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Vorschlag für Werbeersatz?

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  1. Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: Bujin 28.01.17 - 17:57

    Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht. Wie aber soll sich eine Seite denn finanzieren? Wenn man Werbung blockt heißt das letztendlich dass Werbung für die die sie nicht blocken immer schlimmer wird. Ich habe leider die Befürchtung dass die Zukunft so aussieht das sich News Portale irgendwann nur noch finanzieren können wenn sie über die Produkte berichten von denen sie bezahlt wurden.

  2. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: dev_null 28.01.17 - 18:06

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht. Wie aber soll sich
    > eine Seite denn finanzieren? Wenn man Werbung blockt heißt das letztendlich
    > dass Werbung für die die sie nicht blocken immer schlimmer wird. Ich habe
    > leider die Befürchtung dass die Zukunft so aussieht das sich News Portale
    > irgendwann nur noch finanzieren können wenn sie über die Produkte berichten
    > von denen sie bezahlt wurden.

    Weil auch 100% einen Werbeblocker nutzten.
    Mal von den Smartphones und Tablets gar nicht erst zu sprechen, da ist der Anteil unter 5% die einen Werbeblocker verwendet.

    Also lass mal die Kirche im Dorf.

  3. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: Arkarit 28.01.17 - 18:07

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht.

    Warum nicht? Wenn die Inhalte es wert sind und man sie häufig genug nutzt.

    > Wie aber soll sich
    > eine Seite denn finanzieren? Wenn man Werbung blockt heißt das letztendlich
    > dass Werbung für die die sie nicht blocken immer schlimmer wird.

    Nö. Dass Werbung immer schlimmer wird, liegt in der penetranten Natur der Sache. Ob irgendjemand blockt oder nicht, hat nichts damit zu tun. ERST gab es Layerads, DANN haben sich Reklameblocker sprunghaft verbreitet.

    > Ich habe
    > leider die Befürchtung dass die Zukunft so aussieht das sich News Portale
    > irgendwann nur noch finanzieren können wenn sie über die Produkte berichten
    > von denen sie bezahlt wurden.

    Warum nicht per Abo?

  4. Alternative für Werbung

    Autor: SchreibenderLeser 28.01.17 - 18:17

    Bujin schrieb:
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht.

    Ich fürchte, das "Wollen" spielt hier absolut keine Rolle.

    Wenn erst hinreichend viele Medien anfangen auf das "Abo"-Modell umzustellen, wird man sich als Konsument eben umsehen müssen. Was bleiben wird sind dann Medien unterirdischer Qualität, die den Umstieg nicht überleben würden, deren finanzielle Mittel aber extrem begrenzt sein werden.
    Andere "kostenlose" Nachrichten sind dann Hobby-Journalisten und/oder politische/sonstigen Missionare, die einen zu einer Überzeugung bekehren wollen.

    Ist diese Entwicklung "alternativlos"? Ich glaube nicht.
    Ich meine, dass es zumindest zwei denkbare Alternativen für Werbung gibt.
    1. Sponsoren. Dann steht über der Zeitung eben "Sponsored by XY".
    Wer jetzt aufschreit, dann würde die Unabhängigkeit flöten gehen, der sei an Werbeverträge erinnert, sowas haben Print-Zeitungen schon geschlossen bevor es sowas wie Internetwerbung gab.
    Vielleicht hat das Internet hier sogar eine Verbesserung gebracht, weil die Verteilung der Werbung über "Zwischenhändler" geht.
    2. Spenden.
    Klingt zwar komisch, aber wenn ein Twitch-Star oder ein Youtube es schafft, sich über Werbung zu finanzieren, wieso dann nicht eine Nachrichtenagentur. Klar, vollständig unabhängig ist die damit auch nicht mehr (darf den Spendern nicht zu stark auf die Füße treten), aber das Problem haben wir sonst ja auch.

    Jemand 'ne andere Idee? Einwände?

  5. Re: Alternative für Werbung

    Autor: Arkarit 28.01.17 - 18:22

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine, dass es zumindest zwei denkbare Alternativen für Werbung gibt.
    > 1. Sponsoren. Dann steht über der Zeitung eben "Sponsored by XY".

    Äh... Sponsorschaft ist keine Alternative zu Werbung, Sponsorschaft IST Werbung.

  6. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: SchreibenderLeser 28.01.17 - 18:23

    Arkarit schrieb:
    > Warum nicht? Wenn die Inhalte es wert sind und man sie häufig genug nutzt.
    > [...]
    > Warum nicht per Abo?

