Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 5G: Telekom hält Spionagevorwürfe…

Ausgeschlossen ist es aber nicht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ausgeschlossen ist es aber nicht

    Autor: /mecki78 04.12.18 - 12:23

    Nur weil jemand paranoid ist, heißt das nicht automatisch, dass er nicht verfolgt wird.

    Würde ein Huawei Mobilfunkempfänger an einem Mast plötzlich versuchen Daten an eine chinesische IP senden zu wollen, dann würde das natürlich auffallen und außerdem dürfte das selten funktionieren, denn so ein Mobilfunkempfänger hängt ja keineswegs direkt im Internet und kann einfach mal so jede beliebige IP Adresse erreichen, sondern er ist in das Netz eines Betreibers eingebunden und kann nur ganz bestimmte Adressen überhaupt erreichen. Alleine der Versuch das zu tun wäre also unsinnig.

    Allerdings wenn so ein Mobilfunkempfänger Daten an ein SmartPhone sendet, dann ist das ja ganz normal, genau dafür betreibt man diese Teile. Und hier wird keineswegs jeder abgehende Datenstrom überwacht, denn zum einen hieß das, dass man Nutzerdaten überwachen würde und zum anderen bringt so eine Überwachung sowieso nichts, wenn es sich um verschlüsselte Daten handelt.

    Und da Huawei auch SmartPhones herstellt und sogar in Deutschland vertreibt, eröffnet das zwei Angriffsszenarien, die die Telekom aktuell nicht erkennen und auch gar nicht verhindern könnte:

    1. Chinesische Spione können mit einem speziell präparierten Huawei SmartPhone Daten vom Mobilfunkmast auf ihr SmartPhone ziehen, die der Mobilfunkmast zuvor gesammelt und irgendwo intern zwischengespeicher hat, und diese dann irgendwie später nach China transferieren bzw. einfach mit nach Hause nehmen auf einen Datenträger, wenn sie nach China zurückkehren. Ggf. können sie sogar die Kontrolle über den Mast übernehmen mit ihrem SmartPhone, wobei davon zur Netzseite hin, also da wo die Telekom die Kontrolle hat, nichts sichtbar sein muss.

    2. Der gleiche Fall wie (1), nur macht das eine Trojaner Software, die auf bestimmten Huawei SmartPhones installiert ist, so dass unbescholtene Bürger ohne es zu wissen diese Daten im Hintergrund abrufen und dann direkt von sich auch nach China weiterleiten, denn natürlich dürfen deutsche SmartPhone Nutzer jederzeit Daten an chinesische IP Adressen senden, ohne dass deswegen irgendwer Verdacht schöpft oder das überwachen würde und das diese Daten vom der Hardware im Mobilfunkmast stammen, das kann auch niemand wissen.

    So etwas ließe sich nur erkennen, indem man sämtliche von einem Mobilfunkmast per Funk abgehende Datenströme beobachtet und mitprotokolliert und das ist aktuell nicht der Fall und wahrscheinlich auch gar nicht technisch bzw. rechtlich umsetzbar. Verhindern ließe sich das nur durch ein Verbot beides anbieten zu dürfen: Endgeräte und Backbone Hardware. Kontrollieren ließe sich das nur, wenn Huawei ihre Backbone Hardware ohne Firmware liefert, da darf nicht einmal ein Bootloader drauf sein und die Firmware getrennt als Quelltext übergeben wird, den man dann durchsehen kann und aus dem sich dann die Telekom selber die Firmware baut und diese auch selber auf die Backbone Geräte aufspielt.

    /Mecki

  2. +1

    Autor: bombinho 04.12.18 - 13:41

    Und dann kommt ja noch hinzu, dass diese Stationen ja teilweise gar nicht vollstaendig von der Telekom (respektive Provider XYZ) betrieben werden, sondern die Wartung und Pflege vom Fachpersonal des Herstellers durchgefuehrt wird. HaaS (Hardware as a Service) hat eben Vor- und Nachteile.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg
  2. Hays AG, Frankfurt am Main
  3. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  4. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (PC für 59,99€, PS4 für 69,99€ - Release am 13. September)
  2. 51,99€
  3. 2,80€
  4. 23,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
FX Tec Pro 1 im Hands on
Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
  2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
  3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    1. Elektromobilität: Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
      Elektromobilität
      Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen

      Verkehrsminister Scheuer will günstige Elektroautos stärker fördern, Vizekanzler Olaf Scholz fordert "so was wie ein Eine-Million-Ladesäulen-Programm". Doch die Stromversorger warnen vor einer "überdimensionierten Ladeinfrastruktur".

    2. Saudi-Arabien: Drohnenangriffe legen halbe Erdölproduktion lahm
      Saudi-Arabien
      Drohnenangriffe legen halbe Erdölproduktion lahm

      Drohnen aus dem Jemen sollen die wichtigste Erdölraffinerie Saudi-Arabiens in Brand gesetzt haben. Die USA beschuldigen den Iran, die Huthi-Rebellen mit der Waffentechnik ausgerüstet zu haben.

    3. Biografie erscheint: Union lehnt Asyl für Snowden weiter ab
      Biografie erscheint
      Union lehnt Asyl für Snowden weiter ab

      US-Whistleblower Edward Snowden hätte weiterhin nichts dagegen, Russland in Richtung Deutschland zu verlassen. Doch Schutz vor einer Auslieferung in die USA kann er hierzulande nicht erwarten.


    1. 14:21

    2. 12:41

    3. 11:39

    4. 15:47

    5. 15:11

    6. 14:49

    7. 13:52

    8. 13:25