dann
    > keiner
    > > der beiden Neueinsteiger wirklich angetreten (abgesehen von der kurzen
    > > Episode von 'Quam').
    > >
    > > > Eigentlich
    > > > zeigt ja immer der Vergleich der Provider wo das Problem ist, Telekom
    > > hat
    > > > in anderen Ländern ein besseres Netz. Kann ja kaum am Geld liegen,
    > eher
    > > an
    > > > mehr Wettbewerb (die anderen haben auch höheres Niveau), und besseren
    > > > Ausbaubedingungen (kürzere Genehmigungen usw.).
    > >
    > > Die Telekom hat laut Netztests in den meisten europäischen Märkten, in
    > > denen sie aktiv ist, das beste Netz. In Deutschland war bis vor kurzem
    > der
    > > Abstand zur Nummer zwei (Vodafone) und Nummer drei (Telefonica) recht
    > groß,
    > > wenn man sich z.B. die Ergebnisse von Opensignal über die letzten Jahre
    > > anschaut. Viel größer als in praktisch allen anderen europäischen
    > Ländern.
    > > In gewisser Weise gab es in Deutschland keinen richtigen Wettbewerb über
    > > die Netzqualität.
    >
    > In D kommt mir vieles verkehrt vor. Es gibt zig Krankenkassenveebände die
    > alle um die Kundschaft buhlen. Aber wenn es um Infrastruktur geht dann
    > steht aufeinmal der Wettbewerb.
    >
    > Außer es traut sich mal jemand wie Die Deutsche Glasfaser, dann wird mit
    > unlauteren Mitteln gehen die Konkurrenz Torpediert.

    Was sind die unlauteren Mittel? Oder schreibst du solche Sachen nur, um irgendwas zu schreiben?

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