    Drei Gründe:
    1. Bei den meisten Medien wären die mir mein Geld ganz einfach nicht wert. Selbst wenn sie überwiegend sauber recherchiert und im Regelfall korrekt sind. Es gibt andere schöne Dinge, die ich mir mit meinem Geld kaufen möchte.
    2. Bei der Werbung haben wir das Wettrüsten zwischen Werbeblockern und Trackingsystemen.
    Wenn ich mich aber über meinen persönlichen Account anmelde, um dort die Artikel zu lesen, dann kann die Zeitung zu 100% nachvollziehen, "ah 'SchreibenderLeser' interessiert sich für diese Inhalte". In Bezug auf meine Anonymität ist ein Abo-Modell noch viel, viel ärger als jede Werbung!
    Klar, man könnte das über hinreichenden Aufwand auch anonym anbieten, aber wie wahrscheinlich ist das, mal ehrlich?
    3. Ich lese heute mehrere Online-Zeitschriften gleichzeitig.
    So sehe ich verschiedene Auffassungen was relevanz von Meldungen usw. angeht. Selbst beim Abschreiben von Presseagenturen gibt es Unterschiede.
    Das geht mit Abo verloren, denn ich werden wohl kaum 10+ Zeitungen abonieren.

  7. Re: Alternative für Werbung

    Autor: SchreibenderLeser 28.01.17 - 18:27

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SchreibenderLeser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich meine, dass es zumindest zwei denkbare Alternativen für Werbung
    > gibt.
    > > 1. Sponsoren. Dann steht über der Zeitung eben "Sponsored by XY".
    >
    > Äh... Sponsorschaft ist keine Alternative zu Werbung, Sponsorschaft IST
    > Werbung.

    Im hier relvanten Sinne gibt es Unterschiede:
    Die Werbung ("Ads") kannst du mit entsprechenden technischen Mitteln einfach blockieren und dir nur den "Nutztext" ansehen. Versuch das mal, wenn im Titel des Textes selbst oder in der Seite selbst eingebetet die Sponsoren erwähnt werden!
    Sobald die Werbung vom Server selbst kommt, auf den der Text liegt, wird das Blocken schwer.

  8. Es gab auch ein Internet bevor alles werbeverseucht war....

    Autor: SJ 28.01.17 - 19:05

    .... und es wird auch ein Internet geben, wenn sämtliche Werbung blockiert wird.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  9. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: FattyPatty 28.01.17 - 19:55

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht. Wie aber soll sich
    > eine Seite denn finanzieren? Wenn man Werbung blockt heißt das letztendlich
    > dass Werbung für die die sie nicht blocken immer schlimmer wird. Ich habe
    > leider die Befürchtung dass die Zukunft so aussieht das sich News Portale
    > irgendwann nur noch finanzieren können wenn sie über die Produkte berichten
    > von denen sie bezahlt wurden.

    Das tun sie bereits und sie berichten auch nur so, wie es die Werbekunden wollen.

  10. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: Vaako 29.01.17 - 01:07

    Werbung braucht keinen Ersatz. Wenn sie kein Geld machen mit News im Internet sollen sie halt Zeitungen drucken und die verkaufen wenn sie mir gefallen gebe ich für sowas auch Geld aus.

    Das Internet gab es schon bevor die Werbeindustrie es entdeckt hat und ich bin nicht gewillt die Perversitäten der Monetarisierung dieser Industrie zu unterstützen ganz gleich wie viele Jobs dran hängen. Genauso wenig wie ich Wahlfänger oder Fracking unterstützen würde was unsere reale Welt verschmutzt, weil nichts anderes ist Werbung im Internet Umweltverschmutzung in virtueller Form.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.17 01:07 durch Vaako.

  11. Re: Es gab auch ein Internet bevor alles werbeverseucht war....

    Autor: violator 29.01.17 - 01:09

    Eben, gerade Newsseiten sind heute doch fast genauso wie vor 10 Jahren. Nur dass die heute 10x so viel Werbung schalten und alle per Tracker ausspionieren, das gabs damals auch noch nicht so.

  12. Re: Akzeptable Werbung ist die Lösung

    Autor: motzerator 29.01.17 - 04:03

    Bujin schrieb:
    -------------------------
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht.
    > Wie aber soll sich eine Seite denn finanzieren?

    Mit akzeptabler Werbung, welche die Bedürfnisse der
    Leser berücksichtigt.

    Damit meine ich keine freigekaufte Werbung sondern halt
    Werbung, die nicht belästigt und entsprechend formulierte
    Standards einhält.

    Nicht blinken, nicht überlagern, nicht animiert, kein Ton,
    kein verändertes Layout/Rahmen der Seite.

