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Was mir nicht so ganz klar ist

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  1. Was mir nicht so ganz klar ist

    Autor: lala1 03.05.18 - 13:21

    Wenn man ein Piwik aufsetzt dann kann man ja Besucherströme nachvollziehen. Wenn man das richtig einstellt kann man aber auch sagen "ok speichere mal keine IPs und andere personenbezogene Daten" ... dann habe ich ja meine Daten die ich brauche um fürs Werbungschalten den Wert der Seite einzuschätzen und ich habe keine personenbezogenen Daten auf die ich achten muss.

  2. Re: Was mir nicht so ganz klar ist

    Autor: Erich12 03.05.18 - 13:38

    Und wie willst du komplett ohne personenbezogene Daten verhindern, dass ich mit einem Bot Millionen Klicks für meine Seite produziere?

  3. Re: Was mir nicht so ganz klar ist

    Autor: lala1 03.05.18 - 15:08

    Gar nicht. Aber ich muss dazu doch keine Daten personenbezogenen Daten wie die IP speichern. Wenn ein Bot kommt wird er gefiltert anhand des User-Agents. Wenn einer Clicks produzieren will (warum auch immer) macht er das mit phantomjs und setzt irgend einen User-Agent der aussieht wie FF59 auf Win10.

  4. Re: Was mir nicht so ganz klar ist

    Autor: maerchen 03.05.18 - 15:14

    Die IP ist auf jeden Fall schwieriger zu faken als der User-Agent. Sollte das aber relevant sein, erlauben wohl auch die neuen Regelungen, dass mit zeitweise die IPs speichert, den Bot identifiziert und dann eine gezielte Sperre setzt. Man muss danach halt nur alles andere wieder löschen. Ist halt nur aufwändiger.

  5. Re: Was mir nicht so ganz klar ist

    Autor: chefin 04.05.18 - 07:14

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gar nicht. Aber ich muss dazu doch keine Daten personenbezogenen Daten wie
    > die IP speichern. Wenn ein Bot kommt wird er gefiltert anhand des
    > User-Agents. Wenn einer Clicks produzieren will (warum auch immer) macht er
    > das mit phantomjs und setzt irgend einen User-Agent der aussieht wie FF59
    > auf Win10.


    Personenbezogene Daten sind alles was einen Zugriff von einem Rechner eindeutig zuordenbar macht. Um Missbrauch zu verhindern, musst du einen mehrfachen Zugriff als solchen erkennen. Folglich musst du das Objekt eindeutig identifizieren.

    Missbrauchsschutz und Datenschutz stehen sich also wie Feuer und Wasser gegenüber. Es ist nahezu unvereinbar. Alles was du machst um einen Bot eindeutig zu identifizieren, bedeutet zwangsläufig auch einen menschlichen Zugriff eindeutig zu identifizieren. Wenn DICH irgendwer wiedererkennen will (jetzt mal ausserhalb des Internets) MUSS er ein persönliches Merkmal benutzen. Sogar wenn ich nur eine Zahl hernehme, wird diese Zahl zum persönlichen Merkmal. Den sie ist unique und damiteindeutig dir zugeordnet. Peter Schmidt ist kein eindeutiges Merkmal, Klein Hausen auch nicht. Das Datuml 30.3.50 ebenfalls nicht, aber Peter Schmidt aus Klein Hausen, 30.3.50 geboren macht ein persönliches Merkmal aus diesen ansonsten völlig unverfänglichen Daten. Und da dies auch für ein Bild gilt, obwohl es bewiesen ist, das es Menschen mit identischem Aussehn gibt wird man auch mit dem Argument nicht weiter kommen, das die Identifizierung fehlerbehaftet ist und nicht immer eindeutig funktioniert. Man kann also nicht einfach einen 1% Zufallswert einbauen, der jeden 100. Datensatz so umbaut, das er nicht mehr eindeutig zuordenbar ist um daraus eine "Erlaubniss" abzuleiten.

    So nett ich das mit dem Datenschutz aktuell finde, so kompliziert macht es das Internet auch. Und da die wenigsten verstehen, was eigentlich vor sich geht, wird die Zustimmung ein weiteres lästiges Popup oder Banner zum wegklicken.

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