    Werbung, die funktioniert wie in einem Printmedium. Die
    nicht mehr Mittel zur Verfügung hat als Text und Fotos.
    Die nicht ablenkt, die nicht nervt, die nicht belästigt und
    die im Idealfall nicht lügt.

  13. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: Zensurfeind 29.01.17 - 04:04

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezahlen will man für Inhalte im Netz schließlich nicht. Wie aber soll sich
    > eine Seite denn finanzieren? Wenn man Werbung blockt heißt das letztendlich
    > dass Werbung für die die sie nicht blocken immer schlimmer wird. Ich habe
    > leider die Befürchtung dass die Zukunft so aussieht das sich News Portale
    > irgendwann nur noch finanzieren können wenn sie über die Produkte berichten
    > von denen sie bezahlt wurden.

    Niemand wird gezwungen Content im Internet zur Verfügung zu stellen.
    Er kann ja ein Abo Zugangsportal machen.

  14. Re: Alternative für Werbung

    Autor: deefens 29.01.17 - 08:20

    > Jemand 'ne andere Idee? Einwände?

    Womit ich leben kann, ist ein kurzes (!) vorgeschaltenes Werbevideo vor jedes abgespielte Video. Ähnlich könnte man mit Atikeltexten verfahren.

    Was ich komplett ablehne ist:

    - Werbung trotz Subscription, wie beispielsweise bei Sky Go
    - Werbung die es unmöglich macht den Inhalt ablenkungsfrei zu konsumieren

    Es gäbe aber eine viel einfachere Lösung für das ganze Wettrüsten: ein Werbefrei-Flat für sagen wir nen 10er im Monat, weltweit für alle Medien gültig.

  15. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: violator 29.01.17 - 09:24

    Bezahlen funktioniert auch nicht, weil die Betreiber dann irgendwann Bezahlen UND Werbung schalten, siehe bild.de. Denn wenn man beides macht, bekommt man nunmal mehr Geld! \o/

  16. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: lear 29.01.17 - 09:42

    Mischkalkulation.
    Abo, "Spenden" (ie. freiwillige Pauschalzahlungen), gesponsorte Artikel (dh. Platzierung von PR-Mitteilungen, als Artikel getarnte semi-Werbung) und: ganz "klassische" Werbung.

    Wir befinden uns ggw. in Verhandlung über die Ausgestaltung der Werbung. Blocken läßt sich nur, was (maschinell) zu erkennen ist. Bei einem lokal ausgelieferten Bild wird das schwierig.

    Das Problem ist doch (außer für eine paar DDR-Fossile) nicht die Werbung, sondern ihre Ausgestaltung:
    Tracking, Epilepsieneigung, Akkuverbrauch/Hakeligkeit, Clickcatcher, Fensterkaskaden, Vollbild, Sound (denkt irgendeiner der Werbetypen mal darüber nach wie irre peinlich es ist, wenn der Rechner in einen Großraumbüro plötzlich anfängt zu stöhnen oder nervigen Scheiß zu labern?) ....

    Die Leute werden das immer bekämpfen (wie sie Zappen), aber Werbung die dezent oder gar attraktiv (lustige Animationen etc.) und nur schwer als solche zu erkennen ist, wäre nur ein paar Spinnern die Mühe Wert (weil zB. der Akkuverbrauch des Ad-Detektors den er Werbung übersteigt)

    Es gab mal eine Fernsehkampagne, bei der ein Hersteller völlig stille Werbung gemacht hat (nur Text und relativ dunkle Bilder). Ergebnis war erhöhte Aufmerksamkeit, die Leute haben versucht herauszufinden, wer und was das ist (und ob ihr Fernseher kaputt ist ;-)
    Ggw. versuchen die ganzen Werbe-Amateure, den Leuten ihre Botschaft zuzuschreien, aber es ist *wesentlich* effektiver, sie bei ihrer Neugier zu packen. Bei Geschrei schalten die meisten schon innerlich ab.

    Hoffen wir an dieser Stelle also auf Marktbereinigung =)

  17. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: Garius 29.01.17 - 10:06

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Es gab mal eine Fernsehkampagne, bei der ein Hersteller völlig stille
    > Werbung gemacht hat (nur Text und relativ dunkle Bilder). Ergebnis war
    > erhöhte Aufmerksamkeit, die Leute haben versucht herauszufinden, wer und
    > was das ist (und ob ihr Fernseher kaputt ist ;-)
    > Ggw. versuchen die ganzen Werbe-Amateure, den Leuten ihre Botschaft
    > zuzuschreien, aber es ist *wesentlich* effektiver, sie bei ihrer Neugier zu
    > packen. Bei Geschrei schalten die meisten schon innerlich ab. [...]
    Hast du dafür mal nen Link? Gerade von Leuten aus der Werbebranche wird einem ja immer das Gegenteil erzählt. Das es egal wäre, ob der Zuschauer genervt von der Werbung ist, solang ein Erinnerungseffekt einsetzt, wenn sie das Produkt im Laden stehen sehen.

  18. Re: Es gab auch ein Internet bevor alles werbeverseucht war....

    Autor: Sammie 29.01.17 - 10:19

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben, gerade Newsseiten sind heute doch fast genauso wie vor 10 Jahren. Nur
    > dass die heute 10x so viel Werbung schalten und alle per Tracker
    > ausspionieren, das gabs damals auch noch nicht so.

    Vor 10 Jahren wurden die Werbeplätze aber auch noch 10x so hoch vergütet wie heute. ^^

    Je mehr Adblocker im Umlauf sind, desto weniger sind die Werbeplätze wert - und umso mehr werden die Betreiber versuchen mit zusätzlichen Werbeplätzen oder dem Verkauf von BigData diese Ausfälle zu kompensieren, um ihre Firma am laufen zu halten, die eben auch irgendwie ihre Miete, Versicherungen, Gehälter und Serverkosten begleichen muss.

    Und irgendwann kommt eine Seite dann eben ab einer gewissen prozentualen Anzahl von Adblock-Usern an den Punkt, wo das Ganze nicht mehr finanzierbar ist. Das trifft zuerst die kleinen Seiten, und am Ende der Kette die großen Konzerne.

    Bin auch kein Fan von nerviger Werbung, aber dass nicht alles für lau realierbar ist, sollte eigentlich auch jedem klar sein.

  19. Re: Vorschlag für Werbeersatz?

    Autor: lear 29.01.17 - 10:42

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das es egal wäre, ob der Zuschauer
    > genervt von der Werbung ist, solang ein Erinnerungseffekt einsetzt, wenn
    > sie das Produkt im Laden stehen sehen.

    Dem ist auch so.
    Das Problem ist es, aufzufallen. Danach ist egal.
    Ende der Achziger, Anfang der Neunziger hat die Nerv-Werbung angefangen (Deinhardt, Spee) und hervorragend funktioniert. Die Leute haben sich aufgeregt, aber das Produkt blieb hängen (und die gefühlte Bekanntheit *ist* ein relevantes Kaufkriterium) - Spee ist innerhalb von *Wochen* nach der Produkteinführung zur Marktrelevanz gestürmt.

    Nur wurde der Stil dann überall imitiert; alle haben geschrien und das rechtlich mögliche getan um die Werbung so laut wie möglich ins Programm zu kriegen. Die Leute haben sich angepasst und plötzlich konnte man auffallen, indem man ruhige Spots geschaltet hat. (C&A, der total stille Spot war ein großer Autobauer aus BW, "link" ist nicht, damals war Papier ;-)
    Zur Zeit macht zB. VW sowas in der Richtung (aber als Message, nicht als Stilmittel)

    Bei Werbung geht es um Aufmerksamkeit. Wie Du die kriegst, ist egal. Schocken, nerven, irritieren, ... alles geht.
    Im Internet ist das Problem die Reaktivität des Rezipienten. Er soll clicken. Der Hersteller will einen motivierten click (Interesse) aber der Werber kriegt auch für unmotivierte Clicks Geld. Daher versucht er mit unfairen Tricks den Nutzer zu nötigen, sich mit der Werbefläche (nicht! inhaltlich) auseinanderzusetzen. (Ton aus, popups weg-xen, clickcatcher...)
    Das bringt dem Hersteller gar nichts und schädigt nur den Ruf der Plattform. Daher die Adblocker...

    Springers juristische Vorgehensweise ist ein klares Indiz für ein Rückzugsgefecht. Sie *wissen*, daß der Status Quo nicht funktioniert und versuchen ihn juristisch zu halten. Man kann aber nicht dauerhaft erfolgreich mit der Realität diskutieren :)

  20. Re: Es gab auch ein Internet bevor alles werbeverseucht war....

    Autor: SJ 29.01.17 - 11:02

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eben, gerade Newsseiten sind heute doch fast genauso wie vor 10 Jahren.
    > Nur
    > > dass die heute 10x so viel Werbung schalten und alle per Tracker
    > > ausspionieren, das gabs damals auch noch nicht so.

    Das Internet ist wesentlich älter als 10 Jahre... die gute alte Zeit, ohne Werbung...

    > Das trifft zuerst die kleinen Seiten, und am Ende der Kette die großen
    > Konzerne.

    Reine Panikmachen... Content wurde angeboten, bevor es Werbebanner auf dem Internet gab.... Content wirds auch in Zukunft geben.

    --
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